Beiträge von releaseme

    Danke für eure Antworten zum alkoholfreien Bier! Ich bin ja Angehörige und war sehr skeptisch als mein Noch-Mann (bis morgen noch :( ) mir einreden wollte, dass er aufgehört hat zu trinken und nun nur noch alkoholfrei trinkt. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich das nicht für sinnvoll erachte.. Ich hatte recht, er trinkt nun wieder Normales. Ich hatte das nur heute am Teller, dass ich das größere Problem habe, weil ich sogar was gegen alkoholfrei habe. Deshalb hat mich eure Meinung dazu interessiert. Aber ab morgen ist es ohnehin nicht mehr meine Baustelle... Liebe Grüße und Respekt an euch alle!! Ich wünschte mein Mann wäre auch an den Punkt gekommen.. aber jeder ist seines Glückes Schmied!

    Darf ich euch was fragen: würde für jemanden von euch, die es geschafft haben, alkoholfreies Bier in Frage kommen oder wäre das ein viel zu hohes Risiko? Ich frage aus persönlichem Interesse, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass das geht. Mir wird aber immer gesagt, dass ich einen Vogel hab, weil ich nicht mal alkoholfreies Bier toleriere.. Das interessiert mich wirklich schon länger...Danke!

    Hallo ihr Lieben!

    Morgen ist der Scheidungstermin und ich bin heute früh schon mit so einem furchtbaren Gefühl aufgestanden! So als müsste ich zu einer Abschlussprüfung.. Mein Körper spielt verrückt..

    Morgen ist es soweit... Der Kampf gegen die Sucht ist von meiner Seite dann endgültig verloren. Der Traum vom gemeinsamen Leben, von der Familie, geplatzt wie eine Seifenblase. Das hart erarbeitet Eigenheim ist verkauft und ich stehe wieder am Anfang- so als ob es die letzen 20 Jahre nicht gegeben hätte. Das einzig Positive und Schönste ist, dass ich 2 wunderbare Kinder habe, die mir in dieser Zeit geschenkt wurden!

    Dieser Gedanke, den anderen loszulassen, obwohl da noch so viele Gefühle- oder auch eine Abhängigkeit zu ihm - ist und dieser Gedanke, dass der Alkohol uns alles genommen hat, das ist furchtbar schwer zu akzeptieren für mich. Und gleichzeitig ist da diese Wut, dass mein Mann nichts geändert hat, dass er bis zu Letzt nichts einsieht - gestern stand er vor mir und meinte warum ich so stur und dumm war nicht zurück zukommen. Ein Ende von einer Geschichte, die so eigentlich nie nie enden soll ... zurück bleibt ein Trümmerhaufen, 3 gebrochene Herzen und die Hoffnung, dass das trotzdem alles irgendwann nicht mehr so weh tut und man wieder leben kann! Ich hätte so auf dieses Gefühl gehofft, dass man sich dann frei fühlt, dass diese Last abfällt- aber das tut es nicht... psychisch hänge ich total in einer Negativespirale fest;-(

    Ich bewundere alle, die gegangen sind und trotzdem nun wieder ein glückliches Leben führen! Ihr habt meinen größten Respekt ❤️

    Ich muss mich kurz hier ausheulen, weil ich nicht weiß wo hin... Kommende Woche steht mein Hausverkauf an 8und in zwei Wochen der nächste Scheidungstermin ..demnach geht es mir ohnehin gerade nicht gut.. Jedenfalls erfahre ich heute von einer Bekannten, dass soo heftig viel über mich im Ort geredet wird : dass mein Noch Mann so arm sei, weil ich ihn für einen anderen sitzen lasse habe (ich habe einen guten Freund und mehr nicht) und dass ich ihm das ganze Geld genommen habe, samt Kindern usw usw.. Es müsste mir egal sein, was andere reden, aber in einem kleinen Nest, da wo ich wohne, ist es einfach soo schwierig! Diese Blicke, dieses getuschel.. Ich habe ihn jahrelang gedeckt, damit ja nichts in der Arbeit zum Vorschein kommt, habe mir so viel gefallen lassen, wenn er getrunken hat, habe immer gehofft und Entzüge mitgemacht usw usw! Und jetzt bin ich die Böse! Das ist einfach so unfair! Ich habe mit den Kindern das zu Hause verloren, muss mir mein ganzes Leben neu aufbauen, obwohl mich der Verlust "der Familie" fast irre macht und dann sowas... Es ist einfach sooo ein Schlag ins Gesicht.. wieder mal :(

    Sorry für das Rumgemeckere! Danke fürs zu hören! Das tut einfach gut!

    Mir geht's seit längerer Zeit nicht gut und ich lese gerade sehr sehr viel hier im Forum bei anderen, weil mich das immer auffängt.

