LK, das war absolut kein Vorwurf von mir, dass meine Art die bessere wäre. Jeder muss es so handhaben, wie es für sie/ihn passt. So wie du sagtest, da du trockener Alkoholiker bist, weißt du Wie es sich anfühlt. Trotzdem klingt es sehr hart, was du da durchgemacht hast.
KlaraaB hier siehst du das gute Bespiel dieser Selbsthilfegruppe. Ähnliche Fälle aber Unterschiedliche Lösungsansätze. Das Gute ist ja, da kannst dir genau das „nehmen“ was du für deine Situation brauchst.
Schreib doch gerne mal wo du dir Hilfe wünscht oder wie oben schon gefragt, ob ihr euch Zwecks Betreuung schon Gedanken gemacht habt.
Beiträge von Landliebe
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Hallo LK,
noch kurz zu meiner Mutter und dann soll es hier wieder um Klara gehen und wie wir sie unterstützen können.
Meine Mutter hat zuhause jeglichen Pflegedienst abgelehnt und verscheucht. Nichts mehr gegessen (ihr wurden vom Betreuer die Autoschlüssel abgenommen ), obwohl sie täglich essen auf Rädern bekommen hat. Auch die Medikamentenstellung hat sie verweigert. Nach 2 Wochen hat sich ihr psychischer Zustand wieder so verschlechtert, dass sie täglich mehrfach den Krankenwagen gerufen hat, weil es ihr so „schlecht“ ging. Meine Tante hat sie am Wochenende bevor sie in die Einrichtung gekommen ist, 4 Mal aus verschiedenen Krankenhäusern abgeholt.
Der Betreuer hat für diese spezielle Einrichtung gesorgt, weil fast jedes Pflegeheim sie abgelehnt hat, weil sie Alkoholikerin ist. Und es ist das Konzept der Einrichtung, dass es am Anfang kein Bargeld oder EC Karte gibt, um die Menschen zu stabilisieren. Denn leider vergessen sie durch die Krankheit oftmals, dass sie Alkoholiker sind. Sie kennen kein Ende.
Zurück zur Betreuung: Ich war schon so stark drin im Strudel - habe mir solche Sorgen gemacht, mich hat es psychisch so belastet sie in diesem Zustand zu sehen und mir ihr zu reden. Ich habe sehr viel für sie organisiert, aber die Krankheit ist unberechenbar. So ist nun der Betreuer der „Buh-Mann“ und nicht ich. Und ich habe einfach keine „Verantwortung“ mehr für sie, die ich ohnehin nicht habe, aber es fühlte sich so an. Ich würde selbst jetzt, wo alles so gut wie geregelt ist, nicht die Betreuung übernehmen, weil der Abstand mir und meiner Psyche gut tut. -
Hallo Klara,
erstmal finde ich es toll, dass du den Weg hierher gefunden hast um Hilfe zu bekommen. Denn du bist nicht alleine, es gibt viele ähnliche Geschichten hier im Forum.
Auch bei meiner Mutter wurde im November letzen Jahrws die Korsakow Demenz diagnostiziert und es ist verdammt schwer. Sie wurde zwangseingewiesen in die Psychiatrie weil sie gar nicht mehr zurecht kam. Eine gesetzliche Betreuung habe ich abgelehnt und ihr wurde ein Berufsbetreuer zugewiesen. In der Klinik hat sich ihr körperlicher Zustand total verbessert, sie war auch „gewillt“ Nix mehr zu trinken, wollte freiwillig für einige Monate in eine besondere Einrichtung gehen und dann ihr Leben wieder in die Hand nehmen.
Long Story Short: Sie hat keine Krankheitseinsicht und sieht sich nicht Al Alkoholikerin. Als wir in der Einrichtung waren, weil sie aus der Klinilk entlassen worden ist, kippt dramatisch die Stimmung ins Negative. Fazit: sie wollte nach Hause, war zuhause, fuhr Auto, holt sich Nachschub und alles fing von vorne an.Ich habe mich dann mit meinem Mann und der Familie väterlicherseits komplett von ihr distanziert und den Kontakt abgebrochen.
