Beiträge von Myla

    Bei Al-Anon habe ich nur die Live-Meetings (sagt man das so?) gefunden, bei Caritas schaue ich mal, danke.

    Ja, habe gegoogelt, Frauenhaus, Blaue Kreuz, aber das geht nur persoenlich.

    Ich bin mittlerweile an einem Punkt, an dem ich die Bez. nicht mehr so fortfuehren moechte.

    Allerdings faellt mir eine Trennung schwer.

    Er gibt mir die Schuld fuer alles.

    Wenn ich mich trenne und er sich umbringt, ist das meine Schuld (seine Worte).

    Ich weiss, dass das Quatsch ist, aber es macht was mit einem.

    Des Weiteren - und da bin ich jetzt wirklich besorgt, evtl. hat hier jmd. Erfahrung - hat er mir am Mo (bevor er ausgerastet ist und mich beschimpft hat am Tel) gesagt, dass ich trinke, ich mir helfen lassen soll und er nicht weiss, wie lange er noch mit einer Alkoholikerin zsm. sein kann.

    Denkt er das im Suff, sagt er das, um mich "zu aergern" oder was ist der Grund?

    Ich bin fast verzweifelt, hab gefragt, was das soll usw.

    Ich bin in solchen Situationen nicht in der Lage, Ruhe zu bewahren, sondern gehe ebenfalls auf Angriff (jedoch ohne Ausdruecke).

    Ich habe mich bisher auch nicht getraut, ihn zu fragen, warum er das gesagt hat.

    Entweder wird er sauer, oder er streitet es ab, darum spare ich mir die Frage.

    Mein Auto ist noch in der Werkstatt.

    Wenn ich es wieder habe u das Geld von ihm, werde ich weiter sehen.

    Hallo und danke fuer all eure Nachrichten.

    Ich bin noch nicht wirklich in der Verfassung, etwas zu schreiben.

    Am Mo hatte er einen "Rueckfall" nach 2 Wochen, er war jedoch bei sich zu Hause, ist jedoch komplett ausgerastet.

    Was mich bewegt, trotz seiner Gewaltausbrueche zu bleiben - ich weiss es nicht. Ich denke, die Hoffnung, dass es besser wird.

    Ich versuche die Tage, mehr zu schreiben.

    Kurze Frage vorab, Thema Suchtberatung - gibt es das auch online?

    Ich bin weder in der Verfassung fuer ein 4 Augengespraech, noch fuer eine Gruppe.

    Ich hatte die AAs kontakiert, weil er mir sagte, da gibt es auch was fuer Co-Abhaengige.

    Mir wurde recht schnell und nett geantwortet, dass ich bei Al-Anon schauen soll.

    Das habe ich gemacht, da trifft sich eine Gruppe hier ein Dorf weiter in einer Kirche woechentl., das ist fuer mich jedoch absolut keine Option.

    Was ihn betrifft, stimmt. Wo ein Wille, da ein Weg. Arzt u Caritas haben ihn abgewiesen, jetzt denkt er, wenn er paar Mails der AAs (das soll keinesfalls abwertend klingen) liest, ist das der heilige Gral.

    Ich habe einige Geschichten verfolgt, unter anderem die, bei denen täglich bis zum Erbrechen getrunken wird, bis zu jenen, bei dem der Partner nach 3 Jahren wieder angefangen hat.

    Ich weiß, dass er sich kümmern muss, ich habe nur Angst, dass er resigniert, nachdem er beim Arzt und nun auch bei Caritas abgewiesen wurde und denkt "es hat eh keinen Sinn".

    Ich bin da, glaube ich, so dahinter, da er ja noch nicht täglich trinkt, teilw. Wochen nicht, dass ihm geholfen wird, damit er ja nicht weiter abrutscht.

    Was passieren würde, wenn er nicht mehr 6 x die Wo bei mir wäre, weiß ich nicht. Es war seit Tag 1 so, dass er eigl. nur bei mir war, daher kann ich das null abschätzen.

    Hallo Momo,

    ich habe deinen Beitrag tatsächlich 2 x gelesen und muss sagen, du hast recht.

    Aktuell befasse ich mich null damit, wie es mir geht, sondern lediglich habe ich den Fokus, eine Lösung für "ihn" zu finden.

    Ich habe mir nun kurz ein paar Gedanken gemacht, warum das so ist und bin wohl zu dem Entschluss gekommen (meine Meinung genau Stand jetzt), dass sein Wohlbefinden einfach wichtiger ist.

