Beiträge von Mare

    Ich arbeite an mir, ich habe ihn auch selbst bei der Versicherung für sein Auto anrufen lassen, damit die Raten übernommen werden von der Restschuld Versicherung, weil er krank ist, und er musste mehrfach dort anrufen und auch bei der Bank.

    Diesmal habe ich es nicht gemacht.

    Auch fahre ich jetzt mit seinem Auto, wenn er dabei ist, weil ich es nicht mehr einsehe immer den Sprit zu bezahlen und mit meinem Auto zu fahren.

    Er hat ein Automatik Auto, für mich eine Umstellung, auch die ganzen Helferlein , die dort eingebaut sind, und er ist auch friedlich wenn ich fahre, und schnauzt mich nicht an.

    Und ich bin stolz, das ich das hin bekomme.

    Er hat sich auch vor anderen für meine Unterstützung bedankt, und auch erwähnt das ich seine Aggressivität oft ab bekommen habe und er versucht das nicht mehr zu machen.

    Das hat er mir auch gesagt als wir alleine waren.

    Trotzdem bin ich misstrauisch.

    Heute haben wir eine Freundin von mir besucht.

    Ihr Mann ist vor ein paar Monaten an Krebs gestorben.

    Mit ihm habe ich mich auch sehr gut verstanden und ihn öfter besucht, wenn seine Frau arbeiten war, und ich durfte mich auch von ihm verabschieden, darüber haben wir heute auch noch gesprochen, das es trotzdem eine schöne Atmosphäre war, wir über ihn gesprochen haben und auch oft gelacht haben, wenn wir uns an witzige Situationen mit ihm gedacht haben, ich glaube, das hat er mit bekommen. Man sagt ja, das Gehör lässt bei sterbenden Menschen zuletzt nach. Am nächsten Morgen ist er gestorben. Ich bin froh, das ich noch da war.

    Mir geht es nicht gut, weil das zusehen wie mein Mann schmerzen hat mich fertig macht

    Meine Gefühle schwanken, manchmal denke ich, wäre es mal vorbei, dann denke ich wieso denke ich so.

    Oh man, was für ein Satz.

    Aber das wird wohl damit zusammen hängen, das er mich so sch.... Behandelt hat.

    Meine Therapeutin sagt, ich soll ihn jetzt nicht auf einen Sockel stellen und, ich soll auch daran denken, wie er vor dem Krebs war und das ich mich trennen wollte.

    Leider ist auch noch ein Kumpel plötzlich verstorben, vorige Woche habe ich ihn noch getroffen.

    Eigentlich sollte man jeden Tag genießen, wenn man gesund ist.

    Mit der Krankenkasse habe ich gesprochen, anscheinend macht mein Orthopäde alles richtig.

    Mittwoch muss ich wieder hin. Ich merke, wie bei meinem rechten Knie Knochen auf Knochen reibt.

    Eine OP ist nicht drin, da fällt nach 6 Wochen mein Lohn von 560 Euro weg.

    Aber immer mehr Schmerzmittel nehmen ist auch keine Lösung, davon nehme ich zu.

    Ich habe mal wieder Chaos im Kopf.

    Danke, ich versuche es, mehr über mich zu schreiben.

    Das ist nicht einfach, weil fast mein Leben lang andere mich gebraucht, missbraucht, ausgenutzt und teilweise wie einen Fußabstreifer behandelt haben.

    Ich merke ganz langsam das ich Hilfe brauche und die nie gefordert oder in Anspruch genommen habe um nicht lästig zu sein.

    Ich wollte immer alles alleine schaffen.

    Und ich habe von 59 Jahren 50 Jahre gelernt nicht zu zeigen das es mir schlecht geht.

    Ich arbeite dran.

    Morgen bin ich mit meinem Mann bei der Krankenkasse, ich mache mir vorher einen Zettel und frage mal nach.


    Bei meinem ehemaligen Schwager war es auch gut, wir haben viel gesprochen, und wollen uns nochmal treffen. Er hat gesagt, das er es toll gefunden hat, das ich den Kontakt zu meinem Vater angenommen habe, und ich ihn bis zum Ende begleitet habe und er noch nie so eine schöne Beerdigung erlebt hat.

    Das hat mir gut getan.

    Ich hatte 13 Jahre keinen Kontakt mehr zu meinem Vater.

    Auch das er entsetzt war, wie meine Schwiegermutter, also seine Mutter mit mir umgegangen ist.

