Beiträge von Krümelmonster

    Hallo Kerstin...

    Ich schließe mich Deinem Club an. Auch ich könnte ganze Romanreihen über meine gescheiterten Beziehungen füllen und heute weiß ich, dass es daran liegt, dass ich als Kind von Alkoholikern aufgewachsen bin.
    Die Lösung ist schlicht aber einfach... Nur mit dem Umsetzen haperts natürlich. Man muss als Frau lernen, wie es ist eine "normale" Beziehung zu führen. Auch, wie ein "normaler" Mann überhaupt ist, da wir Kinder von Alkis ja dafür bekannt sind uns unsere Partner nach unseren sogenannten Vorbildern zu suchen (!)... Und wenn ich auf meine vergangenen Beziehungen blicke hatten die KErle alle ausnahmslos entweder ein Problem mit Alk oder mit Drogen (...). Selbst mein jetziger Partner ist kein unbeschriebenes Blatt (er ist trockener Alkoholiker), aber ich kenne ihn nur seit er trocken íst. Und ich kann vom Glück reden, dass ich ihn habe :-). Er ist der beste Mann auf der Welt, ist aber halt auch schon "vorgeschädigt".
    Gruß, KM

    Hallo noch mal...

    Mir würde dazu nur einfallen, ihn (wenn er nüchtern ist!!!) zu fragen ob er etwas dagegen hätte zu einer Suchtberatung zu gehen um herauszufinden (auch wenn Du es natürlich schon lange weißt...), ob er denn ein Problem mit Alkohol hat oder nicht.
    So nach dem Motto: "Wenn Du sagst, dass Du kein Problem mit Alkohol hast, dann brauchst Du auch keine Angst davor haben zur Suchtberatung zu gehen. Ich will es nur wissen, damit ich mir keine Sorgen um Dich machen muss." Aber ihn so zu ködern verlangt etwas "abgebrühtheit".
    Und wenn er sich gegen den Vorschlag sträubt kannst Du ihn weiter locken indem Du sagen könntest: "Aber wenn Du doch kein Problem mit Alkohol hast, warum fürchtest Du Dich dann vor dem was da gesagt werden könnte?" Er muss es zulassen, in sich selbst zu blicken. Und darf sich nicht davor fürchten, dass er die Wahrheit an den Kopf geschmissen bekommt.
    Sicher hast Du ihm schon mehr als einmal erzählt, wie Du Dich bei alldem fühlst. Falls nicht hole es nach, aber reden kannst Du nur wenn er nüchtern ist. Ansonsten brauchst Du es gar nicht zu versuchen.

    Lieben Gruß KM

    Hallo nochmal...

    ...Tja, dann kannst Du wirklich nur versuchen nach und nach zu lernen wie es ist. Ich denke es ist richtig, was jemand anderes eben hier schon einmal schrieb. Dann musst Du Dich zwingen auszugehen und lernen zu akzeptieren, wie Dein Umfeld mit Alkohol "umgeht". Doch Du kannst immer die Entscheidung für Dich treffen was ok für Dich ist, und was nicht. Du könntest so versuchen, die für Dich toleranten Grenzen zu finden. Und wenn es zu viel wird kannst Du immer noch gehen.
    Auch "normale" Menschen denke ich zumindest, würden eine Party verlassen, wenn es ihn ihren Augen "zu bunt" wird. Da hat aber eh jeder Mensch seine eigenen Grenzen. Finde die für Dich besten nach und nach heraus. Mehr kannst Du nicht machen denke ich...

    Ich wünsch Dir was!

    Gruß, KM

    Hallo Camina und herzlich willkommen...

    Schön, dass Du Dir Hilfe suchst. Hier bist Du auf jeden Fall richtig und kannst Dich mal durch die Foren arbeiten um für Dich Tipps zu erfahren, wie Du mit Deinem Parnter "verfahren" kannst wenn Du so willst.

    Doch das erste was DU wissen musst, dass es in dieser Sache auch um DICH geht. Das wichtigste für Deinen Partner ist jetzt, dass er sein Problem ersteinmal für sich selber eingesteht. Vorher kannst Du ihm nicht helfen. Alles was Du jetzt tust, wo er für Hilfe noch nicht bereit zu sein scheint, ist verschwendete Energie. So hart wie das klingen mag.

    Der Kranke muss ersteinmal einsehen, dass er Hilfe benötigt. Und wenn er sich dagegen sträubt musst Du es hinnehmen. Nur, verliere Dein eigenes Leben nicht dabei aus den Augen! Es ist schön, wenn Du Dich so hingebungsvoll Deinem Partner widmest. Aber es wird nichst fruchten. Sicher hat er Dir schon tausend mal versprochen sich zu ändern, weniger oder gar nichts zu trinken und im Endeffekt war irgendwann, nach längerer oder kürzerer Zeit, alles wieder "beim alten" oder noch schlimmer. Und DU leidest ebenfalls darunter.

