Guten Morgen Ihr Lieben,
Da hat sich ja viel bewegt in meinem Faden. Finde ich schön, wenn mal solche Themen aufkommen.
Mein Sohn sieht das Thema zwar kritisch, hat aber doch immer mal wieder eine Party mit seinen Jungs an der getrunken wird. Ich versuche dann immer wieder das Thema ein paar Tage später auf den Tisch zu bringen. Ruhig, damit kein Trotz entsteht und er auch das Gefühl hat immer zu mir kommen zu können.
Die Tochter einer sehr guten Freundin wurde mit einer Alkoholvergiftung in die Klinik eingeliefert und danach direkt in die Psychatrie, da sie im Vollrausch Selbstmordgedanken geäußert hatte. Sie ist 19. Sie fühlt sich nicht schön genug, nicht toll genug und hat sich anscheinend bei den Parties immer "Mut" angetrunken.
Ich hoffe sie bekommt die Kurve und findet sich. Ist übrigens ein tolles Mädel in meinen Augen dazu noch sehr intelligent. Aber so hat jeder Mensch seine Themen.
Ich kenne das von mir mit Anfang zwanzig. Nur habe ich relativ schnell erkannt, daß das nicht gut ausgeht, wenn ich so weiter mache und bin damals weit weg gezogen für die Chance eines Neustarts. Wir haben extrem viel Party gefeiert. Und da ich betrunken war und mich deswegen geschämt habe, habe ich dann bei der nächsten Party mir auch "Mut" angetrunken, um mich danach wieder zu schämen.... Ein Teufelskreis damals...
Bin froh, dass ich damals das wirklich erkannt habe und es nicht mehr wollte. Sonst wäre ich mit Sicherheit abhängig geworden.
Der Tochter meiner Freundin habe ich angeboten, dass sie sich jederzeit bei mir melden kann. Mehr kann ich nicht machen. Sie macht aber gerade in alle Richtungen zu und möchte sich nicht helfen lassen.
LG Momo