Gestern wollte ich noch einen Eisbecher mitnehmen. Schwarzwälderkisch, Pfirsich mit Eierlikör waren die einzig fruchtigen. Tja, dann eben kein Eis.
Beiträge von aennie
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Im den Geschäften ignoriere ich die Flaschen völlig, interessieren mich nicht. Das klappt sehr gut.
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Ich habe bei mir auch 2 Arten von Suchtstimme festgestellt: die einfache, leicht zu durchschauende erinnert mich an das Krokodil im Kasperletheater. Ihr kurzes Aufblitzen erkläre ich mir mit der Macht der Gewohnheit, die der Sucht zugrunde liegt, denn: Gelernt ist gelernt - in meinem Fall über Jahrzehnte 😩.
Kaum nehme ich sie wahr, ist sie auch schon wieder weg. Das macht mir keine Angst, erinnert mich nur zuverlässig an meine Sucht.
Die andere, hinterlistige Ausprägung meiner Suchtstimme erinnert mich an die Schlange Kaa im Dschungelbuch. Sie erscheint nicht oft, geht dann aber deutlich geschickter vor, geradezu hypnotisierend versucht sie mir Alkohol als Lösung aufzunötigen.
Diese Variante flößt mir Respekt ein, da sie sich gut tarnt - z. B. einmal als plötzliches Gefühl, abends unbedingt noch einkaufen zu müssen, obwohl ich alles wirklich Nötige im Haus hatte.
Ihr Auftauchen erkläre ich mir eher mit einem inneren Ungleichgewicht, das mich für die Suchtstimme angreifbar macht.
Vielleicht kannst Du mit diesen Bildern etwas anfangen oder eigene für Dich finden, die Dir helfen ...
Bis ich merkte: Wenn Du jetzt noch mal losfährst, kannst Du für nichts garantieren und kaufst womöglich Alkohol.
Genauso war das.
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Gern hier bei mir, auch gerne noch von anderen. Weil wer weiss was mir da noch blüht.Vielleicht gibt es ja noch mehr Arten dieser fiesen hinterhältigen Stimmen.
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Ich habe bei mir auch 2 Arten von Suchtstimme festgestellt: die einfache, leicht zu durchschauende erinnert mich an das Krokodil im Kasperletheater. Ihr kurzes Aufblitzen erkläre ich mir mit der Macht der Gewohnheit, die der Sucht zugrunde liegt, denn: Gelernt ist gelernt - in meinem Fall über Jahrzehnte 😩.
Kaum nehme ich sie wahr, ist sie auch schon wieder weg. Das macht mir keine Angst, erinnert mich nur zuverlässig an meine Sucht.
Die andere, hinterlistige Ausprägung meiner Suchtstimme erinnert mich an die Schlange Kaa im Dschungelbuch. Sie erscheint nicht oft, geht dann aber deutlich geschickter vor, geradezu hypnotisierend versucht sie mir Alkohol als Lösung aufzunötigen.
Diese Variante flößt mir Respekt ein, da sie sich gut tarnt - z. B. einmal als plötzliches Gefühl, abends unbedingt noch einkaufen zu müssen, obwohl ich alles wirklich zNötige im Haus hatte. Bis ich merkte: Wenn Du jetzt noch mal losfährst, kannst Du für nichts garantieren und kaufst womöglich Alkohol.
Ihr Auftauchen erkläre ich mir eher mit einem inneren Ungleichgewicht, das mich für die Suchtstimme angreifbar macht.
Vielleicht kannst Du mit diesen Bildern etwas anfangen oder eigene für Dich finden, die Dir helfen ...
Ja, Rennschnecke. Da kann ich etwas mit anfangen. Genauso war es Heute Morgen. Ich hatte alles da, brauchte nicht in die Stadt. Da war ich ja auch gestern schon und meine Besorgungen gemacht.
Ich war schon mich am fertig machen und denk: Nee, was soll das, da stimmt was nicht.
Schön - natürlich nicht schön- dass es anderen auch so passiert. Ich dachte schon nun drehe ich bald durch. Dauert nicht lange und ich kann mich einweisen lassen.
Ein inneres Ungleichgewicht, ok. Und was machst Du dann ?
