Beiträge von releaseme

    Ich habe es getan, ich hab unterschrieben. Meinen Kinder und mir gehört jetzt das kleine Häuschen. Seine Worte von der angeblichen Veränderung haben mich das ganze Wochenende so gequält. Als ich ihm freitags ins Gesicht sagte, wenn er uns so liebe und uns so gerne zurück haben wolle, warum er dann noch immer sein "Feierabend" Bier trinke und er meinte, das macht doch jeder, wusste ich, dass er sich nicht ändert.. Und dass er gefahren ist ohne seine Kinder auch nur in den Arm zu nehmen und sich dann das ganze Wochenende nicht mehr gemeldet hat wegen ihnen - so sieht keine Änderung aus.

    Ja, ich wünschte noch immer, dass er sich für uns ändert, dass ich meinen Mann wieder bekomme, den ich damals geheiratet habe. Ich kann nicht sagen ob es der Alkohol alleine war oder die Tatsache, dass er einfach auch mit Familie und Kindern nicht so viel anfangen kann, wie es sein soll, vl auch alles zusammen, dass wir nun an den Punkt sind.

    Ich habe meinen Mann verloren. Meiner Meinung nach an die Sucht. Und ich habe bis gestern Abend überlegt zurück zu gehen, einfach um Ruhe zu haben und diesen Kampf zu beenden. Doch diese Türe ist jetzt zu!

    Ich kann mich leider noch nicht über den Startschuss in ein neues Leben freuen! Ich möchte einfach nur, dass ich ihn nicht mehr vermisse und dass ich das alte Leben loslassen kann.

    Aber vor mir liegen noch die Scheidung, das Ausräumen meines Zuhauses, der Hausverkauf..Wie kann man das nur schaffen? Wie habt ihr das bloß alle gemacht?!8|

    Danke für euren Beistand letztens. Diese Woche war fürchterlich für mich. Aber gleichzeitig habe ich auch versucht auf mich zu schauen, mein Ding zu machen. Meine Noch-Mann ist wieder aus dem Krankenhaus entlassen, er hat sich seit knapp 2 Wochen nicht nach den Kindern erkundigt. Auch wenn es ihm vl nicht gut geht - ich kann es nicht einschätzen, ich weiß nicht mal was er hat , scheinbar erneut eine Bauch OP- verstehe ich nicht, dass man sich nicht nach ihnen erkundigen kann.

    Und ja, ich weiß, dass er mir keine Rechenschaft schuldig ist, aber irgendwie würde ich gerne wissen was mit ihm ist. Ich habe halt da so einen Film im Kopf: was wenn er wieder durchs Trinken krank wurde und später dann die Kinder wieder bei ihm sind? Wenn ich ihm das beweisen könnte, würde ich kämpfen, dass die Kinder nicht mehr alleine bei ihm sein dürfen! Diese Vorstellung, dass die Kinder nachts schlafen und er sich betankt, das ist schlimm für mich. Früher hatten sie mich, aber wenn sie jetzt alleine bei ihm sind.. Und mein Sohn hat ihn ja mehrfach Trinken gesehen die letzen Wochen und er hat ja sein Feierabendbier zugegeben... Und dann ist da schon wieder der Gedanke "vl bilde ich mir das nur ein und tu ihm unrecht".

    Ich war aber auch produktiv diese Woche - habe mit meiner Rechtsanwältin Kontakt gehabt zwecks Unterhalt. Für die Kinder hat er jetzt bezahlt und ich habe mich versichert, dass er von mir keinen Unterhalt fordern kann auch wenn er nicht mehr arbeiten gehen würde.

    Und eine riesen Neuerung: per Zufall habe ich vom Verkauf eines kleinen Häuschchens hier in unserer Heimat erfahren- ich habe einfach ein Kaufangebot gestellt, es waren so viele Bewerber. Und dennoch habe genau ich die Zusage bekommen - obwohl ich in so einer komplizierten Lage bin. Aber der Verkäufer hat wahrscheinlich meine Lage gesehen. Und die Zwischenfinanzierung klappt tatsächlich! Ich hätte dann mit den Kindern endlich wieder mein eigenes Reich! Einen Neustart! Aber je näher der Unterschriftentermin rückt umso unsicherer werde ich. Es heißt dann für mich, dass ich die Türe zu meinem alten Leben endgültig schließen würde. Es tut mir so weh, dass ich dann nicht mehr in mein jetziges Haus zurück kann und es wird dann wirklich verkauft werden! Ich tausche mein Neubauhaus gegeben ein älteres kleines, wo sicher viel Arbeit reinfließen muss. Aber wir hätten endlich Ruhe. Aber gleichzeitig ist es auch ein endgültiges Ende meiner Ehe- ja ich gebe zu, es zieht mich noch immer zurück zu ihn, auch wenn ich vermute, dass das dem Traumabondig und dem Co Verhalten geschuldet ist. Ich weiß, dass es mit diesem Mann keine Zukunft geben kann. Meine Vorstellung von ihm ist nur Illusion. Dieser Gedanke: wenn er sich "nur" ändern würde, wäre alles gut- der lässt mich an etwas sehr Schädlichem festhalten. Und plötzlich vermisse ich ihn wieder..immer wenn ein großer Schritt in ein neues Leben auf mich zukommt, kommen genau diese Gefühle. Meine Kinder sind mir da Schritte voraus. Ich könnte nur weinen und komme aus dem Grübeln nicht raus. Das ist Angst was falsch zu machen, vor dem nicht schaffen und auch Angst loszulassen. Dieser Mensch ist dann endgültig nicht mehr Teil meines Lebens und das nach 20 Jahren. Und gleichzeitig habe ich Hoffnung, dass meine Kinder und ich dann endlich glücklich und ruhig leben können. Nächste Woche ist der Termin für die Übergabe :S Es ist so unfassbar schwer alles hinter sich zu lassen - für mich jedenfalls.