    Danke, das du fragst.

    Mein Mann trinkt nicht mehr.

    Es ist heftig dabei zu zu sehen, wie schlecht es ihm manchmal geht.

    Das macht mich fertig.

    Andererseits genieße ich die Ruhe mit ihm, und nicht permanent Angst haben zu müssen, was er mit mir macht.

    Ich weiß nicht ob ich mich verständlich ausgedrücke.

    Mein Körper spielt verrückt, mein Magen und Darm rebelliert, die Arthrose ist schlimmer geworden.

    Wenn ich zum Arzt gehe, sagen die nur, das ist der Stress, untersucht wird nichts, nur Tabletten verschrieben.

    Ich versuche trotzdem Kontakte wieder aufleben zu lassen.

    Donnerstag fahre ich in meine alte Heimat, zu meiner Therapeutin und gehe danach meinen Ex Schwager besuchen.

    Zu einer früheren Freundin versuche ich auch den Kontakt wieder auf zu bauen.

    Ich denke das macht der Sohn eh nicht, wenn er daran nichts verdient.

    Mein Mann hat einen Taxi Schein für die Fahrten zur Chemo und Bestrahlung.

    Er muss pro Fahrt 10 Euro hin und 10 Euro zurück zahlen bis wir an der Belastungsgrenze sind, dann bekommen wir eine Befreiungskarte.

    Ich bin froh das ich nicht fahren muss, das habe ich die letzten Wochen oft genug gemacht.


    Heute hat die Dame vom sozialpsychiatrischen Dienst sich gemeldet, sie will ja mit mir einen Brief an die Rentenversicherung schreiben, ob es etwas bringt, keine Ahnung. Es ist ja jetzt 3 Jahre beim Sozialgericht.

    Ich bekam ja 9 Jahre EM Rente und dann sollte ich wieder Vollzeit arbeiten gehen können, was nicht geht, sonst hätte ich das längst gemacht und nicht meine Ersparnisse fast aufgebraucht. Den Verlängerungsantrag habe ich Ende 2019 gestellt.

    Ich habe den Gericht den Brief von meinem Psychiater geschickt und den auch zur Rentenversicherung geschickt, er hat geschrieben das ich die Reha nicht antreten kann weil mein Mann Krebs hat.

    Mein großer Wunsch wäre, das die Rentenversicherung das einsieht und mir die Rente wieder zahlen.

    Aber bei meinem Glück lehnen die jetzt bestimmt ganz ab, weil in der Reha mein Rest Leistungsvermögen festgestellt werden sollte, das fiel der Rentenversicherung im Dezember 23 ein. Das hätte ich vor 4 Jahren schon machen können.

    Ich glaube die wollen mich mürbe machen und warten das ich aufgebe, vor ein paar Wochen war ich fast soweit, aber da wurde meine Hausärztin sauer, ich hätte jetzt 4 1/2 Jahre gekämpft und soll jetzt nicht aufgeben.

    Heute waren seine Kinder und die Enkel bei uns.

    Seit 2 Jahren das erste Mal wieder bei uns Zuhause.

    Sein Sohn hat vorgeschlagen das mein Mann eine Schenkung an ihn macht, dann übernimmt er die Kredite und wir zahlen dann nur noch die Nebenkosten.

    Ich habe zu meinem Mann gesagt das wir uns mal bei unserem Anwalt, der auch Notar ist beraten lassen sollten, ich meine, so etwas hat der Anwalt uns vor ein paar Jahren geraten.

    Mein Mann hat seit vorgestern nicht mehr getrunken und heute morgen seine letzte Zigarette geraucht.

    Er hat wahnsinnig Angst vor morgen, da läuft die erste Chemo, das dauert wohl ein paar Stunden.

    Das Problem ist wirklich das mein Mann sich nicht bewegt und er alles laufen lässt.

    Wenn man das beim Notar macht, richtet sich das nach dem Wert des Hauses, glaube ich, und das können wir eh nicht bezahlen.

    Unser Anwalt ist auch Notar. Ich werde dort mal anrufen und fragen was eine Beratung kostet.

    Kostenfrei werden wir das nicht bekommen, weil ja Einkommen da ist und die Miete.

    Wenn ich meine volle EM Rente wieder bekommen würde, das wäre das beste.

    Aber ich glaube nicht das das passiert.

    Es wird ja auf die Gutachter gehört, die mich ein paar Stunden sehen, und nicht auf die Ärzte die mich jahrelang behandeln.