Ich habe dann mit meiner Waschaktion angefangen (am Ende wurden es drei Maschine und alles trocken geworden 🙂) und hier noch rumgewühl und da noch rumgewühl, nicht zur Ablenkung, sondern das passierte einfach so. Im Kopf kreiste dabei alles mögliche rum. Irgendwann hätte ich die Nase voll davon, habe Mittag gegessen und autogenes Training dann gemacht. Danach wurde es dann endlich ruhiger im Kopf.
Die Stimme piepte paar mal auch noch, aber die ignorierte ich völlig. Da hatte ich nun echt keinen Bock mehr drauf.
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Huhu Blendi,
findest du das wirklich so schwierig? Ist die Suchtstimme so subtil bei dir? Oder woran liegt das?
Ich erkenne sofort, wenn meine Suchtstimme um die Ecke kommt.. Aber so schnell wie sie kommt, verschwindet sie auch wieder, denn ich diskutiere nicht mehr mit ihr und hab genug wichtigeres zu denken bzw. auch manchmal einfach gar nichts zu denken.🙃
Ja, Kuswechsel, ich finde es wirklich schwierig.
Sonst kam son: Hey, schönes Wetter, können wir doch nen kleinen Sekt.
Und nun wurde mir das ganze als schöner Auflug in die Stadt schmackhaft gemacht. Das ist für mich gerade ne andere Liga, die ich so noch nicht kannte. Gut das mein Bauchgefühl sich gleich meldete und ich nochmal inne gehalten habe .
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Hatte jetzt tatsächlich auf ein : "Das hast Du gut gemacht Blendi" von hier gehofft.
Aber Du hast recht Alex. Diskutiere ich mit dem Aas, bekommt es ja wieder Zuwendung von mir. Ich muss da rigoroser sein.
Stinkefinger zeigen, kurz schütteln und dann in meinem Denken weiterdenken, nicht mit dem des Suchthirnes.
Ist aber auch echt schwierig zu unterscheiden welches Hirn mir da gerade einen Vorschlag macht. Bin aber schon stolz, dass ich das falsche Hirn von mir vorhin erkannt habe, weil in die Stadt und mir was schönes kaufen mache ich sonst schon gerne. Aber mir kam da für Heute wieder etwas komisch bei vor. Deshalb dachte ich dann nochmal drüber nach und erkannte wer da zu mir spricht.
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Guten Morgen ihr Lieben.
Habe gut geschlafen. Kopfweh ist leider immer noch da. Ok, nehme ich jetzt einfach so hin. Gestern ging es über den Tag auch weg, also wird es das Heute auch. Punkt.
Mein Suchthirn arbeitet da jetzt wieder. Merke ich schon. Sagt: Geh raus, in die Stadt, kauf dir was schönes.Dann geht das Kopfweh schon weg.
Nee, nee. Weiss doch was dann in der Stadt passiert. Dann geht das da weiter.: Schau mal, nun hast Du Dir was schönes gekauft, die Leute sind alle freundlich, das Wetter schön, Kopfweh nun auch weg. Geh nun noch in den Supermarkt, leckeres fürs Mittagessen kaufen...
Und bin ich dann im Supermarkt dann klatscht es mir wieder dieses fette "Alkohol" um die Ohren.
NEIN danke, habe ich gesagt, ich weiss was du wieder vorhast. So verarschen wie letzte Woche lasse ich mich nicht noch mal von dir.
Ich bleibe Zuhause! Das Wetter ist schön, ja. Deshalb mache ich jetzt die Waschmaschine an, kann ich die Wäsche nachher zum Trocknen,raushängen, riecht die dann viel frischer. Ansonsten tüddel ich hier Zuhause "schön" rum, brauche nichts schönes gekauftes gerade und was gutes zum Mittagessen habe ich auch da. Und sollte ich später noch weggehen wollen, tja, dann dahin wo ICH hin will und nicht dahin, wo Du mich gerade mit deinem fiesem Hintergedanken hinlocken willst.
Blödes Mistsück das.....
Uups 😉
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Habe ich zurzeit auch. Vielleicht etwas wetterfühlig und der Kreislauf muss sich langsamer anpassen als sonst.
Übrigens ist es nicht unüblich, Symptome auf das Absetzen des Saufens zu deuten, jedoch bleibt es hypothetisch, sonst könnte ja der Eindruck entstehen, Saufen hilft und hat gute Eugenschaften.