    Möchte mir noch jemand von euch sagen, wie ihr es geschafft hat dieses Gefühl vom "den anderen im Stich lassen" abzulegen? Meine Gefühle wechseln ständig und heftig und momentan erlebe ich bei mir einen massiven Rückfall emotional. Ich habe mich schon nach psychologischer Hilfe erkundigt. Jedenfalls bleibt ja eigentlich nichts anderes übrig als auszusteigen und gleichzeitig bedeutet das aber schon auch den anderen seinem Schicksal zu überlassen. Ja, er möchte keine Hilfe, das habe ich verstanden. Aber ist es er selbst der da spricht oder doch die Sucht, die ihn vl schon viel fester im Griff hat als ich es vermutet habe? Ich versuche über all das nicht mehr zu viel nachzudenken - aber verdrängen hat mich nicht weitergebracht. Ich muss irgendwie lernen das erlebte zu verbreiten und auch wieder positiv gestimm weiterzumachen. Irgendwie bleibt man als Angehöriger einfach ratlos zurück. Das Leben liegt in Scherben, der Ausstieg ist vollbracht, aber gut ist trotzdem lange noch nichts... Danke euch!

    Aki, ich wünsche dir so sehr, dass es dir heute wieder ein bisschen besser geht. Das Schwierigste, was wir gerade lernen müssen ist, dass unsere Partner wirklich auch das Recht haben so zu leben, wie sie es möchten. In unserem Fall lieber mit Alkohol als mit Familie. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass sich mein Mann wirklich lieber für den Alk entscheidet als für mich und unsere 2 kleinen Kinder:-( Wir haben unsere Grenzen aufgezeigt und das war bestimmt genauso notwendig wie es war. Auch wenn es jetzt verdammt weh tut. Ich würde es mir auch so sehr anders wünschen, aber so funktioniert das scheinbar nicht. Wie dieser Schmerz aufhört kann ich dir auch nicht sagen - bei mir dauert es schon 10 Monate und es ist von Tag zu Tag ein neuer Kampf- obwohl es auch die Tage dazwischen gibt, an denen ich es schaffe, auf mich zu schauen und dass es mir mal gut geht- muss ja mot 2 kleinen Zwergen und Alltag. Du hast das richtige getan und wir müssen lernen, uns nicht die Schuld und die Verantwortung für die Situation zu schieben zu lassen. Klar ist es eine Krankheit - aber sie entscheiden sich trotzdem bewusst dafür so weiterzumachen. Denn es gibt genug hier im Forum, die einen anderen Weg gewählt haben und für ein neues Leben gekämpft haben. Unsere 2 leider nicht:-(

    Hallo Aki! Ich lasse dir auch einen Drücker da! Hab deine Berichte gelesen und geweint, weil es mir zu 1000% genauso geht wie dir! Ich möchte ihn zurück und weiß aber gleichzeitig, dass es ja einen Grund hat warum es aus ist und dass mich das immer weiter miteinander reißen würde. Aber diese Gedanken, wie schön alles sein könnte - das ist wirklich schwer und es tut so unfassbar weh.. Ich hoffe, dass es irgendwann aufhören wird! Also, ich weiß genau wie es dir geht!

    Irgendein Co hier dessen alkoholkranker Partner Klipp und klar gesagt hat: „dein Verdacht ist richtig. Ich bin süchtig. i will saufen und werde niemals aufhören. Wenn’s dir nicht passt, trennen wir uns“???


    oder „hey bevor wir uns weiter Daten, ich hab 2 Mal die Woche nen Vollrausch, aber die restliche Woche kipp ich mir täglich nur 6 Bier rein. Montags mach ich immer Pause. Kommst du klar damit?“

    Wenn sie so ehrlich wären, wäre das „Nein“ sehr einfach zu akzeptieren. Sind sie aber (in der Regel) nicht.


    Schönen Abend

    Ja meiner... er versteckt sich nun seit seinem Auszug nicht mehr. Kauft im Beisein der Kinder Alkohol und hat mir klipp und klar gesagt, gerade diese Woche wieder, weil wir einen offiziellen Beratungstermin für die Scheidung zusammen machen mussten, dass er sowieso nie "keimen Alkohol" trinken werde. Aber in gleichen Atemzug auch, dass er nun was verstanden hat und die Menge nun i Griff hat. Und zack, bin ich als Co die angeschmierte, weil ich es ja bin, die mit "kontrolliertem" Trinken nicht leben kann. Und wieder ist der schwarze Peter auf der falschen Seite und während ich vor Trennungsschmerz und Schuldgefühlen untergehe lebt er einfach so weiter. Familie und Haus gegen Alkohol getauscht.

