Beiträge von Zotti40

    Guten frühen Morgen, der Plan war auszuschlafen.... Nun war ich um 3 wach.

    Es macht mir etwas angst, das WE wegen ggf.Leerlauf zu bekommen.In der Woche habe ich mein "Turn" und falle erschöpft auf die Couch abends. Heute vormittag mache ich den Haushalt,Wäsche,was eben anfällt.Es fällt mir schwer,was "allein"zu unternehmen.Er war immer mein Konzert Buddy, da meine Freunde ja Abstand genommen haben wegen ihm.

    Wenn mein Teenie später Lust hat,wollte ich vorschlagen, ins Schwimmbad zu gehen.Vermutlich hat er da keine Lust zu mit 13 und Mama loszugehen ☺️

    Zur Kaffeezeit steht ein loses Kaffeetreffen mit meinen grossen Kids und deren Partnern an.Und meinen kleinem Enkel.

    Meine Tochter hat mir die letzten Wochen sehr zur Seite gestanden.Und mir durch ihre klaren Worte nochmal auch ihre Wahrnehmung von "ihm" mitgeteilt...wie lange ich mich noch so abwertend behandeln lassen möchte,mich betrügen lassen möchte, das er die angebotene Hilfe nicht will,das ich aus diesem toxischen Geschichte aussteigen muss...das er alt genug geworden ist mit ende 50 usw..

    Ich bin stolz auf sie,das sie das so klar und diffenziert auf dem Schirm hat.In direktem Kontakt mit "ihm" ist sie freundlich und sachlich. Also ,da könnte ich ggf etwas nicht ganz verkehrt gemacht haben bei der Erziehung.

    Ggf ist Sauna ja vllt auch ne Idee.

    Auch hier fällt es mir schwer allein loszugehen.Ausserdem habe ich von letzter Woche noch ein paar blaue Flecken... Sieht dann auch komisch aus dort....aber ich möchte es schon gern machen, auch wenn ich vermutlich nicht lange dort aushalte.... Keine Ahnung, ich kann das oftmals nicht geniessen und dann dort im Moment zu sein....Bin mit Gedanken woanders, etc, ich glaube ich kann nicht entspannen..oder mir gönnen ( nicht finanziell sondern als Belohnung ,das einfach machen, auch wenn Bude noch nicht blitzt, Einkauf noch gemacht werden muss...etc)

    Jetzt geniesse ich erstmal meinen heissen schwarzen Kaffee ☕

    Ja,was mich besonders kränkt und verletzt,das er mich als emotional instabile persönlichkeit in seiner Langzeit angegeben hat.Streitsüchtig bin und bin nur auf Konflikte aus.Ich hätte nur schwarz-weiss Denken( wenn ich meine Grenzen aufzeige,was für mich eben nicht geht)Weswegen er dann Suchtdruck bekommt.Ergo war ich dann ein Risikofaktor ,der ihm am Trockenwerden hindert.

    Ich sage nicht , das ich keine Macken habe,klar,wer hat die nicht.Aber das hat mich doch sehr getroffen,das er so über mich denkt.

    Jetzt freue ich mich aufs We ,ausschlafen morgen 🤗

    Danke für deine Rückmeldung.

    Schön zu lesen,das andere es auch so empfinden/sehen.

    Und ich keine falsche Wahrnehmung habe,wie mir gesagt wird.

    🤗

    Das ist nur möglich, solange jemand zuhört. Und jeder Alkoholiker kennt die Knöpfe, die er bei seinem Partner drücken muss, um eine Reaktion zu provozieren. Nicht mehr zulassen, sich abgrenzen, und sein Weg gehen, sonst hört es nie auf.

    Ja das wusste er natürlich,welche Knöpfe es zu drücken gilt.Er wusste, das ich für meine Familie( ihn eingeschlossen) immer da bin.

    Habe seine Nummer heute geblockt,Sms ,Anrufe, Telegramm.

    In Whatsapp habe ich nur den Chat gelöscht,weiter habe ich es dort noch nicht geschafft.

    Aber ich denke,es wird auch eh nichts kommen.

    Aber ich werde deine Tips berücksichtigen.

