Beiträge von Alexa

    Und was soll ich sagen.... Ich finde es im Moment einfach nur schön, dass ich andere Menschen wieder registriere.

    Hi, ich freu mich für dich, das bringt doch ein bisschen Würze ins Leben, schön! :lol:

    Mit wird oft gespiegelt, dass ich ihm die Chance einer Entschuldigung geben sollte. Erstens muss ich das nicht

    Wow, das finde ich echt stark!

    Ich finde deinen Weg echt toll, und hab echt Respekt wegen dem Sport.. du bist für mich eine Powerfrau :)

    lg Alexa

    Danke Jana,

    Ach ja, gerade denke ich darüber nach ob ich ihn nicht idealisiere.. sein letzter "Ausrutscher" ist noch gar nicht lange her, und auch als er so aggressiv war, war das alles andere als einfach zu nehmen. Aber jetzt ist grad alles gut und schön. ich vergesse so schnell! Aber ich kann mich nur an meinen Auszug halten, dann und wenn er wieder in seiner Wohnung ist, werde ich ja sehen wie es weitergeht

    lg Alexa

    Hallo ihr Lieben,

    Ich wollte mich wieder mal in meinem Fädchen melden. Ich muss sagen auch für mich war es in letzter Zeit herausfordernd bei den Cos zu lesen. Jede r hat für sich eine teilweise tragische Geschichte, durch das Lesen von den vielen, vielen Auseinandersetzungen und Fehlverhalten und nicht mehr Nachvollziehbarem, wollte ich unbewußt ein Gegengewicht schaffen und euch etwas schönes erzählen. Ich tue es jetzt mal, den auch das gehört zu meiner Geschichte.

    Also, ich kann euch sagen meine neue Wohnung ist so gut wie fertig eingerichtet. Es fehlt nur mehr die Küche. Und mein Partner hat das gemeinsam mit mir und meinem Sohn ermöglicht. Sie haben Möbel abgebaut, transportiert, aufgebaut, ich habe fast alles da was ich brauche. Es fehlen noch ein paar Dinge und wenn ich das meinem Partner erzähle, meint er: kriegst du, machen wir, an dem Wochenende können wir. Ich werde für dieses Wochenende schon ein paar Habseligkeiten zusammenpacken, und er hilft mir einen neuen Ladenauszug zu montieren und die Waschmaschine anzuschließen.

    Ich sehe was er alles macht für mich, und es erstaunt mich so sehr.. Er freut sich für mich, er tut alles damit es mir gut geht. Ich muss auch sagen zur Zeit konsumiert er nicht, und ich bin sehr dankbar für seine Hilfe, und ich bin verwundert, und sehe diese Seite an ihm die ich so liebenswert empfinde.

    Und irgendwie weiß ich doch dass wieder Zeiten kommen in denen er nicht mehr zuverlässig sein wird, in denen er für mich wieder unerreichbar sein wird. Doch dann bin ich in meiner kleinen Butze und hoffe ich kann mich dann abgrenzen. Obwohl ich mir da auch nicht ganz sicher bin.

    Und ich habe auch große Ängste vor dem alleine wohnen. Ich kann ganz schlecht für mich selbst sorgen. Ich war immer schon eher untergewichtig, bei Stress rauche ich viel zu viel und esse einfach nichts. Derweil kocht ja mein Partner für uns, aber wenn er mal nicht da ist schaffe ich es kaum für mich zu sorgen. Ich habe das auch mit meiner Therapeutin besprochen. Ich weiß nicht, ich habe immer alleine gewohnt, meine Kinder alleine großgezogen, ich bin mit meinem Partner 5 Jahre zusammen und es ist das erste mal dass ich mit einem Mann zusammenwohne. Trotzdem habe ich riesige Angst das nicht auf die Reihe zu bekommen. Ich habe nie Spaß am kochen gefunden, ich habe oft Hunger aber keinen Appetit. Das! wird für mich die große Herausforderung werden.

    Ach ja, und auch auf dieses Thema bezogen meint mein Partner er wird öfter für mich mitkochen, und öfter nach dem Rechten sehen. Voll lieb halt..

    Und vielen Dank an all die guten Wünsche wegen des Hochwassers, es müssen wohl 7 Trocknungsgeräte hier aufgestellt werden. In dieser Zeit werden wir beide wohl in meiner Wohnung bleiben müssen. Hab ich mir auch anders gewünscht, aber auch diese Zeit wird vorüber gehen.