    Er hat nir bereits damals gesagt, als wir uns kennenlernen, dass er gerne was trinkt. Aber ich habe nicht begriffen welches Ausmaß sowas annehmen kann - und wir ware jung- da trinkt ja auch oder was! Oder doch nicht?! So lässt man sich blenden. Hätte ich näher hingeschaut (alkoholabhängige Mutter seinerseits) und das alles früher verstanden, wäre mir und de Kindern vl viel erspart geblieben. Ich kenne nichts grausameres als Sucht und daneben zu stehen und mit unter zu gehen und nichts ändern zu können und schon gar nicht den anderen zum umdenken bewegen zu können!

    Oh Mann ihr Lieben, jetzt hatte ich ein bisschen Ruhe von dem Alkohol-Thema, weil sich bei uns alles um Haus und Scheidung dreht und zack, schon ist dieses Damoklesschwert Alk wieder über mir..

    Diese Woche ist mein Mann plötzlich vor mir gestanden - er hat soo ein Theater gemacht, wie ich so blöd sein kann und alles hinschmeißen kann, ich solle mal nachdenken was ich ihm unterstelle, er hat keine Sucht, sein Leben ist so schön jetzt und ich bin so blöd und habe alles weggeworfen wegen eines Bieres am Abend 🤦‍♀️ Habe nur geantwortet, dass ich hoffe das das "1Bier abends" es wert war, dass wir alles verloren haben und dass er doch das eine unterlassen könne, wenn wir ihm eh so wichtig wären..Ich hab wirklich versucht ihm kühl gegenüberzustehen und mich nicht auf diese Diskussion einzulassen. Er ist dann mir einem "halt die schnauze " abgerauscht..

    Aber diese Begegnung arbeitet unterbewusst jetzt schon ziemlich nach bei mir.. Es.ist plötzlich wieder alles so präsent- alles was im Rausch war, das Zählen und Kontrollieren, es kommen diese Gefühle wieder so hoch.

    Und gleichzeitig ist es so unfassbar für mich, dass er wirklich 0,0 Einsicht hat! So rein gar nichts! Im Gegenteil- er meinte noch, da müsste sich ja jedes 2.Ehepaar scheiden lassen, weil jeder was trinkt, aber diese Weiber (wörtlich) sind halt nicht so blöd und gehen, weil sie wissen, dass sie dann alles verlieren 🤦‍♀️ Es ist so unfassbar. Ich dachte vl kriegt er nun doch die Kurve für sich, weil er körperlich ein bisschen besser aussieht, aber nach diesem Verhalten und Äußerungen glaube ich es nicht. Und es deckt sich mit dem was mir mein Sohn bezüglich Konsum erzählt.

    Ich habe einfach so eine Wut auf den ganzen Rechtsstaat- er trinkt scheinbar weiter und die Kinder müssen dennoch zu ihm, man kann nichts machen. Ich bin gegangen, dass die Kinder diesem Alk Wahnsinn nicht länger ausgesetzt sind und jetzt bin ich weg, aber sie sehen es nach wie vor. Und ich habe Angst, dass mein großer auch ein CoVerhalten entwickeln könnte - wie war das bei euren Kindern? Mir fällt auf, dass er ständig beobachtet ob Papa was trinkt, wieviel er trinkt, er erzählt mir das dann auch immer und ich weiß nicht wie ich damit richtig umgehen soll.

    Es ist im Moment alles so viel! Das unmögliche Verhalten meines Mannes, der Hausverkauf, Baustelle, Arbeiten, Kinder..aber dennoch bin ich ein bisschen stolz, dass ich das alles stemme und meine Kinder geben mir so eine Kraft!

    In 1 Monat ist Scheidungstermin und wie ich ihn kenne, wird es diesen Monat noch richtig zur Sache gehen - er muss ja seinen Ruf retten und mir die Schuld für das Scheitern in die Schuhe schieben bis dahin :(

    Bei mir war es genauso! Ich habe den Termin mit unseren Rechtsanwälten genutzt und ihm die Anträge auf Kontoschließung hingelegt und dann konnte er nicht mehr aus und musste unterschreiben. Daraufhin wurde das Konto geschlossen. Vl erwischt du ihn auch in einem guten Moment oder ansonsten durch gerichtliche Hife! Lass dir schon mal die Papiere vorbereiten, dass er nur unterschreiben muss- anders wäre es bei uns nie gegangen!

    Denke an dich! Und es freut mich, dass du endlich geschieden bist! Alles Gute!!

    Hallo ihr Lieben!