    Mach ihm klar, dass Du ihm nur helfen kannst wenn er sich auch helfen lässt. Der erste Schritt wäre einzusehen, dass er ein Problem hat. Der zweite wäre der Gang zum Arzt und dann käme eine Entgiftung, dann Therapie. Aber er muss es für sich wollen. Nicht für Dich, nicht für Eure Beziehung, nicht für Eure Zukunft, auch nicht für jemand anderen... NUR FÜR SICH!

    Erst wenn er etwas an sich ändert, kann er erwarten auch an seinem Umfeld Veränderungen zu sehen. Denn erst wenn alles "Drumherum" seine Absichten auch ernst nehmen kann, wird auch er merken das es gut war sich sein Alkoholproblem einzugestehen. Aber mache ihm keine Vorhaltungen, wenn er nicht einlenkt. Alkoholiker geben gerne allem und jedem um sich herum die Schuld für ihren Zustand. Einzusehen dass sie selber Schuld daran sind zu trinken sehen sie meist nicht. Dabei hat sie niemand dazu gezwungen den ersten Schluck zu trinken....

    Ich wünsche Dir viel Kraft, damit Du Dein Ziel erreichst.

    Lieben Gruß, KM

    Hallo Labradoodle und herzlich Willkommen!!

    Puh, was Du das schreibst ist wirklich nicht einfach. Aber was ist schon einfach im Leben.
    Sicher hast Du darunter gelitten einen alkoholabhängigen Partner zu haben, der wieder Rückfällig geworden ist (ich habe das auch alles hitner mir...).

    Das Problem mit dem selber nicht mehr Spaß haben können kenne ich zwar auch, aber nicht in der ganz so krassen Form wie Du. Auch ich lerne noch auf diesem Gebiet, wie man wirklich Spaß haben kann, ohne sich ständig Gedanken über den eigenen Alkoholkonsum machen zu müssen.
    Ich frage mich ständig, WENN ich denn mal auf eine Party gehe: "Muss ich überhaupt mittrinken? Und warum trinken die anderen überhaupt? Warum kann man nicht auch ohne Spaß haben??"

    Ich habe es bei unserer letzten Weihnachtsfeier von der Arbeit her so gemacht, dass ich selber mit dem Auto gefahren bin. Das hieß für mich automatisch: No Alk! Da fühle ich mich nicht selbst unter Druck gesetzt von wegen: "Trinke ich jetzt was oder nicht?". Da sind dann klare Grenzen gesetzt. Als es mir dann "zu lustig" wurde bin ich gegangen, hatte aber nicht das Gefühl etwas zu verpassen. Und oh wunder, als ich später nachfragte, was denn noch alles so passiert war, konnte ich zufrieden mit mir sein. Ich hatte nichts verpasst. Das einzige, worüber ich mich wirklich geärgert habe (und das nicht zum ersten mal in meinem Leben...), war dass ich nicht tanzen kann :!: ... Denn da waren einige tolle Tänzer unter meinen Arbeitskollegen und ich habe mir fest vorgenommen dieses Jahr einen tanzkurs mit meinem Mann zu machen!

    Denn mir ist aufgefallen, dass die Leute am meisten Spaß hatten, die ausgiebig miteinander getanzt haben. Und damit meine ich nicht sinnloses Discogehopse, sondern richtig Fox und Walzer und sowas! DAS WAR COOL 8) !!
    Und mir ist dabei auch bewusst geworden, das diejenigen gar keinen oder nur wenig Alkohol getrunken haben, die am meisten Spaß hatten, sprich: DIe, die getanzt hatten wie die Irren :wink: ...

    Mein jetziger Partner ist auch trockener Alkoholiker und ihm zuliebe verzichte ich aber selbst auf kleinste Mengen Alkohol. Aber ich muß zugeben, dass ich mir sogar Gedanken darüber mache, ob ich jetzt ein Mon Cherie oder sowas ähnliches essen kann, oder ob ihn das stören würde. Im Grunde blöde Gedanken, aber ich kann nachempfinden was Du im Bezug zum eigenen Alkoholkonsum fühlst.

    Wenn ich durch die Läden gehe und beim Alkohol, und sei es nur Wein oder Sekt, vorbeigehe, denke ich seltsamerweise genauso darüber, als wenn ich an Giftflaschen vorbei gehen würde... Schon seltsam, aber ehrlich gesagt vermisse ich nichts wenn ich nichts trinke. Darüber muss man sich erst mal klar werden. Und auch wenn ich nie selbst Probleme mit Alkohol oder anderen Drogen hatte, habe ich schon immer anders über diese Themen gedacht. Vielleicht weil ich auch wusste, dass ich als Kind von Alkoholikern mehr als 60 Prozent gefärdet bin ebenfalls abhängig zu werden, als "normale" Kinder.