    Ansonsten geht es mir erstaunlich gut.. ich komme viel öfter ins handeln, ich treffe mich nun viel öfter mit meiner Freundin und wir haben Spaß und es tut so gut! Ich habe auch endlich wieder Freude an meinen Hobbies, ich bin am machen und tun, und bastle vor mich hin.. Sicher liegt es auch an der neuen Wohnung, weil alles ist neu und aufregend. Doch ich muss auch eine Lanze brechen für meine Antidepressiva. Oh man, wie lange habe ich mich dagegen gewehrt! Doch sie helfen! Ich fühle mich so wohl wie schon lange, lange nicht mehr.

    Ich bin froh dass es euch gibt,

    eure hoffnungsvolle Alexa

    Liebe RH,

    wow, ich sehe dich schon so sehr abgegrenzt.. das finde ich toll. Ich bin noch lange nicht soweit.. vielleicht weil ich mir doch ein Hintertürchen offen lasse, und eben keine klare Trennung bei mir folgt.. ich will ihn noch nicht endgültig gehen lassen..

    ich merke trotz des Mitgefühls für sein Leiden, und das ich ihn wie einen kleinen verlorenen jungen sehe, dass ich nicht mehr das Bedürfnis habe, deswegen zu handeln. Also ihm sein Leid nehmen zu wollen.

    Du bist klar, keine emotionalen Verstrickungen mehr, so sehe ich das. Mir ging es vor kurzem ähnlich, in ganz kleinem. Ich hatte einen Wandschmuck gekauft und es ihm gezeigt. Der hat ihm auch gefallen und er hat einen Platz dafür in unserer gemeinsamen Wohnung gesucht, und ich hab ihm dann gesagt "Schatz, den hab ich für meine neue Wohnung gekauft" da sah ich vielleicht zum ersten Mal Schmerz bei ihm. Er tat mir leid. Er sieht meinen Auszug ja als Chance für uns zwei, doch ich glaube er ist sich der Tragweite noch nicht ganz bewußt.

    Heute Nacht hatte ich einen Traum:

    Ich saß mit meinem Mann in einem Café. Die Bedienung hat mir schnippich gesagt, dass mein Mann eben für 600 Euro Sonnenbrillen gekauft habe. Ich habe sie angeschnauzt, dass das ja wohl nicht stimmt, dass er so was bescheuertes niemals tun würde und ich meinen Mann ja wohl besser kenne als sie. Dann gucke ich rüber zu ihm und sehe wie er gerade schnell ein Weizenbier abstellt. Und mich angrinst. Und sehe, dass er heimlich ein kleines Zusatztischchen hat auf dem das Bier steht. Und dahinter sehe ich den riesigen Beutel mit Brillen (😂). Und jetzt kommt's!: Ich bin aufgestanden, hab das Bier genommen und es ihm über geschüttet und bin gegangen. Fertig.

    Hi Jump!,

    Träume sind doch oft was ganz eigenes und ich finde deinen Traum wunderbar! Du hast handeln können!

    Sicher gibt es auch "schönere" Träume, aber gerade solche finde ich oft ganz wichtig. Ich hatte über viele, viele Jahre immer den selben Traum: es ist so, mein Ex hasst mich so sehr. Wir sind jetzt glaube ich seit 13, 14 Jahren getrennt. Ich habe jedoch noch Kontakt zu seiner Mutter. Diesen Kontakt mit mir hat er ihr eigentlich verboten, doch sie leidet sehr unter ihm, da er schwer abhängig ist und bei den Eltern wohnt und vor sich hinvegetiert. Manchmal tauschen seine Mama und ich uns aus, und sie hält mich über seinen gesundheitlichen Zustand am laufenden. Nun ja, also da ist der grenzenlose Hass mir gegenüber, und ich träumte die letzten Jahre immer den gleichen Traum: ich sehe ihn, er starrt mich haßerfüllt an, und ich habe Angst, und Schuldgefühle. Und vor 1,2 Wochen wieder das gleiche: ich sehe ihn, er starrt mich an, und im Traum dachte ich mir: "gut, dann halt nicht" ich hab mich einfach von ihm abgewendet und ein Gespräch mit jemand anderem begonnen. Ich bin aufgewacht, und dachte, bin ich jetzt endlich frei von ihm?