    Guten Morgen zusammen,

    Ich hoffe ihr seid nicht genervt ,das ich täglich meine Gedanken niederschreibe.Iwie wie Tagebuch schreiben.

    Gestern abend auf dem Heimweg kam mir so ein Gesprächsfetzen in den Sinn.In seiner hoch-exzessiven Zeit von März bis August bat er mich,meine "Gesprächsthemen,wenn mir denn etwas unter den Nägeln brennt" bitte aufzuschieben,die nächsten Monate, bis er einen Platz zur Langzeit bekommt,danach können wir reden.

    Das habe ich natürlich nicht geschafft.Habe aber freundlichst um einen Termin in den nächsten Tagen gebeten jeweils.Und Gespräche,in Prinzip waren es Monologe und Appelle,wirklich sachlich und ruhig begonnen und beendet wurden sie durch ihn.Er konnte es nicht "mehr hören" "ständig dieselbe Leier" usw.

    Korrigiert mich ,wenn ich das falsch sehe.... Mit heutiger Draufsicht sieht es für mich so aus, das ich in der Zeit die Füsse still halten sollte, ihn nicht triggere,wenn ich "Monologe"halte...appeliere usw usw. Und er wohlmöglich wieder trinkt und zieht,und das was sich dann daraus ergibt an Verfehlungen...

    es standen noch 8 Wochen an bis es losging in die Entgiftung/LZ.

    Im Grunde hat er nach Hilfe gerufen und ich es wohlmöglich nicht so aufgefasst/wahrgenommen?

    Klar hat er auch manchmal direkt nach Hilfe gerufen."Hilf mir"

    Ich hab immer alles liegen lassen und eigene Pläne umgeworfen ,als er nass und high einen Ruhepuls von 180 hatte...ich konnte da sein als einzige Hilfe, den RTW rufen ( wollte er nicht)

    Wäre es anders gekommen,hätte ich den Ball flach gehalten mich und meine Sorgen zurückgenommen ? Ich denke nicht.

    🤔

    Hey Korli, kann dich gut nachempfinden und nachfühlen.

    Mir hilft es tatsächlich Fühlmeditationen zu machen, ohne irgendwelche Erwartungen...einfach schauen ,was da kommt.So das man in kleinsten Schritten zur Akteptanz dessen kommt,was ist.

    Ich mache das seit Juni,für mich,es wird langsam besser.

    Natürlich trifft mich die endgültige Trennung vor einer Woche schon heftig.Bin doch aber nicht mehr so "ohnmächtig" wie ich Anfang des Jahres war und mich z.b. zur Arbeit geschleppt habe.

    Vielleicht ist es was für dich,vielleicht auch nicht.Einfach mal ausprobieren.

    Hab einen schönen Tag

    Zotti

    Zu deiner Erkenntnis möchte ich auch kommen.Mich triggert es tatsächlich,wenn Unwahrheiten erzählt werden.

    Ich weiss das es anders ist,und doch habe ich Thema damit.Sei es mein Wahrheits-bewusstsein oder Naivität oder what ever.

    Wie kann ich das Ganze nicht persönlich nehmen?

    Guten Morgen Ihr lieben,

    habe relativ gut und für meine Verhältnisse viel und durchgeschlafen.Heute habe ich wieder einen vollen und stressigen Tag vor mir,das lenkt etwas ab. Kaum aufgewacht,bin ich wieder im Karussel.Das war die letzten zwei Tage anders..Dieses kurze Treffen hat mich voll aus dem Socken gehauen- von hinten durch die Brust sozusagen-und ich frage mich warum?

    Ich versuchte es ja schon länger -auszusteigen.Wenn ich darüber nachdenke,gab es überhaupt in den letzten 10 Jahren Dinge ,die uns verbunden haben? Konzerte,Festivals,Partys- saufen.Und darüber hinaus? Tatsächlich wirkliche Nähe konnte er nicht zulassen,von mir nicht und auch von seiner grossen Tochter nicht.Darüber hinaus hat er keine Familie.Habe ihn in meine Familie integriert,seit mein Enkel da ist, hatte er letztes Jahr ,auch Ansätze von "Gefühl von Opasein" aber eben aus "sicheren" Abstand.

