Beiträge von Bono59

    Hallo,habe das Bedürfnis auch ein paar Zeilen zu schreiben. Heiligabend gut verlaufen. Tag 19 ohne Gift! Hab meiner Frau erklärt

    was Sache ist.Sie ist ja nicht blöd und ihr war klar, um was es geht. Das Tragische ist, das ihr Exmann mit dem sie 3 Kinder hat, damals

    auch Entzug machen muste und seitdem trocken ist.Naja und mit mir jetzt wieder.Sie kennt das alles.Blaukreutzler,Coabhängigengruppe

    u.s.w.Die arme Frau!! Sie sagt, daß sie es gut findet, das ich endlich was mache.Sie sagt,sie werde mich unterstützen. Nun bin ich nochmehr

    In der Pflicht. Ich möchte sie nicht enttäuschen. Sie wird mit Sicherheit nicht nochmal zum Opfer(Coabhängig) werden, das ist auch gut so.Allerdings

    habe ich mit meinen 19 Tagen Nüchternheit noch garnichts erreicht! Wie gesagt, das fällt mir ja nicht schwer nach einem Absturz Tage, Wochen,

    Sogar mal ca 6 Monate ohne auszukommen. Das wird jetzt spannend, wenn es wieder soweit sein sollte.(Suchtdruck)! Habe ich die 🏋 Kraft, dem zu widerstehen ?

    Skills,Werkzeugkoffer u.s.w.? Ich habe immernoch die Bilder von meinem letzten Absturz von meinem letzten Absturz von vor 19 Tagen im Kopf.Hoffe,

    das sie nicht verblassen!!

    Der Absprung ist schwer aber wenn du wieder dein eigenes Leben,ohne Angst,ohne schlaflose Nächte und Überforderung leben

    willst, (man kann das auch Freiheit nennen),dann kannst du das nur durch eine Trennung erreichen.Ich bin selbst Alkoholiker aber

    meine Erfahrung sagt mir.Als Coabhängige hast du nur diese Chance. Ich weiß es ist schwer sich daraus zu lösen.Als Außenstehender

    hat man gut Reden. Such dir Hilfe , Verwandte,-Freunde,Karitas,Sozialer Dienst u.s,w.Kannst du jetzt an Weihnachten irgendwohin um

    dich aus der Situation erstmal auszuklinken?

    Natürlich keine persönlichen Details!! Die Anonymität in diesem Forum hat natürlich aus gutem Grund höchste Priorität!!

    DIe Frage nach deinem Lebensweg war auch ein falscher Zungenschlag!! Ich hoffe das du mir das nachsiehst.

    Dein Weg in die Abstinenz würde mich schon interessieren, das muss natürlich nicht hochpersöhlich sein.Ich will mich

    einfach austauschen und von anderen Betroffenen hören, wie sie den Weg zu ihrer Abstinenz gegangen sind. Die besten

    Grüße Bono59

    Hallo Leonie, finde ich super, das es dir wieder besser geht, Auch wir waren heute noch einkaufen, das ist echt Stress.

    Wusten wir vorher und haben uns darauf eingestellt.Ganz entspannt.Hat auch geklappt zwischen den ganzen genervten Leuten.

    .Hab sogar ein nettes Gespräch mit einer netten Frauen gehabt,weil wir iin der Warteschlange nicht vorwärts kamen.Mit

    Freundlichkeit und Geduld kann man viel erreichen. Somit ist das ein guter Einstieg ins Weihnachtsfest.

    Hallo Leonie, Ich denke, das mit den schlechten Träumen kenne ich auch, Die Träume bei mir hatten dann immer mit gefährlichen

    Situation oder damit zu tun , einmal ganz real, Fahrt betrunken mit dem Auto. Ich bin dann froh gewesen als ich aufwachte,das das nur ein Traum

    war!Da ich dann eine Trinkpause machte,verblassten die Träume dann! Wollte nur sagen, das es nicht ungewöhnlich ist, wenn das Unterbewusstseiin

    sich damit auseinandersetzt .

    Da du wieder nüchtern bist und du nüchtern bleiben willst, wird das auch langsam wieder verblassen..

    Ich wünsche dir einen entspannten Tag!

    Hallo Leonie 80.Ich möchte gerne darauf antworten. So eine Beziehung hatte ich auch schon mal. Meine damalige Partnerin war


    Alkoholikerin und Kettenraucherin.Ist schon 16Jahre her.Muss dazu sagen, daß mein Trinkverhalten damals auch schon problematisch war.

    Wir haben sehr viel Streit gehabt,wegen zuviel Alkohol.Irgendwann habe ich dann zu ihr gesagt:wir müssen was ändern! 2 Schachteln Zigaretten am

    Tag ,zuviel Alkohol, das geht nur in eine Richtung! nach unten! Wohlgemerkt, mein Alkoholkonsum war damals auch schon kritisch.lch mach einen

    Termin bei der Suchtberatung.Ich fragte, ob sie damit einverstanden wäre? Sie willigte halbherzig ein .Wir gingen zur Suchtberatung!Das

    Ergebnis war, das es das erste und letzte Mal sei,das sie da hingeht.Punkt.Also ging der Trott so weiter..Gefühlsmäßig war da nicht mehr viel

    übrig.Irgendwann sagte ich mir, es sei besser,wenn ich mich von ihr trenne ! Sie hat mir die Entscheidung abgenommen. Sie ist für immer gegangen.

    Lungenkrebs im Entstadium! Sie wollte keine Hilfe und hat auf ihren Tod hingearbeitet.Sie ist nur 48 Jahre alt geworden. Was will ich damit sagen.

    Das war eine toxsische Beziehung! ZWEI ERTRINKENDE VERSUCHEN SICH gegenseitig zu retten!! Mein Arzt sagte dann suchen sie sich eine

    gesunde Frau.Die habe ich jetzt und die möchte ich auch behalten. Also ist es höchste Zeit mein Problem ernsthaft in Angriff zu nehmen! LG Bono59

    Das war nicht so gemeint, wie es angekommen ist.Ganz allgemein meinte ich, es ist keine Schande, wenn es passiert.Das

    sollte einfach ein Mutmacher sein.Ich will mir keine Hintertür offen halten,Wir wissen aber alle, das ein Alkohliker bis zu seinem Lebensende

    gefährdet ist.Es ist doch wichtig, das man nach so einer Sache wieder aufsteht und da wieder ansetzt, wo man aufgehört hat. Das

    ist ja geschehen, deshalb Daumen hoch.

    Also ich will mal was Lustiges erzählen. Ich hoffe es nimmt mir keiner übel. Ich finde man sollte den Humor trotz allem nicht verlieren.

    Bin gerade vertieft im Forum, klingelt es an der Tür. So klingelt immer mein Nachbar, wenn er mal ein Bier bei uns trinken will!

    Ich hogeschreckt.Oh Mann, das kann ich jetzt wirklich nicht gebrauchen! Hab mir schon eine Stratigie überlegt, aie ich

    Ich mich verhalte! Geh zur Tür, da stehen 2 Zeugen Jehovas!! OK,denk ich erleichtert, die können mir ja wirklich nicht gefährlich werden.