Hallo Dorothea, ich danke dir sehr für deine schönen Worte. Ich habe hier in diesem Forum schon sehr viel gelernt und werde hoffentlich noch sehr viel lernen. Damit das gelernte nicht irgendwann einschläft, werde ich hier regelmäßig lesen, um nicht in alte Verhaltensmuster zu fallen. Als ich letztens gelesen habe, dass ein Forums Mitglied nach 33 Jahren wieder rückfällig geworden ist war ich zuerst geschockt, im Nachhinein habe ich mir gedacht, ja ,das ist die Alkoholsucht. Es gibt keine Heilung!! So wie es 100 % keine Heilung gibt, ist auch die Wahrscheinlichkeit, 100 % nach einem Schluck wieder rückfällig zu werden. Hier im Forum lerne ich nicht, wie man das Problem “Alkoholsucht “löst. Hier lerne ich, wie man damit umgeht.
Liebe Grüße, Zwieback 😊
Beiträge von Zwieback
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Hallo, ich möchte mal wieder etwas loswerden😊ich denke oft über das Leben nach. Das “Wort“ Leben. Früher, in meiner nassen Zeit gab es in meinen Gedanken Leben und Tod. Für “mich“ war es so, dass, wenn man nicht mehr lebt, tot ist. Seit meiner Abstinenz hat das Wort Leben eine neue Bedeutung. Wenn ich zurückblicke, war meine nasse Zeit, ein Leben zwischen…..es ist so eine verpixelte Zeit die eigentlich sehr traurig war sich mir gegenüber aber als sehr gut und amüsant verkaufen konnte. Aufhören zu trinken konnte ich schon immer, darin hatte ich genügend Erfahrung. Ich hatte aber keinen blassen Schimmer von dem, wie man glücklich abstinent leben kann. Es ist, wie wenn man Autofahren möchte, ohne eine Fahrschule besucht zu haben. Man kennt weder die Bedienelemente noch die Verkehrsregeln. Das Forum ist meine Fahrschule❤️🤗hier habe ich gelernt, was sicheres fahren bedeutet. Im Vergleich zu einer Fahrschule kann man im Forum weder bestehen noch durchfallen, aber lernen wie man sicher durch‘s Leben geht. Um nie wieder ein Stoppschild oder gar eine rote Ampel zu übersehen möchte ich nicht nur lebenslang abstinent LEBEN , sondern auch regelmäßig dieses Forum besuchen.
Liebe Grüße, Zwieback 🙋🏻♂️ -
Hallo Paul, danke für den schönen Text, zum Thema Genussmittel: lass mal die Genießer ihr "Genussmittel” genießen….. Leben finde ich viel schöner

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Hallo Kadett,ich möchte auch etwas zu dem Thema schreiben. Ich fange mal bei dem Film an, Filme beeinflussen. Den Film Titanic habe ich schon zig mal gesehen und habe jedes Mal Rotz und Wasser geheult..das es eigentlich “nur " ein Film ist weiß ich auch aber ich kann meine Gefühle nicht unterdrücken . Letztens war hier der Film: Rückfällig, ein Thema. Ich wurde neugierig und habe mir den Film angeschaut….Früher wäre der Film für mich eine willkommene Einladung zum erneuten Rückfall gewesen. Der Film ist so schockierend das mein Suchtgedächtiss gesagt hätte, so schlimm war es bei mir noch nie, es folgt die Verharmlosung von Alkohol die mich nicht mehr loslassen würde bis hin zum Saufdruck….