    Und sonst noch? Ich habe quasi die Verantwortung getragen.Wenn ich gefragt habe,wollen wir was unternehmen? Ja,such was raus und wir fahren hin,Auch habe ich Termine organisiert,Finanzen im Auge behalten,er sagte immer das er "starke* Frauen braucht ,die die Zügel in der Hand haben.

    Ich denke,dadurch das ich immer da war, egal,was vorgefallen ist,habe ich ihn daran gehindert ,Verantwortung zu übernehmen.

    Ich habe keine Grenzen gesetzt ,zu wenig mich wahrgenommen,was ICH möchte,hauptsache alle anderen waren zu frieden....Kann ich überhaupt sagen,was ICH möchte? Ich weiss wohl was ich möchte,die ganzen Skills wie BZ auf Augenhöhe,Austausch,Kommunikation,emotionale Nähe,wenn ich es jedoch geäussert habe, hiess es: ich mache Stress. Da fehlte es mir dann an Konsequenz, tatsächlich zu gehen.

    Wie ihr lest, tanzen die Gedanken gerade hin und her.

    Mir fehlt es offenbar an Selbstwert, das ich schon beim ersten Fremdgehen aufgrund Alkohol und "deren Auswirkungen"vor 10 Jahren hätte gehen müssen.Das ich mir hätte sagen müssen, ich bin es wert ,das man ehrlich zu mir ist,das Ich ehrlich zu mir bin,das es mit einem Partner der "nass" ist,nicht funzt.

    Auf der einen Seite freue ich mich,das er sich der Ernsthaftigkeit seiner Sucht bewusst ist. In die Langzeit gegangen ist.

    Er hatte jetzt einen Rückfall letzte Woche mit allen "Auswirkungen" und das er nun sagt,Kontakt abbrechen ,da Zotti "Stress macht und ich deswegen trinke" ( Dem ist ja nicht so,er kriegt Flashbacks und ,fühlt sich ohnmächtig und will das weghaben...und das Rad beginnt zu laufen)

    Auf der anderen Seite,bin ich da,Enttäuschung,das er mich wegwirft,ich hab als einziger zu ihm gestanden, mein Freundeskreis hat sich dadurch aufgelöst,haben mich gemieden wegen ihm.ich wollte es tatsachlich schaffen, habe mir Hilfe gesucht,mich in Therapie begeben,Paartherapie gesucht,anderes "Streitverhalten"gelernt,und trotz allem, hat das nicht gefruchtet,wenn nur einer versucht,den "Karren aus dem Dreck"zu ziehen.

    Oh mann, wollte nur paar Sätze schreiben und nun so ein Text geworden.Aber das Runterschreiben hilft mir.

    Also entschuldigt schon mal om Vorraus ,wenn ich hier ellenlange Texte schreibe.

    Ich wünsche euch einen schönen Tag .👋

    Sie sind nicht ernst gemeint.

    Dienen der Manipulation um Dich im System zu halten.

    Schrei für Dich Deine Wut raus, es hilft klarer zu werden.

    Wir sind genauso krank.

    Naja,er will mich ja gar nicht im System halten....

    Das die Mail nicht ernst gemeint war, weiss ich,sonst wäre vllt auch mein Name aufgetaucht,nicht nur ein hallo....in selbiger.

    Guten Abend zusammen,

    Jetzt kam ich gerade von der Arbeit und mache mir Essen warm,da klingelt es.Dachte an Amazon oder so.... Unangemeldet.Er hat mir meinen Tv gebracht. Kurz und schmerzlos.

    Und jetzt ärgere ich mich über mich, das ich die Tür aufgemacht habe.Gut der TV,xmas Geschenk für meinen kleinsten Sohn,der solange bei ihm lagerte,ist jetzt hier.Hatte es eigentlich organisiert,das mein älterer Sohn,ihn in dieser Woche abholen fährt...