    Versuch einfach die Menschen zu beobachten, wenn Du auf Partys gehst. Welche sind "besser drauf"? Die, die nach Schnaps riechen und nicht mehr wirklich Herr ihrer Sinne sind, oder die nüchternen. Wie willst Du selber sein? Selbst wenn Du sagst Du willst nur so ein wenig trinken um Spaß zu haben (ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen), und nicht mit der Absicht besoffen zu werden musst Du trotzdem wissen, dass nur ein oder zwei Gläser Wein im Normalfall reichen, um Dein Bewusstsein zu benebeln, wobei auch die sogenannte Hemmschwelle sinkt.

    Das ist auch das fatale dabei, wenn Jugendliche trinken. Sie benutzen Alkohol um ihre Hemmschwellen abzubauen und um "lockerer" zu werden. Dabei liegt es nur daran das sie trinken um locker zu werden, weil die meisten nie gelernt haben wie es ist, wie man offen und frei miteinander umgeht und aufeinander zugeht. Das kann man jedoch lernen.

    Versuch den Weg zu finden, der Dir am sinnvollsten erscheint. Es gibt kein Patentrezept Spaß zu haben. Aber es geht halt auf jeden Fall auch ohne Alkohol. Wenn Du schon nicht weißt wie Du damit umgehen sollst, dann lass ihn doch gleich ganz weg. Zumindest wenn Du "draußen" unterwegs bist. Zuhause denke ich wäre ein Glas Wein allein oder zu zweit ohne schlechtes Gewissen, wie Du sagst, schon eher im Rahmen des möglichen (wenn man selbst kein Alkoholiker ist natürlich...) :wink: ... Besser als wenn Du ein falsches Bild vom Alkohol bekommst.

    Gruß, KM

    Hallo Pauletta!

    ...Ja, auch wenn ich finde, das hier Leute schreiben, die noch viel mehr mit sich rumzuschleppen haben ;) ...
    Aber das ist halt das tollte am Forum; Man kann seine Sorgen teilen und Erfahrungen austauschen.
    Seit ich hierher gefunden habe, fühle ich mich sehr erleichtert und bin stolz darauf meine Erfahrungen weiterzureichen und auch Tipps geben zu können, wie man etwas anders anpacken kann.
    Ich bin auf dem Weg der Mensch zu werden, der sich eigentlich die ganzen Jahre über unter einer gut angelegten Fassade verborgen hat. Und dabei ist mir das Forum hier eine große Hilfe...
    Auch dank Dir :P !!

    Lieben Gruß, KM

    Hallo Cara!

    Erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum auch von mir :) ...

    Nun zu Deinen Sorgen.
    Es ist schön, dass Du Dir Hilfe suchst, denn viele wissen hier wie es ist als Angehöriger mitansehen zu müssen, wie zu Hause "alles den Bach runter geht..." und man im Grunde hilflos daneben steht.

    Ich schließe mich Whitewolfs Meinung an, dass ihr als erstes alle an einem Tisch zusammenfinden müsst, um konkret die Fakten zu besprechen. Es ist am besten Deinen Vater direkt mit seinem Problem zu konfrontieren. Du sagst zwar, er sieht selbst nicht dass er ein Problem mit dem Alkohol hat, aber ich denke wenn ihr alle geschlossen zusammen haltet und ihm sachlich und ruhig Eure Beobachtungen und Ängste offenbart, wird er vielleicht eher einlenken.

    Wichtig ist an alledem, dass er für sich selbst einsieht und akzeptiert, dass er etwas gegen den Alkohol tun muss. Er darf sich nicht unter Druck gesetzt fühlen, es für Euch, oder die Schulden, oder das Haus tun zu wollen oder müssen, denn erst wenn er an sich selbst anfängt etwas zu ändern, und das dann geschafft hat, erst dann kann er damit auf die anderen Dinge eingehen. Er muss verstehen, dass er den Neuanfang für sich selber möchte. Erst dann kann er etwas an seinem Leben ändern.

    Ich wünsche Dir viel Kraft das zu erreichen, was Du Dir wünschst!