    Jetzt wo ich mit der Dame vom sozialpsychiatrischen Dienst die Reha abgesagt habe, habe ich bestimmt ganz schlechte Karten.

    Der Herr von der Reha Abteilung meinte er weiß auch nicht was die Rentenversicherung jetzt macht, vielleicht muss ich nochmal zum Gutachter. Die Dame vom sozialpsychiatrischen Dienst sagte sie begleitet mich dann.

    Hätte ich mir mal eher Hilfe gesucht, aber ich dachte immer, die bevormunden mich.

    Bei der rechtlichen Betreuung habe ich Mitsprache Recht und komme da jederzeit wieder heraus, wenn ich das nicht mehr will, oder brauche. Das dauert eh, weil ein Betreuer gefunden werden muss, und dann eine Gerichtsverhandlung kommt, und da erst entschieden wird.

    Ich habe versucht mit ihm zu reden, seine Kinder zu fragen ob sie eine Verzichtserklärung unterschreiben.

    Ich habe keine Antwort bekommen.

    Er steht im Grundbuch.

    Er hat das Haus 2014 gekauft, mit Krediten finanziert

    Seitdem wohnen wir zusammen in dem Haus, ich habe jeden Monat einen Unkosten Beitrag bezahlt von 400 Euro.

    2018 haben wir geheiratet.

    Ich danke euch von Herzen für eure Antworten.


    Auszeiten sind in den letzten Wochen schwierig.

    Aber ich habe mich fast jeden Nachmittag in den Fernsehsessel gelegt und gedöst mit der Katze, bin manchmal von meinem schnarchen kurz wach geworden.

    Ich versuche mit dem Hund zu laufen.

    Und, wie gesagt die Arbeit fällt mir zwar immer schwerer, aber der Umgang mit den langjährigen Kunden tut gut, sie vermissen mich, und freuen sich mich zu sehen. Ansonsten gehe ich wenig raus, ab und zu besuche ich meinen Cousin, und zu einer Freundin habe ich mehr telefonisch Kontakt weil sie LKW fährt.

    Die Freundin von früher hatte sich auch zurück gezogen, aber wir nähern uns wieder an.

    Die Betreuung der Bewo ist gut, meine Betreuerin hat mich auch in die Frauengruppe gebracht, da war ich noch nicht oft, aber immerhin habe ich es geschafft unter fremden Menschen zu sein.

    Mir macht meine Arbeit Spaß, obwohl ich es kaum noch schaffe.

    Ich nehme dann mehr Schmerzmittel.

    Ich freue mich wenn die Kunden froh sind mich zu sehen, oder mich vermisst haben wenn ich zb Urlaub habe oder krank war.

    Dieses" normale" lenkt mich ab .

    Ich weiß nicht, ob ich nach dem Tod meines Mannes hier bleiben soll, oder in meine alte Heimat gehen soll.

    Ich wollte so im Alter wohnen, ebenerdig, kleiner Garten, alles vor Ort, Arzt, Apotheke Supermarkt usw alles fußläufig oder mit Rollstuhl zu erreichen.

    Meine Gefühle spielen verrückt, der Mann hat mir soviel angetan, und trotzdem bringe ich es nicht über das Herz ihn jetzt alleine zu lassen.

    Ich habe den sozialpsychatrischen Dienst mit im Boot und das betreute wohnen für psychisch Kranke.

    Da fühle ich mich auch ganz gut aufgehoben.

    Ich habe auch eine rechtliche Betreuung auf Anraten vom sozialpsychiatrischen Dienst in Betracht gezogen, das wird sich auch noch ziehen, wegen Beantragung, dann kommt eine Gerichtsverhandlung und ein rechtlicher Betreuer muss gefunden werden.

    Deshalb mache ich das schon jetzt.

    Ich bin mit vielen Dingen überfordert, und manchmal staune ich, was ich noch schaffe.


    Meine Gefühle spielen verrückt

    Morgen muss ich nachmittags arbeiten.


    Ich nehme hier einiges mit, und kann mir viel von der Seele schreiben, was mich belastet.

    Ich habe Depressionen, eine ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung, Züge der Borderline Störung, und eine PTBS, deswegen reagiere ich wahrscheinlich nicht so wie andere es erwarten.

    Meine Therapeutin hat gesagt, das mein Kopf nichts mehr richtig aufnehmen kann durch den ganzen Stress die letzten Jahre. Ich bin total durcheinander, nehme manchmal Dinge nicht richtig wahr.


