Hallo zusammen,
ich weiß nicht, ob ich den Thread so passend gewählt habe.
Mich würde es aber mal interessieren, wie andere erwachsene Kinder von Alkoholikern sich in ihren Beziehungen sehen... .
Also, um jetzt nicht jeden einzelnen Fall zu beschreiben, eine kurze UMschreibung: Ich sehne mich im Prinzip nach einer intakten Familie (wenn es die überhaupt noch gibt), in der jeder gleichberechtigt ist und in der der Alkohol keine Rolle spielt.
Nun habe ich stets das "glückliche" Händchen und greife jedes Mal in die Kloschüssel, wenn es um die Partnerwahl geht - wie z.B auch jetzt.
Wahrscheinlich habe ich dem Typen zu sehr deutlich gemacht, dass ich nicht nur für das eine zu haben sei und schon gar nicht so schnell.
Jedenfalls habe ich heute feststellen müssen, dass er weiterhin nach weiblichen Artgenossen Ausschau hält.
Ich habe auch schon mal das Buch "Wenn Frauen zu sehr lieben" gelesen. Da traf ja schon so einiges auf mich zu. Z.B. dass Frauen, die aus einer zerrütteten Familie kommen, über ihr Schicksal in ihrer eigenen Beziehung (z.B. Partner ist ebenfalls Alkoholiker wie der eigenen Vater, betrogen werden, etc.) hinwegsehen und erdulden.
Geht es Euch auch so, dass Ihr Probleme bei der Partnerwahl habt und quasi in das gleiche Muster verfällt wie Eure Eltern ?
Also, mir geht es zumindest so.....
Nur hatte ich mir seit meiner letzten Beziehung vorgenommen (die dran gescheitert ist, dass er mich und mein Kind nicht ernst genommen hat), dass ich dem nächsten deutlich zu verstehen gebe, dass ich nicht das Mädel für eine Nacht oder auch ein paar Nächte bin(immer wieder Hoffnung machend, dass sich alles wieder hinbiegt, weil "er" ja grade immense Probleme mit weiß nicht wem hat...blablabla...).
Ist unsereins predesziniert (korrekt geschrieben ?) für solche "Schicksale" ??? Oder kommt mir das nur so vor?
Gruß einer momentan etwas verzweifelten
Kerstin