    Mir geht es soweit ja "gut", ich habe keine Suchterkrankung, bin ansonsten gesund und wohl auch noch etwas belastbar.

    Es ist wahrsch. der falsche Ansatz, aber genau das sind jetzt meine Gedanken zu deiner Nachricht.

    Ich bin aktuell nicht so wichtig. Ich fühle mich noch "fit", daher kann ich etwas "Kraft" abgeben.

    Beides.

    Also ich persönlich denke, dass er diesen "Tiefpunkt" noch nicht erreicht hat.

    Jedoch die Caritas hat es so ausgelegt, dass er quasi jeden Tag bis zum Anschlag betrunken sein muss und eben keinen Job mehr hat.

    Das ist einfach nicht der Fall. Er kann ja auch einige Zeit ohne Alkohol, das ist nicht das Problem. Also er muss nicht jeden Tag, jede Woche etc. trinken.

    Jedoch hat er dennoch ein Alkohol- und Aggressionsproblem, auch wenn es gerade nicht der Fall ist. Aber auch ich bin mir sicher, der Tag wird iwann wieder kommen.

    Ich weiß nur nicht, wohin er sich noch wenden könnte.

    Nein, natürlich macht es das nicht ungeschehen und die Dame war zu 100 % von Caritas, er hat die Tel-Nr. gegoogelt und direkt darüber angerufen, ich habe es gesehen.

    Er hat sehr offen mit ihr gesprochen, erzählt, dass er beim Arzt war, dieser an AAs und eben auch Caritas verwiesen hat, damit er sich helfen lassen soll.

    Er hat von seinem Trinkverhalten erzählt, auch von seinen Gewaltausbrüchen, wenn er trinkt und dass er das nicht mehr möchte.

    Wie gesagt, die Dame war sehr nett, aber ich war ehrlich schockiert über diese Antwort.

    Sie meinte, dass sie nur helfen können, wenn er wirklich am Boden ist.

    Er hat auch gefragt, was er jetzt machen soll, darauf hatte sie keine so richtige Antwort, sondern hat sich mehr o raus geredet, von wg. nochmal mit dem Arzt reden.

    Ich denke, es ist für ihn auch ein Rückschlag, wenn er ständig abgewiesen wird. Er ist bei den AAs wohl aktiv und sagte auch, dass ihm das hilft.

    Ich habe ihm gesagt, er soll da mal nachfragen, ob die Menschen dort Ähnliches erfahren haben und abgewiesen worden sind, was man da noch machen kann.

    Hallo zusammen,

    ich hatte beruflich recht Stress, daher war es hier etwas ruhiger.

    Nein, ich wurde als Kind nie geschlagen oder habe diesbzgl. schlechte Erfahrungen gemacht - zum Glück.

    Das letzte WE war, wie immer, also normal, ohne Vorkommnisse. Am Mittwoch war er bei sich, auch da tatsächlich nüchtern, haben geschrieben und am Abend lange telefoniert.

    Jetzt steht das nächste WE an, auch da bin ich zuversichtlich.

    Ich weiß, es ist mehr o weniger wie Lotto spielen. Ich glaube ihm, dass er beim Arzt war. Er hat auch bei Caritas in meinem Beisein auf Lautsprecher angerufen, ich bin schockiert. Die Dame am Telefon war zwar sehr nett, jedoch meinte sie wortwörtlich, dass er wohl noch nicht tief genug gesunken ist und sie ihm nicht helfen können, da er auch noch einen Job hat. Also nach dem Motto "so schlimm ist es ja nicht".

    Ich wünsche euch ein schönes WE.

    Danke fuer eure Nachrichten.

    Daran habe ich noch nicht gedacht, dass er nur trinkt, um seine Aggression auszuleben. Wobei er ja aber eigl. nicht hier ist, wenn er trinkt. Die Situation im Urlaub, da konnte er nicht woanders schlafen und eben Weihnachten, weil Alkohol da war, da ja "Weihnachten" war.

    Er ist jetzt da und nuechtern, voellig normal.

    Dass am WE was passiert, ist wirklich unwahrscheinlich. Es ist kein Alk da und er geht auch nie ohne mich irgendwo hin, d. h. Einkaufen usw. machen wir zusammen, wobei wir morgen nicht mal einkaufen muessen.

    Diese Situationen sind eigl. immer nur unter der Woche.