    Lieben Gruß, KM

    Hallo pauletta :D

    ...klar gehört das Verbannen von Alkohol dazu (kenne ich ja selber auch alles!). Auch selber nicht zu trinken, als Freund bzw. Freundin eines Alkoholikers ist auch selbstverständlich (oder man distanziert sich so, dass der andere nicht darunter leiden muss).
    was ich stefka versucht habe zu erklären ist, dass das Verbannen des Alkohols ALLEINE NICHT AUSREICHT. Es gehört halt mehr dazu und ich weiß von meinem Ex-Partner am besten, dass es eben nicht reicht den Alkohol in den Ausguss zu kippen....
    Eine kleine Geschichte dazu...
    Als ich mit unserem Sohn schwanger war, war das Alkoholproblem meines Ex-Partners gerade auf seinem Höhepunkt. Es war eine Scheißzeit und ich will gar nicht weiter ausholen... Jedenfalls sagte ich ihm, dass ich die Trennung will. Daraufhin bekniete er mich fast es nicht zu tun und auch brav alles zu machen, damit ich ihn ja auch alleine lasse...
    Am ende war ich jedoch hart geblieben und in seiner Verzweiflung kippte er seine ganzen Bierbestände (etwa 6 Liter Bier) in die Spüle, wohl in der Hoffnung dass ich einlenken würde.
    Allerdings gab ich ihm erst wieder eine (...von wohl 150 Stück...) Chance, nachdem unser Sohn auf der Welt war. Seit dem (etwa 4 Jahre) ist mein Ex-Partner zwar trocken, doch jetzt kommt das große ABER, nach etwa einem halben Jahr suchte sich mein Ex einen anderen Ausgleich fürs Saufen. Und zwar kifft er seitdem fleißig und prahlt damit auch noch :evil: ...
    Was ich damit sagen will, man kann das Problem nicht einfach "wegschütten". Mein Ex hat sich nie wirklich damit konkret auseinander gesetzt und leidet praktisch noch immer unter seiner Sucht. Bei ihm ist es ein Fall von Suchtverlagerung und ich kann nur sagen, dass seine jetzige Partnerin auch nicht gerade davon begeistert ist :!: ... Das ist eigentlich sogar noch eine Bestätigung für mich. Mein Ex will sein Problem halt nicht wahr haben, und solange wird er ein Abhängiger sein.

    Liebe Grüße, KM

    Hallo Marjel!

    Du hast den ersten Schritt getan, und so wie es scheint rechtzeitig (vor dem Zusammenzug). Jemand hier im Forum sagte mal nicht Fallenlassen, aber Loslassen in Liebe.
    Ich konnte zwar meinen Eltern nicht helfen, als ich auszog um mein eigenes Leben in den Griff zu bekommen, aber für mich war es ein wichtiger Schritt. Ich habe mich praktisch der Macht entzogen, die die Alkoholabhängigkeit auch auf mich hatte.
    Für Deinen Freund ist es jetzt die Möglichkeit sich endlich mal bewusst darüber zu werden, was der Alkohol eigentlich angerichtet hat. Aus Erfahrungsberichten hörte ich, dass viele Abhängige erst durch solche Situationen, wie sie jetzt auch bei Deinem Freund vorliegt, angefangen haben konkret etwas "zu tun".
    Mein Ex-Partner hat auch nicht aus seinen Fehlern gelernt (erst war er Alkoholiker, jetzt kifft er :roll: ... (sog. Suchtverlagerung)), aber ich bin nicht zu ihm zurück weil ich fünf Jahre meines Lebens damit vergeudet habe mir seine leeren Versprechungen anzuhören. Irgendwann hat man es einfach satt (so wie ich). Aber heute finde ich, dass ich viel früher den Schlussstrich hätte ziehen müssen. Das wiederrum ist aber auch eine Erkenntnis, die vielen Angehörigen erst "hinterher" kommt.
    Es ist halt so.
    Meine Konsequenz musste ich erst einmal für mich selbst lernen und heraus kristallisieren. Was ist eigentlich für mich wichtig, was kann ich für mich tun? Ich habe irgendwann eingesehen, dass ich nicht bis ans Lebensende gegen eine Wand reden will und nicht ewig darunter leiden
    möchte. Auch meinen Kindern wollte ich so ein Leben ersparen. Und vieles von meinem falschen Verhalten meiner Umwelt gegenüber, ist leider auch auf meine Kinder "abgefärbt". Ich bin dabei, den Scherbenhaufen zu beseitigen und langsam gegen etwas neues, heiles einzutauschen.
    Konsequent kann man gut bleiben, wenn man sich immer vor Augen hält, was einem selbst eigentlich wichtig ist. Was man für sein eigenes Leben erreichen und ändern will.

    Lieben Gruß, KM

    Hallo Stefka...

    Dein Freund muss sich darüber im klaren sein, dass ser sich nur eine "gute alkoholfreie Basis" aufbaut, wenn er sein Problem nicht schönredet, es ernst nimmt. Der nächste Schritt wäre mit diesem Problem professionelle Hilfe aufzusuchen (Hausarzt, Entgiftung, Therapie...).

    Wie Karsten es in den Benutzertips für dieses Forum beschreibt ist jedes Alkoholproblem individuell und der größte Fehler ist es, den Ernst der Lage herunter zu spielen. Es gibt kein großes oder kleines Problem mit dem Teufel Alkohol... Das Problem an sich muss ersteinmal akzeptiert werden.