    Ich finde es toll hier zu sein, ich werde berührt und nehme vieles für mich mit.

    Heute soll bei uns endlich mal die Sonne scheinen, ohne Regen. Ich wünsche allen einen schönen Tag,

    lg Alexa

    Ich würde das Verhalten noch eher verstehen wenn bereits eine körperliche Abhängigkeit bestehen würde, aber so nicht!

    Hierüber habe ich mich gewundert.

    Ist das wirklich so? (ernst gemeinte frage)....

    Ja, ich denke es ist schon so.. Er hat ja vor kurzem körperlich entzogen, und es herrscht keine körperliche Abhängigkeit. Jetzt wäre die Zeit um auszuhalten, reflektieren.. aber mit jedem "Vorfall" entzieht er sich der Verantwortung. Es herrscht kein Suchtdruck, weil er sich einfach hingibt, zum Beispiel aus Geselligkeit. Es wird nix reflektiert sondern weiter gemacht als ob nix wäre. Da kann ich nicht mitgehen. Bestünde eine körperliche Abhängigkeit ist dann quasi das Kind in den Brunnen gefallen.

    Versteht man was ich meine?

    Liebe RH,

    du befindest dich ja auch in einer Ausnahmesituation. Ich bewundere dich für deinen Mut und deine Tatkraft so sehr!

    Er liegt auf der Couch und schaut fern. Beachtet seine Kinder nicht, hilft mir nicht.

    Also sag ich mir wieder... Das einzige was falsch ist ist meine erwartungshaltung.

    Da bin ich für mich hängengeblieben. Vorgestern hat mein Partner (manchmal finde ich den Begriff Partner gar nicht mehr zutreffend, manchmal aber schon), also vorgestern hat er wieder Speed und Bier konsumiert. Und ich war so wütend! Hier ist grad auch wahnsinnig viel zu tun, und er nimmt sich damit aus dem Spiel und der Verantwortung. Und es macht mich fertig. Und ich zeige ihm das auch. Es verletzt mich sehr, wir machen was aus und plötzlich ist alles hinfällig.. grrrrrrr.... Ich würde das Verhalten noch eher verstehen wenn bereits eine körperliche Abhängigkeit bestehen würde, aber so nicht!

    Und ich denke mir, ja ich habe Erwartungen ihm gegenüber, und ja ich bin verletzt wenn er die nicht einhält. Vielleicht liegt es auch daran dass ich ihn oder unsere Beziehung eben noch nicht ganz aufgeben will. Obwohl ich wirklich nicht weiß wie das noch weiter gehen soll hier. An guten Tagen ist er voll da managed hier alles und unterstützt mich und hilft.

    Also ihn einfach wie jeden anderen Menschen lieben zu können. Nur noch meinen Partner in ihm gesehen.

    Ich verstehe das so, ja er ist liebenswert, er hat wunderbare Eigenschaften, aber er ist süchtig. Wäre er nicht mein Partner, würde ich mich nicht so in den negativen Anteilen seiner Sucht verstricken? Ich denke so ist es wohl..

    Liebe RH, vielleicht hätte diese Nachricht besser in mein Fädchen gepasst, aber ich schreib am Handy, und kann nur in dem jeweiligen Thread zitieren. Und deine Worte haben mich sehr zum Nachdenken gebracht.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für deine Aufgaben, ganz viel Liebe für dich und deine Kleinen.

    lg Alexa

    Hallo ihr Lieben..

    Bevor es wieder ans putzen geht wollte ich noch ein paar Zeilen hier lassen. Vielen Dank für eure lieben Nachrichten.. Wir haben die letzten Tage Hilfe bekommen, trotzdem fühle ich mich hier sehr allein gelassen. Es ist alles feucht und nass, und überall Schlamm, Schlamm und Schlamm.. und um den irgendwie wegzukriegen hilft nur Wasser. Ich weiß nicht wie viel Wasser wir noch zusätzlich in die Wohnung gekippt haben. Gottseidank haben wir hier Fliesen und Klinkerboden.. So viel ist kaputt..

    Um beim Thema zu bleiben: vorgestern hat mein Partner wieder getrunken. "Eh nur 2 Bier" und nur zur "Geselligkeit". Ich halte das in meinem Kopf nicht aus.. ich spreche mit ihm nicht mehr wirklich über das Thema. Ich glaube es bringt nix, und ich bin nur mehr ratlos, und habe Horrorszenarien im Kopf wie es ihm in seinem zukünftigen Leben gehen wird. Dabei ist er doch so intelligent, aber bei ihm ist kein durchkommen.

