Beiträge von Kazik

    Hi Emmi,

    ja Eltern sind eine spezielles Minenfeld.;) Nun meine Eltern waren seelisch und körperlich gewaltätig mir gegenüber. Meine Mutter war manipulativ und kontrollierend, was das Schlimmste war weil sie ständig Doppelbotschaften mir gegenüber ausgesandt hat (ich habe darüber auch etwas in meinem Faden geschrieben). Als ich vierzehn war bin ich gegen meinen Vater aufgestanden und habe im gesagt das er mich nicht mehr schlagen sollte sonst würde ich mich wehren. Danach war das vorbei. Meine Mutter hatte schon vorher nicht mehr geschlagen weil ich Ihr körperlich überlegen war. Danach war das Verhältnis mit meinem Vater völlig zerrütet. Meine Mutter versuchte mich immer noch kommunikativ zu manipulieren. Aber im Grunde habe ich ab 14 mein eigenes Leben gelebt. Meine Eltern hatten keine wirkliche Macht mehr über mich. Für mich war es sehr wichtig das ich Ihnen noch zu Lebzeiten Ihre Grenzen aufgezeigt habe. Meine Mutter ist als ich Ende Zwanzig war gestorben. Mit meinem Vater hatte ich teils jahrzehntelange Beziehungsabbrüche. Ich habe ihm gesgat das wenn er meine Grenzen nicht akzeptiert gehe ich sofort. Und das habe ich auch gemacht. In den letzten 7 bis 8 Jahren seines Lebens hatten wir eine Art on off Beziehung. Ich habe mit meinen beiden Eltern versucht über meine Kindheit und Jugend gesprochen. Beide haben sich nie bei mir glaubhaft entschuldigt. Meine Eltern waren auch das Hauptthema meiner beiden Langzeittherapien. Ich hatte sehr gute Therapeutinnen. Beide sind niemals an mich herangetreten um mich dazu zu bringen meinen Eltern zu verzeihen. Sie waren eben gute Therapeutinnen. Und ich habe meinen Eltern bis heute nicht verziehen,

    Liebe Grüße

    Kazik

    Ich schreibe das weil es egal ist ob Du Deinen Kindern erklärt hast Du keinen Alkohol trinkst. Wenn eines Deiner Kinder Dir einen Nachtisch aussucht, dann müssen Du und Deine Frau darauf aufpassen das dort kein Alkohol drin ist. Ihr seid die Erwachsenen als fangt nicht an Eure Aufgaben an die Kinder zu delegieren.

    Ich habe nicht geschrieben das Ihr Assis seid. Aber ich bezweifele das Du und Deine Frau erkennen können ob die Situation in der Eure Kinder schädlich ist. Das können oft nicht einmal Spezialisten. Denn Deine Kinder befinden sich im Moment in einem schweren Loyalitätskonflikt.

    Ich klinke mich jetzt mal für eine Weile aus Deinem Faden aus weil mich das anfängt zu stressen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Ich hatte ja kein Problem damit das er im gleichen Schrank steht, mir geht nur die frage durch den Kopf wieso er ganz vorne steht und nicht mehr versteckt

    Hi TM,

    und ich Frage mich warum Du kein Problem damit hast? Ich habe gerade das Gefühl jetzt geht es wieder los das Du alles versuchst irgendwie zu rechtfertigen. Das Problem ist das Du am Ende im wahrsten Sinne des Wortes die Zeche zahlst.

    Und zu Deinen Kindern. Es sind Kinder! Die sind nicht die Aufpasser von Dir und Deiner Frau. Ihr sollt auf die aufpassen.

    Und ich weiß nicht ob das hier schon einmal geschrieben wurde. Aber Eure Kinder sind Kinder von zwei Eltern die beide eine "gestopte" Sucht haben und eine ziemlich zerüttete Beziehung haben. Und wenn Du und Deine Frau schon den Ernst der Lage für Dich nicht erkennen wollt. Solltest Du oder Ihr Euch mal Gedanken um die Kinder machen die wahrscheinlich schon lange in einem Elternhaus wohnen welches schädlich für Kinder ist.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Wut meine Gedanken was mich aber auch nicht weiter bringen wird wenn ich ehrlich bin.