    Mein Mann ist trockener Alkoholiker, meine Mutter ist schon so lange wie ich mich erinnern kann abhängige Alkoholikerin und mein Vater starb vor fast 10 Jahren an den Folgen seiner Sucht... Meinen Mann kenne ich allerdings "nur" als trockenen Alkoholiker, und ich bin ganz ehrlich das ich froh darüber bin, ihn nicht in seinen nassen Zeiten kennengelernt zu haben...

    Er hat es erst geschafft endgültig vom Alkohol los zu kommen, nach einem Selbstmordversuch, einer Langzeittherapie, einem schweren Rückfall (der sich über mehrere Jahre hinwegzog), einen damit verbundenen schweren Autounfall (bei dem er selbst zum Glück heil davon kam, allerdings seinen Lappen abgeben musste...), einen schweren Autounfall unter Alkoholeinfluss (bei dem er selbst zwar nicht beteiligt war, ABER), bei dem sein Bruder schwer Verletzt wurde, der seit dem Schwerstbehindert ist, einem jahrelangen Tagesablauf, bei dem es schon mehr darum ging dass er das wenige was er gegessen hat auch gleich trinken konnte, ...
    bis er am ende seiner körperlichen und seelischen Kräfte war, als er eines morgens sich nur noch die Seele aus dem Leib gekotzt hat und völlig am ende war. DA ERST hat er es endlich auch für SICH SELBST begriffen, dass er Hilfe braucht und hat sie sich dann auch selbst gesucht. Das war aber erst möglich, nachdem er es selbst auch wirklich gewollt hat.

    jetzt habe ich zwei Fragen an Dich.
    Die erste wäre: Möchtest DU MITERLEBEN, dass Dein Freund vielleicht auch erst eine solche Trinkerkarriere hinter sich bringen muss um zu begreifen, dass er Hilfe braucht? Oder schlimmer noch, dass er es selbst dann vielleicht immer noch nicht begreift??

    Die zweite wäre: KÖNNTEST DU IHN FALLEN LASSEN, wenn Du merkst dass Du ihm alleine nicht helfen kannst, weil er sich nicht helfen lässt?

    Meinen Vater konnte ich nicht fallen lassen und mache mir bis heute Vorwürfe deswegen, weil ich weiß, dass es eigentlich das einzige gewesen wäre, was ihn vielleicht wachgerüttelt hätte.

    Das alles mag hart und unfair klingen für Dich. Aber nur indem Du den Alk aus Eurem Heim verbannst ist es nicht getan. Er muss sich seines Problems wirklich bewusst werden. Und er muss die Hilfe für sich selber wollen. Nicht für Dich, oder für Eure Beziehung. Das mag auch bescheuert klingen, aber erst wenn er das Problem mit dem Alk wirklich für sich selbst akzeptiert kann er sich ändern und kann DANN in Folge dessen auch etwas für Eure Beziehung tun.

    Ich wünsche Dir die Kraft das zu erreichen, was Du Dir wünschst. Ich verstehe Dich :wink: ...
    Lieben Gruß KM

    Hallo Wanda!

    Ich kann mich pjals Meinung uneingeschränkt anschließen.
    Rede weiterhin bei der Suchtberatung offen über das was Du siehst und empfindest. So zeigst Du ja auch Deiner Schwiegermutter, dass es Dir ernst mit ihr und ihrem Problem ist. Denn so wie Du ihr Trinkverhalten schilderst hat sie ganz offensichtlich ein Problem damit. Vor allem wenn sie, wie Du sagtest, anfängt ihre Trinkgewohnheiten zu verbergen.

    Was den Ekel betrifft, wenn sie Dein Kind auf den Arm nimmt während sie "lallig drauf ist" kenne ich von meiner eigenen Mutter. Ich kann Deine Sorgen und Befürchtungen sehr gut nachvollziehen und ich habe auch heute noch kein Gutes Gefühl, wenn ich meine Kinder (heute 8 und vier Jahre alt) bei meiner Mutter lasse. Selbst wenn sie dann gerade nüchtern ist. Ich weiß ja nie wie sie sein wird, wenn ich zwei drei Stunden später zurück bin...
    Ich wünsche Dir weiterhin die Kraft das zu erreichen, was Du Dir vornimmst. Lieben Gruß, KM

    Hallo Teaser

    Du schriebst: --Ich, alles andere als gut situiert, aber auch keine Geldsorgen. Dann jemand aus „gutem Hause“, hoch verschuldet. Derjenige mag zwar auch große Probleme haben, möglicherweise kann er nachts nicht mehr schlafen vor lauter Sorgen. Aber der große Unterschied ist, er zweifelt nie an seinem eigenen Wert.--

    Da denke ich kann man zweierlei Meinung sein. Denkst Du nicht er könnte GERADE DANN anfangen an seinem Wert zu zweifeln, wenn er merkt dass es nicht mehr weiter geht? Das er ohne fremde Hilfe da nicht rauskommt? Auch "normale" Menschen könnten durchaus damit ein Problem haben... Jeder Mensch kann sich überschätzen und Fehler machen.

