Sehr gut.
Das ist Selbstfürsorge mit der du darauf achtest, dass es dir gut geht und du dich nicht in Gefahr bringst, denn der Rückfall kann noch nicht verarbeitet sein.
Beiträge von Nayouk24
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Hallo Stef,
da wurde Dir ja einiges in den Traum reingepackt. Das "alte" Leben ist zu Ende, trauriges Abschiednehmen und zum Schluss das ganze noch mit Alkohol begiessen.
In den ersten Monaten meiner Abstinenz hatte ich mehrere "Alkoholträume". Diese Träume waren klar und in Erinnerung, so wie bei Dir. Mittlerweile hat sich das gelegt.
Es ist für jeden Alkoholiker eine grosse Anstrengung sein Leben neu aufzustellen und alte, alkoholbehaftete Muster abzulegen. Das will alles verarbeitet werden und die Psyche holt das in Form von Träumen nach. Es lohnt sich da genauer hinzuschauen. Bei dir lese ich, dass zum Schluss alles okay war. Du hast dich den Verführungen erfolgreich widersetzt.
Trauerst Du dem "alten" Leben nach? Macht es Dich traurig, dass Du jetzt keinen Alkohol mehr trinken darfst ?Viele Grüße
Nayouk
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die wo ist funktion / Das kann man doch sicher ausschalten oder?
Sie muss explizit für jemanden freigegeben werden. Dann kann man sie wieder deaktivieren.
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Achte darauf, dass er Dich nicht mit der „wo ist?“ Funktion tracken kann, falls Du ein iPhone hast und diese für ihn freigeschaltet hast.
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Hallo Leonie,
danke, dass Du so offen schreibst.
In meiner Reha wurde das Thema Rückfall auch behandelt. Es heisst: "....ein Rückfall kommt vor, es kann passieren und es ist keine Schande....".
Wichtig ist sofort zu reagieren und das hast Du gemacht.
Es gibt einen Spruch bei den AA`s, der von dem Umgang der Gesellschaft mit Alkoholikern handelt.
Die Gesellschaft stellt sich hochmütig über den Alkoholiker und er wird als Mensch zweiter Klasse angesehen.
Das Gegenteil ist der Fall. Mit dem was er an sich leistet, ist er stärker als macher aus der hochmütigen Gesellschaft.
Er ist ein Mensch erster Klasse und ich füge hinzu, ob mit oder ohne Rückfall.
Es ist nicht schlimm zu fallen aber es ist schlimm nicht wieder aufzustehen.
Du bist wieder aufgestanden und jetzt geht es weiter und bei Dir sogar mit 1,5 Jahren Abstinenz im Rücken und einer Familie die Dich mitträgt.
Das ist sehr viel wert.Ich hätte mich öfter melden und dabeibleiben müssen.
Ich würde mich freuen, wenn Dein Satz ab jetzt lautet:
"Ich werde mich öfter melden und dabeibleiben".Liebe Grüsse
Nayouk
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Wie gefährlich ist es,wenn man aus Versehen eine Praline mit Alkohol oder eine Sou
se mit Wein zu sich nimmt?
Das kann dir hier, auf dich bezogen, keiner beantworten.
Ich bin kein alter Hase und mir ist es auch noch nicht passiert, aber ich weiß, dass es passieren kann.
Alex hat es ganz gut beschrieben.
Alles, was aussieht wie Alkohol, was schmeckt wie Alkohol, was riecht wie Alkohol, da halte ich mich fern. Und wenn alle drei Sachen nicht zutreffen, aber ich weiß, dass Alkohol drin ist, ebenso.Und bei mir kann es auslösen, dass mir meine Alk-Sicherungen durchbrennen
und das ist ein wichtiger Punkt für mich,
Ich kann darauf psychisch reagieren und deshalb vermeide ich das Risiko.
Wenn ich es bewusst mache, z.B. die Alk-Praline, weil wird schon nix passieren, dann ist das Suchthirn schon voll am agieren, ich nehme es selbst nicht mehr so ernst.Alleine das Bewusstsein, dass ich Alkohol in kleinen Mengen zu mir genommen habe, kann schon einen biochemischen Prozess auslösen, dessen Folgen ich nicht mehr kontrollieren kann, weil ich Alkoholiker bin.
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Das hört sich nach einem guten Plan an.
Das interessante ist, das ich das beim letzten Totalabsturz vorher ganz genau gemerkt habe,das es soweit ist! Suchtdruck!
Was heißt vorher, Tage, Stunden oder in dem Moment ?
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Hallo Leonie, es ist gut, dass du dich gleich auch hier gemeldet hast, dafür hast Du meinen Respekt.
Alles Gute.
Nayouk
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Weihnachten und Silvester ist das erste Übungsfeld!!
Wie wirst Du die Tage verbringen ?
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Hallo Cambrina,
Vor 2Monaten hast Du Dich auf die Reise gemacht und schon ganz viel erreicht. Du bist sehr konsequent. Das finde ich sehr gut.
Viele GrüßeNayouk
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Ich hatte täglich Kontrolle, wenn es ums Aufhören ging und ich hatte keine Kontrolle, wenn es am nächsten Tag ums Nicht-Wieder-Anfangen ging.
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Ich konnte noch nie das Trinkverhalten eines Quartalstrinkers nachvollziehen, da es so anders ist, wie mein eigenes war.
