Beiträge von Momo2006

    Liebe Juse,

    Das ist wirklich furchtbar, was ihr erlebt habt. Ich hoffe Ihr habt ein gutes Umfeld was Euch mit auffängt. Ich wünsche Dir auf jeden Fall ganz viel Kraft für die nächste Zeit. Für Dich und Deine Tochter.

    LG Momo

    Liebe Jul,

    Im Moment drehst Du Dich gefühlt Im Kreis.

    Willst Du Dich denn trennen? Also jetzt? Zeitnah?

    Du lebst ja jetzt. Auf der einen Seite willst Du in keinen Verein wegen Trennung auf der anderen Seite willst Du aber keine Trennung. Verstehst Du was ich meine?

    Du kannst ihn nicht ändern. Also musst Du bei Dir anfangen. Ich würde aufhören zu fragen. Sondern ihm vielleicht sagen, was die Situation mit Dir macht. Und Gedanken über einen neuen Mann, machen doch jetzt keinen Sinn. Der kommt oder nicht.

    Kannst Du vielleicht ein paar Tage verreisen? Eine Freundin besuchen? Einfach mal raus aus der Situation, um mal Abstand zu gewinnen?

    Ob, wann und wie Du Dich trennen kannst/sollst kannst nur Du entscheiden.

    LG Momo

    Hallo Jul,

    Ja ich bin getrennt, aber weil mein Ex Partner gewalttätig wurde. Heißt, die Entscheidung wurde mir dadurch abgenommen. Mir fällt auf, dass Du immer wieder Deinem Partner die gleiche Frage stellst und jedesmal hoffst eine andere Antwort zu erhalten. Vielleicht fängst Du damit an Dich davon abzugrenzen. Also Dein Leben in die Hand zu nehmen. Vielleicht gibt es ja bei Euch im Ort einem Verein, Gruppe der Du Dich anschließen kannst. Anfangen Dich um Dich zu drehen, egal ob er trinkt, nicht trinkt, weniger trinkt oder was auch immer. Überlege Dir wie Du leben möchtest.

    LG Momo

    Liebe Jul,

    Hier gibt es einige im Co-Bereich, welche sich getrennt haben, andere sind noch in der Beziehung. Ich glaube, dass es oft die Angst vor Veränderungen ist, welche einen ausbremsen. Bist Du denn schon soweit Dich zu trennen? Vielleicht hilft es Dir einen Plan zu machen. Zu überlegen was Du mit den Hunden machen kannst. Also einfach ins handeln kommen, das gibt mir immer wieder Kraft. Zu merken, dass ich den Umständen nicht hilflos ausgeliefert bin, sondern mich bewegen kann. Für mich entscheiden kann. Also Schritt für Schritt. Nicht Alles auf einmal. Das überfordert schnell und lähmt.

    LG Momo

    Liebe Dobby,

    Wenn Dein Mann ein Alkoholproblem hat, dann wird er es ohne fremde Hilfe nicht einfach schaffen aufzuhören. So wie es für Dich jetzt auch wichtig ist, Dich hier auszutauschen. Diese Hoffnung klebt an einem, wie ein klebriges Bonbon. Das ist aber schon ein Punkt, wo Du Dich vielleicht starten kannst Dich abzugrenzen.

    Vielleicht solltest Du erstmal anfangen zu überlegen, was Du für Dich machen und ändern kannst, bevor Du Dir jetzt panische Angst aufbaust ihn rausschmeißen zu müssen.

    Ich verstehe immer noch nicht warum Du keine Therapie machen kannst.

    LG Momo

    Liebe Maja,

    Du bist ja schon auf einem guten Weg. Ziehe Grenzen für Dich und die Kinder, spreche mit deinem neuen Chef.

    Wenn Du ausziehst mit den Kindern, muss er ja Unterhalt zahlen für die Kinder.

    Und erzählen kann er viel von der Beratung. Das ist egal. Wichtig sind die Taten. Und das zählt für alle Menschen. Ich würde sagen dass das Haus Alkoholfrei ist wegen der Kinder. Wenn er trinken will, muss er halt woanders schlafen.

    Bleibe einfach am Ball, bei Dir und Deinen Kindern. Schritt für Schritt.

    Trinken in Maßen geraten hat? Er sagte, dass es ein Scherz seinerseits war. Bin hier erstmal ausgeflippt.

    Das kannst Du Dir sparen und die Energie in Dich und Deine zukunftsplanung stecken.

    LG Momo

    Liebe Morgenrot,

    Du hast Recht Mitleid ist das falsche Wort. Mitgefühl trifft es besser.

    Ich trauere gar nicht mehr um die Trennung, da es mir besser geht. Körperlich und seelisch. Es ist eher erschreckend für mich, dass mein Ex-Partner sich nun wie im freien Fall befindet. Ich kann das gerade schwer in Worte hier fassen. Ich erhoffe mir in seine Richtung für mich nichts mehr. Aber für ihn als Menschen wünsche ich mir, dass er nicht an seiner Erkrankung stirbt.

    Das Ausmaß der Sucht erschüttert mich.

    LG Momo

    Das ist eine gute Frage. Mein Sohn ist jetzt 18. Er kann und muss das jetzt selbst einklagen. Ich habe lange mit ihm darüber gesprochen und mich auch für meinen falschen Stolz bei ihm entschuldigt. Leider kann ich die Zeit nicht zurückdrehen. Und durch mein hartes aufwachen im Januar, komme ich ja jetzt erst dazu meine Themen anzuschauen. Leider....