    Ich träume mich öfter an die holländische Nordsee, da habe ich früher mit Freunden und unseren Hunden wunderschöne Urlaube verbracht, den letzten 2010.

    Meine Tiere geben mir Kraft und die Schnauzen mich nicht an. Sie nehmen mich so wie ich bin.

    Heute um halb acht waren wir beim MRT, danach zum Onkologen, danach zum Strahlenzentrum, es wird noch eine Maske angepasst weil die Lymphknoten am Hals bestrahlt werden, dabei leidet die Speiseröhre, er bekommt Schluckbeschwerden und muss trotzdem essen.
    Dann wird der Tumor in der Lunge bestrahlt.

    Er war am meckern als ich zurück gefahren bin, weil er angeblich eine bessere Strecke wusste was nicht so war, also musste ich mitten durch die Stadt, auf der Schnellstraße hat er mich angeschnauzt warum ich nicht raus fahre, weil ein Auto neben mir war ...
    Ich hatte eigentlich Hunger, aber er wollte den Scheiss Fraß von MC Donalds nicht fressen, ich hatte Lust auf einen Cheeseburger.
    Ich habe mir dann ein Brot gemacht.
    Er hat nichts gegessen.
    Um 13 30 war ich zum Sozialpsychiatrischen Dienst, sie will mit mir einen Brief für die Rentenversicherung aufsetzen, und evtl die amtsärztin dazu ziehen.
    Und eine rechtliche Betreuung für mich anleiern.
    Sie staunte, das ich nach außen so gut gelaunt bin, ich sagte ihr das ich das als Kind schon lernen musste und ich jetzt 59 bin. Im Inneren sieht es anders aus, ich denke das bricht mir bei den Ärzten und Gutachtern auch immer das Genick.
    Er fing um 15 Uhr an zu trinken. Er meinte der Arzt hat gesagt das ist heilbar, ich habe das nicht so verstanden.
    Ich habe mich in den Sessel gelegt und geschlafen.
    Um 17 Uhr rief der Onkologe an, das er Montag um 7 30 zur Chemo kommen soll und heute oder Freitag zum Aufklärungsgespräch. Er lallte nee nicht heute Abend, der Arzt meinte es wäre noch Nachmittag.
    Also Freitag 13 Uhr den Termin und um 15 30 gehe ich arbeiten. Eigentlich kann er auch alleine dahin....
    Ich habe mich echt geschämt.
    Ich habe noch für die RSV Versicherung alles ausgedruckt und ausgefüllt, da muss nur noch die Krankmeldung dazu, damit der Auto Kredit nicht abgebucht wird.
    Gleich fülle ich den Antrag auf Schwerbehinderung aus, räume die Küche auf, ich habe Curry Wurst mit Pommes gemacht.

    Mein Vater hatte Pflegestufe 4, dann habe ich Gott sei Dank im November 22 Pflegestufe 5 beantragt, die wurde im Februar 23 anerkannt, er war da schon verstorben.
    Die Krankenkasse hat das weg geschickt, man wird ja begutachtet oder es wird nach Aktenlage entschieden.
    Und vorher muss man einen Termin für eine Pflegeberatung machen.
    Für das Taxi haben wir einen Schein, man muss aber 10 Euro hin und 10 Euro zurück zahlen, bis wir an die Befreiung kommen,vdas wird noch berechnet. Er war am maulen, dafür kann er selbst fahren, ja darfst du aber nicht, er hat Codein verschrieben bekommen das ist ein Opiat.
    Und ich fahre nicht jeden Tag und darf wieder den Sprit bezahlen, so wie vorige Tage.70 Euro.

    Ich wünsche mir einen Tag nur Ruhe, keinen sehen und hören, am liebsten am Meer, träumen darf man ja noch. Jetzt bin ich ko.

    Ich habe das in einem anderen Forum geschrieben und kopiert, da brauche ich nicht alles nochmal schreiben, ich bekomme den Link nicht weg


    [Blockierte Grafik: https://cdn.depression-diskussion.de/images/ungelesen.gif]

    Es ist ungewohnt das mich jemand fragt wie es mir geht.

    Mein ganzes Leben lang musste ich mich kümmern.

    Mir geht es schlecht, ich Weine viel, habe durch die Arthrose Schmerzen und durch die Bandscheibenvorfälle Taubheitsgefühle in den Armen und Händen.