Wie schaffe ich es da heil rauszukommen?
Harte Antwort: Du musst da raus.
Am Anfang wollte ich es auch nicht wahrhaben und bin kräftig auf die Schnauze damit gefallen. Seitdem ich den Kontakt abgebrochen habe und wirklich nur ein Minimum an Informationen über sie bekomme, geht es mir gut. Ich habe gerade so noch den Sprung geschafft, sonst hätte sie mich in ihren Abwärtsstrudel mitgerissen.
Mir haben Gespräch mit dem sozial psychiatrischen Dienst meines Landkreises geholfen, eine reale Selbsthilfegruppe (AA) und hier der Austausch. Vielleicht fragst du in der Stadt mal nach diesem Dienst. Sie geben einem gute Impulse, wie es DIR besser gehen kann. Du bist nicht für deine Mutter verantwortlich. Wenn sie weiter saufen will, dann säuft sie. Du kannst daran nichts ändern, sie muss es selbst wollen.
Meine Mutter ist übrigens auf drängen ihrer Schwestern dann doch in die Einrichtung gezogen, total widerwillig. Bekommt dort kein Bargeld, weil sie sonst sofort wieder Nachschub besorgen würde. Insgesamt geht es ihr in der Einrichtung gut, sie hat Betreuung und Pflege und dort wohnen nur Alkoholiker mit Demenz.
Habt ihr euch über das Thema gesetzlicher Betreuer schon mal Gedanken gemacht? Man kann formlos dazu einen Antrag beim Amtsgericht stellen und begründen wieso sie einen Betreuer bräuchte. -
Hallo Mausipieps,
ich denke auch fest an dich. Diesen Schritt musste ich leider auch gehen und er tat unfassbar weh. Er war aber auch ein Schritt in die Trauer. In die nächste Trauerstufe.
Die Warum-Fragen kann dir keiner beantworten. Falls es dir zu viel wird und deine Gedanken kreisen wie in einem Karussell und du nicht aufhören kannst, dann hilft mir immer der Gedanken-Stopp.
Aktiv und Laut Stopp rufen und sich dabei kräftig auf den Oberschenkel schlagen oder mit der Hand auf eine Tischkante. Das holt mich zurück in die Realität und aus dem Karussell raus.
Fühl dich gedrückt, vielleicht magst du heute Abend dich mal melden. ❤️ -
Dann wünsche ich dir einen guten Austausch hier. Ich bin selbst ein EKA (erwachsenes Kind alkoholkranker Eltern) und hätte es mir sehr gewünscht, hätten meine Eltern selbst gesehen, dass da irgendwas schief läuft. Als Kind oder auch junger Erwachsener bekommt man so viel mit, was einen dann auch sehr (negativ) prägt. Ich hoffe du findest deinen Weg!
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Hey,
ein Moderator wird sich deinem Anliegen sicherlich zeitnah annehmen. Toll ist es, dass du den Weg wieder hierher gefunden hast.
Willst du denn nun etwas an deiner Lage verändern? Der letzte Beitrag ist knapp 1,5 Jahre her. Sind deine Kinder noch im Haus?
Liebe GrüßeLandliebe
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Habe gerade deinen Faden gelesen. Du musst dir keine Vorwürfe machen. Sein Leben = Seine Verantwortung
Den Kontakt wieder aufleben zu lassen würde ich auch lassen. Du merkst doch, dass es dir nicht gut tut, wieso tust du es dir dann an?
Ich bin in einer ähnlichen Situation, habe keinen Kontakt zu meiner Mutter. Habe ihr aber letzte Woche einen kurzen Brief geschrieben und heute kam eine Antwort. Ich hab mich über den Brief gefreut, was drin stand hat die Freude wieder zunichte gemacht. Fazit: Keinen Schritt zurück zu ihr.