👍
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Ich war vor 2 Wochen erst zur Kontrolluntersuchung bei der Kardiologin. Ekg, Ultraschall und Blutdruck alles voll in Ordnung. Also so weitermachen sagte sie. Dass ich das Medikament nicht mehr brauchte über Monate freute sie sehr. Solle es aber wie bislang bei Bedarf in kleiner Menge nehmen.
Ja, kennen viele so nicht mit dem nach Bedarf. Ist aber so.
Klar werde ich jetzt nochmal einen Termin ausmachen, um das abzuklären.
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Hast Du das mit Deinem Arzt besprochen?
Was ?
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Hallo Ihr Lieben.
Habe gut geschlafen, auch lange genug.
Die Kopfschmerzen waren gleich wieder da. Habe ich den Blutdruck gemessen. Ja, ein erhöhter Wert, bei dem ich eine Tablette nehmen soll.
Die Tabletten nahm ich jahrelang je nach Bedarf ein. Wann war der Bedarf da?....nach zu heftigem Saufen oder negativem Stress. Ok. Nun war der Bedarf seit meiner Abstinenzzeit nicht mehr gegeben. Also ein Viertejahr nicht genommen. Letzte Woche dann paar Tage wieder (negativer Stress wegen Zahnarzt).
Wie ich die Tablette Heute Morgen nehme, denke ich so bei mir schaust mal in den Beipackzettel, vielleicht steht da was von Kopfschmerzen, als Nebenwirkung.
Und siehe da, nicht nur das. Auch : Müdigkeit, Schwäche, Benommenheit, Stimmungsschwankungen, selten auch Depressionen.
Wollte ich gerade nur mal so loswerden. Mir erklärt sich da einiges draus. Muss nicht sein, kann aber.
Nichtsdestotrotz: Ich bleibe weiterhin wachsam.
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Danke für die vielen Antworten. Hatte sich nun überschnitten, aber egal. Waren viele Antworten bei mit denen ich etwas anfangen kann.
Ich werde es nun abtun mit einer ganz ganz fiesen Masche des Suchthirnes.
An den Triggern heute morgen war ich selbst Schuld. Ich wusste im Vorfelde ja schon dass das passieren kann. Da war ich aber vorbereitet. Und weiss nun aber auch, Minimierung ist alle Male besser wie die beste Vorbereitung. Jedenfalls für mich jetzt, wo ich ja noch ganz am Anfang stehe.
Vielen lieben Dank euch allen.
Und ja, ich werde tippeln bis mir die Finger bluten, wenn was ist. Nur durch eure Antworten kann ich lernen und verstehen. Danke
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Ich glaube ich drücke mich falsch aus.
Ich trank früher nicht um Depessionen wegzumachen. Ich trank zum Feierabend, weil's dazu gehörte, zur Belohnung, mich mutig zu fühlen, als Sabbelwasser, vor Freude Langeweile, oder Frust, mich abreagieren usw. Das ging von ner halben Flasche bis zu eineinhalb. Samstag fing ich auch schon mal morgens an. Nahm ich mir so vor. Zuhause gemütlich sitzen und den Tag wegsaufen,dann wurden es auch mal drei Flaschen. Ich telefonierte dann oft noch rum, Sabbelwasser eben. Ihr kennt das doch. Irgendwann kippt dann meistens die Stimmung. Kommt in Streit mit dem Tefonpartner. Und dann sass ich da. Wollte doch nur sabbeln und der andere beendet einfach das Gespräch. Dann wurde ich sauer und und und und., wo ich mir das doch nur gemütlich machen wollte. Dann ist der Sonntag hin. Da war ich dann sauer auf mich selbst, das es wieder so ausartete. Der Katzenjammer eben.Nochmal nachkippen, diesmal zur Beruhigung. Aber bloss nicht zuviel, wegen Montag zur Arbeit.
Nüchtern bin ich keine Sabbeltasche oder Kaffeeklatschtante. Bin da eher froh wenn ich meine Ruhe habe. Wen zum mal was Unternehmen, das wäre schon nett, aber ich kann nicht gut mit jedem.
