Beiträge von Matrix

    Nun ist es soweit - seit Mittwoch ist mein wahrscheinlich bald endgültiger ex Partner/Mitbewohner in der Entgiftungsklinik und ich bin seit gestern Abend, dabei mich nach freien Plätzen in Frauenhäusern zu informieren.

    Ich hatte gestern eine HK beim JA unter anderem zum Thema Kindespapa und seinem Konsum bzw. Entgiftung und unsere Beziehung zueinander und da ich seit Mittwoch mit Kind alleine bin, kann ich endlich zumindest zum Teil Zuhause durchatmen.

    Aber seitdem ich es dem JA erzählt habe, fühle ich mich hin und her gerissen, dass ich die Dinge über ihn erzählt habe.

    Auf der anderen Seite kann und will ich einfach sowie es bis zuletzt lief nicht mehr weiter leben, also auch alles geheim zu halten, seinen Konsum und vor den Bekannten oder auch vor unserem Sohn so zu tun als wär alles gut, nur weil er das von mir verlangt und mich entweder beleidigt oder halb einschüchtert.

    Dazu kommen die ganzen Kommentare, die er immer wieder über einiges was ich mache oder auch wie ich bin, ablässt.. und unser Kind zeigt laut beobachtenden Sozialpädagoginnen auch schon verhalten, dass er mehr Sicherheit von mir möchte und ich anscheinend für Ruhe sorgen soll, also auch psychisch bei ihm. Und als schlimmstes an der Sache ist meine immernoch vorhandene Angst vor ihm, da selbst in den letzten Wochen/ Monaten immer wieder kurze Situationen waren, wo ich wieder Angst vor ihm bekam. Die Situationen waren zwar zum Glück nur kurz aber trotzdem schlimm genug. Ich kann und will diese Unberechenbarkeit nicht mehr aushalten bzw. aushalten müssen. Ich bin am Ende meiner Kräfte bzw. brauche das bisschen noch um mich um unser Kind zu kümmern und um mich wieder auf zu päppeln.

    Lieben Dank für's lesen und für eure Zeit 🫶🏼

    sondern mithilfe der Experten endlich erste Schritte in Richtung Freiheit unternehmen!

    Da bin ich jetzt tatsächlich dabei, es wissen schon beide Seiten Bescheid, jetzt fehlt noch ein gemeinsamer Termin, den werde ich denke ich morgen mit denen ausmachen.

    Und nächste Woche ist übrigens für ihn ein neuer Termin für eine neue Aufnahme in die Entgiftungsklinik. Diesmal will er zur Entlassung etwas anders machen, also das soll diesmal angenehm für ihn werden und nicht katastrophal, wie die letzten Male. Diesmal sollten wir (seine Eltern und Ich am besten) ihn abholen kommen, dann was essen gehen und Zuhause sollte es ruhiger sein, damit er nicht wieder in Versuchung gelangt.. aber zum abholen wird es nicht kommen, diese Vorstellung fühlt sich echt mies an, aber wir brauchen alle eine Pause voneinander. Und das mit der Kinderschutz Meldung kam nicht durch mich, ich wollte und musste aber danach im Prinzip sowieso alles offen legen, damit uns unser Kind nicht weg genommen wird.

    Er wird mir den Schritt oder auch Vertrauensbruch wahrscheinlich eh nie verzeihen.. aber nun ist es dafür zu spät und wahrscheinlich einfach besser so.

    Ok, Danke,

    Ich habe das Gefühl, dass ich zurzeit mal wieder mehr loswerden muss, weil es einfach sehr viel Stress und Chaos hier Zuhause ist. Selbst meine gute Bekannte sagte letztens zu mir, dass ich anscheinend nicht wahrhaben will oder dass ich es verdränge, wie schlimm es eigentlich ist, um selber nicht unterzugehen bzw. zusammenzubrechen. Weil ich für mein Kind da sein möchte und muss! Naja, meine Kindheit lässt grüßen, so bin ich leider aufgewachsen, also ist es was vertrautes, aber jetzt reicht es und nun ist klar, dass eine Veränderung bevorsteht.. ich bin ehrlich gesagt irgendwie froh drüber, dass es so gekommen ist, wie es jetzt ist, auch wenn es erstmal eine harte Zeit wird.

    Du hast Angst vor ihm und das ist Entscheidend. Zu Menschen vor denen man Angst hat, muss man nicht ehrlich sein.

