Herzlichen Glückwunsch ✨🎉
Beiträge von Robyn
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Ich meinte nur, wenn der Leidensdruck so groß ist, wäre vielleicht eine professionelle Hilfe gut. Dass du schon eine hast habe ich entweder überlesen oder nicht mehr dran gedacht.
Ich wollte damit nicht ausdrücken, dass du hier nicht schreiben sollst.
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Hallo Svenja,
du scheinst einen großen Leidensdruck zu haben. Vielleicht solltest du dir professionelle Hilfe suchen. Vielleicht löst es die Zeit, vielleicht steckt aber auch mehr dahinter.
Ich wünsche dir viel Kraft.
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Danke BO, für deine nette Nachricht =). Ganz liebe Grüße
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Die Nachteule bin ich aber nicht immer ganz freiwillig :'). Mittlerweile gefällt mir der frühe Morgen besser. Ich war aber mal passionierte Nachteule.
Ich habe das Gefühl, dass ich das Lesen hier brauche, um mir die Tragweite des Alkoholismus im Bewusstsein zu halten. Ich habe mir fest vorgenommen es dieses mal anders zu machen und es hilft tatsächlich. Und ja, man fühlt sich nicht so alleine. Manches, das man liest, hätte man auch selbst schreiben können. Wie sich manches einfach so gleicht, bei so vielen unterschiedlichen Menschen.
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Hallo Stern,
ich gucke eigentlich, dass ich hier regelmäßig lese. Hilft mir, wenn mal die Gedanken Richtung Alkohol gehen. Schreiben fällt mir schon etwas schwerer. Bin generell einfach introvertiert. Jetzt ging es mir die letzte Zeit ziemlich schlecht und Alkohol spielte keine Rolle, auch gedanklich nicht. Ich war zu sehr mit mir und ein paar Problemen beschäftigt. Heute war der erste Tag, an dem es wieder etwas bergauf ging. Naja, wenn ich auf die Uhr schaue hat der zweite schon begonnen.Ich genieße es, nicht besoffen zu sein und den Tag voll mitzubekommen, versuche Hobbys wieder aufleben zu lassen und bin damit beschäftigt gesund zu werden. Damit ist meine Zeit schon sehr gefüllt. Es dreht sich nicht mehr alles um den Alkohol und ich bin viel freier. Ich bin aber trotzdem sehr vorsichtig und wo es jetzt wieder geht, werde ich hier wieder mehr lesen und vielleicht auch mal schreiben.
Danke für deine Nachricht :).
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Hallo Heuel,
ich erlebe es im Moment selbst auch, dass Dinge wieder hochkommen, die ich "weg" gesoffen habe. Alkohol kann ja einiges überdecken, aber es löst halt nix. Alkohol macht eigentlich alles nur schlimmer.
Mir hilft es zu akzeptieren. Wenn du im Moment auf der Couch liegst, dann ist das in Ordnung. Du kommst nicht in die Gänge, dann ist das auch völlig in Ordnung. Akzeptiere auch wenn du dich nicht gut fühlst. Dann ist diese Phase halt jetzt einfach da. Vielleicht kannst du dir Menschen suchen, ob hier oder im realen Leben, die dir einfach nur zuhören und da sind.
Ich wünsche dir viel Kraft.
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Hallo Perdita,
wäre es denn möglich wenn einer von den anderen die Abendessen übernehmen? So ganz habe ich deine Arbeitssituation nicht verstanden.
Ich bin zwar selbst noch ziemlich am Anfang und noch nicht lange abstinent, aber ich kann dir einfach mal schreiben was mir meistens hilft.
Z. B. habe ich mir aufgeschrieben warum ich nicht mehr trinken will. Da kamen auch so einige Gründe zusammen. Mir hilft es durch Schreiben Dinge zu verinnerlichen und es gibt einfach Situationen, in denen ich mir das durch lese, weil ich mir das nochmal präsenter in Erinnerung rufen musste. Heute habe ich mir darüber Gedanken gemacht wie toll es ist nüchtern zu sein und was alles dadurch besser ist. Ich trage das Geschriebene auch immer bei mir.
Dann habe ich eine Liste mit Dingen die ich tun kann, wenn die Sucht sich bemerkbar macht.