Wenn ich Urlaub hatte fuhr ich nicht weg, ich machte es mir Zuhause gemütlich. Da wurden dann Tage am Stück gesoffen. Und jeden Tag ging es mir dann dreckiger. Dann drosselte ich die Menge wieder, um für die Arbeit wieder fit zu sein. Der Urlaub war futsch. Mit Saufen verplempert. Und das über Jahre. So wollte ich das nicht mehr. Ich wollte da raus. Es deprimierte mich, machte mich traurig. So ein Leben wollte ich nicht mehr. So war es ein deprimierendes Leben für mich. Das meine ich.
Klar fiel ich auf Arbeit auch mal aus. Klagte beim Arzt dann über Schlafstörungen, die auch oft da waren, wenn noch anderer negativer Stress zum Saufen dazu kam. Oft auch Sress auf Arbeit. Wurde dann ja beim Arzt nachgefragt, ob ich da Stress habe. Wenn's so war sagte ich es und so hatte ich einige Krankmeldungen mit Diagnose: Depressive Phase . Das ich soff sagte ich natürlich nicht.
Mir langte dieses Hamsterrad, wollte da raus. Versuchte es mit kontrolliertem Trinken, das langte nicht. Dann mit der Vitaminkur von der Guczek, wo ich erstmals nach Jahrzehnten das über Wochen nichts trank. Änderte diese Zeit Stück für Stück andere Dinge. Wozu auch der Umzug gehört. Spaziergänge. Suchte mir Beschäftigungen für Zuhause. Usw.
Und weil's so gut lief, konnte man sich ja wieder ein Gläschen gönnen. Wo das endete wisst ihr ja. Wieder im gleichem Dilemma, der zu Frust und Depressionen führt. Die ganze Welt war wieder schlecht, Jammer, Jammer, Jammer.
Und nun bin ich seit dem 14.11.24 clean.
Und nun überschwemmte mich so eine Phase. Die Welt war mit mal wieder Scheisse. Obwohl gar nichts los war (ausser das mit dem Zahnarzt).Mir ging es gut. Geht es jetzt auch wieder.
Als ob dieses Suchthirn mich nun so locken wollte. Von wegen trink was, dann geht es Dir besser. Habe ich aber nicht getan.
Vielleicht ist es nun verständlicher.
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Ich habe mir die letzten 3 einhalb Monate auch nicht zu viel aufgebürdet. Alles Schritt für Schritt. Das hier gelesene angewendet und ansonsten gut für mich gesorgt. Der viele Kakao und die Chips waren zu viel des guten, aber gut.
Die Suchtstimme räusperte sich einpaar mal, aber ein lautes Rufen und das so oft hintereinander. Nein das ist nun neu für mich. Deswegen hoffe ich es ist so was wie ein letztes Aufbäumen. Vielleicht ereilte jemanden da auch etwas ähnliches.
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Ja, dass weiss ich. Ich las es hier mal dass das Suchthirn auch eine Depression vorgaukeln kann um einen Rückfall herauszufordern. Dahingehend meine Frage. Kann es dieses wirklich? Besser gefragt: Haben noch mehr hier es so erlebt und können diese mir da ihr erlebtes zu berichten?
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Das denkt der leider immer dass ich Ratschläge haben will. Sage ich will nur sabbeln. Tja, und dann hat er entweder keine Zeit mehr oder eben so was wie jetzt zuletzt
Wenn ich Ratschläge haben möchte sage ich das klipp und klar.
Ich hätte jetzt zum Beispiel gerne Kommentare zu dem was ich nach meinem Spaziergang Heute schrieb. Ist da was dran ? Oder bin ich da wieder auf dem Holzweg ?
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Bei einer realen Gruppe habe ich Angst dass ich da eventuell rückfällig werden könnte wenn einer von denen es wird. Das traue ich mir noch nicht.
Beim Sport sind nur ältere Leute, Rehasport, ausser die eine. Aber wenn die trinkt um Frust abzubauen ist das wohl nicht die richtige zum quatschen.
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Deswegen rief ich am WE ja den Kumpel an. Er weiss dass ich nicht mehr trinke und bot an dass ich ihn anrufen kann wenn ich Druck verspüre.Was ich ja tat. Es versuchte zu erklären was in mir vorgeht. Und dann kam ja der Satz, dann sauf doch wieder. Mein Gejammere wäre noch schlimmer wie mit besoffenem Kopf.