Ich hatte die gleichen Gedanken mit meinem Papa „wenn er doch einfach erlöst werden würde von seiner Sucht“ und nicht mehr da wäre. Schlimme Gedanken. Und trotzdem waren die Gedanken da und hatten ihre Berechtigung, denn er hat mir lange sehr weh getan und das kann ich nicht vergessen. -
Hallo Minna, wie waren denn deine ersten beiden Nächte in deiner eigenen Wohnung?
Liebe GrüßeLandliebe
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Hallo Minna,
ich wünsche dir viel Kraft für morgen! 🍀 Wichtig ist, nicht zurück zu blicken sondern nach vorne. Auf das was kommt. Auf die schönen Dinge, die nun vor dir liegen werden. Die DU selbst bestimmen kannst und genießen kannst.
Halte durch! Den wichtigsten Schritt gehst du morgen, dass schaffst du! -
Hallo Mausipieps ,
auch ich habe im letzten Oktober meinen Papa verloren. Meine Mama war zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr in der Lage sich um irgendetwas zu kümmern.
Ich bin dann wirklich sehr organisiert an die Sache ran gegangen und habe mir eine To Do Liste geschrieben was alles zu erledigen ist (hier einige Beispiele):
- Sterbeurkunde anfordern (geschieht meist durch den Bestatter)- Rentenversicherung informieren, sofern er schon Rente bezogen hat (übernimmt meist auch der Bestatter)
- Abos Kündigen -> Hier hab ich dann eine extra Liste angelegt und immer dazu geschrieben wann und wie ich gekündigt habe. Z.B ADAC per Mail mit Sterbeurkunde und hab dan dazu geschrieben wann die Kündigungsbestätigung eingegangen ist
- Bankkonten auflösen
- Versicherungen kündigen
Mir hat die strukturierte Liste sehr viel Halt gegeben und ich konnte sie in kleinen Etappen abarbeiten. Im Haus meiner Eltern kann ich aber auch nicht lange sein und dann kommt ein erdrückendes Gefühl. -
Ist das Treffen auch für Neulinge? Sind Kinder willkommen? Müsste ich mit meinem Mann mal besprechen 😊
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Hallo Schoki,
ich habe damals auch einen Brief an meinen Vater geschrieben, als er sich in einer depressiven Phase befand und schon längere Zeit krank war. Ich merkte, dass er auch immer mehr Alkohol getrunken hat, um überhaupt erst mal in den Tag starten zu können. Ich wohnte zu dem Zeitpunkt nicht und meine Mutter war und hat ihn gedeckt und mit ihm getrunken. Nach dem Brief hat er so, wie er mir das damals erzählte, für circa zwei Wochen nichts getrunken dann war der Druck so hoch und er fing wieder an. erst als er ins Krankenhaus kam und eine Leberzirrhose festgestellt worden ist, hat er aufgehört zu trinken und einen Entzug gemacht.
Mein Vater ist letztes Jahr im Oktober verstorben und ich habe diesen Brief in seinen Unterlagen gefunden. Er liegt nun bei mir zu Hause als Erinnerung. -
Hallo FrauFrosch ,
ich wollte einfach mal fragen wie es dir geht? Auch ich habe letzte Woche den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen und kann deine Gedanken nachvollziehen.
Hast du schon einen Brief verfasst?Freue mich über einen Austausch.
Liebe Grüße - Landliebe -
Es gibt auch unterschiedliche Beratungsstellen z.B. über die Caritas oder Diakonie. Vielleicht gibt es auch eine Angehörigengruppe in der Reha Klinik, sofern diese Klinik in eurer Nähe ist.
