Oder Person die keinen echten Tiefpunkt außer einem 'gefühlten'.Das Letztere ist natürlich etwas überspitzt ausgedrückt
Das ist ne interessante These. Ich recherchiere mal ob das systematisch untersucht wurde, aber so wie du es schreibst ergibt es Sinn. Es muss doch Statistiken geben, die Trinkverhalten und subjektive Selbsteinschätzung der Sucht in Zusammenhang mit dem Rückfallrisiko bringen.
Laut Deiner These wäre ich dann ganz besonders gefährdet. Meine Trinkmengen waren nicht horrend, körperlich habe ich den Entzug nicht gemerkt und mein Tiefpunkt war ein Filmriss mit hinfallen und Handy verlieren. Ich war körperlich gesund, beruflich unauffällig und außer meiner Tochter hat sich keiner an meinem Trinkverhalten wirklich gestört. Tiefpunkt sieht anders aus.
Also muss ich mich besonders schützen um mein höheres Risiko zu kompensieren.