    Genau das muss ich mir immer wieder selbst sagen und im Prinzip kommt die Angst auch immer wieder in bestimmten Situationen zum Vorschein, wenn auch nicht mehr soo schlimm wie sie mal war.

    Aber auch egal, ich bin gespannt, ob es solche Langzeitaufenthalte für Mütter mit Kindern gibt und wenn ja wo und wie das dann in der Zeit mit meiner Wohnung abläuft..

    Ich fühle mich gerade echt blöd, dass so geheim zu machen.. und es ist echt schwierig und anstrengend, weil ich irgendwie nur spontan telefonieren kann mit den Fachkräften der Beratungsstelle.. aber ich werde mal die Idee äußern, dass sie zum Termin bei meiner Spfh hinkommen und wir eventuell da gemeinsam sprechen und gleich was klären können.. habe gelesen, dass sowas möglich wäre.. also Begleitung zu solchen Terminen.

    Und dann wäre ich echt froh, wenn alles so schnell wie möglich passieren kann, damit der ständige Druck und die Anspannung bzw. das Verstellen endlich mal ein Ende hat.

    Ich danke euch für eure Nachrichten 🫶🏼

    Danke liebe Rennschnecke, das kann ich so als Antwort stehen lassen..

    Ja, die Idee hatte ich auch schon, beim Termin bei der Beratungsstelle genau das zu fragen.. ich bin auch schon aufgeregt, wenn ich an den Termin denke, es ist nicht leicht für mich, ihm da was anderes zu erzählen, obwohl ich eigentlich da hin gehe..

    Ich bin dafür zu sehr hin und her gerissen und meine Angst vor ihm lässt mich auch eher schweigen, wenn er zu mir sagt, dass ich ehrlich zu ihm sein soll, wenn er mich fragt, ob ich überhaupt noch die Beziehung möchte.. ich möchte eigentlich eine vernünftige kleine Familie, aber denke, dass wir es zusammen nicht hinbekommen würden.. und auch durch die körperlichen Übergriffe immer wieder..

    Ich weiß selber, dass ich ehrlich sein müsste, aber ich traue mir das in dieser Situation einfach nicht ehrlich zu sein. Und ob da noch Mal ein Neuanfang zwischen uns möglich wäre, wie er zuletzt zu mir sagte, wage ich auch eher zu bezweifeln.. wir könnten uns auch einfach vernünftig trennen und uns nur als Eltern um unseren Sohn kümmern, also ohne ein paar zu sein, sagte er zu mir, aber ich traue den Worten ehrlich gesagt nicht, obwohl es schon perfekt klang und die Vorstellung auch perfekt wäre, ohne Probleme und ohne Stress eine Trennung hinzubekommen..

    Hallo Matrix!

    Ich dachte, auch dass es doch möglich sein muss, einen direkten Übergang von der Entgiftung in die Langzeit zu machen.

    Meine Erfahrung über die letzten Jahre ist, dass es sehr vereinzelt Kliniken gibt, die beides machen, also sowohl Entgiftung als auch Langzeit. Da wird dann während der Entgiftung mit Hilfe der Klinik der Antrag bei der Rentenkasse gestellt und es wird solange auf der Entgiftungsstation verblieben bis der Antrag genehmigt ist.

    Aber normalerweise ist es wohl so, dass wenn man in der Entgiftung war, man dann selbst den Antrag auf Langzeit stellen muss und dann warten muss bis der Antrag genehmigt ist und dann noch die Wartedauer hinzu kommt bis eine entsprechende Klinik einen Platz hat. Da können auch schnell mal 3 - 4 Monate vergehen. In dieser Zeit sollte der Suchtkranken nach Möglichkeit trocken bleiben. Auf alle Fälle erwarten die Rehakliniken, dass man ohne Entzugssymptome ankommt.

    Es ist echt schwierig.

    Ja, das denke ich eigentlich auch, dass das möglich sein könnte, beim letzten stationären Aufenthalt hatte er sich schon teils um die Unterlagen für die Langzeittherapie gekümmert, ein Teil fehlt ihm noch, um die LZT zu beantragen.. aber ich kann ihn nur noch begleiten, ich übernehme nichts mehr an Aufgaben, die er eigentlich selbst machen muss..