    Das ist richtig, ein Arztbesuch und eine Mail heissen noch lange nichts, aber es ist zumindest ein erster Schritt.

    Ich mache mir aktuell Gedanken, wem ich davon erzaehlen koennte. Ich bin jedoch jmd., ich mache alles mit mir selbst aus. Bei einer Freundin ist ein Elternteil verstorben, eine andere ist aktuell selbst wg. div. Themen in Therapie - ich will einfach niemanden belasten.

    Er ist 6 x die Woche bei mir, hat auch viele Sachen da. Aktuell haben wir keinen Streit, seit dem Vorfall am Mo war auch nichts mehr. Jetzt am Wochenende mache ich mir keine Sorgen, das beginnt am Dienstag wieder, spaetestens am Mi, wenn er zu Hause schlaeft.

    Mit Halluzinationen meinte ich, dass ich mir einbilde, dass er getrunken hat, obwohl er es evtl. nicht hat.

    Geht hier nur darum, dass wenn er bei sich schlaeft und wir telefonieren.

    Ich hoffe einfach, dass das ein erster Schritt ist. Gegen seine Aggression muss er auch auf jeden Fall was unternehmen. Ich hoffe, dass ihm das bei den Gesprächen auch klar gemacht wird, denn aktuell ist er der Meinung, dass er nur wg. dem Alkohol so ist.

    Was ich euch fragen wollte - sollte ich ihm anbieten, dass ich mitgehe? Es gibt solche Gruppen, bei denen Angehörige mitkommen können, oder soll ich mich erst einmal raushalten? Ich will ihm auch nicht zu viel Druck machen. Bisher hat er mir alles von alleine erzählt, dass er eine Mail an die AAs geschickt hat, die Antwort hat er mir direkt weitergeleitet, ohne, dass ich nachgefragt habe. Allerdings möchte ich auch nicht zu wenig Interesse zeigen.

    Ich habe ihr auch erzählt, dass er gewalttätig wurde und mir gedroht hat. Daraufhin war ihr Vorschlag dieser "Vertrag", dass ich alles schriftlich festhalten soll, wie es in Zukunft aussehen soll, welche Vorstellungen ich von der Zukunft habe usw. und dass ich mit jmd. reden soll, das seid in dem Fall Ihr :)

    Des Weiteren hat sie mir auch geraten, mehr auf mich zu achten und nicht mein Leben nach ihm auszurichten, nur, um Streit zu vermeiden, das kann ich jedoch noch nicht, außerdem ist mir aktuell auch nicht danach, mich mit Freunden zu treffen etc.

    Hallo,

    das ist wirklich krass, dass das nach einem Jahr schon so schlimm ist, dass ich nicht los komme.

    So ist es Matrix, ich habe schon die Angst vor dem nächsten Mal. Bisher war es so, dass ich Angst hatte, wenn ich wusste, er schläft daheim. Aber die letzten beiden Male hat er ja, obwohl er sagte, dass er her kommt, entschieden, dass er trinkt und zu Hause schläft, d. h. für mich ist jetzt nicht nur der eine Tag in der Woche schlimm, sondern jeder Tag, da ich nie weiß, ob er heute entscheidet zu trinken, oder nicht.

    Heute Mittag habe ich ihn kurz angerufen, er war völlig normal. Jetzt kann ich quasi das WE "aufatmen", wer weiß, wie es am Montag dann aussieht, wenn er arbeiten ist.

    So ist es mit dem Strohhalm, aber ich hoffe einfach, dass es doch etwas bringt, da er sich ja wirklich an die AAs gewandt hat.

    Warum ich hier noch einen Betrag verfasse - ich habe vorhin mit dem Hilfetelefon gechattet. Ich bin aktuell nicht in der Lage, telefonisch oder persönlich zu sprechen, mir fällt das Thema sehr schwer. Die Dame hat mir geraten, für mich eine Art Vertrag aufzusetzen. Wie viele Rückschritte ich noch dulden möchte, in welchem Ausmaß. Das Aufhören geht ja nicht von heute auf morgen. Und ich soll mir klar werden, inwieweit ich meinen Partner unterstützen möchte und vor allem kann, da das Ganze mich ja auch an meine Grenzen bringt. Und ich soll mich jmd. anvertrauen. Das kann ich allerdings nicht bzw. Ihr seid die, denen ich mich anvertraut habe. Im privaten Umfeld kann ich das nicht.

