Beiträge von Paddy

    Liebe sonnie,
    für dich ist überhaupt nichts auswegslos und egal wie alt du bist- du hast das recht glücklich zu sein in deinem Leben. Du bist auch nach sonst wie vielen Jahren Ehe nicht vernantworlich für die Alkoholabhängkeit deines Mannes noch trifft dich irgendeine schuld daran. Jeden Tag , den Du mehr verschwendest , den Du länger bei Deinem Mann bleibst und ihn unterstützt ist ein weiterer verlorener Tag - für Dich als auch für Deinen Mann.
    Denke nicht , das lohnt sich nicht mehr, weil du 52 bist...
    Denke lieber,es lohnt sich gerade deshalb, weil DU 52 bist.
    Du mußt Dich nicht auf Grund Deines Alters abwerten.
    Lies mal hier im Forum so viel Du kannst, lies wie die Geschichten anfangen und wie sie enden. Alle im Prinzip gleich.

    Hallo Kaltblut,
    so richtig verstehe ich Dich nciht und den Zusammenhang von dem was Du hier zu diesem Thema geschrieben hast.

    Ich finde dass es ein wichitger Punkt ist, für alle Coabhängigen, die hier im Forum lesen, dass sie neben den Efahrungsberichten sich mal Gedanken zu genau diesem Thema machen. Daher könnte man diesen Thread auch irgendwo an einem ganz besonderen Ort platzieren. Meine Meinung.

    Für mich war es so eien Art Aha-Erlebnis, ein Schritt weiter mich selbst zu versthen, wie und warum das überhaupt funktioniert mit der Coabhängigkeit, mit dem jahrlenagen Leidensweg. Bei mir ist es schon schlim genug, dann frage ich mich, wie und warum haben 'es' andere hier im Forum 20 oder 25 Jahre ausgehalten. Etwas, was man selber als Leid, als Untertäglich beschreibt. WIe kann man das so lange aushalten. Da wird auf der einen Seite von Liebe gesprochen. Aber auch das ist nciht mehr befriedigend eine solche doch eigentlich unverantwortliche und unerträgliche Situation überhaupt noch zu rechtfertigen. Wer wissen will wie ein nasser Alkoholiker tickt, der braucht nur anzuschauen, wie man selebr tickt.Im Prinzip genau so. Die Sitaution ist unerträglich, das wissen wir selber, doch irgendwas macht es uns Coalkoholikern erträglich. Undd as genau ist die Illusion: Die Illusion, dass wir denken wir können es ändern, vielleicht mit unsrer Liebe,alles wird besser, wenn.... Ja, womit überhaupt? Mit unserer Liebe haben wir doch alles schon versucht. Unsre Liebe ist doch schon an seine Grenzen der Selbstaufopferung gestoßen und wir haben immer noch Schuldgefühle, dass wir doch irgendwas falsch gemacht haben. Wir zweifeln schon daran, dass unsere Liebe vieellciht nicht groß genug ist, befürchten, dass unser Partner uns nciht genug liebt, weil er uns zu Liebe ja nciht aufhören kann. Wir zweifeln schon daran, ob es Liebe überhaupt gibt usw.....
    Wir kommen ins Forum, in der Hoffnung hier eine Patentlösung zu finden, wie wir es schaffen können, unseren Partner vom Trinken, von der Sucht zu befreien. Stattdessen stellen wir fest, oder besser gesagt, wir werden hier durch die Beiträge darauf gestoßen, dass mit 'uns' selber etwas nicht in Ordnung ist. Nämlich , dass wir mit einer Illusion leben. Erst in dem Moment wo wir das kapieren, wo unsere schöne Seifenblase zerplatzt sind wir doch erst bereit etwas zu verändern. Vorher sah der Müll doch noch recht schön aus, weil wir ihn immer noch durch unsere rosarote Brille gesehen haben. Plötzlich sehen wir dass 'wir' eigentlich das 'Problem' haben. Wie können wir überhaupt den Anspruch stellen jemandem anders helfen zu können, wenn wir es nicht mal schaffen uns selber zu helfen.
    Warum schauen wir so sehr auf unseren Partner, voller Anteilnahme und Mitleid, wenn es uns doch selber so schlecht geht? Wir sehen den Partner als die Wurzel allen Übels. Daher erlauben wir gewissermaßen ihm alles mit uns zu machen. Zumindest wird es toleriert bis zum Umkippen.
    Wir fragen uns täglich , warum der Partner trinkt , obwohl doch alles erdenkliche dagegen spricht. Wollen ihn davon überzeugen. Doch warum
    schaffen wir selber es nicht, kommen selber nicht einmal darauf wie abhängig wir selber sind, merken es nicht, spielen es runter. Verlangen aber vom Partner, dass er einsieht und zugibt abhängig zu sein. Hm.
    Daher denke ich, dass was für den Alkoholiker der Alkohol ist , ist für uns die Illusion. Das ist unser imaginäres Rauschmittel, in das wir uns verfangen haben. Zum Glück kostet es nichts, zum Glück macht es uns körperlich nicht kaputt. Zum Glück gibt es dieses Forum, dass uns helfen kann diese Seifenblase zum Platzen zu bringen.
    Ich bin jedenfalls sehr dankbar.