    Es ist echt sowas von schwierig und hier wird es nur schlimmer mit seinem Konsum, da er mit meinen Ablauf des tages nicht klar kommt.. er hat einen anderen Ablauf was den Tagesablauf angeht..

    Was mir nicht ganz klar ist: Warum sollst Du in eine Ubergangswohnung oder ins Frauenhaus? Wird ihm denn noch eine Frist zum Verlassen Deiner Wohnung gegeben, obwohl er eine eigene Wohnung hat?

    Hallo liebe Rennschnecke und hallo auch an alle anderen, naja ich habe allgemein Angst ihm das zu sagen, dass er aus meiner Wohnung ausziehen muss.. also ich werde das mit den Fachkräften von der Beratungsstelle besprechen, wie ich das mit Hilfe hinbekommen kann und wie es ihm mitgeteilt wird. Ich habe mich ja vor ca. 2 Jahren schonmal getraut ihm das zu sagen und daraufhin kamen zuerst Beleidigungen, androhungen und üble Einschüchterung, zum Schluss hatte ich von ihm leicht seine Hand im Gesicht.. Tatsache ist, dass es körperlich war, und das war nicht das erste mal.. und jetzt möchte ich es so nicht nochmal erleben, daher muss es anders ablaufen als damals..

    Hallo zusammen, nach so einigen Gesprächen und einem Gespräch mit festgelegter Auflage/Frist vom Jugendamt für mich, steht nun fest, dass ich mir bei einer Beratungsstelle für häusliche Gewalt (eher psychisch, obwohl auch schon leicht körperlich der Fall war) einen Beratungstermin holen muss bzw. habe ich das auch schon getan.

    Bei dem Termin soll und will ich mit denen einen Plan machen, wie ihm mitgeteilt werden soll, dass er aus meiner Wohnung muss. Und eventuell nicht in meinem Beisein.. das wäre mir eh ganz lieb, da er mich damals sogar noch vor den Polizisten überreden wollte, ob er noch "ein paar Tage" bleiben kann.. und ich war leider zu labil und war eingeknickt..

    Meine Beraterin vom Jugendamt sagte schon zu mir, dass ich evtl. ins Frauenhaus könnte oder in eine andere vorübergehende Wohnung für Krisensituationen.. am 30.9. habe ich den Termin dort und ich bin gespannt, was sie mir zu meiner Geschichte raten.

    Kurz zum Zustand vom eher nur noch Mitbewohner, es geht ihm schlecht, sodass er nur noch mit dem Konsum überlebt, kann man so sagen. Er hat sich einen neuen Termin für die Entgiftung geholt und möchte den Übergang vom stationären Aufenthalt in die Tagesklinik irgendwie durch Hilfe von mir und seinen Eltern überstehen ohne gleich wieder zu trinken, wie beim letzten mal.. da ging es ihm sogar nach den 3 Wochen stationär noch psychisch richtig schlecht, sodass er einen nahtlosen übergang in die Langzeittherapie gebraucht hätte.. das geht laut seinen Worten angeblich nur, wenn die Krankenhäuser von derselben Firma sind.. ich weiß nicht, wie der Begriff heißt.. 😅🫣 aber ich bin der Meinung, dass es immer eine Möglichkeit gibt, einen nahtlosen übergang geregelt zu bekommen, bei dringender Notwendigkeit.. kenne mich aber nicht so gut aus..

    Naja, ich bin gespannt, was die Beratung ergibt bzw. welchen Plan sie mit mir erstellen

    Nein, ich habe mir meinen Faden noch nicht wieder durchgelesen, aber ich weiß auch so, dass ich mich leider in einer elenden Endlosschleife noch ohne Ausweg befinde..

    Die Hilfen kamen erst nachdem er ca. 2 Wochen nach seiner fluchtartigen Beendigung wieder bei mir war.. reden bringt einfach nichts mehr, das muss nun auch seine Mutter unvorstellbarer Weise feststellen..

    Achja, und ich bin ja total dumm, dass ich dem Jugendamt das alles vorallem auch von ihm bzw. seinem Problem erzählt habe.


    Und eigentlich soll jetzt unter anderem beim Clearing besprochen werden, ob er wirklich eine Krankheitseinsicht hat..