    Ich fühle mich bei den Ärzten nicht ernst genommen, und jetzt wird mir gesagt das ist der Stress.

    Die meisten Ärzte untersuchen gar nicht mehr, die schreiben Medikamente auf und das war es.

    Die Depressionen holen mich immer wieder ein, ich kämpfe dagegen, gehe auch ein paar Stunden arbeiten, an der Kasse im Supermarkt, ich wohne in einer kleinen Stadt, die Leute vermissen mich und freuen sich wenn ich an der Kasse bin. Das stärkt ein bisschen mein Selbstbewusstsein.

    Die Betreuung von der Bewo hat einen Termin mit dem Hospiz Dienst gemacht, die sind auch für Angehörige da.

    Ich versuche auch Kontakt zum Palliativdienst aufzunehmen, die unterstützen auch Angehörige.

    Ich habe Angst was ist wenn er stirbt, aus dem Haus zu müssen, das Erbe antreten oder nicht.

    Ich sitze gerade im Auto und warte das bei meinem Mann das MRT fertig ist, dann zum Onkologen, er soll Schmerzmittel verschreiben usw, dann wieder eine halbe Stunde fahren zum nächsten Krankenhaus wegen der Strahlentherapie.

    Das stresst mich sehr dann habe ich um 13 30 einen Termin beim Sozialpsychiatrischen Dienst. Und dann bin ich ganz ko.

    Wir hatten so viele Termine, ich bin ko.

    Ich habe den Bericht vom PET CT gelesen, da steht etwas von Knochenmark Karzidose

    Morgen wird nochmal ein MRT vom Bauch gemacht.

    Danach müssen wir zum Onkologen die Überweisung für die Strahlentherapie abholen, dann eine halbe Stunde Fahrt, Gespräch, halbe Stunde zurück.

    2 Fahrten in eine große Stadt, ich habe es geschafft, ich war stolz auf mich.

    Die Tank Füllung durfte ich zahlen 70 Euro.

    Er hätte genug bezahlt.

    Heute waren wir bei der Krankenkasse wegen Krankengeld, ich habe gefragt wie es mit Pflegestufe aussieht, sie hat den Antrag ausgefüllt. Mal schauen wie lange es dauert bis wir etwas hören.

    Für die Zuzahlungsbefreiung habe ich alles kopiert.

    Die Dame vom sozialpsychiatrischen Dienst hat bei der Reha Stelle angerufen und gesagt das ich die Reha nicht antreten kann, weil mein Mann Lungenkrebs hat.

    Der Mann meinte ,ich weiß nicht was die Rentenversicherung daraus macht, evtl nochmal zum Gutachten.

    Morgen habe ich wieder einen Termin beim Sozialpsychiatrischen Dienst, da werde ich fragen wie es mit einem Schwerbehindertenausweis für meinen Mann aussieht, und ob er ein aG bekommen kann. Er kann nicht mehr weit laufen.


    Bei mir hat er keine Rücksicht genommen, wegen meiner Arthrose, er hat dann extra weiter weg geparkt.

    Er weiß noch nicht das er nicht mehr lange leben soll.

    Er meinte wohl wenn er die erste Chemo bekommt, das überlebt er nicht.

    Meine Betreuerin wundert sich das ich noch funktioniere.

    Meine Therapeutin sagt, mein Kopf kann gar nichts mehr aufnehmen, weil in den letzten Jahren so viel passiert ist.

    Wir müssen Montag zu der Klinik, da gibt es ein Tumor Board.

    Danach die Woche soll die Strahlentherapie anfangen. Und in der Woche haben wir einen Termin beim Onkologen.

    Palliativmedizin würde ich gerne in Anspruch nehmen, die haben mir bei meinem Vater auch sehr geholfen.

    Da kann mir meine Hausärztin vielleicht helfen, sie ist Palliativmedizinerin.

    Ich hoffe er nimmt das auch an.

    Alleine schaffe ich das nicht, ich habe meine Mutter gepflegt danach meine bösartige Schwiegermutter, das schaffe ich mit der Arthrose und den Bandscheibenvorfällen nicht mehr.

    Es ist schade das ich keine wirkliche Familie habe.

    Reden kann ich mit einer Freundin, meinem Cousin, und meiner ehemaligen Chefin.

    Bei der Bewo kann ich auch reden, und Montag habe ich wieder einen Termin beim Sozialpsychiatrischen Dienst.

