Danke Euch!
Wäre ganz cool, wenn die rosa Wolke/Anfangseuphorie noch geblieben wäre. Aber gut. Dann geht es halt mit dem "normalen" Leben weiter 😊 ich bin einfach nur froh und dankbar, dass ich es nüchtern leben darf.
Danke Euch!
Wäre ganz cool, wenn die rosa Wolke/Anfangseuphorie noch geblieben wäre. Aber gut. Dann geht es halt mit dem "normalen" Leben weiter 😊 ich bin einfach nur froh und dankbar, dass ich es nüchtern leben darf.
Huhu,
wollte einen lieben Gruß da lassen. Bei mir ist alles weiterhin in "trockenen" Tüchern 😉 vorgestern waren es 3,5 Monate 🤗
Und doch ist da irgendetwas anders als bisher. Ich habe seit 2 Wochen nicht mehr diese Leichtigkeit, nicht mehr so viel Elan und hatte tatsächlich keine Lust auf soziale Kontakte/Menschen, obwohl mir diese in den letzten Wochen gut getan haben. Irgendwie, als wäre die rosa Wolke weiter gezogen. Ich habe keine Trinkgedanken, keine Trigger. Fühle mich soweit wohl. Diese Beobachtung wollte ich gerne hier lassen ...
Vielen Dank für Eure Meinungen und Erfahrungen, diese helfen mir beim Einordnen.
Ich möchte nichts überbewerten, aber auch nichts zu leichtfertig nehmen, daher sind die Erfahrungen anderer für mich wichtig 🤗
Wünsche allen einen guten Wochenstart!
Glückwunsch Bibi, richtig toll 💐
Guten Morgen 😊
Ich bin heute bei 101 Tagen angekommen. Einerseits fühlt es sich nach viel an, denn in über 3 Monaten hat sich mein Leben so krass verändert. Nebst der Dankbarkeit, den Schritt zur Abstinenz gegangen zu sein, ist dieser innerer Seelenfrieden unbeschreiblich toll. Andererseits sind es erst 100 Tage verglichen zu den Jahren, die ich getrunken habe. Da diese 100 Tage tausend Mal mehr Gewichtung haben als die Saufjahre, passt das alles für mich 😃
Und ich muss immer wieder erwähnen, wie gut der Schlaf und der klare Morgen ist 🤗
Huhu 👋
ich war die letzten Tage sehr fleißig im Garten. Mir tut die körperliche Arbeit sehr gut, schön an der frischen Luft mit Sonne im Gesicht und Vogelgezwitscher. Es macht mich glücklich. Hin und wieder kommen Gedanken, vielleicht Erinnerungen, so nach dem Motto: Jetzt wärst du besoffen gewesen, jetzt hättest du bestimmt 1,5 Flaschen Wein intus. Nicht ständig, vielleicht 1 x am Tag die letzten beiden Tage. Es weckt kein Verlangen etwas zu trinken, es fühlt sich auch nicht nach Bedauern oder Verzicht an. Es fühlt sich eher neutral an, wie eine Erinnerung halt.
Ist das normal oder sollte ich da genauer hinschauen? Z.b wann genau, in welcher Situation so ein Gedanke kommt?
Daaaaaanke schön für Eure lieben Worte und Ihr habt vollkommen recht. Keine Ahnung, was genau ich heute erwartet habe 🤷
Es ist jedenfallss alles in Ordnung bei mir.
Habt einen angenehmen Abend, liebe Grüße
Huhu liebes Forum,
heute vor 3 Monaten habe ich zum letzten Mal Alkohol getrunken. Es sind wunderbare 3 Monate, ich freue mich immernoch jeden Abend auf diesen tollen Schlaf und den klaren Morgen und bin einfach dankbar. Suchtdruck hatte ich glücklicherweise bisher nicht. Es ist mir auch nicht so schwer gefallen, neue Strukturen zu schaffen, wie z.B. nachmittags/abends einen schönen Tee zu trinken (tee gab es vorhernur dann, wenn ich keank war und das war sehr selten), alkfreies zuhause, die HALT Regel zu beachten usw.