    Kann bitte jemand mein Gedankenkarussel unterbrechen- mein Noch Mann hat heute Vormittag mit einer knappen Nachricht Besxheid gesagt, dass er heute die Kinder nicht nimmt. Ich war wütend weil ich 2 Stunden später zur Arbeit musste und alles umorganisieren musste. Und dann hab ich per Zufall erfahren, dass er im Krankenhaus liegt. Ich kämpfe den ganzen Tag, das nicht an mich ran zu lassen! Aber plötzlich ist da dieser flashback, als ich im Herbst gebetelt und gefleht habe, dass er im Zuge seiner Kolliken endlich ins Krankenhaus soll und als dann was bei der Bauchspeicheldrüse gefunden wurde und wir anfangs nichts wussten was es war..all diese Gefühle sind plötzlich wieder da. Und obwohl es nicht mehr meine Baustelle ist mache ich mir Sorgen.. letze Woche sagte ich noch zu meiner Mama, dass er so krank aussieht. Und andererseits droht er mir ja die ganze Zeit,dass er es noch so weit bringen werde, dass ich Unterhalt zahlen muss für ihn und dass er nicht mehr arbeiten wird um weniger Alimente zu zahlen. Jetzt habe ich plötzlich so Angst, dass es etwas plant und mich finanziell verhungern lässt. Er hat auch noch keinen Unterhalt für die Kinder diesen Monat bezahlt und umgekehrt zahle ich aber noch den Hauskredit mit obwohl ich nicht drinnen wohne, aber weil ich noch Miteigentümerin bin.. vl spinne ich mir auch was zusammen...

    Ich muss lernen, dass es mir egal ist was mit ihm ist - aber zack bumm, da kommt sofort wieder das Helfersyndrom oder die Co. in mir zum Vorschein.. unglaublich wie tief diese Muster sitzen!

    Liebe Feuersalamander.. Dein Text könnte von mir sein! Ich habe den gleichen Kampf gekämpft wie du - 3 Jahre lang, bis ich endlich den Mut gefunden habe, für meine Kinder und mich diesen Wahnsinn zu durchbrechen! Ich konnte es nicht mehr mitansehen, wenn er wieder betrunken neben mir war und auf heile Welt machte! Unsere Familie lief wie auf Eierschalen, da sich alles um ihn drehte und ja niemand was falsch machen wollte.. Ich bin so alt wie du, 20 Jahre mit meinem Mann zusammen, wir haben 2 kleine Kinder, ein wirklich sehr großes und schönes neues Haus zusammen gebaut, ich bin zudem selbstständig und habe meine Geschäftsräume im Haus und mein Mann hat einen Job in der Öffentlichkeit. Wir leben auch wie du mitten am Land- wo es ja "normal" ist zu trinken, weil das ja "jeder" macht. Ich habe es vor 5 Monatem geschafft aus dem Wahnsinn auszubrechen. Ich kämpfe bis heute mit der Trennung und ich verstehe deine Sorgen und Ängste zu 100%. Es ist ein gewaltiger Schritt! Aber ich kann dir nur von mir sagen- ich wollte nicht mehr, dass meine Kinder in einer suchtbelasteten Familie groß werden. Und wir sind noch so jung - ich will nicht an der Seite eines Alkoholikers enden und die Sucht bleibt nicht stehen. Es wird immer schlimmer.. Ich bin auch mit ihm durch mehrere Entzüge gegangen- er wollte aber nie wirklich aufhören, kontrolliert Trinken ist auch sein Ziel! Und irgendwann hab ich mich so selbst verloren, dass ich nicht mehr konnte, weil ich irgendwann sonst nicht mehr für meine Kinder da sein hätte können.

    Mir hat es geholfen, dass ich mir überlegt habe, was ich für meine Kinder möchte - nämlich auch in Hinblick auf die Zukunft.

    Und ja, es ist verdammt hart, ich zweifle jetzt noch oft, ob es richtig war und muss immer noch lernen, dass ich ihnen nichts genommen habe, sondern wenn dann ER und seine SUCHT und ich bin noch immer traurig, dass Liebe und Famlie die Sucht nicht stoppen könnten! Aber den Kindern geht es so gut jetzt! Ich meinte immer, das sie von alldem nicht so viel merken, aber so war es nicht! Mein Großer blüht gerade so auf und ich lerne wieder zu leben!

    Nimm dir Zeit! Schau auf dich und du kannst es genauso schaffen - wenn du dann soweit bist!!

