Biene1963 - neu im Forum

  • Hallo Zusammen,

    Bin vom Arzt zurück und Sie unterstützt meine ambulante Entgiftung! Hat verständnisvoll reagiert..bin 3 Tage krankgeschrieben,um meinen Kopf zu sortieren und mir neue Strategien zu überlegen

  • Super!
    Ich habe nach dem ersten Arztbesuch große Erleichterung verspürt.

    Wie sehen deine nächsten Tage aus, hast du einen Folgezetmin?

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Du hast dich für einen ärztlich begleiteten Entzug entschieden, was die richtige Entscheidung war.

    Hier sende ich dir den Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und kurz etwas schreiben.

    Nach der Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Biene.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich soll in einer Woche wiederkommen und wenn es mir schlecht geht,soll ich mich melden

    Und ja ich bin auch sehr erleichtert,es offen gemacht zu haben

    Sehr gut, dass Du nochmal bei dem Arzt warst und mit offenen Karten gespielt hast.

    Wie geht es Dir denn heute, Biene?

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Biene,

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Vielleicht noch ein paar Worte zu meinem Trinkverhalten....ich trinke überwiegend Wein. Bier schmeckt mir nicht...und wenn ich anfange,unter der Woche abends am Wochenende manchmal schon ab 16.00Uhr ist eine Flasche Wein schnell leer,obwohl ich Sie mir immer einteilen möchte,es aber nicht kann...und das täglich...seit meiner Reha im Dezember 24 habe ich / konnte ich keine Trinkpause mehr einhalten....trotz wiederholter Vorsätze....wenn ich das so aufschreibe fühle ich grosse Scham ,finde es erbärmlich,dass es mir bisher nicht gelungen ist

    Das ist so ziemlich genau das, was ich vor fast 4 Jahren hier geschrieben habe.

    Kontrollverlust war das sicherste Zeichen gewesen, dass ich Alkoholiker geworden bin. Das war mir vollkommen klar. So oft ich mir auch ganz fest vorgenommen habe: Ab morgen trinkst du nichts mehr, so oft bin ich am nächsten Tag wieder mit Alkohol nach Hause gekommen und ich habe erst aufhören können zu trinken, als alles alle war (und das noch nicht mal immer, oft bin ich abends noch mal rüber zum Supermarkt….) oder ich ins Bett gefallen bin.

    Ich habe mich so sehr geschämt, dass ich mich getraut habe, irgendwem von meiner Sucht zu erzählen. Diese Scham hielt mich gefangen, viele Jahre lang.
    Hier las ich von so vielen Frauen, die auch Alkoholiker geworden sind. Da fiel so eine unglaubliche Last von mir, dass ich oft einfach da saß und geweint habe ….. Ich bin nicht die einzige Frau, die sich so weit in die Sucht gesoffen hat. Es gibt so viele. Und es gibt so viele, die jetzt nüchtern sind. Da wusste ich: Das schaffe ich auch.
    Ich konnte endlich akzeptieren, dass es jetzt ist wie es ist: Ich bin Alkoholiker und das werde ich bis an mein Lebensende bleiben.

    Es gibt zwar keinen Weg aus der Sucht raus, die Alkoholsucht ist nicht heilbar. Aber sie geht mit absoluter Abstinenz zum Stillstand zu bringen. Das war für mich auch eine ganz wichtige Erkenntnis. Das wusste ich ja gar nicht. Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass ich für den Rest meines Lebens in meinem Lügengerüst weiter saufen muss.

    Ich habe hier alles gelesen und die Erfahrung der Anderen aufgesaugt als müsste ich sie in mir drin archivieren. Es gibt so viel hilfreiches hier.
    Hier findest du eine wahre Schatzkiste an Erfahrungen. Lies dich in Ruhe ein, nimm dir mit, was dir passend erscheint und hinterfrage ruhig, was unklar ist. So konnte ich meinen Weg finden.

    Ich wünsche dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hallo Zusammen,

    Habe sehr schlecht geschlafen trotz .... edit ...mein Kopf rattert rund um das Thema Alkohol....was alles war unter Alkohol und jetzt steht die Abstinenz wie ein Riesenberg vor mir....bin froh,dass ich krank geschrieben bin und Zeit zum Nachdenken und Sortieren habe....und mich nicht gleich wieder um Andere kümmern darf,/muss....ich muss auch mit dem rauchen aufhören...tut mir auch nicht gut....fühle mich dünnhäutig und verletzlich...kennt Ihr das??? Liebe Grüssr von Biene

    2 Mal editiert, zuletzt von Hartmut (22. Mai 2025 um 11:23) aus folgendem Grund: Keine Medikamentennamen nennen, danke. Hartmut

  • Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Online Therapie Angeboten??

    Willkommen bei uns.

    Nun ist der erste Schritt gemacht, und es ist sinnvoll, erst einmal alles zu betrachten, was möglich ist. Therapien sind allerdings immer nur so hilfreich, wie man bereit ist, sie anzunehmen. Sie sind bei jedem unterschiedlich.