    Hi TM,

    für mich war Wut seit meiner Kindheit und Jugend ein Riesenproblem. Weil ich meine Wut über die Gewalt meiner Eltern ihnen gegenüber nicht ausdrücken durfte, weil es dann mit der Gewalt gleich weiter gegangen wäre. Aber ich habe dann irgendwann gelernt das es okay ist wütend zu sein und das auch angemessen zum Ausdruck zu bringen. Hätte ich das nicht irgendwann gelernt dann wäre vieles in meinem Leben für mich schlechter gelaufen und ich hätte manches in meinem Leben nicht erreicht. Denn Wut ist Energie die wenn ich sie richtig verwende Gutes für mich bewirken kann.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Ich bin wichtig! Und ich habe das Recht, gesund und glücklich zu sein. Ich habe das Recht alles an Hilfe anzunehmen, dass es mir besser und wieder gut geht. Meine Gesundheit hat Priorität!

    Hi Leonie,

    gut das Du schreibst. Und das was Du in dem Zitat schreibst finde ich super. Den Du bist tatsächlich der wichtigste Mensch in Deinem Leben.;)

    Ich drück Dir die Daumen für die therapeutischen Massnahmen. Und ich drück Dir auch die Daumen das es Dir bald besser geht was Deine ganzen Symptome angeht. Bist Du jetzt erst mal wieder krankgeschrieben oder arbeitest Du die ganze Zeit.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Stimmung schon wieder kippt

    Deine Stimmung oder Ihre? Und zum ernst reden, schreibst Du ja selbst das eigentlich nur sie redet. Es kann sich doch nur was ändern wenn Du Deine Bedürfnisse klar und deutlich anmeldest. Und es eben keine Kleinigkeit das Alkohol bei Euch rumsteht oder ein alkoholhaltiger Nachtisch gekauft wird. Und ich habe das schon einmal geschrieben Dein Frau hat eine andere Sucht selbst gestoppt. Und Ich finde es deshalb absolut nicht nachvollziehbar das sie sich so verhält. Und die Frage ist hier ja schon einmal aufgekommen ist sie Alkoholikerin? Wenn nicht lässt sich Ihr schädliches Verhalten Dir gegenüber ja nur damit erklären das Sie Dir bewusst Schaden will.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi TM,

    mit dem Alkohol bei Euch zu Hause das geht überhaupt nicht. Mich würde das ohne Ende triggern. Du bist da neben der Situation mit Deiner Frau echt in Gefahr. Und gefühlt nehmen bei Dir die Krisen nicht ab. Ich kann mir irgendwie überhaupt nicht vorstellen das Du mit Deiner Frau zusammen wohnst und Ihr kein vernünftiges Gespräch mit einander hin bekommt. Ich habe in meinem erwachsenen Leben keine Liebesbeziehung gehabt in der wenn etwas ernsteres anlag nicht mit einander gesprochen wurde. Und Deine Abstinenz ist nicht ernst sondern todernst.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi TM,

    Du kannst es jetzt ja eh nicht rückgängig machen. Zieh Deine Schlüsse aus dieser Geschichte. Und pass in Zukunft besser auf Dich auf. Denn darauf kommt es für Dich an. Bleib bei Dir und stay strong.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Luffi,

    deine Situation liest sich herzzerreissend und Deine Geschichte von Dir und Deinem Mann zusammen über die Du ja noch nichts geschrieben hast ist bestimmt ebenso herzzerreissend. Aber diese ganze Geschichte ist bestimmt der Grund warum Du jetzt so am Ende bist. Denn er ist nicht nur sehr dicht am Ende seiner eigenen Geschichte mit Alkohol sondern auch sehr dicht am Ende Eurer "gemeinsamen" Geschichte. Und so traurig das ist er hat sich schon sehr lange entschieden das ihm seine Geschichte mit Alkohol wichtiger ist als Eure gemeinsame Geschichte. Und ich befürchte wenn Du nicht anfängst Dich gegen Ihn ab zu grenzen dann wird das ein sehr sehr tiefes Loch in das Du fallen wirst.