    Als ich die letzten Beiträge gelesen habe ist mir aufgefallen, wie unterschiedlich doch jeder einzelne für sich ist. Ich hatte eine Phase, in der konnte ich weder für mich, geschweigedenn für jemand anderen sorgen... Ich habe lange Zeit über meine Verhältnisse gelebt, habe einen riesigen Berg Schulden angehäuft, war seelisch noch schlechter drauf als jetzt und habe erst angefangen Verantwortung zu übernehmen, als ich alleine mit einem Neugeborenen (meiner heute 8 Jahre alten Tochter) ein neues Leben beginnen musste...

    Es gibt kein klares "so und so ist gut" und "so und so ist schlecht". Es gibt kein Patentrezept etwas zu machen, dass auf jeden Menschen anwendbar ist. Alleine sich den Kopf darüber zu zerbrechen ist im Grunde verschwendete Energie... Bin gespannt was es hier später noch zu lesen gibt. ;)

    Lieben Gruß KM

    Hallo Kerstin!

    Mir ist bei Deinen Zeilen ein Spruch eingefallen, den ich mir gerne zu Herzen nehme. "Sieh immer vor, nicht zurück..." hört sich einfach an als es ist. Klar. Aber (ich hasse dieses aber ja selber ;-)) es ist was wahres dran.
    Warum belastest Du Dich mit Dingen, die Du eh nicht mehr ändern kannst?
    Was nicht heißt, dass Du jetzt Dein Schicksal hinnehmen sollst. Das bestimmt nicht. Aber jeder neue Tag bietet eine neue Chance. Auch wenn Du viel für die realisierung Deiner wahren Träume arbeiten musst. DAMALS hättest Du auch hart dafür arbeiten müssen. Es hat sich halt zeitlich verschoben, wenn man es so nennen kann.
    Sicher. Schön reden will ich das alles was Dir wiederfahren ist sicherlich nicht und es frustriert einen umsomehr wenn man eigentlich schon immer wusste was man wirklich gewollt hat, und es einem von anderen immer ausgeredet wurde.
    Aber Du kannst immer das erreichen was Du willst. Und Du wirst es auch. Du musst es nur wirklich wollen.

    Später mehr. Ich drück Dir jedenfalls die Daumen.

    Lieben Gruß, KM

    Hallo Frozen Tears!!

    Ja, Du hast recht. Auch wenn man sich als Kind von Alkeltern immer als "Sonderling" vorkommt (was wir ja jeder für sich auch sicher sind...) ist es doch erstaunlich zu erfahren, wie vielen es genauso ging und auch immer noch geht.

    Das ist jedoch unsere Chance, da wir uns hier im Forum eingefunden haben (ich könnte immer noch hüpfen vor Freude, dass ich dieses Forum gefunden habe...) und dadurch erkannt haben, dass wir doch nicht so sonderbar und gar nicht so alleine sind. Auch wenn jeder sein spezielles Problem hat.

    @Teaser

    Hallo mein "Ritter" :wink: !!
    Dein Problem mit dem "Gedankentheater", von wegen: "Hätte ich mich so und so verhalten, dann wäre das und das passiert!" kenne ich selbst zur genüge. Ich bin sozusagen Meisterin oberster Klasse in dieser Kategorie. Auch wenn es bei Dir noch extremer zu sein scheint. Aber glaub mir... Es wird mich nicht weniger Nerven gekostet haben als Dich...

    So wie Du darüber schreibst ist es beinahe beängstigend zu lesen, denn ich habe das Gefühl, dass Du Dich darin total verloren zu haben scheinst.
    ALLERDINGS, und das ist das Gute an Deiner Geschichte, ist, dass DU alleine auf den Gedanken gekommen bist, das es FALSCH ist.

    In dem Buch was Du mir empfohlen hast, war unter anderem die Rede davon, dass Kinder von Alkis praktisch ihre Eltern immitieren, bzw. so mit ihren Gefühlen und Handlungen umgehen, wie sie es einst VORGELEBT bekommen haben.

    WIR HABEN ES NICHT ANDERS GELERNT so falsch oder richtig zu empfinden! Und ich kann sehr gut nachfühlen wie frustrierend es für Dich ist an einem Punkt neu anfangen zu wollen, den jedes "funktionierende" Kind (normal gibt es ja bekanntlich nicht ;-)) praktisch mit in die Wiege gelegt bekommen hat.

    Ich erwähnte schon anderswo, dass ich auch seit gut vier Wochen einen Neuanfang mit mir selber durchziehe und jeder Tag ist Momentan wie ein glitzerndes Geschenk für mich. Anders kann ich es nicht beschreiben.
    Es ist Wahnsinn, wieviel neues täglich auf mich einprasselt. Manchmal fühle ich mich, als wäre irgendwie seelisch nackt.

