So wieder online,
das war ein Mikroabenteuer, mann oh mann, auch nicht, wie geplant. Die Hütte war gebucht und ich war kurz vorm Ziel.........so kurz die Hütte zu erreichen. Dann der Schnee, hüfthoch. Ausgerutscht bin ich....oben in den Bergen....ganz alleine. Niemand weiß Bescheid, dass ich da bin. Ich habe irgendwie niemand, der sich sorgt, der mal nachfragt.....Dann die Entscheidung....Die Berge sind mächtig, fordern auch jedes Jahr ihre Opfer, sind gnadenlos......Kurz vorm Dunkel werden. Ein langer Weg zurück. Die Entscheidung...Was mache ich? Einen Biwacksack habe ich im Rucksack dabei, für den Notfall.
Abwägen.....ja der Weg zur Hütte mag kurz sein, aber ich weiß nicht, wie hoch der Schnee dort noch ist, außerdem hätte ich einen Bach überqueren müssen, aufgrund Schneeschmelze, wusste ich nicht wo ich ihn queren sollte.
Mir war bereits kalt, die Füße und Hose nass....
Dann die Entscheidung....Ich sammle meine Kräfte, steige ins Tal hinab. Den lezten Zug um eine Viertelstunde verpasst....also noch mal 6 km weiter gewandert, bis zur nächsten Stadt. Inzwischen waren die Füße wieder trocken gelaufen. Kurz Pause in den Räumen einer Sparkasse und Volksbank gemacht. Mitten in der Nacht...alles ruhig. Der erste Zug des Tages 4:43, bald zwei Stunden warten, irgendwie warm bleiben. Bestimmt 20X um das Bahnhofsgebäude gelaufen.
Hier habe ich gut für mich gesorgt, entschieden....vernünftig...wenn ich auch sonst zielstrebig bin.
Niemand hätte mich vermisst, nach mir gefragt....und der Handyakku war auch leer......ich habe keine Freunde, eher lose Bekannte. Meistens melde ich mich, kaum einer kommt auf die Idee sich bei mir zu melden. Schade, eigentlich wäre ich eine gute und verlässliche Freundin. Die Bindung reicht nicht, dass man sich eng steht.
Und so viele Fragen, behalte ich die Wohnung, wenn ja, wie finanziere ich diese? Erinnerungen....Aber auch die Möglichkeit neue Erinnerungen zu schaffen. Nur natürlich finanzielle Sorgen. Irgendwo hinziehen...ist ja eh egal.....
Die Woche zwischendurch viel geschlafen......Traurig gewesen....geweint...
geschrieben
gestrickt, gebadet und heute zum frühstücken gewesen.
Seit einer Woche ist er nun aus dem Haus.......es fühlt sich gut an....einige Dinge habe ich weggeräumt
Ich weiß, es werden auch wieder gute Zeiten kommen, das hoffe ich zumindest, leider sind es so viele, die ein Problem mit dem Alkohol entwickeln und aufgrund der fatalen Wirkung auf das Nervensystem Schwierigkeiten haben, dieses zu erkennen und sich einzugestehen.
Auch die Native Americans sind am "Feuerwasser" zugrunde gegangen, und aktuell........und in jungen Jahren....ist einem die Wirkung nicht bewusst, die fatalen Folgen...nun ab Anfang 40 scheint die Realität langsam einzusickern.
Als ich realisiert, habe dass mein Ex ein Problem hat, und ich dieses noch indirekt unterstützt habe habe auch ich meine Haltung zu dem Thema überdacht. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass er keinen Mehrwert für mich darstellt, ich wurde eher nervig....also als das Bekannte Schmiermittel zur Kontaktanbahnung war er nicht. Ein Ende habe ich gefunden fehlen tut er mir nicht...die Erfahrungen zum Beispiel als ich 13 war und ich als Babysitterin in Irland....sich in der Nacht ein stark alkoholisierter Typ in mein Schlafzimmer verirrte machte mir eher Angst.....
Nun Gerade im Bus oder Ubahn und sonstiges, irgendwie habe ich ein feines Näschen....Ausdünstungen....leider ekelhaft.....Das musste ich meinem Ex auch mitteilen, dass ich den Geruch der Fahne nicht mag....Die lezten Male habe ich immer das Bett gewechselt. Habe auch gemerkt, wie die Atmung sich verändert......Plötzlich ein Schnarchen, wo sonst kein Schnarchen ist.
Ich hoffe sehr, dass diese Erkenntnisse mir zumindest weiterhelfen nicht nocheinmal in die gleiche Falle zu tappen.....
So da musste wieder einiges raus.
Hat irgendwer schon den Film gesehen "Andrea lässt sich scheiden"?
Beste Grüße
aufzuneuenUfern