    Mir geht's heute nicht gut und mittlerweile gehört es für mich dazu, wenn ich so Tage habe, dass ich hier im Forum meine Gedanken teile..Es geht mir dann oft besser, weil ich das Gefühl habe, verstanden zu werden 💁

    Was ist passiert? Ich hatte jetzt wirklich ein paar sehr gute Tage und ich habe gedacht, jetzt hab ich endlich das schlimmste hinter mir und es geht bergauf. Ich hatte endlich h Mal Spaß am Leben und nicht ständig an ihn gedacht.. Doch dann hat er sich die Woche so so oft gemeldet anfangs albimäßig wegen den Kindern, dann ist es schnell umgeschwappt auf Vorwürfe. Ich dachte es tut mir nichts mehr, aber es hat mich richtig runte gezogen.. Seine Sätze: ich werde dir niemals verzeihen, dass du unsere Zeit unser Haus, unsere Träume in den Müll geworfen hast, dass du den Kindern eine vollständige Familie genommen hast usw, ..Die haben mich unterbewusst sehr getroffen..Ich träume gerade die letzen Nächte immer von ihm und dann ist da dieses Grübeln warum alles so gekommen ist! Und warum man nichts machen konnte...

    Ich habe die letzen Tage noch die restlichen Dinge vom Haus geräumt und dann waren da noch so viele Bilder von uns, die Hochzeitskiste usw...

    Gleichzeitig müsste ich so eine Wut auf ihn haben, weil er sich so schlimm verhält mir gegenüber- aber trotzdem ist das etwas in mir, dass an ihm festhält und ich denke manchmal, dass ich demnächst verrückt werde 💁

    Ich möchte endlich wieder mal glücklich und sorgenfrei leben und nicht immer das Gefühl haben , dass ich ohne ihn nicht kann.. er hatte die Wahl und hat unsere Familie fürs Trinken weggeworfen- ich weiß nicht wie ich das verkraften und akzeptieren soll. Er tut ja jetzt immer so als wäre ich es, die das Problem hatte und dass sein Leben jetzt so toll ist und er alles so geändert hat, dass er nun alles im Griff hat usw.

    In 10 Minuten bringt er mir wieder die Kinder und dann sehe ich ihn schon wieder.. Wie konnte ich nur so blöd sein und diesen Menschen so lieben - vl noch immer 💁

    Habt ein schönes we!!

    Wir habt ihr es geschafft weiterzumachen? Nicht am Weg zu zweifeln? Ich war gerade 2 Stunden mit ihm und den potenziellen Käufern im Haus.. Ich bin fertig.. Und er wirkte so "normal" ... Wie kann man nur so Masken aufsetzen? Aber körperlich sieht er furchtbar aus.. dünn.. komische Augen...

    Danke der Nachfrage! Ich hatte einfach keine Zeit für ein Update. Bei mir überschlagen sich die Ereignisse nach wie vor. Ich habe eine riesen Baustelle bei dem Häuschen das ich mir gekauft hab und es geht gur voran, aber immer wenn es mir ein bisschen besser geht, dann kommt der nächste Schlag: unser gemeinsames Haus ist ja noch in unserem Besitz und in einer Nacht und Nebel Aktion ist mein Mann in Wohnung gezogen und hat hinter meinem Rücken angefangen, das Haus auszuräumen. Bis ich es gemerkt habe, weil mich alte Nachbarn abgerufen haben, hat er schon das wertvollste mitgenommen. Es gab eine riesen Streit und selbst ein Telefonat mit den Rechtsanwälten hat ihn nicht aufgehalten weiterzumachen.

    An diesem Abend konnte ich nicht mehr. Ich bin total zusammengebrochen, total reset meinerseits. Mein Leben in Trümmern zu sehen und nun auch noch mein geliebtes Zuhause, das war zu viel.

    Ich bin wieder auf den Beinen, aber ich merke, dass mich die letzen 8 Monate sehr verändert haben. Aber ich bin eine Kämpferin und gebe nicht auf. Nun ist es so, dass ich alleine das Haus räume, er hat ja nur mitgenommen was er braucht, es sind alle Dinge der Kinder und der restliche Besitz noch drinnen und das muss alles weggebracht werden, da wir sonst nicht verkaufen können. Bis zu Letzt habe ich gehofft vl doch noch ins Haus zurück zu können und ja, ich hätte mir gewünscht, dass er sich doch noch ändert. Aber das ist alles geplatzt wie Seifenblasen. Heute kommen welche zur Besichtigung- das ist ein sehr schwerer Schritt , aber ich muss weiter..

    Das schlimme ist, dass ich noch immer so ein Gefühl verspüre wie "vermissen" und dass ich den guten alten Zeiten noch immer nachweine. Aber ja, es ist Rosenkrieg der ganz üblen Sorte.

    Er trinkt definitiv weiter - wieviel, das kann ich nicht mehr kontrollieren. Mein Sohn hat mir erzählt, dass XY Bierkisten in ihrem Kinderzimmer zwischen gelagert hat! Und er wurde mit Fahne nachmittags von Bekannten und auch mal im Büro angetroffen.