    Du schreibst das Du Depressionen hast. Nun ich hatte in meinem Leben mehrere schwere depressive Episoden. Und ich habe diese Episoden nur überstanden/überlebt weil ich immer Leben wollte und weil ich gelernt hatte das ich wenn ich das erreichen wollte das ich mich an die erste Stelle in meinem Leben stellen musste. Den am Ende des Tages kann ich mir nur selbst helfen. Keine professionelle Hilfe und keine Liebe kann mir den Willen zum Leben geben. Ich muss selbst Leben wollen. Und genau das gleiche ist jetzt bei meiner Alkoholsucht. Auch hier kann mir keine Liebe helfen. Ich selbst muss nicht mehr trinken wollen. Und ich schreibe Dir das nicht das nicht weil ich an Deiner Liebe zweifele oder diese entwerten möchte. Es ist was es ist sagt die Liebe. Und gleichzeitig macht Liebe blind. So blind das Menschen sich darüber selbst vergessen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Ich beweine dass ich nicht dazugehöre und ein Sonderfall zu sein scheine, was natürlich quatsch ist

    Hi Emmi,

    nun genau genommen bist Du ein Sonderfall. Du hast Deine Alkoholsucht gestoppt. Viele Alkoholiker*innen schaffen das nicht, Und Du bist ein Sonderfall unter den Nichtalkoholiker*innen. Den die können Alkohol trinken oder es lassen. Und diesbezüglich bist Du eben kein Sonderfall denn wenn Du wieder Alkohol trinkst dann wirst Du es wieder nicht lassen können,

    Und das macht mich hin und wieder auch einsam weil ich jetzt ja alle meine sozialen Kontakte quasi mit "Risiko bewerten" muss, Heißt ich muss mir Gedanken wann und wo ich mich mit meine Freund*innen treffen möchte. Ob es mir recht ist wenn sie im meinen Beisein Alkohol trinken. Etc, Ich habe zum Glück einige Freund*innen die sofort gesagt haben das sie in meinem Beisein keinen Alkohol trinken und wir uns dort treffen wo es für mich safe ist. Dafür bin Ich Ihnen sehr dankbar. Aber ich habe in meinem Faden auch schon geschrieben das ich Freund*innen und gute Bekannte habe bei denen ich das Gefühl habe das sie sich unsicher sind wie sie sich jetzt mir gegenüber verhalten sollen. Es sind keine Alkoholiker*innen aber es war für sie neu das ich einer bin. Und wenn ich ehrlich bin dann wäre ich mir auch unsicher wie ich mich mir selbst gegenüber verhalten sollte. Denn bei mir ist es jetzt gerade Mal drei Monate her das ich mir selbst eingestanden habe Alkoholiker zu sein und beschlossen habe von nun an Kazik zu sein der keinen Alkohol mehr trinkt. Da ist noch viel Unsicherheit. Und Unsicherheit finde ich kein schönes Gefühl. Aber es ist in meinem Fall ein Gefühl was ich aushalten möchte. Weil ich sicher weiß und das wusste ich schon bevor ich ernsthaft zu saufen begonnen habe das Alkohol meine Gefühle sein sie gut oder schlecht weder betäuben noch wegmachen kann. Und das heißt für mich schon etwas denn Alkohol ist eine starke Droge. Und ich kann das beurteilen. Also habe ich beschlossen mich meinen Gefühlen und Problemen ohne Alkohol zu stellen. Und das ist für mich tatsächlich eine Befreiung weil ich jetzt nicht mehr die ständigen Entzugssymptome habe und auch nicht mehr das ganze Gehassel der Beschaffung. Von allem anderen Elend mal abgesehen ist das für mich ein Gewinn.

    Wie andere schon schrieben mir hilft es mich hier aus zu tauschen. Vielleicht ist es ja auch was für Dich?

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Sebi,

    ich komme von der Alkoholikerseite dieses Forums und auch ich habe erstmal eine Nacht über Deinen Thread geschlafen.