    Ich soll mit ihm reden und ihm ganz klar sagen, was ich möchte, was ich bereit bin, noch zu ertragen und was nicht.

    Dies kann ich tun, aber letztendlich weiß er ja, dass ich nicht geschlagen und nicht beleidigt werden möchte, aber er macht es ja trotzdem. Nüchtern sieht er es ein und versteht es auch, jedoch wenn er zu viel getrunken hat, bringt ja die Absprache nichts.

    Koda, da hast du recht, ich denke immer, mit genug Liebe wird das schon. Wenn er diese nicht mehr hat, ist er doch erst recht verloren.

    Er möchte das ja ändern, also hat er zumindest die letzten Tage immer wieder gesagt. Ich hoffe einfach, das dies auch passiert.

    Hallo,

    ja wahrscheinlich ist es so, ich rede es mir schön.

    Jedoch ist er eben nicht die meiste Zeit betrunken, sondern "nur" 1 x die Woche für einen Tag/Abend.

    Dass er sich jetzt Hilfe holt, lässt mich wieder hoffen.

    Er entschuldigt sich jedes Mal danach, sagt, wie sehr ihm alles leid tut. Ich denke, es ist einfach Mitleid. Ich fühle mich verantwortlich, will ihm helfen.

    Das Wochenende wird sicherlich ruhig verlaufen. Sorgen mache ich mir, wenn er nächste Woche wieder bei sich schläft.

    Aber auch da besteht für mich soweit keine Gefahr, da er nach der Arbeit ja zu sich fährt. Dass er danach betrunken am Abend her kommt, ist wirklich unwahrscheinlich und wenn doch, mache ich natürlich nicht auf.

    Das ist richtig, Vertrauen ist einfach weg, weil er zu oft gelogen hat. Er sagt, dass er das nicht mit Absicht macht, da er ja "krank" ist. Ich sage ihm dann, dass das aber nichts an der Tatsache ändert, dass er lügt. Wir kommen dann bei dieser Diskussion nicht auf einen Nenner.

    Bzgl. der Aggression sagt er, dass er ja nur so ist, wenn er getrunken hat. Bisher stimmte das auch. Allerdings sehe ich das jetzt durch den Satz, dass diese Aggression in einem schlummert und durch den Alkohol ausbricht, wieder von einer anderen Seite. Da ist mit Sicherheit was dran.

    Guten Morgen zusammen und vielen Dank für eure Nachrichten.

    Also er war gestern beim Arzt, das glaube ich ihm. Heute Morgen hat er (als er schon in der Arbeit war), eine Mail an die AAs geschickt, die Antwort von dort hat er mir auch weitergeleitet. Er ist jetzt auch in einem Forum angemeldet. Er hat einige Links bekommen per Mail und da hat er sich in einem Forum angemeldet, ich hoffe, nicht hier. Ich fragte nach, was das für ein Forum ist, er meinte "Ein Selbsthilfe-Forum".

    Er sagte, dass er bereit ist, jetzt was dafür zu tun. Ich bin hier etwas verhalten, versuche, ihm so neutral wie möglich zu antworten. Er hat es schon so oft gesagt. Jedoch will ich ihm das auch nicht immer vorhalten, da es ja nichts bringt.

    Ich ertappe mich auch, wie ich alles verharmlosen will, nachdem ich eure Beiträge hierzu gelesen habe.

    Von wg. "Er hat mir doch NUR am Tel. gedroht mich umzubringen und dabei war er ja nicht nüchtern, da würde er sowas niemals tun" etc.

    Das mit dem Umbringen hat er tatsächlich auch "erst" das 2. x gesagt.

    Im Normalfall ist es so, er schläft 1 x die Wo bei sich, wg. Post usw. und um eben bei sich mal Klar Schiff zu machen. An diesem Tag trinkt er meistens etwas. Wir telefonieren abends und ich habe evtl. auch schon "Halluzinationen" und unterstelle ihm generell, dass er etwas getrunken hat. Manchmal bin ich mir nicht sicher und ich glaube, das macht mich auch verrückt. Aber an manch solchen Tagen ist es klar, er lallt, beleidigt mich, da weiß ich dann schon, was Sache ist.

    Dass er jetzt in der Arbeit getrunken hat, war das erste Mal am Montag. Ansonsten kam es die letzte Zeit häufiger vor, das er nach der Arbeit was getrunken hat und her kam. Das endete meist in Streit und er ging wieder, wohl zur Tanke, sich Alk besorgen und dann nach Hause zu sich.