    Aber ich gebe Dir zu 100% Recht.

    LG Momo

    Hallo Zusammen,

    Ich muss doch noch ein paar quälende Gedanken hier lassen. Wahrscheinlich weil ich heute Nacht mal wieder von meinem Ex-Partner geträumt habe.

    Es tut mir für den Menschen so leid, dass es ihm wohl mittlerweile immer schlechter geht und er so abgestürzt ist jetzt nach der Trennung. Mich quälen die Gedanken, ob die Trennung hätte anders laufen können. Ich fühle mich schlecht dafür. Ich weiß gerade nicht ob das Co-Denken ist oder einfach menschlich. Manche Freunde von mir verstehen nicht, warum ich für ihn Mitgefühl habe. Wenn ich antworte das Alkoholsucht eine schwere Erkrankung ist und er daran sterben kann, verstehen sie mich nicht.

    Ich wünsche ihm aber von ganzem Herzen, dass er aufwacht und sich Hilfe sucht. Das heißt ja nicht, dass ich ihn zurück will oder das ich meine ihm irgendwie helfen zu können. Ich empfinde es immer noch als große Traurigkeit, dass es ihm so geht.

    Und in Bezug auf die Co-Abhängigkeit empfinde ich es so, dass es für uns Cos einfacher ist etwas zu ändern, weil wir keine stoffliche Sucht haben, welche uns die Gedanken vernebelt. Weiß nicht, ob das verständlich ist.

    Und ja, ich habe Mitleid für ihn. Es macht mich traurig. Unabhängi davon was passiert ist. Weil ich das niemanden wünsche.

    LG Momo

    Guten Morgen Sunny,

    Schön, dass Du hier bist. Das Thema mit dem Vater und der Partnerwahl danach kenne ich. Diesen Kreislauf durchbreche ich gerade. Meine Freundin meinte, dass mir das ein falsches Gefühl von Geborgenheit vermittelt. Ich wollte bei meinem Ex auch die Sucht auf die Seite schieben, geht schon. Oder wenn ich mich so verhalte dann geht das schon. Und bloß nicht mit Freunden sprechen. Dann ist es nicht so präsent.

    Wenn ich Deinen Text lese, ist das Thema Sucht schon seit Anfang auch ein Problem für Dich. Du schreibst auf der einen Seite ganz klar und auf der anderen Seite überlegst Du irgendwie damit und mit den Auswirkungen des Alkoholkonsum zu leben. Glücklich hört sich das für mich nicht an. Wenn ich ehrlich meine letzte Beziehung reflektiere, waren es immer weniger schöne Tage. Das Problem war, dass ich mich mit immer weniger zufrieden gegeben habe. Bei mir war es durch Gewalt dann beendet. Sonst würde ich wahrscheinlich auch noch in der Beziehung stecken.

    Was sind denn Deine Vorstellungen einer Beziehung? Einer glücklichen Partnerschaft?

    LG Momo

    Guten Morgen Ihr Lieben,

    Bin nach meinem kleinen emotionalen Rückfall am Wochenende wieder back on track. Hatte gestern ein spontanes Treffen mit meiner Jugendclique. Wir haben uns Alle schon ewig nicht mehr gesehen, aber die Verbindung ist so schön, dass das kein Thema ist und wir sofort wieder so viel lachen konnten. Das war echt schön, zumal es so ein Gefühl der Beständigkeit gab. Jeder von uns hat seine Erlebnisse, Schicksalss hläge, aber uns gibt es noch Alle. Alle gesund und munter... Das hat mir wahnsinnig gut getan. Was haben wir schon alles erlebt, überlebt...

    Euch Allen einen schönen sonnigen Tag!

    LG Momo

    Hey ZH1,

    Es ist ja normal, dass Du diese Momente gerne mit dem Vater des Kidnes teilen möchtest. Ich kenne das, da ich mein Kind auch alleine groß gezogen habe.

    Ich habe mir manchmal Abend dann noch eine Freundin zum klönen eingeladen. Oder habe die Zeit versucht für mich zu nutzen (mal in die Badewanne, Gesichtsmasken, lesen)

    Der Ex- Partner ist ein erwachsener Mensch und Vater geworden. Er sollte sich eigentlich Gedanken machen, wie er verantwortungsvoll damit umgeht. Das er Schulden macht, deutet ja nicht darauf hin, dass im das bewusst ist.

    Und das er wenig Unterstützung hatte aus seiner Familie ist traurig, aber nicht Deine Verantwortung und auch kein Grund zu trinken. Es ist ja immer eine Entscheidung, was ich aus meinem Leben mache.

    Ich würde an deiner Stelle mal versuchen mir nicht diesen Schuh anzuziehen. Du bist ja nicht seine Mutter sondern die Mutter seines Kindes. Da hieße es eigentlich Forderungen zu stellen.

    Ich wünsche Dir, dass Du die Zeit jetzt mit Deinem Kind richt genießt, jeden kleinen Fortschritt feierst. Und ob, wann und wie wieder ein Mann in Dein Leben tritt, ist doch erstmal zweitrangig.

    LG Momo