Ich bin gut zu mir und das jeden Tag, vor allem wenn es mir nicht gut geht. Z. B. genieße ich es zwischendurch ein heißes Getränk zu trinken, irgendwie löst das in mir ein wohliges zufriedenes Gefühl aus.
Menschen mit denen ich offen sprechen und denen ich im Notfall schreiben kann. Alleine das Schreiben hilft mir schon, wie ein lautes aussprechen. Brauche dann auch keine Antwort.
Im Forum lesen.
Das sind so Dinge die mir helfen. Aber jeder ist anders.
Vielleicht kannst du auch einfach sagen, dass du aufgrund von Medikamenten nichts trinken kannst, einfach um dir da selbst einen Riegel vorzuschieben. Es wäre ja irgendwie unangenehm wenn du dann plötzlich, nach so einer Aussage zum Wein greifen würdest.
Vielleicht fällt es dir auch nicht ganz so schwer bei den Abendessen. Zuerst hattest du auch Angst nach Hause zu kommen und hast dann gemerkt es klappt doch besser wie gedacht. Aber sich vorzubereiten ist schon eine gute Idee.
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Keine Ahnung wie ich mich ausdrücken soll, aber ich habe einfach das Bedürfnis zu betonen, dass es komplett egal ist, ob ne Sucht da ist oder nicht oder daran ernsthaft gearbeitet wird oder nicht. Da stimmt bei dem Kerl grundsätzlich etwas nicht. Da wird sich nichts ändern.
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Hallo Wifey77,
erstmal möchte ich dir sagen wie stark es von dir ist, dass du deinen Sohn aus der Situation rausgeholt hast. Das war bestimmt nicht einfach.
Ich selbst habe auch eine PTBS und Angststörung und kenne es gut selbst lange in Umständen zu verharren die eigentlich unerträglich sind. Gut das du in ambulanter Hilfe bist. Aber du musst schauen, dass du da raus kommst. Sonst wird es nicht besser. Vielleicht kann dir eine Frauenberatung helfen und dir Wege zeigen, aus dieser Gewaltspirale rauszukommen. Da ist ein sehr gewalttätiger Mann und das ist nicht ungefährlich, auch in falle einer Trennung nicht. Deswegen würde ich mir da wirklich Hilfe von außen holen.
Es hat nichts mit Loyalität zu tun, wenn du dich nicht wehrst, um die Konsequenzen von deinem Freund fernzuhalten, für die er verantwortlich ist. Das was du da schreibst hat auch nichts mit Liebe zu tun. Du befindest dich in einer Abhängigkeit und sein Spiel von Nähe und Distanz, seine Beleidigungen, der Liebesentzug soll dich schön klein halten. Ich schreibe es dir jetzt mal knallhart, wahrscheinlich bist du wirklich nur seine Putze, gut für Sex und sein Geldautomat. Er hält dich klein und gibt dir die Schuld für Dinge, für die er verantwortlich ist. Es gibt Menschen die benutzen einen zu ihrem Vorteil und das knallhart, bis nichts mehr von dir übrig ist. Er wird nicht ausziehen, damit würde er alle Vorteile verlieren.
Weißt du wem du was bedeutest? Deinem Sohn und du verlierst gerade wertvolle Zeit mit ihm. Und das für einen Menschen der dich wie Dreck behandelt. Befreie dich daraus. Ich hoffe durch dieses Forum findet bei dir ein Umdenken statt. Ich wünsche es dir und deinem Sohn. Auch wenn du dich Handlungsunfähig fühlst, du bist es nicht. Nur du kannst dich daraus befreien, sonst wird es immer so weitergehen.
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Also heute ist echt ein scheiß Tag :').
Immer wieder kommt der Gedanke nach Alkohol und Zigaretten auf. Ein Monat und zwei Tage kein Alkohol und ein Monat und 1 Tag keine Zigaretten. Natürlich werde ich nicht rauchen und schon gar nicht trinken, bin Zuhause und mach die ganze Zeit was, um mich abzulenken usw. Aber heute kommt der Gedanke danach trotzdem immer wieder. Oder eher so ein Gefühl, meine Gedanken sind "auf gar keinen Fall".
Naja, ich wollte es einfach mal aussprechen (schreiben). Bin froh wenn der Tag vorbei ist, der Tag heute nervt richtig.
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Keine Ahnung, ob das hier hin passt.
