Was erwartest Du und wäre das mit deiner Frau an deiner Seite möglich?
Ich möchte ein langweiliges friedliches Leben, keine Achterbahnfahrt.
Wenn es / sie so bleibt, ist das nicht möglich.
Was erwartest Du und wäre das mit deiner Frau an deiner Seite möglich?
Ich möchte ein langweiliges friedliches Leben, keine Achterbahnfahrt.
Wenn es / sie so bleibt, ist das nicht möglich.
Alkohol. Der steht bei einer Sucht an erster Stelle.
Ja, das stimmt. Letztlich kommt die "Richtige Trennung" Idee bei mir ja aus dieser Erkenntnis.
also warum sollte sie etwas ändern?
Weil sie sonst alleine da steht?
》"Richtige" Trennung - wie? Alternativen?《
wäre mein Wunschtitel
Ich, m, BJ 1965, bin interessiert an Einschätzungen von Leuten, die betroffen waren oder sind, nicht von Leuten, die sich "nur reindenken".
Ich bin ein EKA, meine Mutter hatte bis zu ihrem Tod 2012 keinerlei Krankheitseinsicht. Jetzt bin ich wieder in einer Alkohol-Problematk gelandet, meine Frau ist betroffen. Mindestens 5 J. Sie "funktioniert" beruflich aber sehr gut. Bis ca. 2017 waren wir zusammen unschlagbar. Wir sind fast 30 J. ein Paar, haben einen Teenie-Sohn.
Zuletzt gab es immer Streit bis auf die Felge runter, ich musste eine räumliche Trennung haben (Mietwohnung, sie lebt im gerade abgezahlten Häuschen).
Die räumliche Trennung tut gut, aber ich werde weiter immer trauriger. Morgens wache ich mit einem Gulli-Deckel im Bauch auf, der eigentlich bis zum Schlafen bleibt. Ich mache mir schlimme Sorgen, zumal ich bei meiner ersten Angehörigen-Karriere alles mögliche schlimme gesehen habe, vor allem Treppenstürze.
Alanon half mir zeitweilig etwas, aber die eine Gruppe hier ist fast nur EKA orientiert, praktisch keiner hat akute Probleme. In der anderen sind nette Menschen, aber sie missachten krass die Regeln, z.B. keine Redezeit-Begrenzung und sie geben Ratschläge.
Finanziell stehen wir ganz okay da, aber zwei Haushalte dieser Größe können wir uns nicht dauerhaft leisten, macht mir auch Sorge, zumal ich eigentlich noch vorsorgen müsste wg. Alter, bisher floss alles ins Haus.
Meine Frau ist eine tolle unglaublich liebevolle Person, und sie liebt mich wirklich. Gerade war ich krank, da habe ich Sonntag morgens um 7 Uhr Brötchen und Vitamin C am Briefkasten u.ä.
Sie gibt die Problematik aber null zu.
2 x gab es trockene Phasen, es waren total schöne Wochen für mich, der Aufschlag war aber um so härter.
Ich muss mir aber einfach eingestehen, dass diese Art Leben für mich nicht tragfähig ist.
Bleibt nur die wirtschaftliche / richtige Trennung, also Scheidung, oder? Wie schafft man das nur?
Danke für Eure Einschätzung.
Es ist Sucht.
Ich erhoffe mir Erste-Hand-Informationen, die mein Leben als Angehöriger etwas leichter machen, wobei ich den Terminus Co-Alkoholiker nicht besonders mag (Angehörige eines an Schizophrenie erkrankten Menschen sind ja auch keine Co-Schizophrenen), aber das nur nebenbei.
Bisher habe ich es immerhin geschafft, eine RÄUMLICHE Trennung zu bewerkstelligen, was mir zwar gut tut, aber - wie ich immer mehr erkenne - für mich nicht reicht.
Ich warte mal mit konkreten Fragen, bis ich für das Angehörigen Forum freigeschaltet werde...
Guten Tag.
Ich bin männlich, BJ 1965.
Ich bin einerseits ein EKA, meine Mutter hatte bis zu ihrem Tod 2012 keinerlei Krankheitseinsicht.
Andererseits bin ich wieder in einer Alkohol-Problematk gelandet, meine Frau ist betroffen. Mindestens 5 J. Sie "funktioniert" beruflich aber sehr gut.
Bis ca. 2017 waren wir zusammen unschlagbar. Wir sind fast 30 J. ein Paar, haben einen Teenie-Sohn.
Mein Thema werde ich ggf. im Forum für Angehörige schildern.
Bis dann, hoffe ich.
m65