Beiträge von Sundancer

    3 Monate sind vergangen ... auf und ab ging es.

    2 Monate hatten wir eine trockene Zeit, im letzten Monat ging es wieder los, wobei gestern der schlimmste Tag gewesen ist ... einmal richtig zugelangt.

    Ich bin mir auch nicht sicher ob sie nicht die ganze Zeit heimlich konsumiert hat.

    Meine Frau bekommt wegen Depressionen starke Medikamente, die musste sie vor 10 Tagen wegen Unverträglichkeit absetzen.

    Ob die Depressionen die Ausrede sind um den Alkoholmissbrauch zu rechtfertigen kann ich nicht sagen, die Ärzte behandeln die jedenfalls wegen Depressionen.

    Ich muss und werde meine Kinder schützen, deshalb ist handeln angesagt. Ich werde ihr heute mitteilen das ich unsere Ehe beende, keine Scheidung vorerst ... das wird nicht funktionieren.

    Sollte es eskalieren, werde ich sie auffordern das Haus zu verlassen.

    Ich hoffe ich finde bei euch ein wenig Hilfe, ich bin in diesen Dingen mit Ämtern und Anträgen echt ein DAU.

    Ich habe Angst, die Situation ist sehr häufig umgekehrt das es Probleme mit dem Sorgerecht geben wird.

    Typisch Deutsch .... der Vater ist der Verursacher und wird rausgeworfen ...

    Das hat sich in der Gesellschaft so manifestiert, leider sieht die Realität anders aus.

    Meine Firma wird in 2 Monaten geschlossen, ich bekomme eine kleine Abfindung und 12 Monate Lohnfortzahlung ... das ist die beste Nachricht im Moment für mich.

    Ich habe 12 Monate Zeit für die Kinder, einiges zu regeln und im Falle des schlimmsten mich vorzubereiten.

    Auf gut deutsch, ich könnte gerade in einen Eimer kotzen. Ich fühle mich schlechter als Co als meine bessere Hälfte.

    Helfen und kontrollieren habe ich direkt nach meiner Anmeldung hier im Februar eingestellt.

    Entweder sie hilft sich selber, oder sie wird verlieren.

    Das was mich fertig macht, ich kann mir den Hintern aufreißen wie ich will, rin Vater ist niemals ein Ersatz für die Mutter.

    Ich melde mich zurück, die letzten 3 Tage waren tolle Familientage. Wir haben zusammen sehr viel Spaß gehabt ... aber weil der Teufel im Detail steckt und sich diese Normalität einschleicht komme ich immer mal hierher um mich daran zu erinnern.

    Ich habe mit meiner Frau heute gute offene Gespräche geführt ohne in eine Richtung zu gehen das irgendwelche Versprechungen im Raum stehen ...

    einfach eine objektive Bestandsaufnahme was aktuell ist, und was in der Vergangenheit falsch gelaufen ist zb. in der Therapie und der Gruppe der AA.

    Ich versuche das die Tage einmal zusammen zu fassen, und schreibe es hier rein.

    Um aus dem eigentlichen Rhyhmus rauszukommen ist jetzt mal ein Spaziergang angesagt ... das gute Wetter muss man ausnutzen.

    Ich bin dankbar hier lesen zu können.

    Whitewolf

    Du hast Recht, ich versuche die Gedankengänge zu verstehen wie es zu den Auslösern kommt.

    Du hast auch damit Recht das ich vieles nicht nachvollziehen kann.

    Was ich nicht wusste ist, das der Alkohol dich den Rest deines Lebens begleiten wird ... ein Beispiel

    Ich werde freie Zeit nutzen um hier im Forum einiges zu lesen, da werden für mich viele offene Fragen bleiben ... ich hoffe das ich dann nicht nerven werde.

    Wie lange ich den Weg mitgehen werde ?

    Keine Ahnung, ich bin ein störrischer oller Bock ... aufgeben ist immer die letzte Option.

    Was mir klar geworden ist ... Raus aus der Co Rolle.

    Sie muss akzeptieren das sie, auch wenn es unregelmäßig ist mit dem trinken akuell ein nasser Alkoholiker ist.

    Mal so am Rande bemerkt, das Forum hat in dieser kurzen Zeit mir persönlich mehr gebracht als die Gespräche mit den Experten aus der Therapie von meiner Frau, und ich denke da ist Redebedarf warum ihr das nichts gebracht hat und sie an den Gruppenterminen nicht mehr teilgenommen hat.

    Nächste Woche steht ein Gespräch mit der Hausärztin an.

    Ich danke euch

    Ich habe einige Beiträge gelesen, da ist vieles was mich überrascht.

    Auf jeden Fall werde ich meine Einstellung ändern, die ersten Schritte sind gemacht. Mein Beratungstermin dauert jetzt ein wenig weil ich den Paartermin gecancelt habe.

    Wie ist das mit dem Saufdruck, kommt der plötzlich oder schleicht der einfach im Kopf herum ?

    Nützt in diesen Momenten eine Ablenkung wie einfach Spazieren gehen, oder eine kreative Beschäftigung ?

    Ich danke euch für die Ratschläge.

    Ich werde mir einen Termin für ein Einzelgespräch besorgen.

    Meiner Frau habe ich erklärt das ich sie nicht mehr indirekt bei ihrer Sucht unterstützen werde. Sie muss mit den Konsequenzen selbst klar kommen und lernen es zu akzeptieren das sie Suchtkrank ist. Ich habe für den Rest der Familie entschieden jetzt die Reißleine zu ziehen.

