Beiträge von Kazik

    Hi Ihr,

    da ich in den letzten Tagen ziemlich viel Zeit und Energie in eine Aufgabe gesteckt habe, hat sich mein Körper heute die Freiheit genommen und beschlossen sich einer Erkältung hin zu geben. Und jetzt sitz ich hier mit einem ziemlichen Brummschädel und warte darauf das die Schmerztablette wirkt.:|

    Wahrscheinlich ist mein Körper von der letzten Zeit auch noch geschwächt.

    Wasserstandsmeldung von heute. Körperlich geht es mir nicht so gut. Seelisch geht es okay. Kein Blues. Kein Saufdruck.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Ihr,

    da ich heute ziemlich beschäftigt war und gerade erst die letzte Mail rausgehauen habe nur kurz.

    Es geht mir heute gut. Kein Blues. Kein Saufdruck.

    Ich hab noch zwei Themen für hier in der Pipeline, aber nicht heute.

    Schönen Abend Euch

    Kazik

    Es ist wie es war

    Ich bin manchmal ein Wortnerd. I know.:oops: Aber ich würde schreiben, es ist wie es ist. Den Alkoholiker bin ich für den Rest meines irdischen Lebens. Und falls es sowas wie ein Leben nach dem Tod geben sollte auch da noch. Und nur falls es wieder jeglichem Erwarten doch eine Wiedergeburt gibt, gibt es vielleicht eine Chance das ich kein Alkoholiker mehr bin. Aber nüchtern betrachtet liegt die Wahrscheinlichkeit bei unter Null Prozent.;)

    Liebe Grüße

    Kazik

    Und noch ein Erlebnis. Vor ein paar Tagen hat sich mein Browser aktualisiert und zeigte nach dem wiederhochfahren nur einen Tab mit meiner Starseite. Normalerweise lasse ich eine Aktualisierung im Betrieb nicht zu weil ich dann ja eine ganze Reihe von Tabs geöffnet habe die ich gerade brauche. Nun saß ich also vor nur einem Bildschirm mit nur einem geöffneten Tab. Mit einer Mischung aus Überaschung und Genervtheit. Aber dann kammen mir zwei Gedanken. Ich habe eine neue Seite in meinem Leben aufgeschlagen. Und ich will mich konzentrieren.

    Ich schliesse seitdem öfters meine Tabs. Und bin dabei meine ganzen Bookmarks aus zu misten.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Was mich selbst betrifft, so hatte ich bis vor meinem Reha Aufenthalt keinen Kontakt mit Therapien.
    In der Reha habe ich gemerkt, dass es etwas mit mir macht, ich konnte es aber nicht greifen.
    Erst als ich wieder Zuhause war, habe ich gemerkt, dass die Nadel in die richtige Richtung zeigt.
    Sie konnte sich aber noch nicht richtig festlegen und schwankte etwas hin und her 😉
    Heute zeigt sie sicher in eine Richtung.

    Das freut mich wirklich für Dich. Denn wie hier Newbies wie mir geraten wird, nehme jede Hilfe an die Du (ich) kriegen kannst. Und wenn etwas noch nicht passt oder sich überhaupt nicht hilfreich für mich anfühlt. Dann lasse ich es liegen. Vielleicht kommt es irgendwann doch in Frage oder eben nicht.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Ihr,

    heute geht es mir ganz gut. Ich bin aber den ganzen Tag etwas müde und schlapp. Und musste mir heute öfters den Tritt in meinen Allerwertesten verpassen um meine Aufgaben zu erledigen. Hat geklappt. Kein Saufdruck.

    Außerdem weiß das meine Seele und Körper weiterhin gut zu tun haben. Und auch noch erschöpft ist von dem schlechten Tag von vorgestern.

    Was mich zu meinem Punkt bringt. Denn ich bin nicht müde weil ich schlecht geschlafen habe. Ganz im Gegenteil. Ich habe gestern geschrieben, dass ich von meiner Ärztin eine Bedarfsmedikation verschrieben bekommen habe. Für den Fall, das wie vorgestern, depressive Symptome innerhalb von Stunden in full swing sind. Den das ist für mich neu, obwohl ich jahrzehtelange Erfahrung mit meinen Depressionen habe und mir ist es nur gerade so gelungen mir selbst zu helfen. Da ich gestern bei meiner Ärztin noch ziemlich zerrupft war hatte ich mir abgesprochen das ich das Mittel gestern Abend in der geringsten von Ihr vorgeschlagenen Dosis einehme um zu merken was das mit mir macht und zu sehen ob es mir hilft. Das Ergebnis, ich wurde ruhiger, der innere Druck wurde weniger und ich konnte ganz gut schlafen. Es hat heute auch nachgewirkt und mich müde gemacht aber da gibts es schlimmeres. Insofern alles gut.;)

    Vorhin habe ich gesehen das ich schon hundertmal hiergeschrieben habe. Krass, das ging schnell!;)

    Liebe Grüße

    Kazik

    dass mein innerer Kompass in die richtige Richtung zeigte

    Das finde ich eine gute Formulierung. Als ich mich 2015 wegen akuter schwerer Depression, stationär habe aufnehmen lassen, habe ich dort gesagt das mir mein innerer Kompass abhanden gekommen ist. Das war auch schon bei vorherigen Depressionen so, aber ich habe es bei diesem Mal auch gefühlt und konnte es benennen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hilft Dir wahrscheinlich nicht weiter, aber bei mir war es bis zum Tag meines bewussten Entzuges in gewisser Weise genauso. Erst an diesem Tag habe ich meine Krankheit angenommen oder aktzeptiert. Verdrängung ist Teil der Krankheit. Da gibt es nichts zu bereuen oder wofür ich mich schämen. Das was ich getan habe habe ich getan weil ich krank bin. Und das meine ich nicht als Generalentschuldigung oder rechtfertigung für mein tun.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Oder mein Anspruch an mich selbst hat einen auf den Deckel bekommen durch den dunklen Fleck auf der weißen Weste.