    Ich drücke dich und schicke dir ganz viel Kraft!!

    Ich muss mal wieder piep machen hier... Danke für eure Antworten!

    Heute ist ein ganz schlechter Tag! Ich bin nur am Heulen obwohl ich mich auf den Alltag konzentrieren müsste! Aber Muttertag und all dir glücklichen Familien gestern, das war mir zuviel.

    Akutell ist es so, dass bei uns der Hausverkauf bevorstehen wird. Mein Mann will die Summe, die ich ihm biete, aus Prinzip nicht annhemen und so wird uns nichts übrig bleiben als zu verkaufen! Jetzt kommt genau das wovor ich zu Beginn meiner Anmeldung hier so Schiss hatte- dass es auch bei uns an diese Punkt enden wird. Dieses Gefühl ist kaum zu ertragen, das ich gerade habe. Er stand letzte Woche wieder so oft neben mir (es geht ja berufsbedingt kein 0 Kontakt :( ) und hat beteuert, dass er alles geändert hat und ja, er trinke seine 2 Bier aber nicht mehr mehr usw.. Und es ist soo verdammt schwer! Mein Körper möchte einfach zur Ruhe kommen und dieses weiter auf meiner Linie bleiben verlangt mir alles ab!

    hopeless   SummerSun Ja, ich hänge noch sehr an meinem Mann , so ehrlich muss ich sein! Aber ich weiß nicht ob es Liebe ist oder Gewohnheit oder Angst vor der Zukunft.. Ich weiß gar nichts mehr. Und dorothea du hast recht- ich möchte tatsächlich noch immer, dass er zu trinken aufhört, weil dann dieser schrecklicher Zustand hier aufhören könnte. So spielt es mir mein Gehirn jedenfalls vor! Ich denke oft ich sehe einen Mann in ihm, den es so nicht geben wird! Aber immer wenn der nächste konkrete Schritt kommt- aktuell Hausverkauf - werden mein schlechtes Gewissen, meine Schuldgefühle, diese Gedanken, dass ich vl zu wenig um uns gekämpft habe, ihm keine Chance mehr gegeben habe so groß, dass es kaum auszuhalten ist. Es ist einfach scheiße, wenn der Kopf weiß, dass das alles Blödsinn ist, aber das Herz das nicht kapieren will!

    Wann hört das nur auf!?! Kennt ihr diese "Angst" dass man das alles mal bereuen könnte, wie man entschieden hat? So blöd, aber mein Gehirn spinnt völlig. 💁

    Leider geht in puncto Scheidung auch nichts weiter - es dauert noch bis Juni bis zum nächsten Termin und das macht es nicht leichter...

    Ich bemühe mich einfach für meine Kinder das beste zu geben und denen geht es sehr gut! Die nehmen diese Situation ganz leicht.. bewundernswert!

    Wenn man alles hatte und dann plötzlich vor dem nichts steht und der Traum Familie geplatzt ist- und man "nur" zurück gehen müsste - dieses Gefühl wünsche ich niemanden...


    Danke, dass ihr mich immer lest! Dieses Forum ist immer mein Anker an so Tagen wie heute<3

    Er testet sich ja mit dem Alkomaten, um zu wissen ob er fahren darf , das Fahren ist also nicht das "große Problem" (furchtbar wie das klingt!!!! Ich hoffe ihr versteht richtig was ich meine!).. Es wirft in mir eher die Frage auf: wenn er sich morgens testet (wurde dieses Wochenende wieder von meinem Sohn gesehen) - wieviel trinkt er dann abends wenn die Kinder bei ihm sind? Mein Sohn meinte er höre ihn immer aus dem Bett aufstehen. Er trinkt dann also wenn die Kinder schlafen und wenn es 1 oder 2 Bier wären müsste man sich ja nicht testen..oder wie seht ihr das? Es macht mich einfach so unfassbar traurig, wütend, und ich kann nichts dagegen tun!! Ich kann es ja nicht beweisen! Ich kann schlecht nachts reinspazieren ins Haus und ihn zum Alkotest auffordern.. :( Am liebsten würde ich Kameras installieren um beweisen zu können, was er macht, wenn die Kinder bei ihm sind..