Eigentlich dürfte ich mir heute einwenig auf die Schulter klopfen, aber irgendwie fühle ich heute nix. Kein Stolz, keine Freude ... komisch 🤷
Danke für deine Antwort. Es war das erste Mal, deswegen war ich wohl so irritiert 🤷
Hallo liebes Forum,
mir ist gestern etwas eigenartiges passiert. Ich saß am Vormittag rum und schaute was im Handy. Mit einmal kam so eine Art Gedankenblitz, nur für ganz wenige Sekunden. Irgendwas mit Alkohol. Ich kann es nicht genauer definieren, denn es waren Sekunden. Dann fühlte sich in mir für wenige Sekunden irgendwas unangenehm an. Ich habe sogleich die HALT-Regel geprüft, kein Hunger, kein durst (dennoch sogleich ordentlich Wasser getrunken), kein Stress, keine Probleme, gut geschlafen. Musste danach los zur Post und alles war wieder ok. Das war so merkwürdig, ich kann es mir nicht erklären. Es waren nur Sekunden. Es hat keinen Saufdruck ausgelöst oder den Wunsch zu trinken. Kommt soetwas öfter vor? 🤔
Oha ... das ist krass Lebensmut 🙄 ... 5 kg wären perfekt, 30 kg gibt mein Körper gar nicht her, dann wäre ich bei 34 kg 🤭🤭🤭
Hallo Stern, danke für deinen Erfahrungsbericht, danke auch Dir Bibi.
Ich werde es erst einmal beobachten. Bald starte ich in die Gartensaison, viel Bewegung, viel Beschäftigung und Ablenkung und vielleicht wird der Bedarf weniger, hoffentlich 🍀
Mir fällt gerade auf, wenn ich z.b. mit Schoki anfange, kann ich kaum/selten aufhören... wie der Kontrollverlust beim Alk .... 🙈
Hallo liebes Forum,
mir geht es guuuut 🤗 in wenigen Tagen bin ich 3 Monate nüchtern und sehr zufrieden. Ich weiß, dass man anfangs einen hohen Zuckerbedarf hat. Das ist auch absolut in Ordnung. Aber mein Zuckerbedarf hört irgendwie nicht auf 🙈🤷 ich bin sonst keine Naschkatze. Sollte ich da genauer hinschauen und mir Gedanken machen oder pendelt sich das noch ein? Vermutlich ist es bei jedem anders. Es stresst mich nicht, wäre aber nicht böse drum, mal ein paar Gramm/Kilo abzunehmen 😁
Liebe Toffifee,
Kontakte wieder zu aktivieren finde ich gut 👍 es müssen nicht immer große Unternehmungen sein, die man dann macht. Bei mir hat es mit gemeinsamen Spaziergängen angefangen am Wochenende, dann mal fürs Kino verabredet, gemeinsames Einkaufen usw. Als der erste Schritt getan war, entwickelte sich eine Art Eigendynamik 😊
Hab einen angenehmen Tag 🤗
Hallöchen 🙂
wollte mal einen lieben Gruß da lassen ... mir geht es gut, bisher hat mich die Suchtstimme noch nicht aufgesucht. Ich steuere nach Möglichkeit gegen, es auch nicht drauf anzulegen, soweit es mir möglich ist. Beispielsweise war nach Gartenarbeit alk immer meine Belohnung (zwischen der Gartenarbeit aber auch als Motivation im Einsatz und auch sonst ohne bestimmte Gründe). Heute ist es so, bevor ich mit der Gartenarbeit starte, schenke ich mir vorab schon ein großes Glas Wasser ein, trinke viel davon und dann beginnt die Arbeit. Und vorher gut essen ist ebenfalls für mich sehr wichtig. Das funktioniert sehr gut bisher. Seit gestern bin ich 10 Wochen nüchtern und sehr sehr froh drüber 🤗 🍀
Oft überlege ich, was ich hier schreibe könnte. Ich führe ein recht "langweiliges" Leben aktuell denke ich oft. Dann stelle ich aber fest, dass es doch gar nicht stimmt. Ich bin endlich wieder mit Menschen zusammen (überwiegend tagsüber, alkfreie Kontakte), lache mit ihnen, rede mit ihnen. Habe Spaß und Freude. Fühle mich dabei unbeschwert. Nicht mehr gehetzt, getrieben, innerlich unruhig. Ehrlich gesagt war es vorher langweilig, nur zuhause sitzen und vor sich hin trinken alleine und isoliert 🙈
Hallo Tabsi,
danke für deine Nachricht und die aufmunternden Worte.
