… das hatte ich auch so verstanden.
Beiträge von Nayouk24
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Hallo Natasche,
du bist noch im Vorstellungsbereich und must für den weiteren Austausch freigeschaltet werden.
Ein Moderator:in wird sich bestimmt bald bei dir melden.Viele Grüsse
Nayouk
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Was habe ich(Du) für Gedanken ?
Ganz im Hinterstübchen,
denke ich da, dass ich irgendwann doch wieder kontrolliert trinken kann,
rede ich Gefahren klein, weil sie mir nicht ins Konzept passen,
gehe ich bewusst Risiken ein, die ich nicht einschätzen kann,
habe ich ein ungutes Gefühl und denke trotzdem, wird schon gut gehen,
und
kenne ich mich gut und weiss, wann oder mit was ich mich überfordere,
kann ich das frühzeitig spüren und zuordnen (Unruhe, Herzschlag, Kreislauf, Unsicherheit, Panik,,,,)
kenne ich meinen Notfallkoffer, sprich Massnahmen, die mir sicher helfen,
habe ich sie dann bei Suchtdruck parat, kann ich sie "blind" anwenden, ohne gross nachzudenken,
und das was dorothea schreibt,
habe ich immer einen Plan B, damit ich eine Situation selbstständig (z.B. ich bin selbst mit dem Auto da) und ohne Rücksicht auf andere (was sollen denn die anderen von mir denken, ) verlassen kann,
kenne ich meine innere Haltung, ist sie gefestigt und denke ich, dass ich mich auf sie verlassen kann.Mehr fällt mir heute auch nicht mehr ein

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Nun ist sein Kapitel geschlossen worden und du kannst nach vorne schauen.
Den Podcast kenne ich und ich war überrascht, dass du dir sowas antust. Es hilft zu verstehen.Findet rechtzeitig den Absprung. Bitte
Danke für deinen Appell.
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Warum findest du, dass ich nicht danach handle?
Weil ich mit dem, was ich rausgelesen habe, so nicht handeln würde. Vlt. habe ich eine falsche Vorstellung von deiner Tätigkeit. Aber eins ist doch richtig,
du bist quasi beruflich mehr oder weniger von Alkohol umgeben, ob du willst oder nicht.Ich empfinde es so, dass du dir dem Risiko bewusst bist
Wenn ich richtig zähle, bist du jetzt ca. 3 Monate abstinent und bis die Saison startet, ist noch ein Weilchen hin. Nutze die Zeit intensiv.
Ein Risiko wird es bleiben.
Für mich ist das Forum ein wichtiger Begleiter auf meinem abstinenten Weg, auf dem ich auch erkannt habe, dass ich Risiken unterschätze.was machst du konkret um deine trigger zu entlarven? wie sehen deine überlegungen aus herauszufinden wie du mit wut, frust, angst und trauer zukünftig umgehen willst.
Das finde ich eine ganz wichtige Frage. Wenn ich überlege, habe ich dafür ein Jahr gebraucht und ich bin noch nicht fertig.
Viele Grüße
Nayouk -
Hallo Perdita,
da gibt es bestimmt ganz viele Gründe, warum du dich fürs Dort-Bleiben entschieden hast.
Du hast deine Priorität gesetzt.
Die Abstinenz steht für mich an erster Stelle und ist nicht verhandelbar, das denkst du wahrscheinlich auch, gehandelt hast nicht danach,
so stellt es sich für mich dar.
Ich gehe auch Risiken ein, die mir bewusst sind, ich bin darauf vorbereitet und kann aber jederzeit aus der Situation raus.
Bei dir ist das aber eine andere Nummer.
Ich stelle mir gerade vor, du hattest einen stressigen Tag, Gäste müssen noch Weinflaschen aufs Zimmer bekommen, danach gehst du auf die Terasse,
wo andere Gäste schon in gelöster Stimmung sind und sie freuen sich, dass sie dich sehen und laden dich zu einem Glas ein.
Dem kannst du widerstehen, aber mit schlechtem Gewissen, da du die Gäste gerne "wertschätzen" möchtest.
Dann bist du irgendwo weiter und Alkohol steht in deiner nächsten Nähe rum, kurz alleine, der Stress ist noch da, das mit den Gästen nervt, gerade ist dir alles zuviel und eigentlich denkst du, ach komm, ein Glas nur heute.
Solche Momente werden ständig kommen, jeden Tag und irgendwann passiert "es". Ist es das wert?
So wie du, habe ich auch einen qualifizierten Entzug mit Entwöhnung und Therapie gemacht.
In einem Umfeld, wie du es beschreibst hätte ich am Anfang nicht bestehen können und
wenn ich mir das für mich heute vorstelle, wäre das ein Risiko, welches ich heute und in Zukunft nicht eingehen würde.Ich empfinde es so, dass du dir dem Risiko bewusst bist aber denkst, dass du da irgendwie durch musst und einen Weg finden wirst.
Musst du da irgendwie durch oder willst du ?
Viele Grüße
Nayouk
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Was würdest Du tun, wenn Du wüsstest, dass er doch trinkt?
Gibt es da Merkmale oder ein bestimmter Zeitraum?
Frage dich, was sind deine Grenzen, die du setzen willst und was die Konsequenzen wären. Du kennst ihn am besten und du wirst merken ob er abstinent bleibt.
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Das was ich lese finde ich unmenschlich.
Meine Interpretation ist, dass du deine alkoholkranke Frau manipulierst, vlt.mit den besten Absichten, aber von einem schützenden Stopp der Krankheit, ist deine Frau weit entfernt. Sie muss mitspielen, wenn sie für sich keinen anderen Ausweg sieht. Wenn sie Alkoholikerin ist, ist das für sie grausam, ein Alkoholiker darf nie wieder trinken, weil er nicht kontrolliert trinken kann.