    Und ja, er hat mir diese Woche gesagt, dass er abends 1 Bier zum Abendessen trinkt, manchmal ein 2.! Was sei da dabei, das machen doch die meisten hier in unserem Kaff so..Das hat er auch immer gesagt, als ich noch bei ihm war - aber in Wirklichkeit waren es 5, 7 oder sowas. Ich habe ihm das genauso gesagt und er meinte nur, er habe früher nie mehr als 3 Bier getrunken .. obwohl ich Fotos habe von den Flaschen streitet er es ab..Ich weiß, dass ich mit dem allen abschließen muss und ich das alles loslassen muss! Aber es lähmt mich einfach so! Es ist so so unbegreiflich für mich! Kann die Wahrnehmung wirklich so verzehrt sein oder lügt er sich selbst an? Und wie kann eine Sucht nur soviele Leben zerstören!! Wir hatten doch alles! Warum hat er das nicht gesehen und tut es bis heute nicht! Er will nach wie vor, dass wir zurück kommen, sagt mir aber gleichzeitig, dass er sein Feierabendbier trinkt. Gestern hat er angerufen ich soll mit den Kinder zum gemeinsamen Abendessen kommen, er wolle wieder eine glückliche Familie werden! 🤦‍♀️ Ich habe jetzt die offizielle Bestätigung, dass er nie ganz aufgehört hat - aber es bringt mir nicht den Frieden, den ich mir gewünscht hätte. Im Gegenteil- es reißt nochmal eine Wunde auf! Weil es so unvorstellbar ist für einen "Gesunden", dass man sich so dem Alkohol hingibt und alles nehmen lässt was man sich zusammen geschaffen hat! Und weil diese verdammte Einsicht nicht kommt. Ja, er war meine Lebensliebe - nicht die aktuelle Version von ihm sondern so wie ich ihn damals geheiratet habe. Und ich weiß, dass er nicht mehr der Mensch ist! Aber genau dieser Mensch fehlt mir so sehr! Nach wie vor! Aber es gibt kein zurück- weil dieser Mensch nicht mehr dort ist- nichtmal mehr optisch. Und gleichzeitig macht es mich fertig, dass ich zusehen muss, wie sich der Papa meiner Kinder selbst ein immer tieferes Loch gräbt und ich nichts machen kann. Ich hoffe nur manchmal, dass es vl nicht ganz so schlimm ist, wie ich es mir in meinen Gedanken ausmale und dass er sich vl doch noch ein bisschen kontrollieren kann- aber ich weiß es nicht und manchmal würde ich hoffen, dass ich wirklich übertreibe - aber die Leute machen mir nicht Hoffnung. Er wurde mehrmals beim Bierkauf gesehen von Bekannten und er hat so sehr gezittert beim Bezahlen. Das ist auch meiner Schwägerin aufgefallen, die ihn öfter sieht..

    Es tut so weh, immer noch!!

    Aber wahrscheinlich kennen dieses Gefühl viele von euch...Ich möchte dass es endlich aufhört und ich wieder glücklich sein kann.

    Es tut mir leid, dass ich euch wieder zutexte mit meinen Gefühlen - und ja, eigentlich war ich emotional schon weiter, es ist gerade ein bisschen ein Gedankenrückschritt- aber mir fehlt mein altes Leben gerade einfach wieder so sehr 😔

    An dieser Hilflosigkeit hab ich ordentlich zu knabbern.. dass man ja alles anders haben möchte, aber man es nicht ändern kann...das ist schwierig für mich!

    Ich hoffe, dass morgen wieder ein besserer Tag wird ... Werde heute Nachmittag versuchen eine schöne Zeit mit meinen Kindern zu verbringen :love:

    Hallo ihr Lieben! Ich bin gerade in einer Endlosschleife gefangen.. ich trete dauernd am selben Fleck und meine Kraft ist momentan bei Null.. Alle Versuche meinerseits eine Lösung für das Haus zu finden sind gescheitert. Er will eine unrealistische Summe, mir würde er aber nur einen Bruchteil davon geben. Er steigt nicht davon runter, dass er mich untergehen sehen will. Und ich würde ihn ausnehmen, weil ich die vorgeschriebenen Alimente (Kindesunterhalt) verlange und ihm nichts zurück überweise. Er hat dieses Monat schon wieder keinen Unterhalt bezahlt. Er kümmert sich so lieblos und halbherzig um die Kinder- wenn sie bei ihm sind werden sie zur Schwägerin oder den Großeltern abgeschoben und er lässt sich den halben Tag nicht blicken.

    Es gab jetzt auch 2 Situationen die an mir nagen - mein Sohn hat ihn erwischt wie er bei seinen Eltern Alkohol getrunken hat 😞 Und ich glaube meinem Sohn! Er hat auch mitgekriegt, wie er sich morgens testet mit einem Alkomaten um zu schauen ob er fahren darf. Und ich habe ihn die Woche überrumpelt - ich bin abends unangekündigt in die Garage rein weil ich was für die Kinder brauchte und da hab ich ihn erwischt, wie er am Auto war, er hat mich dann ganz schnell raus gesperrt , also das Tor wieder geschlossen, so dass ich nicht eintreten konnte, danach habe ich ihn aufgefordert, dass er mir den Kofferraum zeigen soll, das hat er natürlich nicht gemacht und als er laut geworden ist, bin ich abgehauen. Mein Sohn hat mir vor einer Zeit erzählt, dass er im Kofferraum Bierdosen gesehen hat. Die waren aber für Opa- laut meinem Mann.

    Ich denke, dass er wirklich noch immer trinkt und dass macht mich soo fertig! Diese Lügen und immerhin sind ja die Kinder jede Woche bei ihm.. Und in der Öffentlichkeit ist er der Arme- es wird über mich geredet, wie ich ihn nur verlassen konnte, obwohl er so krank sei (wegen seiner Bauchspeicheldrüse - war ja nur eine Zyste, er verkauft es aber so als wäre er fast gestorben ) blabla bla...