    Ich will mich jetzt bei Dir nicht als Therapeut versuchen (wie könnte ich :lol: ), ich möchte nur versuchen Dir mitzuteilen, was ich bei Dir zwischen den Zeilen lese, und wie ich darüber denke. Also sei bitte nicht böse, wenn ich falsch liegen sollte...

    Du bist fast verzweifelt, weil Du erkannt hast, dass Du anders denkst und fühlst als vielleicht "die Norm" der übrigen Bevölkerung. Aber Du findest nicht den richtigen Ansatz um bei Null anzufangen. Du hast Dich so in Deiner Spur festgefahren (obwohl Du erkannt hast, dass es nicht richtig ist so zu leben), dass Dir der klare Blick für das für Dich richtige, verschleiert bleibt.
    Du bist zu viel mit dem Problem an sich beschäftigt, anstatt mal zu sagen : So. Und nun lass ich das mal links liegen und mache den Kopf soweit leer, damit er aufnahmefähig für etwas Neues ist.

    Das war auch für mich schwer. Ich war der Typ der ständig für sein Verhalten eine Ausrede parat hatte, die darüber hinaus auch noch hieb und Stichfest war. Das war auch eine Kunst, die ich mir in den Zeiten, als ich bei meinen Eltern aufwuchs angeeignet hatte, um Ärger aus dem Weg gehen zu können.

    Das zu erkennen war für mich allerdings fast unmöglich gewesen. Es zu akzeptieren war noch schwieriger. Aber ich habe es geschafft. Vor allem habe ich für mich in letzter Zeit festgestellt, dass es an vielen Stellen viel einfacher ist die Wahrheit zu sagen, als irgendwelche Ausreden zu erfinden. Vor allem habe ich erkannt wie unnötig ich in den meisten Fällen nach irgendelchen Ausreden und Rechtfertigungen gesucht habe.

    Bei Dir ist es (denke ich) wohl in etwa so, dass Du ersteinmal folgendes wissen musst. Du denkst: "Menno. Die anderen (Kinder v. Nichtalkoholikern) kennen sich und ihre Gefühle viel besser. Ich weiß nicht wie sich dieses und jenes Gefühl überhaupt eigentlich WIRKLICH anfühlt. Woher soll ich wissen, wann meine Gefühle richtig sind, und wann ich wieder falsch fühle??"

    RICHTIG ist: Jeder Mensch hat sein eigenes Empfinden.
    FALSCH ist: Jeder Mensch empfindet gleich.

    Selbst wenn DU anfangen musst zu lernen, wie sich etwas anfühlt, kannst DU Dir Deiner Gefühle auch dann nie sicher sein, wenn Du darüber einen Doktor schreiben könntest. Weil wiegesagt jeder für sich alleine anders fühlt. Und irren ist auch eine menschliche Eigenschaft. Du wirst Dich nie zu 100 Prozent auf Deine Gefühle verlassen können, und ich weiß auch dass Du das ja auch gar nicht willst. Du willst nur fühlen können, was andere auch fühlen.

    Wichtig ist jetzt aber nur für Dich zu wissen, dass Du neu lernen musst einfach auf Dein erstes Empfinden, Dein sogenanntes "Bauchgefühl" zu hören. Du musst es Dir bewusster machen.

    Es ist kein Gerede, was ich Dir jetzt erkläre.
    Es gibt ein sogenanntes seelisches Gedächtnis und es gibt darüber hinaus auch noch ein sogenanntes körperliches Gedächtnis.

    Dazu soviel. Das seelische speichert alles aus Deinem Leben. Also Erinnerungen, Gesichter, gelerntes aus Leben und Schule. Und auch die Art zu Fühlen und zu Empfinden ist im seelischen Gedächtnis abgespeichert.
    Da Du ein schlaues Kerlchen bist, wirst Du Dir sicher schon denken können was jetzt kommt. :wink:

    Das körperliche Gedächtnis tritt dann zu Tage, wenn das seelische nicht mehr weiterhelfen kann. Das körperliche Gedächtnis wird auch "Instinkt" genannt. Im Falle einer totalen Amnesie würde Dir dein körperliches Gedächtnis immer noch Deine Instinkte zur Verfügung stellen (was jetzt nicht heißt, dass Du Dir einen Gegenstand auf den Kopf hauen sollst, um Dein Gedächtnis zu verlieren :shock: ...).

    ...Sondern, zu den Instinkten gehört bekanntlich Intuition, das Gefühl bestimmen zu können, ob etwas oder jemand einem "gut tut" oder "nicht gut tut"...
    Finde für Dich heraus, was Dir "wirklich " gut tut. Nicht nur für den Moment, sondern längerfristig. Fang mit kleinen Schritten an.
    Was nicht heißt, dass Du jeden Deiner Schritte jetzt in Frage stellen sollst.