    Und wusch,hänge ich wieder drin.Die letzten Tage waren ganz ok,Hatte viel um die Ohren.Gestern die Mail ,eben eine Zweizeiler-Entschuldigung für sein Verhalten am Samstag und heute steht er unangemeldet hier... Könnte heulen, das ich nicht so stark war ,nicht zu öffnen.

    Er wirkte etwas unsicher,aber dennoch wissend ,das sein Auftreten was mit mir macht.Leider bin ich in solchen Überraschungsmomenten wie gelähmt und kann nichts sagen.

    Ich hätte gern meine Enttäuschung,meine Wut,meine Trauer rausgeschrien,aber es kam nichts.Und es kommt ja auch nichts an...

    Hey Korli, danke dir für deine lieben Worte.

    Die letzten zwei Tage war ich mit Arbeit gut vollgepackt und nun beim Nachhauseweg Mails gecheckt... Eine Entschuldigungsmail... Tut ihm leid für sein Verhalten am Samstag...

    So wie sie schon oft gekommen sind.Glauben möchte ich es,springt auch sofort wieder die Hoffnung an,jedoch zeigt mir die Erfahrung,das es bestenfalls bis zum We anhält und mir dann wieder vorgeworfen wird, das ich meine Fehler nicht einsehe ,das er deswegen Stress bekommt....

    Also versuche ich die Mail zu ignorieren.Möglichst nicht zu antworten.Werde mir gleich ne Serie anmachen und chillen...

    Lg Zotti

    Bei sich sein heißt nicht ich - Botschaften und keine Kritik sondern wirklich zu fragen ‚was brauche ich denn?‘

    Er hat mit viel Hilfe entzogen und ist gleich wieder rückfällig. Er ist also noch nicht bereit. Die Vorwürfe und das Geschimpfe kannst du getrost vergessen- er weiß dass der Alkohol gerade alles kaputt macht, aber den hat er ja gerade so lieb, also muss ein neuer Schuldiger her und das bist Du. Lass ihn los. Du musst dir das nicht mehr geben und Hoffnung ist da gerade keine so leid es mir tut. Wo soll plötzlich der Sinneswandel her kommen?

    Er war schon gut motoviert als er wieder zurück war. Geht zu den AAs wöchentlich, hat die Nachsorge-Gruppentherapie ,geht zum - edit Sport - wöchentlich ,jeden Tag - edit Sport - , - edit - ,achtet auf seine Ernährung...für mich ( wenn in meinen Augen etwas viel) sah es so aus,das er sich gut Struktur aufgebaut hat?

    Danke dir Sonnenschein

    Ich habe gerade das Bad geputzt, also habe schon etwas geschafft, mein Sohn ißt heute mittag in der Schule und hat Ganztag.

    Ich esse heute abend noch den Rest von gestern, wobei ich keinen Appetit habe

    Werde gleich noch Paar Sachen einkaufen,das Wetter ist wenig einladend um vor die Tür gehen,habe aber heute abend um 20 uhr keine Lust mehr in den Laden zu huschen.

    🙂

    Guten Morgen ihr Lieben,

    Ich hoffe,ich schreibe im richtigen Bereich?

    Habe kaum geschlafen ,vllt 2 Stunden.Hatte so viel Mindfuck...

    Stand war am Freitag war ja , nachdem er einen Rückfall hatte diese Woche, nach Entgiftung,Langzeit und 6 Wochen Abstinenz ( also insg.16 Wochen) das ich im Grunde genommen , die Schuld dafür bekomme.

    Ich starte dann heute wieder bei Tag 1,mit dem Ziel ,mich zu lösen.

    Ich bin am We nochmal dagewesen, seine Sachen abgeben. Und gegenbenfalls nochmal zu sprechen.

    Mir schlug so viel Hass und Frustation entgegen und er sah schlecht aus

    -Was willst du?

    Warum bringst du meine Sachen?

    -Du bist schuld das ich ich saufe , dadurch das du all die jahre Stress machst( ich vermute,das er meine direkten Ansprachen meint)

    -du bedeutest Stress pur

    - du bist ein Psycho

    - ich hasse dich

    -alle Bilder von den Wänden ab

    Und hat mich dann raus geworfen und überall geblockt.