    Ich bin diesem Druck einfach gerade nicht mehr gewachsen! Heute wird unser Haus geschätzt und der Gedanke, dass ich und die Kinder das Zuhause verlieren, der ist unerträglich für mich..Und er steht vor mir und sagt : komm zurück, ich verzeihe dir, dass du gegangen bist! Komm heim und alle Sorgen sind weg! 🫢 Ist das nicht krank?

    Es ist alles so furchtbar und ich sehe kein Ende...nichts Positives... Und ich bin sooo abhängig von diesem Scheißkerl! Ich weine noch immer unserer Zeit nach und ich krieg diese innere Unruhe nicht aus mir raus und ständig die Angst, dass ich Dinge falsch bewerte, dass ich falsche Entscheidungen treffe, dass ich immer wieder überreagiere.. ....Ich wünschte dieser Alptraum würde aufhören.. vereinzelt gibt es bessere Tage , aber jedes mal wenn ich ihm begegne zb..bei der Kinderübergabe brauche ich mehrere Tage um mich wieder aufzuraffen...😢 Eine Trennung von diesem Menschen ist wirklich so so schwierig 🥺 und ich muss so sejr kämpfen um nicht aufzugeben!

    Ich kann dir nur sagen, ich kenne deine Gefühle zu 100%! Lies gerne meinen Faden - ich habe bis zum ersten Scheidungstermin meine Gefühle und meine Hoffnung unterdrückt und ich muss mich tagtäglich aufraffen nicht umzufallen, weil ich emotional so anhängig bin von ihm. Und ich kann dir nur sagen wie es bei uns ist: diese Hoffnung kannst du begraben. So wie dein Mann reagiert ist er leider meiner Meinung nach auch noch weit von Einsicht und Veränderung entfernt. Bei meinem kam die Einsicht nichtmal obwohl er uns und alles verlieren wird. Aber er hat ja auch kein Problem, sondern ich.. Ich kann dir nur sagen, hör auf dein Bauchgefühl, lerne dir selbst zu vertrauen! Das durfte ich durch dieses Forum lernen! Und ja, es wird kein leichter Weg werden..aber ich sehe es jetzt langsam auch, dass man sich total verliert wenn man in dieser Konstellation weiterleben. Und ich für meinen Teil habe seit der Trennung ein Gesicht meines Mannes gesehen, dass ich so nicht kannte und es bestätigt, dass man immer ein richtiges Bauchgefühl hatte. Hör auf dich und lass dich von ihm nicht einwickeln! Ich denke an dich!

    Ich war nach dem gestrigen Tag leider platt und melde mich erst jetzt. Ich bin nicht geschieden, er hat nicht unterschrieben, es gab keine Einigung bezüglich Haus. Er wurde endlich verpflichtet den Kindesunterhalt zu zahlen und nachzuzahlen und als ich da vor Gericht seinen Blick sah, wusste ich dass da noch was kommt. Ich weiß nicht ob er dann abends getrunken hat oder nicht, jedenfalls hat er mich mit Nachrichten bombardiert- er lasse sich nicht alles nehmen, er überlässt mir das Haus keinesfalls, lieber hört er auf zu arbeiten und lässt sich von mir Unterhalt zahlen, ich ruinieren ihn finanziell usw.. Höllisch.. Ich habe ihn einfach schreiben lassen. Wir haben jetzt 2 Monate Zeit eine Einigung zu finden, ansonsten geht es um die Schuldzuweisung vor Gerich und da wird alles aufgerollt was war zwischen uns. Das wird dann eine Schlammschlacht vom Feinsten...

    Er hatte auch irgendein Gutachten dabei, wo man angeblich sieht, dass sein Langzeitalkoholwert im Normbereich sei.. Das fühlt sich an wie ein Schlag ins Gesicht, als ob ich mir das alles nur eingebildet hätte 🥺 Schön wärs!


    Jedenfalls zeigt er nun sein echtes Gesicht! Es geht ihm nur ums Geld.. alles andere ist ihm egal 😞

    Ich bin absolut alles andere als stark! Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen und den ganzen gestrigen Tag geheult. Ich habe nie so an meiner Entscheidung gezweifelt wie heute... ich habe meinen Faden gelesen und weiß warum ich heute diesen Tag vor mir habe. Aber bei mir kommt hinzu, dass eine extrem emotionale Bindung zu meinem Mann besteht- Traumabonding- denn er ist ein Narzist wie er im Bilderbuch steht, das habe ich mittlerweile von mehreren Seiten bestätigt. Und diese Woche hat er mich wieder so extrem an einen unsichtbaren Faden gebunden - mir letzen Worten, Bildern von Briefen von mir die er verbrannt hat, "du willst ja die Scheidung, ich will ja mit dir alt werden" und und und ... Ich weine um unsere 20 Jahre, um den geplatzten Familientraum, um unsere Reisen- das war unsere gemeinsame Leidenschaft, um unser Haus ..um einfach alles...Und ich werde bis zur Unterschrift zweifeln ob es so richtig ist.. aber wie würde eine Zurück aussehen? Er hat diese Woche mehrmals gesagt, dass er kein Problem hatte und hat..Und ja, ich kann ihn nicht zum Umdenken zwingen! Das hat bis zum heutigen Ende nicht funktioniert! 😞