Bei meinem Vater war es auch ähnlich, er ist vorher schon in ein depressives Loch gefallen und dann kam immer mehr Alkohol. Das Trinken, auskatern, Nachschub beschaffen etc. Nimmt so viel Zeit des Tages ein, dass diese neu gewonnene Zeit nach dem Entzug gut aufgefüllt werden sollte. Bevor Langeweile, Gedankenkarusell und fehlender Antrieb sich breit machen. Vielleicht kann man auch klein anfangen mit z.B. Puzzeln, Lego Technik etc. Dann haben die Hände und der Kopf was zu tun.Ich kann dich absolut verstehen, dass du Angst vor einem Rückfall hast, du bist dafür aber nicht verantwortlich. Du kannst unterstützen, wenn dein Elternteil Unterstützung einfordert. Du hast das Recht, nein zu sagen und auf deine Bedürfnisse und Grenzen zu achten.
Den Weg abstinent zu bleiben, muss der Alkoholiker alleine gehen. -
Und ich muss ja nicht alles allein schaffen.
Das ist schon mal ein richtig guter Gedanke, an dem du dich festhalten solltest. Man darf immer Hilfe einfordern, du bist nicht alleine.
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Hallo Anthurie,
schön, dass du den Weg ins Forum gefunden hast. Ich bin auch Tochter von alkoholkranken Eltern und mir geht es ähnlich.
Nutze dieses Forum um deine Gedanke frei auszusprechen, du wirst merken, dass dir der Austausch gut tut und dir nochmal neue Impulse gibt.
Ich freue mich von dir zu lesen.
Liebe Grüße
Landliebe -
Hallo Funny,
als mein Papa damals vom Entzug nach Hause gekommen ist, war alles an Alkohol weg. Meine Mutter hat alles entsorgt und direkt Pfand und Altglas weggebracht. Auch hat sie alle Lebensmittel, die Alkohol enthalten entsorgt sowie Mundspülungen, Hustensäfte etc.
Der Haushalt war dann wirklich Alkoholfrei! Ansonsten kann man als Angehöriger wenig tun, die Initiative und besonderes Motivation trocken zu bleiben muss beim Alkoholiker liegen. Ihr könnt unterstützen und z.B. mit zu den Meeting der AAs bei euch in der Region fahren. Angehörige sind dort oft willkommen.
Zudem kannst du vielleicht unterstützen, indem du ein lang verschollenes Hobby deines Elternteils wieder aufleben lässt. Zum Beispiel gemeinsam Handwerken, malen, sportlich aktiv werden oder spazieren. Meinem Vater (fand ich) taten Spaziergänge danach gut, Kopf frei bekommen und Luft tanken. Am Anfang habe ich ihn regelmäßig begleitet, damit er das Gefühl hat jemand ist an seiner Seite.
Aber bei allen Hilfeangeboten für deinen Elternteil ist es das oberste Ziel, dass es DIR gut geht! Wenn es dir zu viel ist, dann ist es vollkommen in Ordnung. Du bist nicht dafür verantwortlich, dass er/sie trocken bleibt. Falls du für dich Hilfe brauchst, es gibt sicherlich auch eine Beratungsstelle in deiner Nähe, Gruppe von Al-Anon (reale Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholikern), sozial psychiatrische Dienst, die dir nochmal andere Impulse geben.
Berichte hier gerne weiter, der Austausch hilft vielen anderen. Du bist nicht alleine in solch einer Situation! Viel Kraft 😊
Landliebe -
Hallo Sahummel,
schön, dass du den Weg hierher gefunden hast. Deine Geschichte klingt ein wenig wie meine. Auch meine Mutter ist immer weiter die Abwärtsspirale hinunter gerutscht. So richtig Hilfe wollte sie auch nicht habe. Ich habe mich dann mit dem Amtsgericht und Landkreis verbunden. Beim Landkreis gibt es Mitarbeitende für die Betreuung, dieser nette Herr hat sich mit seiner Kollegin vom sozial psychiatrischen Dienst des Landkreises ein Bild von meiner Mutter gemacht (sie hat da selbst die Tür geöffnet, ein anderes Familienmitglied war dabei) und dann alles weitere in die Wege geleitet. Im Anschluss kam dann noch einmal eine Richterin dazu und hat einen Beschluss gefasst, dass meine Mutter aufgrund ihres körperlichen und psychischen Zustandes zwangseingewiesen worden ist in eine Psychiatrie. Der Beschluss ging 6 Wochen, danach war sie freiwillig dort und wurde letzten Mittwoch entlassen. Sie lehnt weiterhin jegliche Unterstützung und Hilfe ab durch z.B. einen ambulanten Pflegedienst und hat weiterhin keinerlei Einsicht. Long Story Short - ich dachte mit der Zwangseinweisung wird alles besser. Sie ist schon am Tiefpunkt und ich muss nun handeln. Leider war dem nicht so, meine Mutter ist immer noch ich am Tiefpunkt angekommen um endlich ihr Leben zu wenden. Sie muss es selbst wollen. Die Wochen in der Klinik waren für sie lediglich eine Lebensverlängerung und mehr nicht.