Für mich gehört es auch zur Ehrlichkeit dazu, sich mal über die eigene Opferrolle Gedanken zu machen. Die ist ein ganz schlechtes Mindset und wenn ich mein Denken dazu nicht ändere, dann kommen die Rückfälle und die werden dann leicht mit Ausreden erklärt, die meiner Meinung nach viel mit einem Opferdasein zu tun haben.
Ich meine jetzt nicht, dass niemand mal Opfer werden kann oder wurde, ich meine eher das verharren in dieser Rolle und das wegschieben von Verantwortung für sein eigenes Leben. In so einem Kreislauf steckte ich selbst mal fest. Für mich ist das ein vorgeschobener Grund, sich nicht gut damit auseinanderzusetzen, das man Alkoholiker ist.
Unterstützung und Hilfe von außen oder ein offener Umgang bringen nichts, wenn ich mir meiner eigenen Verantwortung nicht bewusst bin. Das gehört für mich zusammen.
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Montag, 27.01.2025, ARD, 20.15 h: Hirschhausen mit einer neuen Doku zur Macht des Alkohols (nicht nur auf die Trinker selbst bezogen).
Die dazu gerade veröffentlichten Vorberichte hören sich sehr interessant an, gut, dass sowas mal "zur besten Sendezeit" im Ersten kommt ...
In der ARD Mediathek kann man sich die Doku auch jetzt schon anschauen oder abspeichern für ein anderes mal.
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Ich weiß noch nicht genau, wie ich das hier nutzen möchte. Ich teste mich mal durch, ob das Schreiben über meine Gefühle und bestimmte Situationen sinnvoll ist (mir gut tut) oder ob ich doch mehr Leser bin.
Heute war mein Tag durchwachsen, eher traurig. Letztes Jahr hat meine Mutter sich dazu entschieden sich das Leben zu nehmen und heute habe ich Sie das erste Mal besucht (ergab sich einfach). Sie war Drogenabhängig und wir hatten kein gutes Verhältnis, zwischendurch haben wir versucht Kontakt aufzubauen, kurz und dann gab es meistens Streit und wir hatten manchmal Jahre keinen Kontakt. Es war aber schwer sich komplett von Ihr zu lösen.
Naja, man macht es zwar nicht, aber ich war so dreist und hab mir Ihre Tagebücher kurz nach Ihrem Tod durchgelesen. Ich konnte nicht gut loslassen. Wir hatten ein paar Monate vorher noch Streit.
Ein Tagebuch glich dem anderen, es ging nur um den Kampf gegen die Sucht. Entgiftung, Rückfall, Entgiftung, wieder Rückfall und das über viele viele Jahre. Das war irgendwie ein Spiegel in dem ich meine Gegenwart und vor allem meine Zukunft sah (ungefähr so, als Frodo in Galadriels Spiegel gesehen hat und für mich war es auch so dramatisch :')).
Ich sehe es als Warnung vor etwas was ich nicht will und als Chance jetzt was zu tun.
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Hallo Dietrich04,
ich würde einfach Mal meinen Senf zum Thema "Alkohol Zuhause haben" dazugeben 🙂🙃.
Ich war vor ca. 2 Wochen in einer Situation, die mich unheimlich getriggert hat, eine Situation, nach der ich mir normalerweise was zu Trinken geholt hätte. Da war ich unterwegs. Bin dann mit viel Wille ans Geschäft vorbei gefahren, nach Hause. Hätte ich Alkohol Zuhause gehabt, dann hätte ich gar nicht gewusst wo ich erstmal hinfahren sollte. Mein Zuhause wäre in der Situation keine Option gewesen, kein Safe Place.
Jeder kann sich immer was besorgen, egal ob man in der Nähe einer Partymaile wohnt oder nicht. Für einen Ort, an dem man sicher ist, muss man sorgen und der kann auch echt entscheidend sein. Für mich zumindest.
Wünsche dir alles Gute und viel Kraft.
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Danke für die Freischaltung und die Wünsche

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So ganz Ärztefrei bin ich nicht. Regelmäßig hab ich jetzt auch schon länger nicht getrunken. Also mal eine Woche, mal Fünf Tage, mal zwei Wochen nichts. Aber auch mal ne Woche jeden Tag usw. Ich weiß, dass ein Entzug begleitet werden soll und wäre irgendwas gewesen, dann wäre ich sofort ins Krankenhaus. Im Dezember gab's ne Blutabnahme und letzte Woche gab's ein EKG.