    Mich quält es so, dass ich jetzt raus bin, aber für die Kinder der Wahnsinn weitergeht, weil er sie 2x pro Woche abholt.. Und ich kann nichts machen!! Ich habe keine Beweise und solange er sich nichts zu Schulden kommen lässt...traurig, man hat das gefühl, fass erst was passieren muss bevor jemand hilft. Wie ist es euch mit Kindern da ergangen?

    Manchmal sind schon gute Tage dabei, aber an anderen wird mir die Last oft zu schwer und dann ist der Teufel wieder ganz stark der sagt "hättest du die Füße stillgehalten, dann wäre dir das hier ausgeblieben".. Es ist halt wie in einem Traum.. nur dass das wirklich das Leben ist :(

    Ich habe es getan, ich hab unterschrieben. Meinen Kinder und mir gehört jetzt das kleine Häuschen. Seine Worte von der angeblichen Veränderung haben mich das ganze Wochenende so gequält. Als ich ihm freitags ins Gesicht sagte, wenn er uns so liebe und uns so gerne zurück haben wolle, warum er dann noch immer sein "Feierabend" Bier trinke und er meinte, das macht doch jeder, wusste ich, dass er sich nicht ändert.. Und dass er gefahren ist ohne seine Kinder auch nur in den Arm zu nehmen und sich dann das ganze Wochenende nicht mehr gemeldet hat wegen ihnen - so sieht keine Änderung aus.

    Ja, ich wünschte noch immer, dass er sich für uns ändert, dass ich meinen Mann wieder bekomme, den ich damals geheiratet habe. Ich kann nicht sagen ob es der Alkohol alleine war oder die Tatsache, dass er einfach auch mit Familie und Kindern nicht so viel anfangen kann, wie es sein soll, vl auch alles zusammen, dass wir nun an den Punkt sind.

    Ich habe meinen Mann verloren. Meiner Meinung nach an die Sucht. Und ich habe bis gestern Abend überlegt zurück zu gehen, einfach um Ruhe zu haben und diesen Kampf zu beenden. Doch diese Türe ist jetzt zu!

    Ich kann mich leider noch nicht über den Startschuss in ein neues Leben freuen! Ich möchte einfach nur, dass ich ihn nicht mehr vermisse und dass ich das alte Leben loslassen kann.

    Aber vor mir liegen noch die Scheidung, das Ausräumen meines Zuhauses, der Hausverkauf..Wie kann man das nur schaffen? Wie habt ihr das bloß alle gemacht?!8|

    Danke für euren Beistand letztens. Diese Woche war fürchterlich für mich. Aber gleichzeitig habe ich auch versucht auf mich zu schauen, mein Ding zu machen. Meine Noch-Mann ist wieder aus dem Krankenhaus entlassen, er hat sich seit knapp 2 Wochen nicht nach den Kindern erkundigt. Auch wenn es ihm vl nicht gut geht - ich kann es nicht einschätzen, ich weiß nicht mal was er hat , scheinbar erneut eine Bauch OP- verstehe ich nicht, dass man sich nicht nach ihnen erkundigen kann.

    Und ja, ich weiß, dass er mir keine Rechenschaft schuldig ist, aber irgendwie würde ich gerne wissen was mit ihm ist. Ich habe halt da so einen Film im Kopf: was wenn er wieder durchs Trinken krank wurde und später dann die Kinder wieder bei ihm sind? Wenn ich ihm das beweisen könnte, würde ich kämpfen, dass die Kinder nicht mehr alleine bei ihm sein dürfen! Diese Vorstellung, dass die Kinder nachts schlafen und er sich betankt, das ist schlimm für mich. Früher hatten sie mich, aber wenn sie jetzt alleine bei ihm sind.. Und mein Sohn hat ihn ja mehrfach Trinken gesehen die letzen Wochen und er hat ja sein Feierabendbier zugegeben... Und dann ist da schon wieder der Gedanke "vl bilde ich mir das nur ein und tu ihm unrecht".

    Ich war aber auch produktiv diese Woche - habe mit meiner Rechtsanwältin Kontakt gehabt zwecks Unterhalt. Für die Kinder hat er jetzt bezahlt und ich habe mich versichert, dass er von mir keinen Unterhalt fordern kann auch wenn er nicht mehr arbeiten gehen würde.