    Da wollten wir eigentlich mit meinem Anwalt telefonieren, ob ich irgendwie um die Reha herum komme, durch den ganzen Stress sehe ich mich nicht Reha-fähig. Meinem Psychiater habe ich auch geschrieben, aber ich habe von beiden keine Antwort bekommen.

    Ich weiß auch nicht ob ich der Rentenversicherung schreiben soll, das macht bestimmt keinen Sinn.

    Reha schieben bringt auch nichts, die nächsten Monate werden Knüppel hart. Und finanziell geht es immer weiter bergab.

    Danke das ich schreiben darf und ihr mir zur Seite steht

    Ich finde eure Beiträge nicht Harsch.

    Ich bin froh das ich hier auf Verständnis treffe.

    Und froh"reden"zu können.

    Ich bin total durcheinander.

    Mein Mann hat ein Plattenepitelkarzinom in der Lunge, der größte Tumor ist T4, das größte.

    Lymphknoten N3 auch das höchste.

    An den Nebennieren ist auch etwas.

    Chronische Pankreatitis, Arteriosklerose usw .

    Im Kopf sind keine Metastasen.

    Vorige Tage ist er ausgerastet weil ich essen geholt habe und ihm nach der Hälfte Essen auffiel, das es lauwarm war, er hat das Döner Rollo durchs Wohnzimmer geschmissen, und wollte den Döner Mann töten mit dem Auto da hin fahren, ich habe ihn nicht raus gelassen, er hat rum gebrüllt wie noch nie, er hat gegen die Wand geschlagen, gegen Türen getreten, unser Mieter kam herunter und konnte ihn beruhigen.

    Ich habe unserer Hausärztin geschrieben, dann mit ihr gesprochen, sie fragte, Sie wissen was los ist? Ich sagte ja das es bösartig ist und er nicht mehr lange leben wird. Ja das ist richtig. Wie lange 1/2 Jahr? Nein eher weniger, 3 Monate, vielleicht auch früher.

    Am nächsten Morgen hatte ich einen Heulkrampf, er fragte was los ist, da ist alles aus mir heraus gebrochen.

    Dann kam ein Anruf von einem Krankenhaus was eine Stunde entfernt ist, Montag Termin, dann wird ihm alles gesagt.

    Er will mit mir darüber nicht reden.

    Ich habe wohl eine Patienten Verfügung und eine Vollmacht ausgedruckt, und ausgefüllt,das hat er unterschrieben, morgen werfe ich es beim Arzt in den Briefkasten damit er unterschreibt.

    Gestern war er am stänkern. Dann am heulen, er hat seinem Sohn über WhatsApp aufs Band gelallt,.

    Dann rief der Onkologe an und hat mir auch noch mal gesagt das er nur 2 Patienten hat, die nach 2 Jahren noch leben, ich habe ihm gesagt wie er drauf ist, er sagte ich werde ihm von den Patienten erzählen die nach 2 Jahren noch leben, nicht von denen die es nur 3 Monate geschafft haben.

    Und das die Strahlentherapie übernächste Woche los geht.

    Dann rief sein Sohn an und fragte was er ihm sagen wollte er hat das gelalle nicht verstehen können, ich sagte frag ihn selbst.

    Ich habe ihm auch gesagt was Sache ist, er wurde dann auch laut, was er alles mitmacht und er auch was hat usw. Ich sagte bei dir und deiner Schwester ist mal ein klärendes Gespräch fällig mit eurem Vater.

    Heute morgen habe ich beiden geschrieben das sie heute kommen sollen wegen dem Gespräch.

    Dann stand mein Mann auf, und sagt er wäre kaum hoch gekommen. Er wollte immer die Wasser Flasche auf die Fernbedienung stellen, könnte die Fernbedienung nicht bedienen, fand den Griff an der Terrassentür nicht, bekam kaum die Füße hoch, unser Mieter kam herunter, einen Krankenwagen wollte er nicht, der Zucker ging , knapp 180 , Blutdruck ging auch.

    Ich habe ihm Brot gemacht, und ihn zum trinken angehalten, nach 4 Stunden würde es besser, er hat fast den ganzen Tag geschlafen.

    Er hat sich um 15 Uhr ein Bier aufgemacht und hat es weg gekippt.

    Er schläft jetzt wieder.

    Ich hoffe ich kann morgen arbeiten gehen, das ist für mich Therapie.

    Danke für euer Verständnis