Ich habe eine Weile gebraucht um zu verstehen, dass ich nichts tun muss, was ich nicht möchte. Ich kann jetzt auch nein sagen, und auch wenn ich das manchmal noch ein wenig beklemmend finde, so füllt es sich gut und richtig an. Schön geschrieben: es ist ein Ja zu mir/für mich 😊
Guten Morgen 😊
Ich habe über das "aber" nachgedacht und mir alles nochmal durchgelesen.
Und mir ist etwas aufgefallen. Ich habe in 2024 tatsächlich einfach nur das Glas weggestellt, ABER das Drumherum nicht wirklich verändert. Jetzt habe ich ein anderes Umfeld, treffe mich tagsüber mit Menschen, ich versuche alte Muster zu überschreiben, alkfreies zuhause, die HALT- Regel ist für mich sehr wichtig. Vorher Durst = Alk, Hunger = Alk. Heute achte ich auf regelmäßiges Essen und trinke Wasser und Tee.
Hallo Stern,
Danke für deine Nachricht. Der Auslöser war der permanente emotionale Beziehungsstress. Ich wollte tatsächlich einfach kurz "abschalten", diesen inneren Druck vorübergehend und kurzfristig ausblenden.
Die Trennung war für mich traurig, aber gleichzeitig befreiend. Ich habe mich vor längerer Zeit komplett verloren 😐 ich habe die Zeit nach der Trennung erst fürs Verarbeiten genutzt und später dann in mich investiert, endlich. Wer bin ich überhaupt? Was mache ich gerne? Was macht mir Freude? Was sind meine Grenzen? Ich dachte ernsthaft, dass nur andere Menschen Grenzen haben. Das war gut und wichtig und brachte mir wieder Freude und Perspektive. Und das wiederum den starken Wunsch, nicht mehr trinken zu müssen. Noch einmal nach dem Ausstieg zu suchen.
Ich hatte mich nicht getraut hier zu schreiben, weil ich mir selber irgendwie nicht getraut habe. In den 2 Monaten sind ein paar Situationen gewesen, die vorher nur mit Alk durchzustehen waren, zumindest in meiner vorherigen Wahrnehmung (unter anderem ein Todesfall einer mir nah stehenden Person). Es fühlte sich gut an, diese Gefühle nüchtern zu spüren und zuzulassen und zu verarbeiten und nicht wieder stumpf weg zu betäuben.
Über das "aber" werde ich nachdenken, danke.
Danke Morgenrot 🤗
Huhu, ich bin wieder zurück 😊
Heute bin ich genau 2 Monate nüchtern. Ich schreibe hier erst jetzt, weil ich mir vorher wohl selber nicht getraut habe 🤷
Tatsächlich sind mir die 2 Monate wieder leicht gefallen. Wo ist der Unterschied zum 1ten Mal? Vielleich mehr Wissen. Ich habe weiterhin jeden Tag im Forum gelesen, mich weiterhin täglich mit dem Thema Sucht/Suchtstimme/Abstinenz beschäftigt, immer am Thema geblieben und genieße gerade das nüchterne Leben sehr 🍀
Der Beziehungsstress ist weg, wir haben uns vor einer Weile getrennt. Ich konnte wieder zu mir finden, bin ausgeglichen, fühle mich einfach guuuuut. Nicht euphorisch, eher gleichbleibend stabil. Keine extremen Höhepunkte, aber auch keine Dramen mehr.
Ich bin immernoch Alkoholikerin und möchte abstinent leben.
Habt alle einen sonnigen schönen Sonntag 😊