    Ich wollte doch nur für meine kleine Wohnung Möbel organisieren.. es ist wie verhext, ich wollte mich lösen, jetzt sitze ich hier im Sumpf, im wahrsten Sinne des Wortes. Meine kleine Butze steht bereit, aber ich bin hier im Dreck, an siedeln ist zur Zeit nicht zu denken.. ich weiß es ist nur eine Frage der Zeit bis ich hier heraussen bin, aber mir rinnt die Zeit davon. Ich gehe davon aus dass der Konsum meines Partners sich bald steigern wird, und dann will ich hier weg sein.

    Ich bin hier sehr am verzweifeln, aber auch emotional abgeschnitten. Ich habe noch nicht mal geweint, obwohl es eigentlich viel zu beweinen gibt. Vielleicht ist es auch der Schock. Das was mir zur Zeit echt hilft ist der Schlaf, denn ich vergesse dabei. Wenn ich aufwache fühle ich mich wohlig, bis mir wieder einfällt wo ich grade bin und wie es hier aussieht.

    Jetzt kommt meine liebe Stiemutter vorbei um mir zu helfen. Sie ist sehr resolut und ich hoffe sie schenkt mir ein bisschen Kraft. Ich seh mich hier grad nicht raus..

    Alles Liebe euch allen

    Hallo alle,

    Ich habe leider keine guten Nachrichten.. bei uns gab es verheerendes Hochwasser und unsere gemeinsame Wohnung wurde überflutet.. es war furchtbar.. Wir sind im Auto festgesessen und hatten große Angst mit dem Auto weggespült zu werden, es hat viele viele Autos weggespült, aber unseres war schwer.. derweil ist die Wohnung geflutet worden.. Nachbarn sind dann rein und haben den Hund in Sicherheit gebracht.. Wir waren gestern mit Freunden den ganzen Tag damit beschäftigt den Schlamm rauszukriegen.. das Wasser stand 15 cm, und es ist alles verschlammt und viel kaputt..

    Heute helfen uns Arbeitskollegen meines Partners in der Wohnung. In der Firma sind 3 Leute betroffen. Der Chef stellt alles zur Verfügung was benötigt wird, das ist sehr sehr nett.

    Ich bin nervlich ziemlich angeschlagen. Es heißt ja in Extremsituationen findet man ungeahnte Kräfte in sich. Das ist bei mir leider nicht so.. ich bin fix und fertig. Ich bin nur froh und dankbar dass mein Partner derweil nüchtern ist, er ist grade meine Stütze und er spricht beruhigend und hoffnungsvoll. Ich sehe nur Dinge die kaputt sind..

    Wir konnten nur am Samstag einen Miniteil der Möbel in die neue Wohnung bringen bevor alles losging.. aber ich hab eh noch keine Küche, der finale Umzug wird noch etwas dauern..

    Dabei war ich wirklich hoffnungsvoll, grade ist alles furchtbar..

    Alles Liebe euch,

    Alexa

    hm..

    Viel zu lange in schlechten Beziehungen verharrt... Das ist für mich der Knackpunkt.

    Ja da hast du wohl recht.. aber ich sehe das ein bisschen so: ich hatte das Glück mich zu verlieben und wieder geliebt zu werden. Das ist doch was wunderschönes, und das erlebt zu haben macht mich sehr dankbar.. Ich war sehr naiv, hab mich zu stark gebunden, mich selbst im anderen verloren. Aber ich und mein Gegenüber, wir konnten es halt nicht besser.. auch in meiner jetzigen Beziehung, auch wenn manchmal Terror herrscht, es geht halt nicht besser.. und deshalb gehe ich.

    Ich habe mich meiner Mutter anvertraut, und sie meinte : "wow, ich bin richtig stolz auf dich dass du diesesmal so schnell gehst.." naja, es sind immer noch 5 Jahre, aber ich scheine reifer zu werden :)

    Bei mir ist grade viel los, ich will dein Fädchen nicht zerschießen, nur soviel: diese WE sollen einige Möbel transportiert werden, mit meinem Partner gemeinsam. Ich hoffe das alles gut geht..

    lg Alexa

    Liebe RH,

    Ich finde es echt bewundernswert, wie du ohne finanzielle Mittel es trotzdem geschafft hast. Ich glaube sofort dass Obdachlosenunterkunft oder Eltern Kind Heim Angst machen.

