Was aber sehr wohl aufgetreten ist: das übermäßige Kontrollieren des Alkoholkonsums. Denke durch die Sorge um die Kinder hat sich da sehr viel um Kontrolle gedreht. Wie viel hat er getrunken, kann er sich um die Kinder kümmern etc. Und sicherlich habe ich auch die Kinder einige Zeit „überbehütet“. Das was der Vater den Kindern nicht geben konnte/wollte, habe ich versucht auszugleichen.
Kann ich so unterschreiben.
Man möchte (und sollte) den Kindern ja Sicherheit geben. Eben eine, die es bei dem trinkenden Elternteil nicht gibt.
Ein gewisses Co Verhalten in Bezug auf Kontrolle des Konsums (bei Kindesübergabe) finde ich allerdings auch wichtig.
Würde mab dieses ausblenden/ablegen, überlässt man seine Kinder im schlimmsten Fall ja jemandem, der absolut nicht in der Lage ist Verantwortung zu übernehmen.
Kontrolle bei Übergabe: Hat er getrunken? Dann darf er nicht mit den Kindern Auto fahren.
Kontrolle nach Übergabe: Haben die Kinder genug zu essen und trinken bekommen, hat er sich mit ihnen beschäftigt, sie sauber gehalten? Wenn nicht, hat er sich während des Umgangs nur betrunken? Auch dann wäre es unverantwortlich.
Je nachdem wie alt die Kinder sind, wären sie in solchen Situationen völlig hilflos. Können noch nichts sagen, begreifen... Was das auf Dauer anrichtet, kann man bei den EKA lesen...
Ich denke in jedem Elternteil (der nicht trinkt) steckt eine unbewusste Co Abhängigkeit. Einfach und allein aus Sorge