    Meine Frau ist heute wieder zur Arbeit gegangen, ich nutze die Zeit um ihre Verstecke abzusuchen ... kennt bestimmt der eine oder andere.

    Mal schauen was das Wochenende bringen wird ...

    Die Kirsche auf der Sahnehaube war heute ein Telefonat mit meiner Schwiegermutter. Mitten in der Nacht wurde sie durch den älteren Bruder meiner Frau geweckt ... er ist Suchtkrank und hatte einen Absturz.

    Es gibt Tage, da sollte man besser einfach im Bett bleiben.

    Sie trinkt nicht vor den Kindern, die 2 älteren haben die Abstürze schon miterlebt. Ich rede mit ihnen offen über unsere Probleme, auch habe ich ihnen Erklärt das Alkoholsucht eine Krankheit ist und es Zeit braucht.

    Sie wissen das ich/wir uns externe Hilfe holen um unsere Probleme zu lösen. Der jüngste realisiert die Situation nich nicht, aber er ist für mich der Ausschlag gewesen jetzt etwas zu unternehmen.

    Eine Frage in die Runde:

    Ich könnte einen Beratungstermin bekommen, sollten wir zusammen als Paar dort hingehen ?

    Auf der einen Seite bin ich, und die Kinder ... wir brauchen Hilfe wie wir uns verhalten sollen um nicht in die Coabhängigkeit zu gelangen, finanzielle Fragen und Notfallfahrplan.

    Auf der anderen Seite die Sucht meiner Frau, der Alkohol und das sie realisiert das sie sich selber und ihre Familie damit zerstört.

    Single oder Paartermin ... eure Erfahrungen ?

    Ich melde mich zurück:

    Sie kam gestern Abend zurück, mir hat ein Blick gereicht um zu sehen das sie getrunken hat. Ich habe ihr gesagt das ihr Essen im Backofen steht, und ich kein Interesse habe zu diskutieren.

    Ihr kennt diese Versuche zu reden ?

    Mann spricht den Alkohol an, es wird runtergespielt, sie fühlt sich beleidigt und angegriffen ....

    Ja, sie tut mir leid und es schmerzt sie so zu sehen. Ob sie heute noch arbeiten geht weiß ich nicht. Den Job hat sie jetzt 30 Tage, sie hat durchgezogen bis jetzt weil wir das zweite Einkommen benötigen um die finanziellen Verluste der letzten 3 Jahre auszugleichen.

    Eine Spirale ist entstanden durch den Jobverlust. Arbeitslos, Krankenhaus, Therapie ... neuen Job nach wenigen Tagen geworfen.

    Ich denke das der Trigger zum trinken gestern ein Vorfall in der Schule der Kinder gewesen ist ... SEK Einsatz

    Ich mache mir heute einen Termin in einer Beratungsstelle, ich bin überfordert und müde.

    Ich möchte meine Frau zurück haben,auch die Mutter für unsere Kinder.

    Ich hasse Alkohol, mein Vater war auch harter Alkoholiker. Nach der Scheidung unserer Eltern bin ich bei der Mutter in der Gastronomie groß geworden.

    Da war ich 13 Jahre alt wo ich folgendes gelernt habe.

    Was hat ein Dachdecker, ein Opernsänger und ein Jurist gemeinsam wenn sie sich in die Hose pinkeln ?

    Richtig, sie sind Alkoholiker

    Hart, nicht nett aber die Wahrheit.

    Ich entschuldige mich, der Ort hier ist gerade der einzige Platz wo ich das abladen kann bis ich Beratung bekommen kann.

    Ich schreibe später weiter ...

    Hallo ihr,

    ich sitze gerade auf der Couch und warte auf meine Frau ... sie ist Alkoholiker und ich denke sie hat auf dem Rückweg von der Arbeit irgendwo etwas getrunken.

    Es ist keine 48 Stunden her wo wir wieder einmal darüber diskutiert haben ...

    Ich bin traurig

    Ich bin wütend

    Ich bin enttäuscht und erschöpft

    Ich bin 55 Jahre Alt, meine Frau *edit und wir haben 3 Kinder *edit

    Meine Frau trinkt seit einigen Jahren heimlich, wir hatten und haben deswegen viele Sorgen und Probleme.

    Vor 3 Jahren hat sie wegen einer Alkoholfahrt ihren Führerschein für 12 Monate verloren. Auch ihren Job hat sie deswegen verloren, sie hatte 2 Aufenthalte in der Klinik und an einem Programm teilgenommen.

    Rückwirkend kann ich sagen das es vergebens war. Es geht eine Weile gut und sie ist trocken ... dann kommt ein Trigger und die hält an der Tankstelle

    Stress und Angstbewältigung

    Ich kann nicht mehr, ich bin müde

    ... deshalb habe ich mich hier registriert, und vorgestellt

    Es ist mein erster Schritt, ich schreibe bewusst jetzt nicht weiter ... ich musste ein Anfang setzen und das ist meine Vorstellung hier.

    Ich versuche zu schlafen, in 5 Stunden muss ich für die Kinder da sein um sie für die Schule fertig zu machen.

    Werde ich auf meine Frau warten ?

    Ich glaube nicht, ich liebe sie aber ich bin am Limit ...