    Und eine riesen Neuerung: per Zufall habe ich vom Verkauf eines kleinen Häuschchens hier in unserer Heimat erfahren- ich habe einfach ein Kaufangebot gestellt, es waren so viele Bewerber. Und dennoch habe genau ich die Zusage bekommen - obwohl ich in so einer komplizierten Lage bin. Aber der Verkäufer hat wahrscheinlich meine Lage gesehen. Und die Zwischenfinanzierung klappt tatsächlich! Ich hätte dann mit den Kindern endlich wieder mein eigenes Reich! Einen Neustart! Aber je näher der Unterschriftentermin rückt umso unsicherer werde ich. Es heißt dann für mich, dass ich die Türe zu meinem alten Leben endgültig schließen würde. Es tut mir so weh, dass ich dann nicht mehr in mein jetziges Haus zurück kann und es wird dann wirklich verkauft werden! Ich tausche mein Neubauhaus gegeben ein älteres kleines, wo sicher viel Arbeit reinfließen muss. Aber wir hätten endlich Ruhe. Aber gleichzeitig ist es auch ein endgültiges Ende meiner Ehe- ja ich gebe zu, es zieht mich noch immer zurück zu ihn, auch wenn ich vermute, dass das dem Traumabondig und dem Co Verhalten geschuldet ist. Ich weiß, dass es mit diesem Mann keine Zukunft geben kann. Meine Vorstellung von ihm ist nur Illusion. Dieser Gedanke: wenn er sich "nur" ändern würde, wäre alles gut- der lässt mich an etwas sehr Schädlichem festhalten. Und plötzlich vermisse ich ihn wieder..immer wenn ein großer Schritt in ein neues Leben auf mich zukommt, kommen genau diese Gefühle. Meine Kinder sind mir da Schritte voraus. Ich könnte nur weinen und komme aus dem Grübeln nicht raus. Das ist Angst was falsch zu machen, vor dem nicht schaffen und auch Angst loszulassen. Dieser Mensch ist dann endgültig nicht mehr Teil meines Lebens und das nach 20 Jahren. Und gleichzeitig habe ich Hoffnung, dass meine Kinder und ich dann endlich glücklich und ruhig leben können. Nächste Woche ist der Termin für die Übergabe :S Es ist so unfassbar schwer alles hinter sich zu lassen - für mich jedenfalls.

    Kann bitte jemand mein Gedankenkarussel unterbrechen- mein Noch Mann hat heute Vormittag mit einer knappen Nachricht Besxheid gesagt, dass er heute die Kinder nicht nimmt. Ich war wütend weil ich 2 Stunden später zur Arbeit musste und alles umorganisieren musste. Und dann hab ich per Zufall erfahren, dass er im Krankenhaus liegt. Ich kämpfe den ganzen Tag, das nicht an mich ran zu lassen! Aber plötzlich ist da dieser flashback, als ich im Herbst gebetelt und gefleht habe, dass er im Zuge seiner Kolliken endlich ins Krankenhaus soll und als dann was bei der Bauchspeicheldrüse gefunden wurde und wir anfangs nichts wussten was es war..all diese Gefühle sind plötzlich wieder da. Und obwohl es nicht mehr meine Baustelle ist mache ich mir Sorgen.. letze Woche sagte ich noch zu meiner Mama, dass er so krank aussieht. Und andererseits droht er mir ja die ganze Zeit,dass er es noch so weit bringen werde, dass ich Unterhalt zahlen muss für ihn und dass er nicht mehr arbeiten wird um weniger Alimente zu zahlen. Jetzt habe ich plötzlich so Angst, dass es etwas plant und mich finanziell verhungern lässt. Er hat auch noch keinen Unterhalt für die Kinder diesen Monat bezahlt und umgekehrt zahle ich aber noch den Hauskredit mit obwohl ich nicht drinnen wohne, aber weil ich noch Miteigentümerin bin.. vl spinne ich mir auch was zusammen...

    Ich muss lernen, dass es mir egal ist was mit ihm ist - aber zack bumm, da kommt sofort wieder das Helfersyndrom oder die Co. in mir zum Vorschein.. unglaublich wie tief diese Muster sitzen!

    Liebe Feuersalamander.. Dein Text könnte von mir sein! Ich habe den gleichen Kampf gekämpft wie du - 3 Jahre lang, bis ich endlich den Mut gefunden habe, für meine Kinder und mich diesen Wahnsinn zu durchbrechen! Ich konnte es nicht mehr mitansehen, wenn er wieder betrunken neben mir war und auf heile Welt machte! Unsere Familie lief wie auf Eierschalen, da sich alles um ihn drehte und ja niemand was falsch machen wollte.. Ich bin so alt wie du, 20 Jahre mit meinem Mann zusammen, wir haben 2 kleine Kinder, ein wirklich sehr großes und schönes neues Haus zusammen gebaut, ich bin zudem selbstständig und habe meine Geschäftsräume im Haus und mein Mann hat einen Job in der Öffentlichkeit. Wir leben auch wie du mitten am Land- wo es ja "normal" ist zu trinken, weil das ja "jeder" macht. Ich habe es vor 5 Monatem geschafft aus dem Wahnsinn auszubrechen. Ich kämpfe bis heute mit der Trennung und ich verstehe deine Sorgen und Ängste zu 100%. Es ist ein gewaltiger Schritt! Aber ich kann dir nur von mir sagen- ich wollte nicht mehr, dass meine Kinder in einer suchtbelasteten Familie groß werden. Und wir sind noch so jung - ich will nicht an der Seite eines Alkoholikers enden und die Sucht bleibt nicht stehen. Es wird immer schlimmer.. Ich bin auch mit ihm durch mehrere Entzüge gegangen- er wollte aber nie wirklich aufhören, kontrolliert Trinken ist auch sein Ziel! Und irgendwann hab ich mich so selbst verloren, dass ich nicht mehr konnte, weil ich irgendwann sonst nicht mehr für meine Kinder da sein hätte können.

