Das weiß ich nur zu gut. Durch meine Sportsucht und den dazu jahrelangen Schmerzmittelmissbrauch um den Sport überhaupt in dem Masse, indem ich es gemacht habe zu machen, habe ich heute genug gesundheitliche Probleme und auch kein richtiges Sozialleben (wenig Kontakte, etc.). Bin dazu seht früh arbeitsunfähig geworden, da ich noch andere gesundheitliche Probleme hatte, eine chronische Immunerkrankung, etc. Ich denke mit der Zeit wird es mit dem Abstand besser und man denkt weniger darüber nach und es belastet einen weniger. Um den Kopf freizubekommen, gehe ich auch gerne nach draußen.
Beiträge von Hannover1996
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Ist halt nur wirklich schwierig, weil sie hat einen riesen großen Anteil daran, dass ich wegen meiner Sportsuch seit letztem Jahr August endlich in Behandlung bin. Habe davor 13 Jahre meine Sportsucht nicht eingesehen. Habe mir dadurch auch vieles kaputt gemacht und sie hat mich ein halbes Jahr lang wirklich intensiv bearbeitet jetzt endlich loszugehen und hat auch nie locker gelassen.
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Ich hatte die letzten Tage nochmal einen Rückfall, weil sich meine Cousine auch wieder eingeschaltet hatte und über die emotionale Schiene nochmal gegangen ist (jetzt müsste sie sich komplett alleine um ihre Mutter kümmern, ihre Mutter wäre immer gut zu mir, dürfte sie nicht im Stich lassen,etc.). Heute habe ichjetzt aber die Nummern von beiden auf dem Telefon und Whats-App blockiert und nehme mir den Kontaktabbruch konsequent vor. Hoffe ich schaffe es!
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Versuche gerade den Kontakt für eine Zeit mal komplett abzubrechen, damit man von dem ganzen nicht mehr so viel mitbekommt. Außerdem ist ihr lt. der Suchtberatung (bin dort selbst wegen einer Sportsucht in Behandlung) die größte Hilfe, weil sie sich im Moment erst mal selbst helfen muss. Desweiteren versuche ich im Moment viel für mich machen was mir gut tut (mit Freunden treffen, Sachen unternehmen, etc.).
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Hallo zusammen,
ich bin auf das Forum gestoßen, weil ich eine Tante habe, um die ich mich jetzt seit 3 1/2 Jahren intensiv kümmere und sie hat ein großes Alkoholproblem. Sie ist zuletzt nach 5 Jahren sogar bei der Suchtberatung rausgeflogen, weil sie dort ihre Therapeutin ständig angelogen hat und auch die Therapietermin sehr oft abgesagt hat. Sie ist seit ca. 15 Jahren eine starke Alkoholikerin und hat sich schon sehr oft vorgenommen aufzuhören, aber schafft es nie. Sie trinkt am Tag zwischen 1 1/2 Flaschen Rotwein und kommt ohne am Tag mittlerweile kaum noch klar. Zudem ist sie durch den Alkohol mittlerweile stark depressiv und bekommt sich zu fast nichts mehr aufgerafft und sorgt gerade so auch dafür, dass sie ihre Erwerbsminderungsrente wahrscheinlich nicht mitbekommt. Mich hat die ganze Situation mittlerweile in eine starke CO-Abhängigkeit gebracht. Die ganze Situation beschäftigt mich einfach total, weil man nicht weiß was man noch machen soll, um ihr zu helfen.
VG
VG