    Oh Bärenmama, ich habe gesehen, dass du auch in meinem Faden geantwortet hast! Wir 2 dürften gerade in der selben Lage stecken! :( Wie geht es dir damit dass dein Mann nun weg ist (er ist schon ausgezogen richtig?)? Hat sich bei dir schon dieses befreiende Gefühl eingestellt? Ich muss mir auch ständig vor Augen halten warum jetzt alles so ist wie es ist um nicht zu zweifeln zu beginnen... Ich hoffe deinen Kindern geht's gut- meine sagen mir tatsächlich jeden Tag wie froh sie sind, dass Papa nicht mehr bei uns ist. Das zeigt mir, wie richtig die Entscheidung war! Wünsche euch alles Gute 💖

    Ich weiß nicht wie das morgen vor Gericht wirklich ablaufen wird - ich weiß auch nicht ob wir dann wirklich schon geschieden sind, falls er zustimmen sollte... wisst ihr, so oder so, ich bin jetzt einfach an dem Punkt angekommen, wo ich eigentlich jetzt so richtig kämpfen müsste, aber ich kann nicht mehr.. Die letzen Monate haben mir so viel Kraft gekostet und jetzt ist es halt wirklich da, unser Ende. Ich habe gestern Abend die Kinder nach der Arbeit von ihm abgeholt und wir sind uns noch einmal gegenüber gestanden und er meinte dann " wir sehen uns dann am freitag bei deiner Scheidung, die du ja so unbedingt willst" und weiter "dir hat es einfach den Vogel raus gehauen, nur weil ich mal 1 Bier trinke"..Und ich habe kein Mitgefühl obwohl er eine Bauchspeichelzyste hatte und er wünsche mir auch eine Krankheit, dass ich sehe wie es ist wenn man krank ist. Mit diesen Worten sind wir nach 20 gemeinsames Jahren auseinander gegangen. Es fühlt sich heute für mich an, wie damals, als ein sehr enger Familie Angehöriger von mir gestorben ist. Genau der selbe Schmerz ... Es ist schon schwer genug, dass man loslassen muss und dass die Kinder und ich lernen müssen ohne ihn zu leben - denn es wird eine Frage der Zeit sein ob er sich die Kinder dann überhaupt noch holt- aber diese eiskalte uneinsichtige Art die schockiert mich. Und diese große Frage ob er mich überhaupt jemals so geliebt hat wie ich ihn, die bringt mich fast um.. Ich muss versuchen mich heute zu sammeln.. aber ich habe richtig Angst vor dem Tag morgen! Ihm vor Gericht zu begegnen und diese Beschönigungen anzuhören..Ich habe so viel Schlimmes erlebt die letzen Jahre und für ihn hat das alles so nicht stattgefunden..

    Er hat es tatsächlich geschafft- er hat Familie, Haus und alles was wir uns geschaffen haben samt unseren Träumen versoffen und sieht es bis zu Letzt nicht ein... das tut so so verdammt weh :(

    So diese Woche ist es soweit - der Scheidungstermin steht an. Und nachdem er am Wochenende nochmal richtig gegen mich geschossen und noch immer felsenfest der Überzeugung ist, dass er nie ein Alkoholproblem hatte kam heute die Wende: er stimme der Scheidung zu, er will aber ums Haus kämpfen und mir keinen Kindesunterhalt etc zahlen und nötigenfalls alles dran setzen, dass keiner von uns da Haus halten kann..

    Ich bin gerade so zerstört. Jetzt ist es wohl so, dass ich bald geschieden bin- ja, ich müsste mich "freuen" - kann ich aber nicht. Ich habe dauernd diese Bilder im Kopf wie es hätte sein können. Und ich denke manchmal, dass er mir sehr fehlt. Natürlich nicht diese Version von ihm sondern diese von früher und da ist so ein Trennungsschmerz gerade. Ich kanns nicht glauben, dass es soweit gekommen ist. Und dass er bis heute nichts einsieht. Ich hätte es mir so gewünscht...einfach mal ein Entschuldigung... Jetzt ist es dann entgültig und ich konnte es nicht ändern, nicht aufhalten, nicht das Ruder rumreißen.. jetzt gerade sehe ich wieder nur alles was ich verloren habe... Es fühlt sich einfach schrecklich an... mein Mann hat keine Einsicht und mir bleibt nicht übrig als zu gehen, obwohl ich es gar nicht wollte...:-(

    Kontaktabbruch geht ja nicht wegen den Kindern. Deswegen kann er mir auch noch immer schreiben. Beratungsstellen sind an Board. Er hält sich dennoch nicht an Abmachungen. Ich habe ihm gesagt, dass die Kinder kein Spielzeug sind, das man hin und herschieben kann wie man will. Der Große will eigentlich gar nicht mehr zu ihm. Hierfür bin natürlich auch wieder ich schuld, ich rede ihm das ein. Die Kinderübergaben sind die reinste Katastrophe. Er stellt sie einfach vor die Tür im Dunklen, bis ich von der Arbeit runter komme. Oder er verwickelt mich dann dauernd in Gespräche, die zu nichts führen.

    Er hat mir den Geldhahn zugedreht - er zahlt keinen Cent seit dem Auszug, das Gemeinschaftskonto ist leer.