    Ich habe mich gefragt was für ein Partner/Freund Du bist? Alkoholiker oder nicht ich persönlich möchte keine Partner/Freunde haben die sich daran ergötzen oder es sogar spannend finden wie ich mein Leben gerade gegen die Wand fahre. Und wenn es um meine Alkoholsucht geht beides machen weil sie offenbar nicht begreifen wollen das ich eine schwere unheilbare Krankheit habe die wenn ich sie nicht weiterhin erfolgreich gestoppt bekomme zu meinem vermutlich qualvollen Tod führen wird, Ich erwarte von meinen Freund*innen kein Mitleid den ich habe mich in eigener Verantwortung in meine Sucht gesoffen, Ich erwarte von Ihnen im eigentlichen Sinne keine Hilfe weil ich abgesehen von professioneller Hilfe mir nur selbst helfen kann oder wie hier in dieser SHG Hilfe zur Selbsthilfe von anderen Alkoholikern bekommen kann. Zu Deinen gefühlt herzlosen Vorstellungen von einem "Erweckungserlebnis" kann ich nur sagen ich wusste was ich tat und getan habe. Das war in meinem Fall nahezu ausschliesslich selbstschädlich. Aber auch da musste ich erst an meinen persönlichen seelischen und körperlichen Tiefpunkt kommen um die Entscheidung zu treffen trocken zu werden. Meine Sucht hat bis dahin nicht zugelassen das ihr irgendetwas in den Weg kommt. Ich wollte nicht trinken, ich musste trinken.

    Bei den den Schilderungen Deiner Partnerin kann ich nur selbstschädigendes Verhalten erkennen. Deinen Sohn hälst Du von Ihr fern, was gut ist. Du selbst scheinst Dich gut abgrenzen zu können. Dein Hauptproblem ist das sich herausgestellt hat das Deine Partnerin Alkolikerin ist. Nun das wird Sie Ihr lebenlang bleiben. Nass oder trocken. Und Dir stellt sich eigentlich nur die Frage ob Du mit einer Alkoholikerin zusammen sein willst. Falls ja musst Du mit den Konsequenzen leben und falls nein musst Du Konsequenzen ziehen.

    Gruß

    Kazik

    Hi,

    ich rede oder spreche mit Menschen persönlich wenn es um etwas wichtigeres geht und das möglich ist. Weil meiner Erfahrung nach der beste Weg ist sich aus zu tauschen. Das ist bei mir nüchtern besser und auch häufiger geworden,

    Wenn mir danach ist quatsche, sabbel, spreche oder rede ich mit Menschen weil ich Menschen mag. Auch das ist bei mir nüchtern besser geworden weil ich nicht mehr so rückzügig bin.

    Und wenn mir ein Mensch richtig symphatisch ist dann versuche ich schon einen guten Eindruck zu hinterlassen.;) Das ist aber besoffen und nüchtern schon sehr lange nicht mehr vor gekommen. Hier sehe ich noch einiges an Entwicklungspotential.

    Insgesamt ist es mir schon lieber wenn Menschen mich mögen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Ihr,

    heute bin ich drei Monate trockener Alkoholiker.

    Ich möchte mich bei Euch allen hier bedanken. Bedanken dafür das ich meine kleinen und großen Themen die seit Beginn meiner Trockenheit aktuell wurden hier schreiben kann. Bedanken für die direkte Hilfe durch Antworten und die indirekte Hilfe durch das lesen. Bedanken für das ganze Wissen was hier gesammelt und mir zur Verfügung gestellt wird. Bedanken bei den Mods und Admins dafür das sie ein so wertvolles Forum am Laufen halten.

    Für mich ist das Forum nicht nur als jetzt trockener Alkoholiker sondern auch was andere Lebensthemen von mir angeht eine große Hilfe.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Sondern es sind Menschen mit denen ich auch mal in Maßen ein alkoholisches Getränk getrunken habe. Nicht immer aber Mal.

    Das muss ich noch einmal korrigieren. Mit den meisten von diesen Menschen war ich auch mal feiern und da war der Konsum gerne Mal mehr. Aber sowohl ich als auch diese Menschen haben sich nicht bis zum Verlust der Mutersprache betrunken.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Ihr,

    wie der Stand so ist. Ich habe die letzten Wochen mein Leben gelebt.

    Das Vorhaben/Projekt von dem ich hier schon geschrieben habe ist jetzt in der Fertigungsphase und sollte in zwei Wochen fertig sein. Daumen gedrückt. Die Fertigungsphase hat vor einer Woche begonnen. Und bis jetzt läuft alles gut. Vorher gab es noch einige Dinge die eingefädelt werden mussten was dann manch mal etwas stressig wurde weil der Zeitrahmen eng war. Aber insgesamt bin ich zufrieden.