    Und nun müsste ich den Fachkräften noch erzählen, dass ich schon 2-3 Jahre mindestens drin hänge.. und dass ich mich seit dem Vorfall von vor knapp 2 Jahren nicht mehr traue, ihm gegenüber Grenzen zu setzen.. und bei meinem Kind ist es verständlicher Weise ähnlich, bzw. schwer es durchzusetzen bzw. dabei zu bleiben..

    Ich habe mich ehrlich gesagt freier gefühlt, als er die 3 Wochen weg war.. endlich keine Stories mehr von den abhängigen hier aus meiner Gegend.. und keine Bekloppten Kommentare mehr zu irgendwas und ich konnte zu unserem Kind etwas ruhiger reagieren.. obwohl ich leider trotzdem bei bestimmten Situationen sehr schnell ungeduldig bin und anders reagiere als wie ich es eigentlich möchte.


    Er peilt einfach absolut nicht mehr den Ernst der kompletten Situation... Es ist so frustrierend, unendlich traurig, voller Verzweiflung und Hilflosigkeit..

    Hallo ihr lieben, es ist nun viel Zeit vergangen und ich hatte mich aus dem Thread zurück gezogen, weil ich irgendwie trotz eurer Nachrichten und meiner anscheinend erhofften Ermutigung, bzw. dachte ich, dass es mich hätte ermutigen können, nicht mein erwünschtes Ergebnis bekommen hatte. Ich war bzw. bin immernoch niedergeschlagen, weil sich meine bescheidene Situation seit meinem letzten Beitrag hier nicht geändert hat.

    Aktuell ist meine Situation so, dass ich seit Ende Juli im Kinderschutz-Bereich beim Jugendamt eingetragen bin.

    Es war echt crazy, warum es überhaupt dazu kam.. nun habe ich aber gleichzeitig ein haushaltsorganisationstraining und ein Clearing an meiner Seite wo mein immernoch Trinkender Erwachsener junge auch mit drin ist..

    Also das JA weiß von seinem Problem, und weiß aber auch, dass es den einen Fall von häuslicher Gewalt vor fast 2 Jahren gab.

    Ich bekomme nun in nächster Zeit 2x wöchentlich eine Trainerin und muss gleichzeitig zum Clearing, wo ab Ende August auch eine Multifamiliengruppe stattfindet.. wo eigentlich wir zu dritt hin gehen sollten und nicht nur unser Kind und ich..

    Auf jeden Fall versucht er alles, um seinen Konsum vor denen zu verbergen und ist natürlich freundlich.. obwohl er vergangene Woche beim 1. Hausbesuch der Trainerin dabei war.. und das überhaupt nicht nüchtern und er hatte sich zusammen gerissen vor denen..

    Es wird aber irgendwann die Frage an ihn kommen, warum er nicht mitkommt, bzw. Werden sie ihn auf sein suchtproblem ansprechen und nach seiner Krankheitseinsicht fragen. Davor habe ich die meiste Angst, obwohl ich mir denke, das er es so hinstellt, als wenn es nicht so schlimm ist.. aber es sieht absolut anders aus. Er war bis zum 21.7, für drei Wochen in der stationären Entgiftung, und das war die härteste für ihn, das wusste ich schon vor Beginn. Und zum letzten stationären Tag hatte er aus einigen ausreden heraus den Aufenthalt beendet und glatt weiter getrunken, obwohl er zumindest die Motivation hatte anfänglich die Unterlagen für den Antrag auf die eigentlich geplante Langzeittherapie zu besorgen..

    Naja, Ende vom Lied, jetzt geht's weiter wie vorher mit dem Konsum, nur wir reden jetzt nicht mehr drüber, was er vorhat, ob er noch was vorhat usw.

    Es ist eher so, das ich ihn nicht mehr darauf anspreche, weil ich entweder eh keine Antwort oder nur eine ins lächerliche gezogene oder eine pampige Antwort bekomme und er wird fast aggressiv bzw. wurde einschüchternd, wenn ich ihn auf seinen Konsum in meiner Wohnung anspreche..

    Also Kommunikation ist sehr anstrengend und allgemein ist die Atmosphäre nicht gerade angenehm durch die Umstände. Unser Kind ist nun auch gerade wegen Kita-Schließzeit Zuhause und hat auch nicht wirklich tolle freie Zeit.. obwohl ich es versuche für ihn ein bisschen angenehmer zu machen, zumindest glaube ich das, dass es klappt.