    Ich selbst hatte keine und bin durch dieses Forum trocken geworden und geblieben. Hier gibt es einen Wegweiser mit den Grundbausteinen, der bereits pragmatische Tipps liefert, wie ein trockenes Leben gestaltet werden kann.

    Hast du ihn schon entdeckt?

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • ich muss auch mit dem rauchen aufhören...tut mir auch nicht gut....fühle mich dünnhäutig und verletzlich...

    Hallo Biene,

    erstmal eins nach dem anderen. Die Abstinenz ist erstmal das Wichtigste.

    Das Nicht-Rauchen kannst Du auch noch viel später angehen. Das wäre zu viel auf einmal.

    Die erste Zeit ist sehr schwierig und aufwühlend für fast jeden Alkoholiker, der am Anfang seiner Abstinenz steht.

    Es verändert sich sehr viel auf einmal und die Psyche braucht eine ganze Weile, um wieder auf ein normales Level zu kommen. Sei verständnisvoll und rücksichtsvoll zu Dir selbst.

    Du heilst von einer schweren Krankheit!

    Und für den Austausch hast Du Dich hier angemeldet, hier kannst Du über alles schreiben, was Dich bedrückt. Hier findest Du immer einen Ansprechpartner, der Dir zeitnah antwortet.

    Wir haben das selbst durch und ich kann mich noch gut an meine Anfangszeit erinnern. Das Forum war und ist mir immer eine grosse Stütze. So kann es auch für Dich sein, wenn Du Dich darauf einlässt.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • mein Kopf rattert rund um das Thema Alkohol....was alles war unter Alkohol und jetzt steht die Abstinenz wie ein Riesenberg vor mir.

    Hallo Biene,

    Schön dass du hier in der SHG bist.
    Am Anfang meiner Abstinenz ging alles nur in kleinen Schritten.

    Habe auch viel geschlafen und literweise Wasser getrunken. Genug zu essen und zu trinken und eben viel schlafen.

    Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg in die Freiheit 🍀

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    🦋 Heute trinke ich nicht 🦋 Heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Die ersten Tage des Entzugs sind anstrengend, aber es wird besser, ganz bestimmt.
    Gegen den riesen Berg der Abstinenz hilft, von einem auf den nächsten Tag leben, gut für sich sorgen, mit Essen und Trinken und Ruhe für Deinen Körper.
    Nach jahrelangem Alkoholkonsum hat sich der Körper und die Psyche auf Alkohol eingestellt.
    Jetzt fehlt plötzlich der Alkohol und Körper und Seele geraten ganz schön unter Stress.
    Die körperliche Entgiftung ist in der Regel in einigen Tagen durch, die Psyche braucht wesentlich länger.

    Eines habe ich auch gelernt, durch jahrelange Sauferei habe ich Körper und Seele dahin gebracht, wo ich am Ende stand.
    Dann kann ich nicht erwarten, das alles in Tagen wieder ins Lot kommt. Gib dir Zeit und gönne dir Ruhe.

    Ich habe dieses Forum am Anfang intensiv genutzt, hier musste ich nichts erklären, weil jeder wusste, wovon ich rede. Hier wurde ich verstanden.
    Das hat mir geholfen, den Gedankenkreisel zu beruhigen und mich den Antworten der vielen Fragen anzunähern.

    Du wirst stetig Fortschritte feststellen und du wirst spüren, ob du mehr Unterstützung brauchst.
    Dies kannst du auch mit deinem Psychologen besprechen.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Zusammen,

    Danke für die wertvollen Kommentare und Feedbacks!!Tut gut,dass ich mich immer mitteilen kann und auch das Gefühl zu haben,verstanden zu werden.

    Ich versuche mir jetzt den Druck, den ich mir mache, rauszunehmen.

    Das ist auch ein Muster von mir, mit viel Anstrengung meine Ziele schnell erreichen zu wollen oder gemocht zu werden....

  • mit viel Anstrengung meine Ziele schnell erreichen

    In dem Fall handelt es ich jetzt um einen Dauerlauf. Denn, ob die lebenslange Abstinenz erreicht wurde, weißt Du erst, wenn Du tot bist. 8)

    Ich habe so ein Kärtchen mit dem Gestern-Heute-Morgen-Spruch. Vielen hilft am Anfang nur an "heute" zu denken. Heute trinke ich nichts.

    Gestern ist schon vorbei und morgen hat noch nicht angefangen. Ich brauche nur heute keinen Alkohol zu trinken. Das ist nicht so schwer. So reiht sich dann ein "heute" an das andere. Mit der Zeit ändert sich die innere Einstellung und aus nur "nicht dürfen" wird "nicht wollen". Also in Form von "gar keine Lust mehr". Dann wird es viel einfacher und es schreckt auch nicht mehr so, in die Zukunft zu schauen.

    Etwas nicht zu machen, dass ich nicht will, ist nicht mehr schwer. Das ist aber am Anfang eben auch erst "morgen". Aus dem Grund der Tipp mit dem "heute" denken, von mir.

    Das Kärtchen kann ich Dir nicht geben. Aber Du kannst danach googeln.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

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