    Die Entscheider*innen haben jetzt noch ein weiteres Folgevorhaben durchgewunken, welches nicht ganz so aufwendig ist. Dem werde ich mich dann gegen Ende dieser Aufgabe/Projekt widmen. Es ist auf jeden Fall eine interessante Aufgabe.

    Eine große Folgeaufgabe liegt noch auf Eis. Weil ich mich noch nicht entschlossen diese an zu nehmen. Glücklicherweise bin ich in der Position die Entscheidung treffen zu können. Das entlastet. Aber es gab schon Signale das es schön wäre wenn ich diese Aufgabe übernehmen würde. Aber ich habe schon deutlich gemacht das ich mir das in Ruhe überlegen werde.

    Ansonsten habe ich mir was meine Aufgaben angeht wie geschrieben ordentlich Luft verschafft. Und ich bin im Moment noch dabei an zu kommen das meine Gangschaltung auch den Leerlauf und den ersten Gang hat.;)

    Ich bin im Moment zu Hause am ausmisten. Weil ich anfange den Minimalismus für mich zu entdecken und über das Jahr werde ich versuchen meine Wohnung soweit wie geht auf das wesentliche zu reduzieren. Das macht mir gerade Spaß weil es mir auch meinen Kopf aufräumt.;)

    Meine Abstinenz ist stabil. Kein Saufdruck. In meinem aktuellen Leben komme ich mit Alkohol garnicht in Berührung. Die einzigen Momente wo ich körperlich in die Nähe von Alkohol komme ist beim Einkaufen oder wenn ich in der Stadt unterwegs bin und auf trinkende Menschen stosse. Da bekomme ich das immer ganz gut ausgeblendet und bis jetzt hatte das keinen Saufdruck zur Folge. Ansonsten gehe ich nicht an Orte wo Alkohol vordergründig konsumiert wird. Und bis jetzt fehlt mir das auch überhaupt nicht.

    Mein Sozialleben ist soweit auch in Ordnung. Mit einigen Menschen muss es sich noch ein wenig einspielen das wir gemeinsame Zeiten und Orte finden wo wir uns treffen, Zeiten weil ich gefühlt überhaupt kein Abend und Nachtmensch gerade bin. Und Orte weil ich bis auf weiteres nicht an Orte gehen will wo zuviel sichtbar Alkohol konsumiert wird. Ich weiß gerade auch nicht ob ich an solche Orte überhaupt noch einmal gehen will? Ich werde berichten. Und jetzt wird es langsam wieder wärmer da kann ich mich dann auch im Freien mit Leuten treffen. Ich fühle mich auf jeden Fall nicht einsam. Allerdings habe ich schon das Gefühl das ich jetzt trocken längerfristig schon Orte finden will wo ich micht gut aufhalten kann.

    Bei dem ein oder anderen Umfeld habe ich weiterhin das Gefühl das sie noch nicht so genau wissen wie sie jetzt mit mir trocken umgehen sollen. Und es sind keine Saufkumpane weil die hatte ich nicht. Sondern es sind Menschen mit denen ich auch mal in Maßen ein alkoholisches Getränk getrunken habe. Nicht immer aber Mal.

    Insgesamt entschleunigt sich mein Leben gerade. Was neu aber ganz schön ist.

    Baustellen von der Sauferei sind im Moment noch Dünnhäutigkeit, Schlaf, Gedächtnis, körperliche Fitness und Konzentration. Aber da bin ich guter Hoffnung das ich das noch verbessern kann.

    Meine Depressionen sind in meiner Welt okay.

    Ansonsten schaue ich jeden Tag hier einmal rein um mich mit meinen Alkoholismus zu beschäftigen. Ich habe weiterhin regelmässige Termine bei meiner Ärztin und bei der Suchtberatung. Der Plan ist diese regelmässigen Termine bis Ende diesen Jahres bei zu behalten. Bezüglich einer realen SHG habe ich weiterhin noch keine Entscheidung getroffen.

    Liebe Grüße

    Kazik