Nein, er trinkt nicht mehr in meiner Gegenwart
Das ist sehr gut.
Wo fühlst du dich derzeit unsicher oder ängstlich und wie begegnest du dem ?
Nein, er trinkt nicht mehr in meiner Gegenwart
Das ist sehr gut.
Wo fühlst du dich derzeit unsicher oder ängstlich und wie begegnest du dem ?
Am Anfang wusste ich gar nicht, was richtig ist und was hilft und wusste somit auch nicht, was mein Weg sein könnte. Mit der Unsicherheit eines Frischlings kann ich die Grundbausteine anwenden und mich darauf verlassen. Wie ich sie mit der Zeit auspräge, ist jedem selbst überlassen, aber ich habe mich damit in der risikoreichen Zeit des Anfangs geschützt und diese überwunden.
Ich muss nicht zwangsläufig Depressionen haben weil ich alkoholkrank bin.
Aber wenn ich Depressionen habe, bin ich psychisch krank und das gleiche gilt unabhängig davon bei Alkoholismus.
Eine Therapie ist aus bewährten Gründen eine Methode um psychische Krankheiten zu begegnen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Therapie schnell dafür gesorgt hat, dass mein innerer Kompass in die richtige Richtung zeigte. Das war eine solide Ausrichtung auf der ich aufbauen konnte, auch mit Hilfe dieses Forums
Das hört sich gut an, nach dem Motto: „Tue dir Gutes“ oder achte drauf, dass es dir gut geht.
Mein Mann trinkt jeden Abend eine Büchse Bier, hat mich aber nie gestört.
Ist das immer noch so und trinkt er die Büchse in deiner Gegenwart?
Kann doch nicht sein, dass ich nach 5 Monate (nüchter sein) immer noch solch einen Saufdruck habe.
Das hängt davon ab, was du für deine Abstinenz in den letzten 5 Monaten gemacht hast, außer nicht zu trinken.
Siehe Hartmut‘s Fragen von gestern.
Alles was ich brauchte, um mich auf den Weg zu machen, habe ich in den ersten 4 Wochen in der Reha und hier in diesem Forum gelernt. Ich habe mir immer offen gelassen, eine reale SHG aufzusuchen, falls ich merke, dass es hier für mich nicht reicht. Bis heute komme ich sehr gut klar.
Wenn du in eine reale SHG gehst ist das auch ein guter Weg. In beiden, real oder online musst du dich mit den Fragen auseinandersetzen, dich mit dir beschäftigen, damit aus der Hilfe in der SHG deine Selbsthilfe werden kann.
Den anderen geht es u.U. genauso. Alle sind dort, weil sie Alkoholiker sind, weil sie eine psychische Krankheit haben,
für die eine SHG eine sehr gute Therapie ist, deshalb sind sie dort.
In der Reha hat mir mein Therapeut folgendes erzählt:
Manche nehmen 30km und mehr Wegstrecke auf sich, um eine SHG zu besuchen, nur damit sie niemanden treffen, den sie kennen. Und wenn treffen sie da?
Die die sie nicht treffen wollten, denn die hatten alle die gleiche Idee.
Also gehe vor Ort hin, denn die anderen sind 30km weg😉
.... und atmen nicht vergessen![]()
Okay, vlt. jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, aber ich sehe bei Dir Handlungsbedarf.
Schreib einfach, wenn es Dir hilft.
Viele Grüsse
Nayouk
Du willst es mit Dir selbst ausmachen? Kann dich dein Mann unterstützen?
kennst ja die HALT-Regel? Hungry, angry, lonely, tired. Das gilt es zu vermeiden.
Hör mal in dich rein. Meine Frage nach der realen SHG hatte den Grund, ob du jemandenhast, den du anrufen kannst oder dich mit ihm/ihr treffen kannst.
Er schmeißt sich auf den Boden und schreit, ich will, richtig?
Ja, am Handy , wenn die Tastatur eingeblendet ist, auf das Mikrofon Symbol drücken und sprechen.
Hast Du auch eine reale SHG?
Dann nimm die Diktierfumktion😉
Ja, es hat mich viel Mut gekostet, mich mitzuteilen.
Jeder Alkoholiker braucht eine SHG auch dafür. Dies ist deine, um dich in der Not mitzuteilen. Schreibe hier und du wirst Reaktionen bekommen. Du glaubst gar nicht, wie schnell dann die Zeit vergeht.
das allermeiste was mir geholfen hat war die Zeit für mich und schlichtweg die Zeit sich mit mir selbst zu beschäftigen.
Das ging mir ganz genauso. Schön das du es so sehen kannst und ich denke, bei dir ist einiges in Gang gekommen.
Tue deinem Rasenmäher und dir ein Gefallen. Lass das mit dem Baseballschläger. Es gibt viele Flaschen auf der Welt und das änderst du damit nicht.
Ein lehrreiches Beispiel, wie schnell es gehen kann.
Gott sei Dank wurde vom Fruchtsaft auf alkoholfreien Wein gewechselt und nicht auf richtigen Wein.
Das wertvollste bei der Geschichte ist deine gemachte Erfahrung.
Es ist nicht alles planbar um jedes Risiko auszuschalten. Wenn es passiert muss mich mein Netz tragen können und wenn ich weiss, dass das Netz noch schwach ist,
lasse ich bestimmte Dinge einfach aus. Zugegeben, dass Abendmahl mit üblicherweise Fruchtsaft ist schon speziell.
Ich werde ja nicht mit den Genen eines Trinkertyps geboren. Das Leben hat mich durchgeführt.
Es fängt doch mit dem sorglosen Umgang mit Alkohol an. Dann stelle ich fest, dass Alkohol Dinge vergessen macht, kurzeitig vermeindlich leichter macht und schon bin ich vom Gewohnheitstrinker zum Problemtrinker geworden und auf dem Weg bin ich vom Missbrauch in die Sucht gerutscht.
Als ich das erste Mal von den Trinkertypen gelesen habe, da wusste ich schon, dass ich Alkoholiker bin und konnte mein Endstadium dem Spiegeltrinker zuordnen, hatte am besten gepasst.
Das Ergebnis ist immer das gleiche, ich bin alkoholkrank und heute bin ich abstinent und will es auch bleiben. Dem ordne ich alles unter und dabei hilft es mir nicht zu wissen, dass ich Spiegeltrinker war.
Ich musste meine Gewohnheiten unterbrechen und die kannte ich sehr genau und wenn ich ein anderer Typ mit anderen Gewohnheiten gewesen wäre, hätte ich sie auch gekannt. Da musste ich ansetzen.
AnnaBlume Den Podcast habe ich gefunden aber die Folge "Alkohol II" nicht. Welches Datum hat die Folge?