Beiträge von LadyRenate

    Vielen Dank!

    Ich habe bereits vor 6 Monaten einen Schritt aus meinem alten Umfeld gemacht, wo viel Alkohol getrunken wurde und es nach der Arbeit an der Tagesordnung stand noch ein paar Bier mit den Kollegen zu trinken. Ich habe es da nicht geschafft. Ich habe ein Jobangebot in Stuttgart bekommen und bin dann aus München weggezogen. Hier fällt es mir leichter und ich habe seitdem auch weniger getrunken, es aber dennoch nicht komplett geschafft . Ich wohne alleine, habe generell keinen Alkohol im Haus, das hatte ich immer vermieden.

    Hier merke ich aber sehr das alleine sein. Alle meine Freunde sind in München und ich habe hier noch keine Freunde und auch wenig Ablenkung und mein Job ist deutlich stressiger. Außerdem lebe ich in einer Fernbeziehung, was oft ein triggerpunkt ist für mich.

    Heute ist der bisher schwerste Tag. Ich bin alleine, hatte einen sehr sehr anstrengenden Tag und einige Herausforderungen in der Arbeit und mit meinem Freund. Das ist alles aktuell sehr fordernd und ich weis das sich das in den nächsten Monaten nicht verbessert, da ich wenig an der Situation ändern kann. Ich will aber nicht mehr kurzfristig Alkohol als „Lösung“ nutzen. Dadurch geht es mir nur noch schlechter.

    Hallo Alex,


    Danke für deine Nachricht. Ich beschäftige mich nun einige Jahre mit dem Thema und weis, dass es verschiedene Arten von Alkoholikern und Ihrem Suchtverhalten gibt. Ich sehe mich als Alkoholikern. Das zu erkennen und zuzugeben hat mich einige Zeit und viel Mut gekostet. Aber es ernsthaft zuzugeben und mich zu bekennen, habe ich erst als ich es vor meiner Familie und meinem Freund aussprechen konnte.

    Hallo zusammen,

    Ich bin neu hier im Forum und mache dies zum aller ersten Mal. Ich musste mir leider eingestehen, dass ich mit meinen 25 Jahren ein Alkoholproblem habe. Es hat mir 14 Jahren angefangen und ich hatte nie Phase bis ich 22 war wo ich täglich Alkohol bis zum kontrollverlust getrunken habe. Mein Wesen hat sich verändert, ich habe Freunde verloren und verletzt und konnte mein Leben so nicht normal führen wie ich es wollte. Ich habe mit der Zeit lernen können weniger und kontrollierter zu trinken, merke aber das ich mich immer in der Spirale befinde, wenn ich 2-3 Bier trinke dann brauch ich es am dritten Tag wieder. Es ist immer in meinem Kopf. Ich möchte komplett Abstinenz leben und habe einen neuen Versuch gestartet. Ich bin aktuell an Tag 16 und merke wie verdammt schwer es ist. Ich habe das Problem, dass mich alleine sein, Stress und Emotionen immer sehr triggern und mein Unterbewusstsein nach Alkohol schreit. Der Druck in mir ist hoch, aber ich will und muss es endlich schaffen. Ich hoffe dieses Forum kann mich auf diesem Weg begleiten.