In mir herrscht ein festes Nein mit Ausrufezeichen, wenn der Gedanke oder das Verlangen nach Alkohol hochkommt. Mein Mindset hat sich weiterentwickelt. Ich verwende dann Skills oder hab Familienmitglieder bei denen ich mich melden kann. Suchtdruck hält normalerweise nicht lange an, wenn man sich nicht hineinsteigert oder besser gesagt, wenn man sofort handelt. Aber mir ist bewusst, dass das nicht reicht. Deswegen meine Anmeldung hier. Die Anonyme Selbsthilfegruppe ist mir einfach lieber.
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Hallo zusammen,
ich bin 37 Jahre alt, Alkoholikerin und hab jetzt seit 21 Tagen nicht getrunken. Ich weiß schon lange, dass ich süchtig bin und nie wieder trinken darf/möchte. Mir fällt es sehr schwer hier überhaupt was zu schreiben, ich schreib einfach Mal grob was über meinem Suchtverlauf.
Ich bin mit Sucht aufgewachsen. Mein Opa war schon Alkoholiker und ich bin in einem Drogenzuhause großgeworden. Saß als Kind mit beim Dealer meiner Mutter und ich fing selbst schon früh an zu konsumieren.
Mit Anfang 20 hatte ich einen Punkt erreicht, wo ich nicht mehr konnte. Ein Arzt sagte mir, dass ich mein komplettes Umfeld hinter mir lassen muss, sonst wird das nix (Klinik und Krankenhaus hatte ich da schon hinter mir). Also hab ich mir eine neue Wohnung genommen, ne neue Handynummer, Hilfe bei der Drogenberatung geholt und alle Kontakte abgebrochen.
Tja, und irgendwann kam die Suchtverlagerung. Keine Ahnung wann genau, nicht sofort, aber es fing dann mit kleinen Bierflaschen an. Tatsächlich mag ich keinen Alkohol, es riecht und schmeckt nicht. Hab es getrunken, um mich gut zu fühlen, um schlafen zu können usw. Ich hab der Alkoholabhängigkeit schön weit die Türe geöffnet, irgendwann wurde aus Bier Wein und die Mengen immer mehr. Vor ca. 6 Jahren war ich dann bei fast jeden Tag saufen angekommen.
2023 bin ich dann zur Entgiftung, damit ich auch eine Therapie anfangen konnte für meine Psyche. Ich war dann 3 Wochen auf der Entgiftungsstation und dann noch einige Wochen auf einer anderen. Naja, Zuhause fing ich dann doch wieder zu trinken an. Mein Mindset war noch nicht das richtige, aber es ist seitdem noch so einiges passiert und ne Veränderung fand statt.
Immer wieder versuchte ich seitdem aufzuhören. Ich muss auch echt sagen, dass es deutlich schwieriger ist, wie damals mit den Drogen (für mich). Einfach allein schon, weil Alkohol so Billig ist und überall verfügbar.
Naja, vor einem halben Jahr fing es dann auch an, dass ich Angstzustände vom Alkohol bekam. Hab ich getrunken, konnte ich die ersten 2-3 Tage danach nichts trinken, weil ich mit Angst und Panik vorm sterben usw. beschäftigt war. Es war schon lange so, dass die ersten 1-2 Gläser mich Überwindung gekostet haben und allein vom Geschmack und Geruch her, war es schwierig sich nicht zu übergeben.
So damit ich mal zum Ende komme, ich will Leben und ich möchte Abstinenz sein, mein restliches Leben. Meine Familie weiß bescheid und die unterstützten mich. Wenn ich 2 Monate geschafft habe, dann könnte ich über die Suchtberatung eine Ambulante Maßnahme machen, mit Selbsthilfegruppe usw. Bin mir damit aber noch nicht sicher, obwohl ich hier anonym bin, fällt es mir hier schon sehr schwer (wie wahrscheinlich fast jedem anderen hier). Ich bin eigentlich eher verschlossen und absolut kein offener Mensch. Aber es wäre schon wichtig sich mit der Alkoholabhängigkeit zu beschäftigen und evtl. auch einen Ort zu haben, wo man sich austauschen kann.
Alkohol habe ich keinen hier, hab immer nach Bedarf gekauft. Nach den ersten 1-2 Gläsern gab es dann auch kein Halten mehr und es wurde getrunken bis alles leer war.