    Naja ,das tut weh. Weil ja zwei Tage zuvor ,er so euphoriesiert und motiviert war,Paarberatung vorgeschlagen hatte,sich wünscht,das wir es schaffen,mit dem grossen entfernten Ziel,iwann wieder zusammen ziehen zu können.Ich mich noch gefragt habe,wo das gerade herkommt.Jetzt weiss ich ,das er da wohl noch Drogen intus hatte.

    Dieses Hin und Her macht mich fertig.Das er so über mich denkt,macht mich fertig.Das ich "das Böse" bin macht mich fertig.Das will ich nicht sein.und das bin ich auch nicht.Ich habe tatsächlich die besten Absichten gehabt, es mit ihm schaffen zu wollen, arbeite an mir und meiner Regulierung,nicht alles sofort anzusprechen ,auch mal aufzuschieben...

    Seit der Rückkehr aus der Klinik habe ich extremst darauf geachtet, wirklich bei mir zu bleiben,ich-Botschaften senden, wenig bis gar keine Kritik zu äussern, zuerst ihn verstehen und dann verstanden zu werden,geschaut wo ich zeitliche Kapazitäten habe,wo wir uns treffen können, da ich auch noch die Oma vorübergehend pflege, mit Teenager zuhause und Wechselschicht-Job habe.

    Vom Kopf her bin ich seit langen bereit,einen Schlusstrich zu ziehen, wann kommt das Herz hinterher? Und nein,mit viel Liebe ,Verständnis und Mitgefühl wird nicht wieder alles gut.

    All die Hoffnungen,zerplatzen Träume,zusammen Erlebtes, Erinnerungen, Urlaube, unsere Metal-Konzerte, alles geplatzt.

    Nächste Woche wollten wir sein Wohnzimmer tapezieren ( ich mach das gern,bin handwerklich nicht ungeschickt) Alles abgesagt

    Weinachten abgesagt,

    Ich hatte wie jedes Jahr einen selbstgemachten Adventskalender gebastelt...

    Ich hoffe immernoch ,das er in ein paar Wochen wieder Kontakt aufnimmt,diese Abfolge von Streit,Blockieren ,weg sein,ist mir bekannt,jedoch fühlt es sich diesmal endgültig an.Theoretisch weiss ich,das es für ihn der richtige Weg ist,sich auf sich zu konzentrieren,und doch tut es unendlich weh,das ich dabei "über" bin.

    Ich freue mich, das ich später zur Arbeit kann ,das gibt mir etwas Struktur und die Woche ist auch mit Terminen recht voll.

    Aber abends bzw das kommende WE habe ich Oma-frei und komme da wieder ans Grübeln.

    Was mir hilft,das ich jetzt seit 3 Wochen durchgehend Meditationen mache,mich dadurch etwas runterhole, lerne zu akzeptieren, was ist, und doch kann ich mich heute und das vergangene We kaum auf Hausputz konzentrieren, oder die Serie ,die ich gerade schaue... Kann mich nicht aufraffen,was schönes zu kochen, es gibt dann ein Brot oder so...

    Sorry wenn ich euch so zu texte heute morgen.

    🤗

    Lg Zotti

    Guten Morgen,

    ich möchte mich hier vorstellen, ich bin Zotti, w, Mitte 40 und bin Angehörige.

    Seit etwa 10 Jahren bin ich mit einem Mann zusammen, Unsere BZ ist geprägt von Alkohol und Drogen und Sexexzessen und ständigen On -Off Muster.

    Unsere BZ ist mehr als schwierig ,und doch, habe ich über all die Jahre auch das wenige Gute gesehen, das wir miteinander hatten. Allerdings machen unsere unterschiedlichen Bindungsstile vieles komplizierter. Ich bin eher verlustängstlich, während er bindungsängstlich ist.

    Die erste Langzeit von meinem Freund war vor 10 Jahren unmittelbar als wir uns kennenlernten. Ich hatte das Gefühl, das die erste Entwöhnung, gemacht wurde, ohne das er innerlich bereit war, sich seine Sucht einzugestehen und auch die Ursachen anzuerkennen.