    Ich habe gerade echt überhaupt keine Lust mehr bei mir zu bleiben, obwohl es ja meine Wohnung ist, aber ich kann es ihm einfach nicht sagen, dass ich möchte, dass er geht.. ich denke, dass ich das auch noch mit den Fachkräften bespreche, aber erst, wenn unser Kind nicht dabei ist..

    Ich musste das alles mal los werden, obwohl es noch lange nicht alles war.. aber ich muss noch einen Weg finden, wie ich ihn entweder aus meiner Wohnung bekomme oder ich gehe selber für eine bestimmte Zeit woanders hin.. reden bringt ja null Komma nichts.. vielleicht hat der ein oder andere von euch noch Ideen oder so.

    Ansonsten danke ich euch für's lesen und wünsche euch einen schönen Abend

    ich weiß das ich ihm schon dabei helfe wenn ich am Telefon bin

    Liebe Laura,

    Mir stellt sich bei deiner letzten Nachricht die Frage, wie Du ihm dabei hilfst, wenn Du am Telefon bist, obwohl er anscheinend nur noch total besoffen ist? Also wenn es ihm wirklich helfen würde mir dir zu telefonieren, dann würde er sich doch anders verhalten bzw. versuchen weniger zu trinken. Also ich verstehe gerade nicht, was ihm da hilft oder wie du ihm da hilfst.

    koda

    Ja ich weiß ja auch, dass er mit dem saufen im Prinzip alle unangenehmen Gefühle betäubt und verdrängt! Und ich weiß, dass mein xy auch noch weiter oder mehr konsumiert, wenn ich ihn rausschmeißen sollte.. aber das ist dann sein Problem, wie du ja auch schon schreibst, ist es seine Sucht bzw. Sind es seine Probleme..

    Also ich merke es jetzt psychisch sehr mit einer Art Überreizung, also selbst, wenn ich mich mal Versuche zu entspannen mit einer Entspannungstechnik, klappt es irgendwie nicht, dass ich mich beruhigen kann, kennt das jemand von euch? Wenn ja, was kann man da sonst machen? Ich merke es aber auch schon immer wieder körperlich, also psychosomatische Beschwerden.

    Auch wenn es so wahrscheinlich nicht kommt und es dazu noch bekloppt ist, aber ich hoffe es irgendwie, dass er derjenige ist, der sich trennt.. keine Ahnung warum, vielleicht damit ich nicht die böse bin? Ich weiß nicht, was genau da dahinter steckt.. aber ich möchte es mit der Therapie herausfinden. Die beginnt allerdings erst gegen Ende März, hat sich aus organisatorischen Gründen nach hinten verschoben.

    Ich möchte auf jeden Fall mehr zu mir finden und auch bleiben und habe zumindest mein beachten seines Konsums vor ein paar Monaten endlich sein lassen können.. aber dafür sehe ich wieder nach kurzem, in welchem Zustand er ist, egal, wann ich ihn sehe..

    Hallo Hobbes

    mich interessieren ja auch echt die Erfahrungen von den trockenen Alkoholikern, wie in deiner letzten Nachricht. Da finde ich auch deine Fragen sehr gut und werde mich auf jeden Fall für den Notfall damit beschäftigen bzw. Mit einer Suchtberaterin als Angehörige besprechen, vielleicht hat sie noch Ideen.

    Und ja, sie hat mir auf jeden Fall einen Podcast zur nervlichen regulation empfohlen, worüber ich sehr erstaunt war, (weil sie mich nicht kennt und nur aus meinen Erzählungen her) und mir auch eine psychosomatische Therapie empfohlen bzw. gemeint, dass das auch was für mich sein könnte.

    Er macht sehr viel mit sich selbst aus, leider, wie ich finde, obwohl er eigentlich ein sehr intelligenter und gebildeter Mann ist, aber deswegen ist er auch an dem Punkt bzw. in dem jetzigen tiefen Loch, wo er immer schwerer wieder raus findet, umso länger ich ihn bei mir lasse (dulde).

    Ich habe ehrlich gesagt auch keine gutes Gefühl, dass er es schafft, nach der Langzeittherapie trocken zu bleiben, wenn er wieder ins alte Umfeld zurück kommt. Er meinte selbst zu mir, dass es auch sein kann, dass wir dann getrennte Wege gehen und er irgendwo hin zieht, wie er zumindest schon mehrmals sagte... Glaube ich aber nicht..