    Früher war es so, dass ich quasi "nur" Angst hatte, wenn er bei sich geschlafen hat, dass er etwas trinkt. Mittlerweile habe ich ständig Angst, da er nach der Arbeit, wenn er zu mir kommt, ja auch schon getrunken hat.

    Ab und an kommt es aber auch vor, dass er eigentlich zu mir kommen wollte, dann aber einen Streit anfängt, um bei sich zu schlafen, natürlich um zu trinken.

    Früher war ich da richtig panisch, hab Telefonterror betrieben, ihn angefleht, dass er herkommen soll. Mittlerweile habe ich resigniert, da es nichts bringt.

    Man fühlt sich einfach so hilflos.

    Dass er bei mir jetzt ausgerastet ist, ist eigl. eine Ausnahme. Ich will es nicht verharmlosen, aber eigl. ist er, wenn er trinkt, nicht da.

    Dass er jetzt am Montag, nachdem er bei sich war, zu mir kam, das kam in dem Jahr evtl. 3 x vor, normal fährt er nicht zu mir. Ich habe wie gesagt auch mein Auto weggefahren und nicht aufgemacht.

    Ich habe ihn gestern gefragt (und davor auch schon), was der Auslöser ist. Warum er, obwohl ausgemacht ist, dass er zu mir kommt, trotzdem trinkt.

    Ich weiß, diese Frage ist eigl. überflüssig, aber ich verstehe nicht, warum er quasi unsere Verabredung nicht einhält, dass er her kommt.

    Wenn er zu sich fährt, dann kann ich es zumindest nachvollziehen, er kommt ja nicht zu mir. Aber wenn er sagt "Bis heute Abend", verstehe ich nicht, warum er mich anlügt, hoffe, ihr wisst, wie ich es meine.

    Des Weiteren habe ich einen extremen Kontrollzwang entwickelt. Als Beispiel, er schreibt nach Feierabend, dass er zum Bus läuft. Macht er das mal nicht direkt oder nicht wie sonst, um die gleiche Uhrzeit, denke ich sofort an das Schlimmste, rufe ihn an. Das engt ihn natürlich ein und führt auch wieder zum Streit. Er versteht nicht, dass ich mir Sorgen mache.

    Ich bekomme schon Magenschmerzen, wenn ich weiter denke. Wenn er jetzt mal zu so einem Treffen der AAs geht. Ich kann das nicht kontrollieren. Ob er auf direktem Weg dort hin geht, danach direkt zu mir kommt usw. Bei jeder Abweichung vom Alltag bekomme ich Angstzustände, dass irgendetwas sein könnte.

    Gestern z. B. hat ihn sein Kollege mitgenommen und beim Arzt (der ist bei mir ums Eck) rausgelassen. Generell ist das doch gar kein Problem, eigentlich im Gegenteil.

    Aber mich wirft das richtig aus der Bahn, weil er ja eigl. mit den Öffentlichen heim fährt, mir Updates gibt, wo er gerade ist. Das ist total bescheuert, ich weiß das, aber ich kann das nicht abstellen.

    Mich hat dieser Satz zum Denken angeregt, danke hierfür. Dass er Alkoholiker mit längeren Trockenpausen ist und ich ihn quasi als Alkoholiker kenne und nicht als "normalen" Menschen.

    Ich bin Stand jetzt nicht in der Lage, mich zu trennen. Dumm, ich weiß.

    Ich möchte ihm aber auch die Chance geben, dass er sich jetzt wirklich Hilfe holt.

    Um auf die Fragen einzugehen, es weiß wirklich niemand in meinem Umfeld, was los ist, daher kann ich auch nirgends hin. Muss ich aber auch nicht, er hat keinen Schlüssel. D. h. wenn er trinkt, lasse ich ihn nicht rein.

    Bilder von den Verletzungen habe ich gemacht, auch mit Datum notiert.

    An mein Handy kommt er nicht, das ist mit Fingerabdruck gesperrt und liegt immer bei mir.

    Drohnachrichten gibt es immer nur am Telefon, er ist da nicht mehr in der Lage, einen Text zu verfassen.

    Ich werde mich mit den Beratungsstellen befassen, danke hierfür.

    Wenn er nichts trinkt, ist er lieb, hilfsbereit, aktiv. Wenn er was getrunken hat, ist er wirklich eine tickende Zeitbombe.