Du wirst leider oft lesen, dass Alkoholiker erst ihren Tiefpunkt erreichen müssen für eine Wendung. Manche erreichen diesen nicht, da sie vorher sterben.
Wichtig ist, dass es dir gut geht und du dir Hilfe suchst z.B über reale Selbsthilfegruppen wie die Al-Anon oder den sozial psychiatrischen Dienst in deiner Region. Diese geben dir nochmal Impulse wie du dich schützen kannst, damit du nicht in den Abwärtsstrudel hineingerissen wirst.
Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft. Ich freue mich auf einen angenehmen Austausch.
Liebe GrüßeLandliebe
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Hallo Monahan,
erstmal schön, dass du den Weg hier ins Forum gefunden hast. Ich bin selbst auch erst seit Ende Oktober 2024 dabei, da mein Papa Mitte Oktober an den Folgen einer Sepsis verstorben ist. Er selbst war auch jahrelanger Alkoholiker, am Ende ungefähr 2 Jahre trocken. Ich finde mich in deinem Beitrag so sehr wieder! Habe mir auch immer wieder die gleichen Fragen gestellt und bin immer wieder auf die gleiche Antwort gekommen: Ich bin nicht daran schuld. Er ist erwachsen und verantwortlich für sein Leben.
Ich habe auch immer gedacht, ich hätte zu lange weg geschaut, wollte es nicht wahrhaben, hab’s ignoriert. Aber ich konnte auch nichts sagen, wusste nicht wie ich anfangen sollte. Ich bin doch das Kind (wenn auch erwachsen) und muss nicht auf meine Eltern aufpassen.
Finde dich erstmal hier im Forum zurecht. Einer der Moderatoren*innen wird sich hier noch bei dir melden, zwecks Vorstellung und Freischaltung.
Ich freu mich, dass du hier bist.
Liebe GrüßeLandleben
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Hallo Seb,
auch mein Vater verstarb im Oktober 24, zwar nicht direkt an den Folgen seiner Sucht dennoch war er Alkoholiker. Ich bin nicht mehr sauer auf ihn, denn es war sein Leben. Egal was ich hätte machen können, es hätte nichts gebracht. Ich denke viel an Ihn und auch an die schönen Zeiten, leider kommen auch schlechte Erinnerungen hoch. Situationen, die sich in meinen Kopf so verfestigt haben und ich daran immer wieder denken muss. Aber ich sage mir, es ist passiert. Keiner kann die Zeit zurück drehen.
Meine Mutter lebt noch und ist Alkoholikerin mit der Korsakow Demenz, auf sie bin ich einfach immer noch unfassbar wütend, sauer und enttäuscht. Mitleid für sie und ihre Demenz Erkrankung habe ich keine. Ich hoffe, irgendwann kann ich auch mich an schöne Zeiten mit ihr erinnern und ihr ein Stück verzeihen. Aber momentan geht es noch nicht, der Schmerz sitzt zu tief.
so wie du schreibst, ist das Herz noch etwas zu kaputt und hat zu viele Schäden genommen. Ich wünsche dir auch viel Kraft beim Aufarbeiten 😊🍀