    Und so schön dass sich von unerwarteter Seite Hilfe aufgetan hat! Wenn ich so durchlese wie dass bei den Ämtern so funktioniert habe ich das Gefühl dass das in D doch nochmal komplizierter ist als bei uns in Ö. Oder vielleicht ist es auch so wenn man verheiratet ist..

    Es gab Option 3: einfach die Tür hinter mir zu Machen und gehen.

    Ich wünsche mir das für mich auch. Gestern war es nach 2 Wochen wieder bei ihm soweit, Alkohol und Speed.. ich war eigentlich gut gelaunt, wir telefonieren und dann kam schon von ihm:" Schatz, bitte sei mir nicht böse, aber.." oh man, wie mich der Satz allein schön wütend macht. Naja, ich wollte nur sagen ich bin dann nicht gleich nach Hause, und zu Hause hab ich meinen Hund geholt und war lange spazieren.. weil es zu Hause nichts gibt was mich erwartet, und ich ihn in seinem Zustand nicht mehr sehen will. Ich sehne mich auch danach die Tür zu zumachen...

    Mir jedenfalls ist aufgefallen, auch wenn ich noch nur räumlich getrennt bin, dass ich auch vorherige Beziehungen sehr spät beendet hatte, es dann mit dem aussprechen aber eigentlich schon abgeschlossen war. Also es war sozusagen mein letzter Schritt. Warum das so ist, dass weiß ich noch nicht. Aber das es nicht gesund ist, das ahne ich schon.

    Ich kenne das auch von mir. Ich habe immer viel zu lange in schlechten Beziehungen verharrt. Aber ich denke mir so, wenn ich alles gesagt und getan habe und es wird nicht besser, dann ist es auch mal gut. Dann habe ich konsequent einen Schlussstrich gezogen, dann gibt es kein Zurück und dann bin ich auch emotional kühl. Und ich finde das sogar sehr gesund! Ich konnte das an mir immer gut beobachten, und diese Klarheit im Denken und Handeln steht dann auch dafür dass meine Entscheidung richtig ist. Daran finde ich wirklich nix falsch!

    Ich finde es gut wie du dich abgrenzen kannst, du hast ja mit deiner neuen Lebenssituation und den Kids genug zu tun..

    Fühl dich ganz fest gedrückt!

    Hi liebe Jump!,

    so schön dass es dir soo gut geht!

    Ich spüre einfach so eine große Lebenslust und so viel Wollen, Freuen, Lachen,

    Das freut mich so sehr für dich, ich hoffe du kannst lange von deinem sehr sehr schönen Urlaub zehren. Das Leben von uns Cos ist oft so anstrengend, da ist es doch auch gut wenn es einfach mal gut sein kann. Ich schätze dich so reflektiert und stark ein.

    Ich wünsche dir einen guten Start in die Arbeitswoche!

    Wow, liebe RH,

    Das ging ja richtig schnell bei dir!!

    <3

    Ich freue mich sehr für dich und die Kinder, wirklich schön von dir zu lesen..

    Ich hab mich auch erstmal für eine räumliche Trennung entschieden und war erstaunt, wie schnell ein riesen Stein vom Herzen gefallen ist und wieviel mehr Energie mir am Ende eines Tages bleibt, und auch wie viel gelassener ich auf die Möglichkeit Blicke, dass er eventuell abstürzen wird.

    Ich denke du bist eine sehr starke Frau, so gut dass es dir so schnell besser geht.. schöne Nachrichten!

    Ich würde mich sehr freuen wenn du deinen Thread wieder aufleben lässt. :)

    Ich bin auch gerade guten Mutes für meine kleine Butze, alles Liebe

    lg Alexa

    Hallo ihr Lieben,

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Jump! ich hoffe du hast einen tollen Urlaub. Schade dass du gar nicht mehr im offenen Bereich schreibst, mich würde sehr interessieren was bei dir los ist :)

    Meine Hündin hat vermutlich einen Tumor im Kopf, sie hatte einige Krampfanfälle, ich dachte es geht sehr schnell mit ihr zu Ende, und war tieftraurig. Ihr Blut wurde rauf und runter getestet, leider! hat sie Topwerte, nur einen Tumor kann man im Blut nicht feststellen. Doch der letzte Anfall ist jetzt schon einen Monat her, und sie lebt glücklich vor sich hin. Ist nachwievor so verspielt, rennt wie eine Wahnsinnige und schmust und kuschelt wann es ihr passt. Nächste Woche haben wir wieder einen Termin in der Tierklinik zur Kontrolle. Ich hoffe dass wir doch noch ein bisschen Zeit gemeinsam haben.