Mich konntest Du zu den Pegeltrinkern zählen, Pegel halten um zu funktionieren, mit körperlichen Entzugserscheinungen, wenn der Pegel gesunken ist.
Wenn ich es richtig einschätze, geht es für Dich jetzt darum, die Zeit bis zum Tag x zu nutzen, um Dich bestmöglich darauf vorzubereiten. Du bist jetzt abstinent, aber Deine grösste Herausforderung kommt erst noch, in Wochen, in Monaten? Damit sind für Dich auch die Grundbausteine der Schlüssel zum Weg und eine intensive mentale Auseinandersetzung für Dein neues, abstinentes Leben. Dazu gehören auch die Gewohnheiten und Strukturen, in denen Du Alkohol getrunken hast.
Je länger ich mich mit meiner Alkoholsucht auseinandergesetzt habe, desto besser konnte ich meinen neuen, abstinenten Weg erkennen und dieses Forum hat mir sehr dabei geholfen.Viele Grüße
Nayouk
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In den ersten Monaten habe ich jeglichen Kontakt mit Alkohol trinkenden Menschen, die an meinem Tisch sitzen, vermieden. Öffentliche Veranstaltungen, bei denen Alkohol Programm ist, wie Bierfeste oder Weinfeste sind ein NoGo, ob mit Freunden oder ohne und das wird auch so bleiben. Bei Freunden oder Verwandten, die ein, zwei Gläser am Abend trinken, kann ich mittlerweile gut damit umgehen. Saufkumpane hatte ich nie. Bei Leuten, wo ich weiß, das der oder die schon mal über die Stränge schlagen kann, habe ich den Kontakt einschlafen lassen.
Wichtig für mich ist bis heute, dass ich Herr über meinen Aufenthaltsort bin. Wenn ich gehen will, dann kann ich gehen, ohne Abhängigkeiten von anderen. -
Heute morgen fünf Uhr. Aufstehen. Dienstfahrt. Kein Kopfweh, kein Durst, keine Selbstvorwürfe, keine schlechte Laune, keine Übelkeit. Kaffee getrunken, Zeitung gelesen, entspannt losgefahren.
Manchmal merk ich an den kleinen Dingen, um wieviel besser ein Leben ohne Alkohol ist.
Habt einen schönen Tag.Weißt Du Paul, alleine die Tatsache, dass du dir auch die kleinen Dinge nach über einem Jahr noch bewusst machen kannst, heißt doch, dass du viel richtig gemacht hast.
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Die Grundbausteine umsetzen ist mit Sicherheit ganz hilfreich.
Ich sehe die Grundbausteine als zwingende Notwendigkeit. Natürlich findet jeder seinen Weg damit umzugehen und es für sich zu leben. Aber was dahinter steckt, ist das Entscheidende. Und du wirst mit der Zeit noch einige Bausteine dazu fügen, weil du erkennst, dass sie dir helfen und dass sie dir gut tun.
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Hallo Emmi,
herzlich willkommen auch von mir.
Was ich mir von diesem Forum erwarte? Ein Austausch mit gleichgesinnten.
Den wirst Du hier bekommen und wenn Du Dich drauf einlässt, auch ganz viel Hilfe zur Selbsthilfe.
Aus Deinem beruflichen Werdegang lese ich heraus, dass man dich nicht verlieren möchte und dir eine Chance gibt, deine Probleme in den Griff zu bekommen.
Das Gefühl der Forderung und Überforderung kenne ich sehr gut und auch, dass man nichts mehr auf die Reihe bekommt. Bei mir war es der Alkohol, der das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein ruiniert hat und ich habe mich permanent selbst geschwächt.
Ich wünsche Dir einen guten Austausch.Viele Grüsse
Nayouk
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Herzlich willkommen Bono.
Altersmässig sind wir ja fast gleichauf.
Du hast aufgehört zu trinken, wirst medizinisch betreut und hast dich in dieser Selbsthilfegruppe angemeldet.Das ist ein guter Anfang, so habe ich auch angefangen.
In den Grundbaustein wirst du den Satz lesen, nur nichts trinken reicht nicht.
Unter anderem deswegen bin ich hier in diesem Forum.
Lies Dich in Ruhe ein. Ich wünsche Dir einen guten Austausch.Viele Grüße
Nayouk
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Hallo Dan,
du siehst dich als Alkoholiker und möchtest ein abstinentes Leben führen.
Zum kalten Entzug hast Du schon einiges hier gehört, das kann sehr gefährlich für dich werden.
Ich habe das Gefühl, dass Deine Arztin "deinen" Fall nicht richtig eingeschätzt hat, warum auch immer.
Wenn ich wirklich aufhören will, brauche ich eine Entgiftung, ärztliche Begleitung und Überwachung und keine Suchtberatung.
Und danach kommt eine mögliche Therapie, wie Rennschnecke schon geschrieben hat.
Das Ganze so mal nebenher zu machen, stelle ich mir sehr schwierig vor und hätte bei mir nicht funktioniert.
Hast Du über Weihnachten die Möglichkeit eine begleitete Entgiftung zu machen ?Viele Grüsse
Nayouk
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für die noch nicht einsichtigen Süchtigen ist es dagegen eine Steilvorlage
Das ist leider so. Ich denke immer an den Spruch, die Welt hat sich nicht geändert, nur weil ich nicht mehr trinke, das akzeptiere ich.
Ich glaube es gibt keine Gesellschaft, die so willentlich sorglos mit der Droge Alkohol umgeht, wie die unsere. -