    Aber ich komme einfach am aller allerwenigstens damit klar, dass er mir gegenüber steht mir in die Augen sieht und sagt, dass ich ihn in dieses Suchtthema reintheater habe. Dass er nie ein Problem hatte, dass ich ihn da hingedrängt habe. Dass er nur bei den Beratungen war, weil ich es so wollte und er das mitspielt hat, aber er nie ein Problem hatte. Er war krank - hatte ja die Zyste- und deswegen war er so! (Haha davon wird man also betrunken!! Der größte Blödsinn...).. auf meine Frage warum er Tabletten nimmt meinte er, er nimmt sie nicht mehr, das hat er sowieso nicht gebraucht. Und auf meine Frage warum er dann nur noch alkoholfreies Bier trinkt, wenn er kein Problem hat, meinte er, dass wisse er nicht. Aber vl trinke er dann eh wieder was.

    Mir reißt es das Herz raus! Er hat den Kindern und mir so viel Leid zugefügt wegen dem blöden Alkohol die letzen Jahre! Er hat 20 gemeinsame Jahre dafür in die Tonne geworfen! Ich stehe mit 2 kleinen Kindern vor dem absoluten Nichts! Und er ist der Meinung, dass er nie ein Problem hatte? Wie kann ich das aushalten!!?! Und dann meint er noch, dass er das vor Gericht belegen wird, dass er kein Problem hatte und dass ich die bin, die psychisch gestört ist, weil ich sogar ein Problem mit alkoholfreiem Bier habe! (Ja, das habe ich, aber nur weil ich weiß dass es für einen Alkoholiker auf scheinbaren Entzug Gift ist)...Er war nie ein richitger Familienvater - er hatte ja auch keinen Vater so sein Argument - und er manipuliert noch immer und lässt mich mit den Kindern völlig alleine. Der Familientraum ist geplatzt, das Haus wird drauf gehen und alles was ihm dazu einfällt ist, dass er ja die Scheidung nicht will, dass ich ja nicht in eine Wohnung hätte gehen müssen- ich könnte jederzeit ins gemeinsame Haus zurück,- und dass ich mit meiner Engstirnigkeit alles zerstöre. Ich nehme den Kindern die Existenz und irgendwann werden sie mich dafür hassen und ich werde keine Kinder mehr haben. Er will mich am Boden sehen.

    Aber wisst ihr was - er schreibt mir dauernd, dass er eine Lösung hat:

    " komm zurück, wir vergessen alles und haben keine Probleme mehr"


    Ist eine Scheidung wirklich so schwierig? Ist es die Sucht die da spricht? Ich kenne diesen Menschen kein bisschen mehr...Und gleichzeitig fällt mir das Loslassen so schwer. Ich denke ich habe ein Bild von ihm im Kopf, so wie er aber nie sein wird...er hat Null Empathie, null Einsicht. Mein Leben ist ein Trümmerfeld! Und mein Zuhause zu verlieren ist wirklich wahnsinnig schwer auszuhalten:-(

    Hallo ihr alle, hallo BessereZeiten!

    Ich wollte euch gestern Abend schon schreiben, weil ich euren Support wieder mal brauche. Ich war vorletzte Woche in einem Tief, wie ich es seit meinem Auszug nicht hatte und ich hab gedacht, dass das jetzt der Punkt ist, wo er es geschafft hat mich zu brechen und ich nicht mehr wieder aufstehen werden. Aber ich habe so tolle Freunde und Familie , die nicht locker lassen.

    Kurzversion: ich sitze jetzt in einer Wohnung, die noch völlig leer und Baustelle ist- also sonst wohnen wir noch bei meinen Eltern- während er in unserem gemachten Nest sitzt und sich im gemeinsamen Haus ausbreitet. Es war ein Kampf diese Wohnung zu bekommen - er hat interveniert was nur ging und ja, er hat die berufliche Position dafür und er ist mir so überlegen. Schlussendlich habe ich die Wohnung doch bekommen. Aber das hat mir alles abverlangt. Dann bombardiert er mich nach wie vor mit Liebesbekundungen und er will dass wir zurück kommen und alles vergessen. Er holt die Kinder nicht oder so wie es ihm passt - da bin aber natürlich ich wieder schuld, weil ich sie ihm nicht aktiv anbiete.. dann hab ich noch eine Nachricht bekommen über was was er getan hat - ich kann euch das leider nicht sagen, weil das mein Trumpf sein könnte bei der Scheidung - das hat mir den restlichen Boden unter den Füßen weggezogen, nämlich zu einer Zeit wo damals die Welt für mich noch in Ordnung war.

    Gestern kam dann die Gegenscheidungsklage - er stellt mich als Lügnerin dar, gar nichts von den Alkohol Vorwürfen sei richtig, er könne alles mit Attesten belegen .. Und jetzt stehe ich da als Lügnerin, die übertrieben hat, die alles zerstört usw und als Ehebrecherin, weil mein bester Freund und unterstützt... Es ist so schwer für mich auszuhalten . Von der Alkoholgeschichte bleibt nicht viel übrig und jetzt soll ich das auch noch beweisen, als Dank dafür, dass ich den kranken Scheiß so lange mitgemacht hab. Es war wirklich ein Fehler, dass ich nie die Polizei geholt habe..