    Der grundliegende Vorschlag ist simpel. Höre mehr auf Dein Herz (auch auf das, was es zwischen den Zeilen sagt). Denke nicht nur für jetzt, gleich, oder nachher. Sondern auch an später, Morgen, in zwei Jahren.

    Für mich (nur mal als Beispiel...) stelle ich mir bei jedem Stück Schokolade die Frage: "Will ich das jetzt nur, weils mir gerade passt und ja unheimlich lecker ist, oder weil es mir auch gut tut??" ... hört sich zwar blöde an, klappt auch nicht jedesmal, aber jeden Tag etwas besser... :roll: , besonders wenn ich den gefürchteten Gang zur Wage machen muss... *zwinker*...

    Ich hoffe ich konnte Dir mit meinen Vorschlägen etwas geben, mit dem Du vielleicht hier oder da was anfangen kannst (ansonsten habe ich mir hier gerade umsonst Blasen an die Fingerkuppen geschrieben, ärks... :lol: )...

    Alles Liebe für Dich! Gruß, KM

    Hallo Frozen Tears!

    Wenn ich so lese was Du schreibst erinnere ich mich ein wenig daran, wie mein Vater damals mit seinen Gefühlen umgegangen ist.
    Ich glaube, das er damals nicht weit genaug "in sich hinein gehorcht" hat, als ihm die Möglichkeit dazu in der Langzeittherapie gegeben wurde.
    Ich mache ihm bestimmt keinen Vorwurf daraus (mal abgesehen davon, würde er dann auch nicht wieder lebendig werden... :roll: ), aber ich fange ihn jetzt besser an zu verstehen. Und das erleichtert mich irgendwie ein wenig.
    Du sagtest, dass bei Alkoholikern die Fähigkeit zu kommuniezieren eingeschränkt, bzw. gar nicht vorhanden ist.
    Ich habe meine Eltern immer bewundert, wie ruhig und sachlich sie miteinander umgegangen sind (obwohl sie beide abhängig waren. Meine Mutter ist noch heute abhängig), aber mittlerweile glaube ich (obwohl sie viel miteinander geredet haben), dass sie nur oberflächlich kommunieziert haben, dass sie sich gar nicht mit ihren "inneren" Problemen auseinander gesetzt haben. Vielleicht war es so eine Art Tabuzone.
    So weit ich weiß, haben sie viel über uns, also ihre Töchter, geredet. Über allgemeine Familienprobleme, aber nie wirklich über das, was wirklich tief in ihnen gesteckt hat.
    Ich habe, nachdem mein Vater frisch aus der Langzeittherapie kam, Ansätze an ihm beobachtet offen über Dinge reden zu wollen, die wirklich in ihm vorgingen. Aber vielleicht haben wir falsch reagiert und er hat sich wieder zurück gezogen. Schließlich wurde er ja auch wieder rückfällig und starb letztendlich an den Folgen der Sucht...
    Ich glaube, er hat in irgendeiner Situation Angst vor sich selber bekommen (Angst vor dem wahren Ich? Angst vor dem Selbst?? Angst vor Schwäche, die eigentlich gar keine war???) und ist in sein altes Schema zurück gefallen, weil er damit besser umgehen konnte. Weil er es so gewohnt war.
    Er kannte nur diese Art zu "leben" und hat nicht zugelassen, etwas anderes anzunehmen, anders mit dem Leben umzugehen. Und das ist auch etwas, was die Kinder von Alkoholikern annehmen. Sie bekommen diese Art zu Leben "vorgemacht". Deswegen habe auch ich solche Probleme damit gehabt, und erst durch meinen neuen Partner, der mir Unterstützung gibt wo er kann, habe ich angefangen mal "nachzuhaken", wo bei mir "der Fehler" liegt...
    Ich fühle mich im Moment so (nachdem ich endlich "das Problem" analysiert habe), als wäre ich ein Computer, der formatiert wurde. Zwar ist die Software drauf, es funktioniert alles, aber ich fühle mich irgendwie leer, was allerdings ein gutes Gefühl ist. Ich habe mich noch nie so "frei" gefühlt. Und ich bin so offen für neue Dinge. Und ich bin froh, diese Chance bekommen zu haben.

    @Teaser:
    Wo ich gerade an dieser Stelle bin möchte ich Dich hier einmal ganz doll "drücken"! Teaser, Dein Tipp mit dem Buch "um die Kindheit betrogen" war das beste, was mir passieren konnte! Ich habe es durchgelesen und bin dabei mein Leben neu zu ordnen. Das habe ich Dir zu verdanken und darauf kannst Du stolz sein!! Ich glaube durch diesen Tipp hast DU mir einen Weg in ein neues Leben aufgezeigt. Ich danke Dir von ganzem Herzen.
    Und wenn Du es schon schaffst anderen zu helfen, wirst Du auch die Kraft für Dich haben Dein Leben neu zu ordnen.

    Lieben Gruß, KM