Der Gedanke: nie wieder…kannst du verknüpfen mit nie wieder Angst haben zu müssen: vor Führerschein-verlust,das jemand den Alkohol-Atem riecht (Vorgesetzte), die Angst vor möglichen,schweren,durch Alkohol verursachten Krankheiten usw.Ein einziger Schluck Alkohol und all dein Stolz über die vergangenen Monate sind dahin, geschweige denn die Enttäuschung im Nachhinein…
Stell dir vor du fährst Auto, wirst von einer sms abgelenkt,kommst von der Fahrbahn ab und landest im Graben. Dir ist glücklicherweise nichts passiert aber dein Wagen wurde stark beschädigt…. Die Polizei kommt,der Abschleppdienst ist unterwegs,einige Schaulustige,… Ärger mit der Versicherung und der Werkstatt…. Etwas kaputt machen geht schnell, aber es wieder richten 😭
Fahr vorsichtig 🍀lg Zwieback
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Hallo wieweiter, ich würde sagen die Party ist vorbei,das war’s und würde zur Polizei gehen. Deine Situation schildern und mal schauen was die dazu sagen. Vielleicht können die dir weiterhelfen. Lg
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Naja, sicherlich gibt es auch schwarze Schafe unter den Ärzten aber in der Regel denke ich sind sie schon bemüht um zu helfen, aber was sollen sie tun wenn vom Alkoholiker keine Einsicht kommt? Ein Urologe hat mir mal gesagt das meine Bauchspeicheldrüse verfärbt sei... Ich denke mein Blick hat mich verraten das ich mit dieser Info nichts anfangen kann. Darauf hin sagte er wenn ich so weiter mache werde ich nicht alt. Das war zwar Klartext, geändert hatte ich aber damals rein gar nichts ausser das ich beim saufen ein schlechtes Gewissen hatte. Lg
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Hallo mendo,Hallo Forum
Heute möchte ich noch etwas aus meiner Vergangenheit erzählen.Ich hatte bis vor ein paar Jahren einen Arbeitskollegen mit dem ich früher sehr oft,sehr viel getrunken hatte.Er war nur einige Jahre älter wie ich. Er war einer von denen, die das tägliche Besäufniss als sehr Cool und männlich sahen.Er war eine lange Zeit Krank,ich hatte ihn lange nicht gesehen,als ich ihn mal wieder sah, sah er nicht gut aus. Er erzählte mir das er operiert wurde und das die Ärtzte gefuscht hätten usw.
Ein paar Wochen später bekam ich die Nachricht dass er gestorben ist . Ich war so geschockt…
Ich war auf seiner Beerdigung . Ich saß unter den Angehörigen im Saal. Ich habe selten in meinem Leben so viel geweint (die Tränen kamen dermaßen stark,dass es mir schon peinlich war) ich habe gedacht,hoffentlich ist es bald vorbei.Ich wollte nur noch weg….
Es ging mir richtig dreckig.Unser saufen,die Erinnerungen und mein Drang wieder etwas trinken zu müssen . Ich wollte wieder „mal“ aufhören,diesmal war ich wieder mal entschlossen….. nach einer kurzen Zeit begann ich wieder „kontrolliert zu trinken “
Dann kam der Gedanke: er hatte ja auch geraucht, ich war schon seit vielen Jahren Nichtraucher. Das war diesmal der Joker von der Sucht, und in kürzester Zeit war ich wieder in meinem Trott. Ich lese so viel trauriges über die Co‘s, sie geben sich so viel Mühe und können nicht verstehen das die Sucht so Stark ist…. Die Alkoholsucht ist leider sehr,sehr Stark 😢😭
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Hallo Mendo ,ich antworte dir mal aus meiner Vergangenheit (ich bin kein Mediziner aber definitiv ein Alkoholiker).
Das man sich so gehen lässt und sogar den Tod durch Alkohol akzeptiert ist ein langer Prozess der in meinem Fall sehr viele Jahre gedauert hat….
Man nimmt sich vor aufzuhören,man nimmt sich vor wieder aufzuhören,diesmal nimmt man sich wieder vor Aufzuhören,immer wieder habe ich gesagt: jetzt ist aber endgültig Schluss 😡😡
Die Jahre vergehen und man wird immer wieder rückfällig. Irgendwann ist man soo erschöpft 🥵das man sagt:wenn ich daran sterbe, dann ist es halt so.
Ich wünsche dir alles gute.
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Hallo liebes Forum
Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen.Soweit wie ich zurück denken kann begann mein Sylvester mit einem schrecklichen Schädel vom Vortag….Zähne putzen,checken ob etwas erledigt werden muss oder ob ich schon das erste Bier trinken kann….nach einigen Bier“chen“ erstmal schlafen damit ich am Abend wieder Trinken kann, ich muss ja halbwegs fit 🥴sein weil ich „Feiern“ will…..irgendwie gab es das ganze Jahr über ziemlich viele ,schlimme Tage die ich mir durch‘s saufen herbei gezaubert habe aber der 01.01. hat mich immer geistig zersetzt….nach dem wach werden mussten wirklich mehrere Stunden vergehen bis ich wieder das erste Bierchen trinken konnte…..
Ich bin geheilt! ,Das Forum hat mich geheilt!
Meine Heilung war die Erkenntnis,das es keine! Heilung gibt sondern nur eine lebenslange Trennung von Alkohol und damit kann ich wirklich sehr, sehr gut leben.