    Mir hat es geholfen, dass ich mir überlegt habe, was ich für meine Kinder möchte - nämlich auch in Hinblick auf die Zukunft.

    Und ja, es ist verdammt hart, ich zweifle jetzt noch oft, ob es richtig war und muss immer noch lernen, dass ich ihnen nichts genommen habe, sondern wenn dann ER und seine SUCHT und ich bin noch immer traurig, dass Liebe und Famlie die Sucht nicht stoppen könnten! Aber den Kindern geht es so gut jetzt! Ich meinte immer, das sie von alldem nicht so viel merken, aber so war es nicht! Mein Großer blüht gerade so auf und ich lerne wieder zu leben!

    Nimm dir Zeit! Schau auf dich und du kannst es genauso schaffen - wenn du dann soweit bist!!

    Ich drücke dich und schicke dir ganz viel Kraft!!

    Ich muss mal wieder piep machen hier... Danke für eure Antworten!

    Heute ist ein ganz schlechter Tag! Ich bin nur am Heulen obwohl ich mich auf den Alltag konzentrieren müsste! Aber Muttertag und all dir glücklichen Familien gestern, das war mir zuviel.

    Akutell ist es so, dass bei uns der Hausverkauf bevorstehen wird. Mein Mann will die Summe, die ich ihm biete, aus Prinzip nicht annhemen und so wird uns nichts übrig bleiben als zu verkaufen! Jetzt kommt genau das wovor ich zu Beginn meiner Anmeldung hier so Schiss hatte- dass es auch bei uns an diese Punkt enden wird. Dieses Gefühl ist kaum zu ertragen, das ich gerade habe. Er stand letzte Woche wieder so oft neben mir (es geht ja berufsbedingt kein 0 Kontakt :( ) und hat beteuert, dass er alles geändert hat und ja, er trinke seine 2 Bier aber nicht mehr mehr usw.. Und es ist soo verdammt schwer! Mein Körper möchte einfach zur Ruhe kommen und dieses weiter auf meiner Linie bleiben verlangt mir alles ab!

    hopeless   SummerSun Ja, ich hänge noch sehr an meinem Mann , so ehrlich muss ich sein! Aber ich weiß nicht ob es Liebe ist oder Gewohnheit oder Angst vor der Zukunft.. Ich weiß gar nichts mehr. Und dorothea du hast recht- ich möchte tatsächlich noch immer, dass er zu trinken aufhört, weil dann dieser schrecklicher Zustand hier aufhören könnte. So spielt es mir mein Gehirn jedenfalls vor! Ich denke oft ich sehe einen Mann in ihm, den es so nicht geben wird! Aber immer wenn der nächste konkrete Schritt kommt- aktuell Hausverkauf - werden mein schlechtes Gewissen, meine Schuldgefühle, diese Gedanken, dass ich vl zu wenig um uns gekämpft habe, ihm keine Chance mehr gegeben habe so groß, dass es kaum auszuhalten ist. Es ist einfach scheiße, wenn der Kopf weiß, dass das alles Blödsinn ist, aber das Herz das nicht kapieren will!

    Wann hört das nur auf!?! Kennt ihr diese "Angst" dass man das alles mal bereuen könnte, wie man entschieden hat? So blöd, aber mein Gehirn spinnt völlig. 💁

    Leider geht in puncto Scheidung auch nichts weiter - es dauert noch bis Juni bis zum nächsten Termin und das macht es nicht leichter...

    Ich bemühe mich einfach für meine Kinder das beste zu geben und denen geht es sehr gut! Die nehmen diese Situation ganz leicht.. bewundernswert!

    Wenn man alles hatte und dann plötzlich vor dem nichts steht und der Traum Familie geplatzt ist- und man "nur" zurück gehen müsste - dieses Gefühl wünsche ich niemanden...