    Ich würde am liebsten aufgeben und er würde uns mit offenen Armen zurück nehmen und ich wäre dann wahrscheinlich wieder in dem Leben wie vorher gefangen.. irgendwann... Und das Schlimmste ist , dass ich mich wirklich wieder ertappe bei dem Gedanken, dass er sich vl geändert hat und ich der Verlockung richtig widerstehen muss aufzugeben und in ein gewohntes Leben mit gewohnten Umfeld zurück zugehen. Sicher nicht aus Liebe, sondern aus Gewohnheit. Es ist ein ewiger Kampf und ich hoffe, dass ich irgendwann diese Erleichterung spüren kann von der viele hier reden. Momentan fühlt es sich so an als hätte ich mir selbst mein ganzes vorher aufgebautes Leben eingerissen - finanzielle Unsicherheit, Haus weg, Familie weg, .... Ich weiß dass es Quatsch ist. Aber er steht mit diesem "Bonbon" vor mir - komm zurück und du hast keine Sorgen mehr! Was er mit mir gemacht hat die letzen Wochen war echt heftig.

    Liebe Sonnenschein, bitte gib nicht auf! Denn ich muss dir was sagen: du bist ein richtiges Vorbild für mich und ich lese so oft in deinen Faden, weil mein Mann leider nun immer mehr so wird wie deiner, er tut alles mögliche um mir und den Kindern zu schaden und er ist beruflich in einer Position in der ihm das spielend leiht gelingt.

    Also bitte gib nicht auf! Ich könnte mit meinen Tränen wahrscheinlich schon einen Pool anfüllen! Und ich habe exakt den selben Zweifel wie du- vl wäre bleiben leichter gewesen ?!- aber dann erinnert mich meine Mama immer wieder an all die Abende an denen ich weinen am Sofa saß und nicht mehr ein und aus wusste. Und eins dürfen wir nicht vergessen - unsere Männer sind gegen unsere Kinder gegangen und das ist die roteste Linie! Es wird hoffentlich ein anderes, besseres Leben da draußen auf uns warten!

    Hallo ihr Lieben!

    Es vergeht kein Tag ohne irgendwelche Schwierigkeiten. Ich bin standhaft geblieben und bin noch immer bei meinen Eltern! Es sieht so aus als hätten wir aber jetzt eine Wohnung gefunden - die mündliche Zusage habe ich jedenfalls schon mal. Ansonsten ist nach wie vor großes Drama. Letztens haben mir meine Schwiegereltern vor der Arbeit abgepasst und auf mich eingeredet, dann steht mein Mann wieder weinen vor meinem Auto, im nächsten Augenblick räumt er aber das Konto leer und erzählt einen Berg Lügen über mich. Dann wieder sein Spruch: wenn ich zurück komme ist alles vergessen...

    Es ist so mühsam, ich soll im Alltag, in der Arbeit und für die Kinder funktionieren und dann ist da aber dieser Rosenkrieg und gleichzeitig auch dieser Trennungsschmerz und dann diese Angst was als nächstes passieren wird. Wie ein Höllenritt fühlt sich das an. Dann klopft auch immer wieder mal das schlechte Gewissen an, ob ich wirklich nicht zu heftig reagiert habe, ob ich das alles schaffe und dann wird mir bewusst was ich da losgetreten habe.. Ich weiß natürlich dass es absolut richtig war! Aber manchmal erwische ich mich mit dem Gedanken "wärst du doch geblieben und hättest abgewartet..." aber ja. Ich bin jetzt mitten drinnen und ich hoffe, dass auch ich irgendwann dieses befreiende Gefühl spüren kann! Nicht nur diese negativen Gedanken, was man alles verloren hat und wie schön es hätte sein können...

    Das seltsame ist, dass das Thema Alkohol gerade vollkommen von der Bildfläche verschwunden ist! Als hätte es das nicht gegeben. Ich kann ihn ja nicht mehr "konttollieren" und weiß nicht ob er noch was trinkt oder nicht und er tut so als hätte er als das nie getan und als hätte er kein Problem (gehabt).. Was wenn er wirklich nicht mehr trinkt? Er legt mir wieder mal dieses schlechte Gewissen auf, dass ich überreagiert habe! Aber ich weiß was war !! Und ich weiß auch was vor 2 Wochen passiert ist als er verbal gegen mich gegangen ist neben den Kindern wie nie zuvor..

    Ich habe richtig Angst vor einer Schlammschlacht vor Gericht :( Und was aus dem Haus wird ist auch noch lange nicht geklärt.. momentan muss ich mal lernen ohne ihn zu leben.. klingt blöd, ist aber so...

    Und ich versuche stark zu sein und meinen Weg zu gehen- auch wenn mich so manche Zweifel immer wieder versuchen in die Knie zu zwingen..

    Die Scheidung ist eingereicht und der erste Gerichtstermin ist in 1,5 Monaten... manchmal kann ich es noch gar nicht glauben, dass ich das wirklich durchziehe! Stolz und ängstlich und zweifelnd zugleich..