Ich verstehe Eure Gedanken. Aber ich finde auch, dass nicht Alles Co-Verhalten ist. Ist es nicht natürlich den Wunsch zu haben, dass der Partner es schafft ein abstinentes Leben zu führen und nicht an seiner Erkrankung/Sucht zu sterben? Das wünsche ich mir auch von Herzen für meinen Ex-Partner. Die Angrenzung liegt dann doch in dem Bereich, dass wir Co's akzeptieren müssen, es nicht "heilen" zu können und nach uns zu schauen. Wir stecken halt emotional oft fest. Aber Alles als Co-abhängiges Verhalten zu deklarieren, empfinde ich nicht richtig. Die meisten Co's sind doch hilfsbereite Menschen, loyal und Macher. Das sind so gesehen ja keine schlechten Eigenschaften. Ich finde man kann sich als Co schon auf die Schulter klopfen, wenn man seine eigenen Muster erkennt. Ich klopfe mir heute auf die Schulter, weil ich immer noch abstinent bin von meinem Ex-Partner. Halte den Kontaktabbruch durch, auch wenn ich ihn vermisse.
Nur so meine Gedanken dazu.
LG Momo