Beiträge von Joshi

    Hallo Bergdohle,

    Ich hab es (davon erzählen) einfach gemacht, als ich nicht weiter wusste. Nicht polternd, sondern wenn sich die Gelegenheit ergab. Wie ich schon geschrieben hatte, hat es niemand sonderlich überrascht. Ich denke, die Leute wissen sowieso Bescheid, sagen aber Nix, weil es ein unbequemes Problem ist…

    Wenn es für dich wichtig ist, tu es. Ich finde es den Eltern nicht zu erzählen nicht richtig. Sie wollen doch auch wissen wie es ihrem Kind geht, oder?
    Grüße

    Ich danke euch für eure Antworten!

    Es ist so schrecklich, wenn einem keiner glaubt und sich alle zurückziehen. Man zweifelt ja immerzu an sich selbst. Das macht uns doch krank!

    Bei uns ist es so, dass keiner mir die Schuld gibt. Zumindest nicht offensichtlich. Den Schuh ziehe ich mir auch nicht mehr an.
    Ich habe aber gelernt, dass ich am Ende immer allein sein werde. Es wird uns niemand an die Hand nehmen und es kann uns auch niemand diesen Schmerz abnehmen.

    Im Moment läuft es richtig gut. Weiterhin 0.00 und ein ganz anderer Mensch. Ich bin noch sehr vorsichtig, aber das versteht mein xy auch und ist da nicht gekränkt oder sauer. Er weiß, dass auch ich noch einen langen Weg gehen muss um zu heilen.
    Vielleicht… Vielleicht…. Haben wir noch eine Zukunft!

    Kleines Update, im Moment ist leider viel los..

    Arzttermin hat stattgefunden, mit Überweisung und sehr tollem Gespräch. Gleich danach hat er dort in der Klinik angerufen und kann in 2-3 Wochen zum Beratungsgespräch kommen. Genauer Termin kommt noch, leider vorher Nix frei ( ich war beim Gespräch dabei und muss sagen soviel Offenheit und Selbstreflektion hatte ich gar nicht erwartet).
    Grüße

    Joshi

    Hallo,

    Nun ist die Woche rum und mein xy ist wieder komplett nüchtern geblieben. Es war sehr entspannt für uns alle und er meint er hat begriffen. Am Montag nochmal Termin beim Hausarzt, komplett die Karten auf den Tisch legen. Er hat mich gebeten mitzukommen. Eigentlich soll er ja die Schritte alleine gehen, aber da werde ich ihn dann nochmal unterstützen.
    Er hat gesagt, er ist bereit zu tun, was der Arzt für richtig hält…

    Ich bin gerade wieder voller Hoffnung, versuche mich aber selbst zu bremsen und mich auf eine Enttäuschung auch vorzubereiten.

    Drückt mir/ indes die Daumen! Danke!!!🙏

    Liebe Grüße

    Ohje. Das klingt wirklich schlimm, liebe Wichtelmama!

    Ich mag mir ganz nicht vorstellen, wie es auch für dich sein muss die Kinder in solchen Momenten allein mit dem Papa zu lassen. Ich könnte das nicht…Aber ich hatte auch immer das Glück, dass ich nie in solche Situationen gekommen bin, mein Kind damit alleine lassen zu müssen.

    Von außen betrachtet sieht immer alles so klar aus…. Aber wenn man selbst in der Situation steckt..

    Ich wünsche Dir viel Kraft für die richtigen Entscheidungen! 🍀

    Achso Danke dir,

    Wahrscheinlich wollen sie die Wahrheit auch nicht sehen? Mein Partner redet immer von Scham und das er sein Gesicht nicht vor mir zeigen kann,... Dann kommt wieder das er alles ändern will und dann geht es unverhofft einfach weiter Handy aus und Tage lang verschwunden und die Hilfe beim Umzug ist dann nicht so wichtig.

    Ich fühle mich so allein gelassen gerade auch, wenn man eben Hilfe braucht bei etwas. Ich habe bisher fast alles alleine machen müssen.

    Es sagt immer das er das nicht mehr will, aber ich habe Angst das er er ist nur sagt weil er Angst hat mich zu verlieren.

    Liebe Wichtelmama,

    das hört sich wirklich nach einem sch… Sonntag an. Ich habe mir gerade ein Entspannungsbad gegönnt. Eine halbe Stunde Auszeit.… vielleicht hast du für sowas auch die Möglichkeit? Einmal kurz raus aus der Situation…

    Ich weiß, das ändert die Situation nicht, aber es tut einfach so gut…

    Im Grunde genau so! Mein XY hat im Moment deutlich mehrtrockene Tage als nasse, daher ist es so schwer die Realität zu „prüfen“. An all den trockenen Tagen ist er so ein toller Mann. Und immer wieder die Frage ob es wirklich so schlimm ist.

    Im Moment ist er wieder so unglaublich lieb und fürsorglich. Wir schlafen getrennt und ich halte ihn auf Abstand. Er sieht ja ein , dass es ein Problem ist, aber der letzte „Klick“ fehlt…

    Naja, als ich alle einbezogen habe, war keiner so richtig verwundert. Das sagt ja schon alles.
    Inzwischen hat sich das Blatt gewendet und die wenigsten fragen mal nach. Es ist einfach ein unbequemes Problem, das sich keiner mit aufhalsen will.
    Versteht mich nicht falsch, es gibt schon Freunde und Familie die helfen würden, wenn ich mich trennen sollte. Nur der Prozess bis dahin ist diesbezüglich sehr einsam.

    Kennt ihr das auch, dass es immer auf und ab geht? An einem Tag ist klar, dass eine Tennung unausweichlich ist und am nächsten Tag völlig ausgeschlossen? Ich schwanke so hin und her und das raubt enorm viel Kraft…

    Ich hatte ja im letzten Jahr alle Freunde und Familie ins Boot geholt, weil ich nicht länger schweigen wollte.
    Zu Beginn tat das so gut und ich hatte so viel Zuspruch. Aktuell habe ich das Gefühl, dass es keiner mehr sehen und hören will. Da er so am Erkennungslimit trinkt, ist es auch sehr bequem nicht genauer hinschauen zu müssen.

    Ja, ich verstehe, dass es immer das Gleiche ist und man sich als Außenstehender fragt wann ich endlich was konkretes endgültiges tue. Und die Verantwortung für mich trage ich, klar. Aber ich fühle mich so alleine gelassen…

    Warte sehnsüchtig auf das Beratungsgespräch…

    Guten Morgen,

    In den letzten Wochen habe ich nur still mitgelesen. Es hat mich echt fertig gemacht so viele Beispiele zu lesen wo die Trennung tatsächlich der richtige und einzige Ausweg war. Das konnte ich bislang überhaupt nicht akzeptieren.

    In unserem Leben ist viel passiert, viele Veränderungen sind umgesetzt. Dennoch ist der Alkohol aktuell 1-2 mal die Woche Mitbewohner unserer Familie. Immer gerade so am Limit, dass ein Außenstehender es nicht mal bemerken würde. Und immer das Lügen…

    Ich fühle mich leer und ausgelaugt. Werde nächste Woche zu einer Beratungsstelle gehen. Ich hoffe darauf, dass mir das hilft klarer zu sehen.

    Traurige Grüße