Ich wünsche allen ein schönes Leben für 2025🙋🏻♂️
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Hallo Bono, in meinen "jungen Jahren" war für mich das Jung sein ein großes Problem. Immer wenn ich mich endgültig dazu entschieden hatte mit dem Saufen aufzuhören, gab es immer wieder diese Stimme:Was? Du willst jetzt schon aufhören und den Rest deines Lebens langweilig vor dich hin leben? Überleg doch mal was du alles verpasst? Komm sei vernünftig und sauf wieder.... Gott sei dank hab ich diese zeit überlebt. Ich wünsche dir alles Gute.
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Da wurde zwar schon darauf hingewiesen, aber ich lege nochmal den Finger in die Wunde. Diese Denke ‚lustige Menschen saufen, nüchterne Menschen sind langweilig‘ oder ‚feiern=trinken‘. Sind Glaubenssätze die tolle Argumente für nasse Alkoholiker, aber auch bei Menschen die gerne Alkohol trinken aber (noch) nicht süchtig sind sehr beliebt.
Ich merke, dass ich super lustige Abende mit Freunden verbringen kann ohne jeden Alkohol. Aber nur mit Freunden die das ohne Alkohol schaffen. Die anderen waren saufkumpane und die habe ich seit Beginn meiner Nüchternheit nicht vermisst,
Ich kenne so ‚lustige Cliquen‘. Da werden ‚lustige Sprüche‘ geklopft wie ‚kein Bier vor vier‘, ‚kein Alkohol ist auch keine Lösung‘ usw..
Wenn man sich aber mal die ‚feucht fröhlichen‘ Abende verinnerlicht, verlaufen die alle nach einem festen und gar nicht mal so fröhlichen Schema ab. Ja zunächst ist die Stimmung aufgekratzt, es werden Sprüche gemacht, ‚lustige‘ Geschichten von Abstürzen erzählt, später wird es dann ‚deep‘- es wird auch geflirtet. Noch später, wenn die Amateure nach Hause gegangen sind und die Profis unter sich (spätestens jetzt kommt der Schnaps ins Spiel) ist eigentlich Schluss mit lustig. Die Gespräche drehen sich im Kreis, es kommt zu Missverständnissen bis hin zu sinnlosen Konflikten. Einige heulen oder knutschen, manche beides, irgendeiner macht dann was richtig peinliches (irgendwo hin pinkeln, Umfallen, kotzen usw.) was er dann auf der nächsten Party um es zu überspielen in eine Anekdote verpackt.
Wer nicht trinkt ist entweder schwanger, muss fahren oder ist eben eine Spaßbremse. Punkt. Von außen betrachtet ist dieses Schauspiel nicht lustig. Trotzdem halten alle an diesem Verhalten fest. Man akzeptiert die Ausfälle der anderen- der Preis dafür ist die Zugehörigkeit.
Wenn man versucht Teil einer solchen Clique zu bleiben und erhofft sich, dass man es weiterhin total lustig findet, bis zum Schluss diesem Beispiel mit einem Wasser in der Hand beizuwohnen, kann man nur scheitern. Vielleicht ist man 1-2 mal stolz und die anderen sagen: schau mal der trinkt nix mehr und ist trotzdem noch ‚so locker‘.
Aber das ‚so locker‘ wird gar nicht locker sein und irgendwann versteht man nicht mehr, warum man da jetzt nur noch Zaungast ist. Schwupps, Rückfall.Zumindest ich habe es so erlebt. Meine versuche nicht zu trinken waren damals immer kurz. Erst als ich es wirklich nicht mehr wollte und ich auch keinen Bock mehr auf diese Dynamik hatte, fühlte sich das gut an.
Wow👍⭐⭐⭐⭐⭐
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Hallo Momo, anstatt vor Wut zu kochen solltest du, meiner Meinung nach, froh sein mit solch einer Person nichts mehr zu tun haben zu müssen. Die Aktion, die er gebracht hat ist doch nur ein Beweis dafür wie niveaulos er ist. Einfach nur lächeln weil es lächerlich ist.
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Hallo Schmidtty, ich freue mich darüber das du die Problematik, die mit deinem Arbeitgeber zusammen hängt nicht dazu genutzt hast um wieder rückfällig zu werden 👍
Ich habe früher bei jedem Anlass Recht viel getrunken. Da war es, im Nachhinein recht egal ob ich gut oder schlecht gelaunt war, wenn es aber solch ein Ereignis gab wie bei dir letztens, habe ich das regelrecht ausgenutzt um noch mehr zu saufen, bzw. um den Gedanken mit dem saufen aufzuhören, wieder mal über Bord zu werfen.
Ich selber hatte letztens erst wieder so ein Erlebnis, wo ich mir gedacht habe, das darf ja wohl nicht wahr sein 🤕🤕🤕
Tage später, als es mir wieder etwas besser ging ist mir aufgefallen das ich überhaupt nicht an Alkohol gedacht hatte 🥰
Ich denke das liegt daran, daß ich mir solch eine Option ausgeschlossen habe.
Die Stärke, die du diesmal bewiesen hast, ist, denke ich das beste Fundament für eine lange Abstinenz. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute. LG Zwieback
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Hallo liebes Forum
Kontrolliertes trinken.
Das Thema, welches man hier im Forum immer wieder liest, das Thema welches "Genuss-Trinker" von "richtigen Alkoholikern" unterscheidet...
Das Thema welches mich einen Großteil meines Lebens beschäftigt hat. Dieses: funktioniert nicht!!! Könnte aber funktionieren wenn Thema...
Wenn ich durch ein Wunder, durch ein Medikament, oder was auch immer, 100% bis an mein Lebensende, wirklich kontrolliert trinken könnte, wüsste ich von meinem jetzigen Wissensstand überhaupt nicht mehr weshalb ich davon Gebrauch machen sollte.
Alkohol, über viele Jahre (kontrolliert oder unkontrolliert) konsumieren ist sehr anstrengend. Ich habe, leider!, sehr viele Jahre, ziemlich viel konsumiert. Schon allein das Thema: wieviel, von was, wo kaufen ohne sich dabei schlecht zu fühlen gepaart mit der Leergutentsorgung, wo man sieht was man sich selbst wieder angetan hat, hat mich immer sehr traurig gemacht.
Die Ereignisse, zwischen kaufen und entsorgen haben mich von Jahr zu Jahr immer mehr Geprägt, wodurch mein Körper immer fremder wurde.
Ich hatte gefühlt einen sehr schweren Rucksack auf dem Rücken. Der Inhalt? ca. 15 Kilo Bauschutt... Warum nicht Steine?, Steine sind schön anzusehen'de Naturprodukte ☺️
Wenn mir eine gute Fee einen Rucksack mit "nur" 5 kilo Bauschutt anbieten würde, den ich mir "nur" bei Bedarf und "nur" zu speziellen Anlässen umziehen DARF!!
Würde ich ihr sagen, dass ich keine Rucksäcke mehr "trage".
Ich trage seit meiner Abstinenz eine Allwetterjacke. Obwohl ich sie an habe, spüre ich sie nicht. Wenn es kalt wird knöpfe ich sie zu, wird es warm ziehe ich sie aus, klemme sie mir unter den Arm und schlendere weiter durch die schöne Welt.
Es ist "meine" Jacke. Die gebe ich nicht mehr her.
Danke für's lesen, ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag.
Lg Zwieback
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Hallo liebes forum.
Das Gefühl von einer glücklichen Abstinenz ist schon seit längerem mein ständiger Begleiter, ganz egal bei welchem Wochentag und welcher Situation, ja selbst wenn ich an der Tanke in der Schlange stehe und hin und wieder gelangweilt auf die kleinen Schluckies vor der Kasse schaue.
Ich habe letztens so vor mich hin geträumt und mir wieder mal Gedanken über meine Vergangenheit gemacht.
Ich möchte das hier gerne erzählen.
Es gab früher mal einen Zug womit ich jeden Tag gependelt bin. Jeden Tag, Sommer wie Winter, ob ich gut oder schlecht gelaunt war. DerZug ist jeden Tag ein mal hin und einmal wieder zurück gefahren.
Ich bin jeden Tag gependelt zwischen besoffen sein und wieder nüchtern werden.
Ich habe mich irgendwann mit Hilfe des Forums endgültig dazu entschlossen nicht mehr in diesen Zug einzusteigen.. Dadurch fuhr dieser Zug auch irgendwann nicht mehr, die Gleise wucherten mit der Zeit zu. Sie waren kaum noch sichtbar....
Ein einziger schluck Alkohol, und die schienen sind wieder frei. Frei für den Zug, womit ich wieder tag, täglich pendeln kann.
Ich lese hier soviel Leid über die Co's und EKA's, kenne so viele traurige Geschichten aus meinem Bekanntenkreis wo immer Alkohol mit im Spiel war.
Ich will das wirklich! Nie wieder. Alles Gute, Zwieback.
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Ich bin nach wie vor etwas traurig darüber das ich nicht schon viel früher aufgehört habe... Natürlich wäre es viel besser wenn man sein ganzes Leben lang nie von Alkohol abhängig gewesen wäre.... Ich tröste mich mit dem Gedanken das ich den Horror hinter mir habe 🥲,mit dem Gedanken, ist vielleicht weit her geholt aber irgendwie denke ich oft: erst die Arbeit dann das Vergnügen. Natürlich hat Arbeit nichts mit saufen zu tun aber Abstinenz mit Vergnügen 😉
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Hallo Naira, dein Weg zur glücklichen Abstinenz ist leider steiniger, als der Weg von anderen Alkoholikern die sich zur dauerhaften Abstinenz entschieden haben. Dafür kannst du aber nichts. Es liegt an der Rücksichtslosigkeit deiner Familie. Nutze bitte diese Tatsache weder bewußt noch unbewusst als kleines Hintertürchen welches dein großern Traum von der Abstinenz zerstören würde. ICH war früher in meiner Nassen Zeit sowas von negativ denkend, wütend über lächerliche Sachen, konnte mit jedem Stundenlang diskutieren wenn ich mich im Recht sah, und, und, und.
Weißt Du, ich bin auch noch nicht soo lange abstinent (ca fünf Monate) die Liste der positiven Veränderungen ist bei mir suuuperlang aber die schönste Veränderung bei mir ist, meine aktuelle Herangehensweise auf Sachen womit man Tag, täglich konfrontiert wird.
Das Verhalten deiner Familie wird sich vielleicht nicht ändern aber deine Sichtweise auf deine Situation.
Ich wünsche sehr das sie dir gegenüber Rücksichtsvoller werden. Du hast schon viel verändert und erreicht. Sei stolz und geduldig.
Alles Gute wünscht Zwieback. 🍀
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Hallo, ich hatte ja gestern mal etwas in einem anderen Faden über Schicksalsschlag usw. geschrieben. Vielleicht ist es das Resultat von vollgendem: ich hatte vor vielen Jahren, wieder mal,😟 mit dem saufen aufgehört und das meinem Arbeitskollegen erzählt , einfach so... Ich hatte ihn ein paar Gründe genannt.
Auf einmal fing er an:ja, willst jetzt nie wieder trinken?, warum?, versteh ich nicht!, also nie wieder?,ooohkeeehh?!?!..... als ob es ein Skandal wäre das ich nicht mehr trinken will, und dann noch der fassungslose Blick von ihm....
Diese Reaktion von ihm war mit Sicherheit, mindestens ein Baustein um damals, wieder mit dem saufen anzufangen.
Das Leben hat mich vieles gelehrt. Meine Familie weiß von diesem Forum, weil ich es ihnen gesagt habe, an dieser Stelle, auch ein herzliches Dankeschön (von meiner Familie) an euch alle. Meinen Arbeitskollegen würde ich es nicht mehr erzählen weil ich mehr mit Neid als mit Lob rechne.
Ich finde die Abstinenz muss an aller erster Stelle stehen, dann kommt erstmal gaaaanz lange gar nichts, und dann geht es weiter mit den wichtigen!! Sachen wie Familie, Arbeitsplatz..... weiter. Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende Zwieback
Edit: ich meine nicht das man es den Arbeitskollegen gegenüber verheimlichen soll, aber man muss weit über ihrer Reaktion stehen.
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Alles Gute ☺️🍀
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Nur wenn ich es von vornherein einplane, kann ich darauf zurückgreifen. Schließe ich es aus, dass nur das kranke Suchthirn es mir als Lösung anbietet, gehe ich anders damit um.
Ich habe von Anfang an alle möglichen Hintertüren geschlossen und bin in den letzten 17 Jahren auch nicht von Schicksalsschlägen verschont geblieben.
Das ist jedoch Sarina Thread, und für alles Weitere komme ich dann zu dir.
Hallo Hartmut, ich möchte hier etwas schildern. Also erstmal bin ich aktuell, wirklich, glücklich abstinent. Aber manchmal kommt so diese Stimme: und was machst du wenn es einen Schicksalsschlag gibt?
Ich: nichts, dann ist es halt so, ändern kann ich es eh nicht.
Stimme: ja, aber ich meinte einen schlimmen Schicksalsschlag?
Ich: auch dann, ist es das letzte was ich tun werde Alkohol trinken.
Stimme: du verstehst mich nicht. Ich meine, richtig schlimm..... Usw.
Das hab ich hier natürlich etwas überspitzt geschrieben, und es kommt auch nicht täglich vor.... Aber das ist das einzige was mir wirklich Angst macht.
Ist das nasses Denken? Ich kann es mir nicht vorstellen. Das allerletzte was ich brauche ist ein Hintertürchen, egal was passiert.
Vielen Dank und liebe Grüße