    Mein Partner verhält sich derzeit ruhig. Ich bin distanziert, wir reden grad nicht viel, schon gar nicht um das Thema Sucht. Auch über den Tag wo er so aggressiv war haben wir nicht geredet, obwohl diese Situation sehr wichtig für mich ist, aber grad ist von mir aus alles "zu". Ich bin der Meinung ich habe alles gesagt. Nach 5 Jahren bin ich für mich fertig. Ich habe alles getan und gesagt, ich kann ihm nicht helfen.

    Ich nehme das Verhalten nur hin weil wir noch zusammenleben. In meine kleine Wohnung kommt er intoxikiert nicht rein. Ich bin jetzt wie gesagt ziemlich kalt (ist für mich auch nicht verwunderlich so wie die Situation ist), und ich fühle mich so als würde ich Kraft sparen, mich vorbereiten, um wenn es dann ums siedeln geht mich voll konzentrieren zu können und alles nötige zu tun um heil und gut in der Wohnung anzukommen. Ich lege mir ein paar Strategien zurecht, sollte mir mein Partner alles versauen. Ich habe zum Beispiel einen guten Bekannten, der würde mir mit dem siedeln helfen, und ich weiß dass er einer der wenigen ist der meinem Partner körperlich und mental gewachsen ist, den würde er nicht angehen. Auch zu siedeln wenn er auf der Arbeit ist ist eine Option. Ich kann das jetzt nur auf mich zukommen lassen und dann dementsprechend handeln.

    Mal schauen wie es die nächste Zeit hier so läuft, leider befürchte ich dass sich sein Konsum und sein Verhalten zuspitzen wird, wenn ich dann soweit bin. Sonst wäre es ja zu einfach, wenn man das mal ruhig und voll Vorfreude angehen könnte.

    So, also die Schlüssel hab ich! Heute werde ich die Wohnung mit meiner Hexenfreundin ausräuchern. Freu mich schon..

    Ich wünsche allen die das lesen ein schönes Wochenende!

    Ach ja, RH, wenn du mitliest auch dir ganz liebe Grüße, ich hoffe es geht dir gut.. Wir sind nicht allein

    lg Alexa

    Gerade das wahnhafte Gesicht und der Aggressivität habe ich ins Auge geschaut bevor ich die Fäuste meines Ex zu spüren bekam.

    Liebe Momo,

    Es ist furchtbar was du erlebt hast, es ist grausam wenn man von jemanden den man liebt Schläge bekommt und Angst um sein Leben hat. Ich hoffe du kannst das gut verarbeiten, sowas vergißt man nicht.

    Auch ich finde es toll wie du hier deinen Weg aufzeigst.

    Und ganz ganz ehrlich: ich hatte Angst vor ihm.. :cry:

    Hallo an alle,

    Ich möchte wieder berichten und Dinge loswerden.. wo fange ich an? Also zuerst einmal, mein Partner ist wieder rückfällig.. es ist haarsträubend wie schnell es diesmal geht, und mit welchem Ausmaß..

    Vorige Woche wars, es gibt gerade viel zu tun und zu regeln (neues Auto kaufen, riesiger Wasserschaden, meine geliebte Hündin ist schwer krank) also da besprechen wir alles was zu tun ist, in der Früh ist alles klar und gut, und am Nachmittag kommt er rotzevoll nach Hause. Ich hab ihn noch nie so! erlebt. Kommt bei der Tür rein, wahnhaft das Gesicht verzerrt und aggressiv bis zum Anschlag.. Ein Arbeiter ist im Haus wegen dem Wasserschaden, mit dem hat er sich auch angelegt, es war furchtbar. Ich habe zu Muttertag einen Rosenstock geschenkt bekommen, bei dem hat er alle Blüten abgeschnitten, den Küchensessel hat er so geknallt dass er jetzt voll wackelt, und er hat meine Boombox auf den Tisch geknallt.