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Heute habe ich mir eine Dosis Dopamin hergestellt.
Probieren geht über studieren 👍
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Der Hunger ist normal, der Körper füllt seine Speicher wieder auf, die er durch den Alkohol verloren hat.Auf deine Figur kannst du später achten, jetzt ist deine Abstinenz am wichtigsten.
Weiterhin fehlt mir Motivation auf der Arbeit.
Ich hatte eine Phase, in der mir selbst Dinge, an denen ich früher Spaß hatte, bei mir keinen positiven Effekt mehr hatten. Das legt sich mit der Zeit, sobald sich dein Belohnsystem wieder auf den Zustand „ohne Alkohol“ eingestellt hat. Der Körper hat sich auf die erhöhte Dopaminmenge unter Alkohol angepasst, jetzt fehlt der Alkohol und damit auch ausreichend Dopamin für das Belohnsystem. Das System ist wieder in Schieflage und der Körper, das Gehirn braucht Zeit um sich auf die neuen (ursprünglichen) Verhältnisse wieder anzupassen. Das ist zum Glück eine alkoholbedingte Schädigung, die reversible ist.
Gib dir Zeit. Dieser Vorgang kann mit unter Monate dauern.
Mir hat es geholfen, als ich die Zusammenhänge verstanden habe und ich habe auch Aktivitäten gefunden, die mich zufrieden gemacht haben und mir über die Zeit geholfen haben.Viele Grüße
Nayouk -
Das ist eine hartnäckige Geschichte, die momentan umgeht.
Gute Besserung, Leonnie
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Herzlichen Glückwunsch zu
🏅5️⃣0️⃣0️⃣ 🏅Tagen Freiheit.
mich ärgert, dass sich das partout nicht herumsprechen will.
Mich auch. Die Alkoholindustrie tut alles dafür, dass das so bleibt. Aber ich nehme Bewegung wahr. Leider viel zu langsam.
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und jetzt ist Funkstille. Aber meine Wut ist schon noch sehr spürbar.
Ja das kenne ich auch, zumal wenn ein gelöscht geglaubtes Feuer wieder auflodert.
Du bist sehr analytisch unterwegs und stellst die Zusammenhänge her, da lese ich viel Achtsamkeit heraus,
genau das ist es, was mich vor bösen Überraschungen bewahren kann. -
Sehe das als Bereicherung für mich.
Das sehe ich auch so, KaDett .
Ich denke wir sind hier in einem Selbsthilfe Forum und wenn mir etwas Problematisches auffällt, dann spreche ich es an bevor es unangesprochen bleibt und das möchte ich für mich auch von anderen Usern.
Wenn sich nachher herausstellt, dass nix ist, dann ist es doch gut.Wenn du jemanden hast mit dem du über deine Alkoholkrankheit sprechen kannst, dann ist das viel Wert.
Bewahre es dir. -
und mich auch begleitet wenn ich mal unterwegs bin und mit auf meine Abstinenz aufpasst
Es ist kein Fehler jemanden dabei zu haben, an den ich mich im Notfall (Suchtdruck) wenden kann. Das muss aber von mir kommen. Z.B. „ …du ich will gehen, kannst du mich nach Hause begleiten…“.
Wenn ich aber von demjenigen erwarte, dass er aktiv auf mich aufpasst, dann habe ich die Verantwortung schon abgegeben. Ich bin für meine Abstinenz verantwortlich und niemand anders., oder wie hast du „aufpassen „ gemeint?
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Es ist die Abstinenz vom Alkohol und deshalb gehört es für mich zusammen.
Ich trinke keinen mehr, aber deswegen gehört er trotzdem zu meiner Vergangenheit und zu dieser Welt. -
Glückwunsch zu 6️⃣ Monaten👍
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R/no ich wollte zu Anfang zusätzlich zu diesem Forum auch in eine reale SHG. Wie so eine Gruppe funktioniert und was sie leistet, habe ich in der ReHa erfahren.
Mir ist bald klar geworden, dass ein wöchentliches Meeting mit dauer von 1h nicht das mir geben kann, was ich hier erfahren habe.
Mein Status Quo ist immer noch, dass ich es mir offen lasse, eine reale SHG zu besuchen.
Du bist in dieser realen SHG und hier in diesem Forum für dich selbst und nicht wegen deiner Frau.
Ich habe es mit meiner Frau offen besprochen und da sie in der nassen Zeit mich meinen Weg hat gehen lassen, ist das in der Abstinenz auch so und mit der Zeit kommt auch das Vertrauen wieder zurück.
Der realen SHG noch eine Chance geben ist ein guter Plan. Vlt. kannst du beim nächsten Treffen darstellen, wie du die Gruppe erlebst und was deine Erwartungshaltung ist.
Du wirst dann sehr schnell erkennen, ob die Gruppe dir entgegenkommen will. -
So ein Arztbescheid erleichtert ungemein und deine Abstinenz wird dabei helfen, dass es auch so bleiben kann.
Wenn sich jetzt die Suchtstimme meldet, "...siehst du, alles nicht so schlimm, alles okay, dann kannst du doch ....",
dafür bist du vorbereitet und dafür bist du hier.Liebe Grüße
Nayouk
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Meine Frau hatte da nichts mit zu tun, aber so kann es auch verstanden werden😏
Bono59 Du scheinst einer aussterbenden Spezies anzugehören, Glückwunsch.