    Wie kann eine Krankheit ein Fleck auf Deiner weißen Weste sein?

    Doch jetzt wo ich das so schreibe, fällt mir aber auch auf, dass ich soviel Gutes getan und vieles richtig gemacht habe in meinem Leben.

    Und selbst wenn dem nicht so gewesen wäre, müsstest Du Dich nicht für Deinen Alkoholismus schämen.

    Hi Kadett,

    bei mir ist es glücklicherweise so das ich mich gegenüber besonders mir nahestehenden Menschen nicht schämen muss. Heisst ich habe im Suff nichts getan weswegen ich mich schämen sollte oder müsste. Es gab eine Situation, aber da habe ich dazu gestanden und den materiellen Schaden ersetzt. Ich habe zu der Zeit mir und den Beteiligten nicht eingestanden das ich Alkoholiker bin aber das es nur um den Alkohol ging. Über die Jahrzehnte mit meinen wiederkehrenden schweren Depressionen habe ich gelernt ehrlich zu mir selbst und anderen zu sein. Nicht immer. Ich habe gelernt das Offenheit okay ist, mich entlastet und ich mich nichtfertigen muss wenn etwas mit meinen Krankheiten zu tun hat. Das tue ich nicht immer aber meistens. Und es gibt natürlich auch Dinge bei denen ich mich schuldig fühle und wenn es sich um mir nahestehende Menschen geht dann entschuldige ich mich auch aber wenn es um Dinge die im Zusammenhang mit meinen Krankheiten stehen dann begründe ich das meistens nicht. Wie auch? Wenn ich mich zum Ende meiner Sauferei völlig zurückgezogen habe und im Kontakt diese Menschen abgeblockt und abgewimmelt habe. Diese Menschen, meine Freunde und auch professionelle Menschen wissen um meine Krankheiten und ich versuche so offen wie möglich zu sein. Manchmal brauche ich Zeit dafür. Aber meine Erfahrung ist das es mich erleichtert.

    Deshalb meine zugegebene simple Frage, wovor schämst Du Dich?

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Hartmut,

    danke das Ihr meinen Wünschen nachkommt. Und ganz besonders Danke für die ganze Arbeit von Euch Moderator*innen. Das Glaube ich sofort das das viel Arbeit ist. Danke.

    Und ich bin erwachsen und ich kann mich schon bemerkbar machen falls mich etwas stört.

    Nayouk, Du bist verwirrt?

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hi Ihr,

    Ich bin Raucher. Habe zwischendurch aber auch jahrelang nicht geraucht. Ich bin aber irgendwann zu dem Schluss gekommen das ich Raucher bin und bleibe. Genauso wie ich Alkoholiker bin und bleibe. Das heißt nicht das ich ich mir nicht noch einmal das Rauchen abgewöhnen werde. Aber aktuell steht das nicht an.

    Hut ab Bono das Du das mit dem Rauchen machen konntest, wie Du es gemacht hast als Du geraucht hast. Und noch viel besser das jetzt nicht mehr rauchst. Klopf Dir deswegen auchmal auf die Schulter. Bei mir gibt es nur zwei Zustände entweder ich rauche oder ich rauche garnicht. Alles andere dazwischen bringt mich echt schlecht drauf.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Lebenskuenstler, Hartmut und Andere,

    die sich hier an der Diskussion um den, Ihren Weg beteiligen, ich glaube das diese Diskussion hochspannend ist und auch notwendig ist. Mein Eindruck ist das die Gedanken und Erfahrungen manchmal garnicht soweit von einander entfernt sind. Aber was weiß denn ich Newbie schon.

    Ich habe mich sehr gefreut das Lebenskuenstler hier aufgeschlagen ist. Weil ich seine Geschichte spannend finde und echt dankbar bin das er seine Gedanken und Erfahrungen hier teilt. Das bin ich auch den anderen Langzeittrockenen, den sie Alle müssen ja vieles richtig gemacht haben.

    Nun zu meinen Punkt, ich würde mir wünschen das diese Disskussion nicht in meinen Faden geführt wird. Ansonsten würde ich die Beteiligten freundlich aber bestimmt bitten meinen Faden zu verlassen. Das heißt nicht das sie sich nicht in meinen Faden äußern sollen und Ihre Erfahrungen und Gedanken teilen sollen.

    Ich noch Newbie hier im Forum. Ich teile und erhalte in meinem Faden auch komplexere Gedanken und das ist auch ok. Doch insgesamt wünsche ich mir das es in meinen Faden so komplex wie nötig, aber besonders so einfach wie möglich bleibt.

    Liebe Grüße

    Kazik

    die eine depressive Verstimmung als Depression bezeichnen, was denen nicht gerecht wird, die wirklich an Depressionen leiden

    Das ist bestimmt so, aber meine egoistische Sichtweise darauf ist das mir lieber ist das eine Mensch sich in Behandlung der keine Depression hat, als das sich ein Mensch nicht in Behandlung begibt der eine hat. Gerecht werden müssen mir beide nicht.