    Danke, dass ihr mich immer lest! Dieses Forum ist immer mein Anker an so Tagen wie heute<3

    Er testet sich ja mit dem Alkomaten, um zu wissen ob er fahren darf , das Fahren ist also nicht das "große Problem" (furchtbar wie das klingt!!!! Ich hoffe ihr versteht richtig was ich meine!).. Es wirft in mir eher die Frage auf: wenn er sich morgens testet (wurde dieses Wochenende wieder von meinem Sohn gesehen) - wieviel trinkt er dann abends wenn die Kinder bei ihm sind? Mein Sohn meinte er höre ihn immer aus dem Bett aufstehen. Er trinkt dann also wenn die Kinder schlafen und wenn es 1 oder 2 Bier wären müsste man sich ja nicht testen..oder wie seht ihr das? Es macht mich einfach so unfassbar traurig, wütend, und ich kann nichts dagegen tun!! Ich kann es ja nicht beweisen! Ich kann schlecht nachts reinspazieren ins Haus und ihn zum Alkotest auffordern.. :( Am liebsten würde ich Kameras installieren um beweisen zu können, was er macht, wenn die Kinder bei ihm sind..

    Und ja, er hat mir diese Woche gesagt, dass er abends 1 Bier zum Abendessen trinkt, manchmal ein 2.! Was sei da dabei, das machen doch die meisten hier in unserem Kaff so..Das hat er auch immer gesagt, als ich noch bei ihm war - aber in Wirklichkeit waren es 5, 7 oder sowas. Ich habe ihm das genauso gesagt und er meinte nur, er habe früher nie mehr als 3 Bier getrunken .. obwohl ich Fotos habe von den Flaschen streitet er es ab..Ich weiß, dass ich mit dem allen abschließen muss und ich das alles loslassen muss! Aber es lähmt mich einfach so! Es ist so so unbegreiflich für mich! Kann die Wahrnehmung wirklich so verzehrt sein oder lügt er sich selbst an? Und wie kann eine Sucht nur soviele Leben zerstören!! Wir hatten doch alles! Warum hat er das nicht gesehen und tut es bis heute nicht! Er will nach wie vor, dass wir zurück kommen, sagt mir aber gleichzeitig, dass er sein Feierabendbier trinkt. Gestern hat er angerufen ich soll mit den Kinder zum gemeinsamen Abendessen kommen, er wolle wieder eine glückliche Familie werden! 🤦‍♀️ Ich habe jetzt die offizielle Bestätigung, dass er nie ganz aufgehört hat - aber es bringt mir nicht den Frieden, den ich mir gewünscht hätte. Im Gegenteil- es reißt nochmal eine Wunde auf! Weil es so unvorstellbar ist für einen "Gesunden", dass man sich so dem Alkohol hingibt und alles nehmen lässt was man sich zusammen geschaffen hat! Und weil diese verdammte Einsicht nicht kommt. Ja, er war meine Lebensliebe - nicht die aktuelle Version von ihm sondern so wie ich ihn damals geheiratet habe. Und ich weiß, dass er nicht mehr der Mensch ist! Aber genau dieser Mensch fehlt mir so sehr! Nach wie vor! Aber es gibt kein zurück- weil dieser Mensch nicht mehr dort ist- nichtmal mehr optisch. Und gleichzeitig macht es mich fertig, dass ich zusehen muss, wie sich der Papa meiner Kinder selbst ein immer tieferes Loch gräbt und ich nichts machen kann. Ich hoffe nur manchmal, dass es vl nicht ganz so schlimm ist, wie ich es mir in meinen Gedanken ausmale und dass er sich vl doch noch ein bisschen kontrollieren kann- aber ich weiß es nicht und manchmal würde ich hoffen, dass ich wirklich übertreibe - aber die Leute machen mir nicht Hoffnung. Er wurde mehrmals beim Bierkauf gesehen von Bekannten und er hat so sehr gezittert beim Bezahlen. Das ist auch meiner Schwägerin aufgefallen, die ihn öfter sieht..

    Es tut so weh, immer noch!!

    Aber wahrscheinlich kennen dieses Gefühl viele von euch...Ich möchte dass es endlich aufhört und ich wieder glücklich sein kann.

    Es tut mir leid, dass ich euch wieder zutexte mit meinen Gefühlen - und ja, eigentlich war ich emotional schon weiter, es ist gerade ein bisschen ein Gedankenrückschritt- aber mir fehlt mein altes Leben gerade einfach wieder so sehr 😔

    An dieser Hilflosigkeit hab ich ordentlich zu knabbern.. dass man ja alles anders haben möchte, aber man es nicht ändern kann...das ist schwierig für mich!

    Ich hoffe, dass morgen wieder ein besserer Tag wird ... Werde heute Nachmittag versuchen eine schöne Zeit mit meinen Kindern zu verbringen :love: