Notfallkoffer? Was ist das?
Beiträge von Ratlos24
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Das ist sehr schön.
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Danke. Ich wünsche euch das auch. Gerade bin ich wirklich niedergeschlagen und hoffe, dass ich endlich schlafen kann. Ich habe mit wieder naiv gewünscht, dass er nicht mehr säuft, nachdem er mich, das letzte Mal so nieder gemacht hat. Nein. Er ist wieder betrunken. Ich muss einfach anders denken. Es juckt ihn nicht.
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Sein Bruder wohnt gegenüber. Er kommt gerade, um mir ein frohes, neues Lebensjahr zu wünschen. Er ist wieder voll.
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Rutscht gleich gut herein in das neue Jahr!
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Sie sagt, dann kommt die vollkommene Erschöpfung. Aber sie kann nicht hellsehen, wann. Ist klar. Ich bin wirklich nicht gern allein.
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Doch. Ich habe wirklich das Gefühl allein zu sein. Ich bin immer schon für alle da gewesen und habe das Gefühl, dass ich durch alles allein durch muss. Ich wünsche mir wieder das Gefühl, wie es einmal war, alles besprechen zu können, nicht alles allein entscheiden zu müssen und jemanden, der auch alles für mich tun würde. So bin ich gestrickt. Ich kann stolz sein, dass ich alles gepackt habe. Laut meiner Therapeutin bin ich eine tickende Zeitbombe. Aber noch kann ich das alles nicht umsetzen.
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Nicht alleine alleine.🙂
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Ich hätte heute Abend ins Kino gehen sollen. Nächstes Mal. Er wird nicht vor der Türe stehen.
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Ja. Es ist ein Rüde.
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Ich habe auch meine Fellnase bei mir. 42kg pure Angst. Ich habe leider keine Hobbies. Freunde sind nach der Scheidung auch nicht wirklich viele geblieben. Ich gehe arbeiten, gerne, und kümmer mich um meine Mutter, die Kinder, das Haus, den Hund. Wirklich viel Zeit bleibt nie für mich. Und ich weiß, dass ich das ändern muss, aber allein im letzten Jahr ist immer wieder so viel passiert. Es bleibt keine Zeit. Ich Will immer, aber es ist noch nicht passiert. Ich schaue auch gerade TV. Aber es hilft gerade wenig.
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So richtig haben wir Silvester nie zusammen verbracht. Entweder gab es vorher Streit, weil er getrunken hat oder wegen der Leute mit denen er trank. Aber ein paar Mal kam er dann um Mitternacht vorbei, um ein gutes, neues Jahr zu wünschen. Nun gibt es gar nichts. Und ich bin gar nicht gerne allein. Ich fühle mich auch verraten, weil er jetzt mit diesen Leuten sitzt und trinkt.
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Oh. Mir geht es nicht so gut. Gerade so allein. Das fühlt sich nicht gut an.
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Das hilft mir. Vielen Dank. Gerade ist Funkstille. Vielleicht brauche ich auch nichts mehr sagen.
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Nun. Wir sind quasi Nachbarn . Wir werden uns über den Weg laufen.
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Ich finde nicht die richtigen Worte. Wenn ich ihm sage, dass ich dieses Auf- und An wegen des Trinkens nicht mehr ertrage, versteht er es nicht, weil er ja nicht anders trinkt als andere.
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Aber dann ist ihm ja auch bewusst, dass er mich betrunken nicht gut behandelt und tut es trotzdem. Das will ich gar nicht glauben.
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Ich will es versuchen.
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Er hat sich noch nie entschuldigt oder wenigstens beteuert, dass er mit dem Trinken aufhört. Im Gegenteil, er sagt, dass er das immer getan hat und weiter tun wird. Er merkt gar nicht, dass er ungerecht mit mir wird. Für ihn ist alles in Ordnung, ganz normal, ich spinne.