    Als wir im letzten Frühjahr zusammenzogen (ich musste aus meiner Whg ) habe ich zum ersten Mal mitbekommen, wie viel er tatsächlich trinkt ,ich habe versucht mit ihm darüber zu sprechen ,aber anstatt einer offenen Auseinandersetzung wurde es als Kontrolle und Einschränkung seiner Freiheit verstanden.

    Nachdem wir dann auseinander gezogen sind, trafen wir uns weiterhin. Anfang des Jahres zog ich mich für 5 Wochen zurück. Als er dann wieder Kontakt aufnahm, trafen wir uns erneut, doch die Exzesse mit Alk, Drogen und Sex begannen wieder. Wie bin ich damit umgegangen? Ich war hilflos, Er war nicht mehr er selbst, und ich konnte nicht zu ihm durchdringen. Die Sexgeschichten und der Betrug haben mich fast wahnsinnig gemacht. Und nach jeden Konsum flehte er : Hilf mir.

    ( Da stellt sich mir die Frage, bin ich da wieder Schuld dran, das er wieder anfängt zu trinken)

    Was ich ihm anbieten konnte, war nur einfach, Komm her, ich bin für dich da, du bist nicht allein. Doch schon am nächsten oder spätestens am übernächsten war der Alkohol wieder da, und alles was ich angeboten habe, schien vergessen.

    In diesem Sommer hat er sich dann schließlich zum ersten Mal eingestanden das er suchtrank ist Und besucht seitdem eine AA Gruppe. Entgiftung und Langzeit dann anschließend.

    Vor einem Monat kam er zurück. Doch schon am ersten WE gab es Streit. Ich bin jemand der klare Ansprache sucht, er zieht sich zurück. sobald Fragen kommen wie : Wie machen wir weiter, Lass uns reden, Lass uns in eine Paarberatung gehen. Meines Erachtens entstehen diese Streitereien, weil er nicht klar sagen kann, was er möchte oder mir gegenüber fühlt/ nicht fühlt.

    Anfang der Woche meldete er sich nach einem Telefonat am Montag nicht mehr. Die Nachrichten gingen nicht mehr durch. ( Flugverkehr) und mein Bauchgefühl sagte mir, das etwas passiert sein muss. Zunächst dachte ich an einen Unfall oder daran dass dass er keinen Empfang hatte/ Internetstörung etc. Mitte der Woche sagte mir dann ein Arbeitskollege, das er Urlaub genommen hatte die restliche Woche. Doch am selben Abend, aus einem Gefühl heraus, online auf verschiedenen Sexseiten gesehen, das er wieder nach Dates sucht. Das passiert immer dann, wenn er zuerst trinkt, dann Drogen zieht und schließlich nach Sexdates sucht. Eine Abfolge, die mir schon bekannt ist. (Alkohol->Speed->Sex) Ok, Rückfall gehört zum Wesen der Sucht, dachte ich mir und schluckte...

    Gestern Mittag am Telefon hat er noch voller Begeisterung Zukunftspläne mit mir besprochen. Doch als ich abends nach einem langen Arbeitstag ans Telefon ging, und ihm erklärte ,was meiner Meinung nach passieren müsste, um die BZ zu retten, warf er mir vor dass ich meine eigene Fehler nicht sehen würde- und beendete die BZ.

    Dem ist nicht so, ich arbeite intensiv an mir, um besser mit traumatischen Erlebnissen und deren Auswirkungen auf mein Leben umzugehen mit einer Trauma Therapeutin.

    Ja und nun sitze ich hier...Er hat mal wieder alles beendet, wie schon so oft in der Vergangenheit. Doch dieses Mal fühlt es sich anders an fast so, als wäre es endgültig Vielleicht kommt seine Entscheidung auch aus seinen eigenen ungelösten Traumata und Ängsten ( da will er nicht ran sagt er) Es scheint als wäre es für ihn einfacher, die BZ und mich zu beenden, als sich seinen eigenen Themen zu stellen und gemeinsam mit mir an der BZ zu arbeiten, obwohl die Sucht schon vor der BZ bestand.

    Und deswegen bin ich hier. Ich suche Austausch und Tipps


    LG Zotti