    Ich schreibe das alles bewußt auf, ich will es dokumentieren, man vergißt so schnell. Und ich schreibe das nicht um den bösen Alkoholiker hier bloßzustellen. Es ist meine gelebte Realität. Das war leider nicht der einzige Vorfall.. ich habe die letzten Tage die ganze Klaviatur einer Coabhängigen Partnerin durch: Angst (mein Partner ist groß und stark, wenn er will haut mich der in 5 Minuten tot), Scham (die Nachbarn haben das ganze Theater miterlebt, und eigentlich jeder! könnte sehen dass da was im argen ist), aushalten müssen, beschwichtigen, ihn decken (und Normalität vorzuspielen wo keine mehr ist.

    Wir waren die Tage gemeinsam essen einkaufen, und vor uns in der Reihe ein Päärchen dem man den Drogenkonsum und Verfall deutlich ansah, und ich mit meinem Freund dahinter. Das könnten wir sein! Es war mir so unangenehm, ich will das alles nicht mehr!!

    Doch von mir gibt es auch gutes zu berichten. Ich habe angefangen auszumisten. In ganz großem Stil, und sehr radikal. Ich muss ja schauen was ich in die neue Wohnung mitnehme... zuerst hat der Kleiderschrank dran geglaubt. Dann hab ich in jeder Ecke der Wohnung für Ordnung gesorgt. Ich habe auch schon säckeweise Ramsch entsorgt. Ich habe seit meinem Post jeden Tag gearbeitet, entsorgt, geordnet, geputzt. Irre, ich hatte Dinge, von denen ich keine Ahnung hatte dass ich sowas überhaupt habe. Irgendwann wußte ich schon nicht mehr was ich noch sortieren könnte da hab ich einfach das Backrohr und Mikrowelle geputzt. :)

    Im Gegesatz von vor ein paar Wochen fühle ich mich großteils nicht mehr hilflos.. ich wundere mich ein bisschen über mich selber, aber ich schaffe vieles, vieles was mich sonst zu Boden gedrückt hätte kann ich jetzt tragen. Und ihr habt mir dabei sehr geholfen. "Ich kann IHM nicht helfen" ist mein neuer Leitsatz, das zu verstehen und zu verinnerlichen wirkt Wunder!

    Doch ich bin auch an einem Punkt, wo ich einfach nicht mehr will. Drogen sind seit ich 16 bin in meinem Leben, auf die eine oder andere Art. Ich bin seit 5 Jahren nüchtern, also clean. Ich habe das ganze Thema so satt. Diese Schuld, soviel Leid, ich habe Dinge gesehen, viele Menschen sind tot, oder vegetieren vor sich hin. Und bei meinem Partner, einem meiner liebsten Menschen, sehe ich den Zerfall kommen. Ich könnte im Strahl k..tzen. Immer nur Konfrontation mit Sucht, es ist ein Elend. Und noch einmal, ich will das alles nicht mehr in meinem Leben haben!!! Es dürfen sich auch andere Energien in meinem Leben verbreiten.

    Meine beste Freundin hat sich zu einer waschechten Hexe gemausert. Wir werden ein Ritual in der neuen Wohnung abhalten, indem ich mich von den sehr belastenden Energien der Drogen verabschieden werde. Ich finde das Thema sehr spannend und freue mich drauf. :)

    Und morgen bekomme ich die Schlüssel der Wohnung. Ich freue mich und bin ganz gespannt, auch wie ich die kleine Butze herrichten werde. Mir schwirren viele Ideen im Kopf, und ich kann mir vorstellen dass es sehr schön und kuschelig wird. Der Umzug ist zwar aus der Not entstanden, es ist jedoch keine Notlösung. Ich freue mich wirklich schon sehr.

    Danke fürs lesen, machts es gut,

    Alexa

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    Liebe Lana, mir haben deine Beiträge immer sehr geholfen, ich finde deine Beobachtungen oder Kommentare sehr exakt, und manchmal will der Betroffene, so wie ich auch, gerade da nicht hinsehen.. Als Co kämpft man oft an verschiedenen Fronten, und wenn dann jemand auf etwas aufmerksam macht was im argen liegt, hat man dann quasi nochmal eine Front mehr..

    Ich lese sehr gerne was du zu sagen hast