    Er hat es mir so erklärt: Er denkt, 1 - 2 Drinks gehen schon. Allerdings hat er das dann nicht im Griff und trinkt weiter. Wenn er merkt, dass er betrunken ist, bekommt er Panik, weil er eigl. nicht betrunken sein will.

    An diese Blackouts, in denen er so aggressiv ist, kann er sich nicht mehr erinnern. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Er sagt am nächsten Tag auch immer, wie sehr er sich schämt.

    Hallo zusammen und vielen Dank fuer euren Zuspruch.

    Er ist zu Hause und gerade Duschen.

    Er ist voller Euphorie (nuechtern).

    Der Hausarzt jedoch meinte, dass er ihm nicht helfen kann, mein Partner bei ihm an der falschen Adresse ist.

    Er soll sich im Internet belesen.

    Ich bin sehr ruhig, viele Fragen offen. Jedoch will ich ihn nicht ueberfordern. Aber warum gibt der Hausarzt zumindest nicht ein paar Anlaufstellen/Telefonnummern raus?

    Ich frage mich, wenn ich zu ihm gehe, weil ich psychisch am Ende bin, ob er dann auch sagt, ich soll googeln?

    Habe so etwas aehnliches hier mehrfach gelesen, aber das kann doch nicht sein?

    Hallo Linde,

    als "neutraler" Mensch befürworte ich deine Ansicht.

    Würde mir eine Freundin, ach was, eine Bekannte, all dies erzählen, würde ich ihr genau das gleiche sagen.

    Ich weiß nicht, warum ich so naiv bin.

    Er weint, er entschuldigt sich. Er steht am nächsten Tag vor mir wie ein Häufchen Elend.

    Das trifft es gut, ich fühle mich, wie hypnotisiert.

    Wir hatten an Silvester eine Champagner Flasche da (ich hatte sie vor ihm versteckt, er hatte sie zu Weihnachten mitgebracht, als er 12 Dosen Wodka Energy mitbrachte).

    Er meinte, er hätte mich im Traum nicht auf die Flasche angesprochen, weil ich sagte, dass ich Angst hatte, mit ihm anzustoßen.

    Um die Frage zu beantworten, ich stelle mir so KEINE Liebe vor.

    Jedoch finde ich, sollte jeder eine Chance bekommen. Seine ist es, heute zum Arzt zu gehen.

    Ich habe es auch tatsächlich im Gefühl, dass er dies tut.

    Allerdings was dann folgt, Therapie usw. bin ich der Meinung, findet er wieder Ausreden, aber wir werden sehen.

    Ich habe als Familie nur noch eine Mutter von knapp 70 Jahren, diese kann und will ich mit meinen Sorgen nicht belasten.

    Freunde sind da, allerdings ist mir die Situation noch zu "peinlich", um darüber zu reden.

    Danke für eure Antworten.

    Er ist aktuell in der Arbeit und möchte danach zu "unserem" Hausarzt.

    Danach kommt er her, sofern er nichts getrunken hat. Schlüssel hat er keinen.

    Er weint jedes Mal und versteht nicht, warum er mir das antut. Er sagt, er müsste mich doch eigl. beschützen.

    Ich glaube ihm das auch, sofern er nüchtern ist.

    Wenn er getrunken hat, habe ich mittlerweile Todesangst vor ihm, da er unberechenbar ist.

    Ich hoffe wirklich, dass er in 2 Std. bei unserem Hausarzt ist und dieser im Helfen kann.

    Meine Mutter wird er nicht finden (er weiß nicht, wo genau sie wohnt), das beruhigt mich.

    Ich kann jedoch mit niemandem darüber reden.

    Im Hundesport wird er anerkannt und gefeiert, da kaum ein Partner diese Aufgabe übernimmt.

    Das gönne ich ihm auch und ich finde toll, dass er das macht, aber das rechtfertigt nicht alles andere.

    Ich habe eben mit ihm telefoniert, er ist wohl immer noch nüchtern und entschlossen, zum Arzt zu gehen.

    Ich kann das alles nur nicht mehr tragen, mich graust es vorm WE, ein falsches Wort, er zieht sich an und geht zur Tankstelle.

    Ich habe noch nie einen so lieben, aber sogleich einen so aggressiven Menschen in einer Person gesehen.

    Ich verstehe nicht, wieso ich nicht von ihm weg komme.


    Ach ja: Handy ist gesperrt - hatte ich in 40 Jahre nie - seit ihm musste ich es sperren.