    Wenn man für längere Zeit in einer Rehaklinik ist und nciht trinkt , ist man dann nicht mit der Zeit 'entgiftet'? Liegt es dann nicht eher an der Psyche, dass man dann wieder anfängt zu trinken? Oder wie muß amn das verstehen?
    Was mir an der Geschcihte jetzt auffällt, dass Dein Mann , dann wenn es sein muß schon das Durchhaltevermögen zeigt, dass er nciht trinkt . Nur die Notwendikeit nciht einsieht, dass er es im täglichen Leben auch so durchziehen muß. Dazu gehört wohl in erster Linie die Einsicht, dass er abhängig ist, also eben auch psychisch.

    Liebe Stellina,
    ich bin ganz froh zu hören, dass es noch Paare gibt, die solch eine Krise in ihrer Partnerschaft gemeinsam überstanden haben. Das scheint mir doch recht selten der Fall zu sein, wenn man hier liest. Ich glaube auch nicht, dass es bei jedem nassen Alkoholiker so ist, dass er dann fremd geht. Ich gluebe, dass die Werte/ Moral/ Hemmungen an sich verloren gehen. Nciht umsonst ist Alkohol ja iene Partydroge zum 'locker' machen. Ein Eintauchen in eine andere Welt.
    Nur meine Erfahrungen waren sehr prägend. Mein Freund hat es eben gebracht, dass er selbst wo ich neben ihm stand andere Faruen angebaggert hat und dann zu mir gesagt hat: Ich rufe Dich an. Das war so schlimm, dass ich einfach sprachlos war, nciht mal mehr reagieren konnte. Denn in dem Moment war er nciht mehr der Mann, den ich kannte. EIne Szene hätte mich nur lächerlich gemacht, was soll man einem betrunkenen noch eine Szene machen. Eine Trennung wäre genau das richitge gewesen. Aber da war ich noch nciht weit genug, ahbe immer alles mit dem Alkohol entschuldigt. Habe immer gedacht: Er sit nur der, der dann nüchtern wieder bei mir ist. DIe betrunkene Seite habe ich gesehen wie einen Eindringling. Ein Teufel, der isch den Körper meiens MAnnes ausgesucht hat , um mit ihm und mit mir seien Spielchen zu treiben. ich galueb das sit eine ganz gute Beschreibung dessen, wie ich es empfunden habe. Dann war ich nich tböse mit meinem Mann , sondern mit diesem Teufel. Und dieser Teufel hat auch einen Namen: Alkohol. Das habe ich aber auch erst später so gesehen. Und ich habe so viel Energie aufgewendet, um diesen Teufel zu bekämpfen. Und genau wie es beschrieben wird für nasse Alkoholiker. Lege Dich nicht an mit jemanden gegen den du keine Chance ahst. Lasse das erste Glas schon stehen. So mußte ich auch den Kampf gegen den Teufel aufgeben.
    Je mehr man gegen den Alkohol kämpft, desto mehr Macht gibt man ihm. Ich habe aufgehört, ich bin gegeangen. Mein Mann ist immer noch am kämpfen.

    Hallo ihr Lieben,
    ich habe lange nicht mehr in diesem Forum geschrieben udn will mal kurz zusammenfassen: Ich habe durch dieses Forum vor ca 1 Jahr erkannt , dass sich Co bin und die einzige Möglcihkeit darin besteht, mich von meinem Mann, der bis heute noch trinkt und mit dem ich zwei Kinder habe, mich zu trennen., was ich auch bis heute nicht bereue. Anfänglcih war es schwer, da nciht nur Alkohol das Problem war, sondern auch die Untreue meines Mannes, was ich imemr auf den Alkohol schob, aber vielleicht auch gnaz andere Gründe hat. Auch der Umgang mit den Kindern macht mir immer noch Probleme.
    Ich habe von einer Freundin erfahren, dass mein Mann schon seit langer Zeit eine 'Lebensabschnittsgefährtin'? hat, so drücke ichs mal vorsichitg aus, denn beide behaupten voneinander, dass sie keine 'Beziehung' haben, sondern Spaß, Affaire, was weiß ich. Sie kannte ihn auch schon, als ich nicht mit meinem Mann zusammen war und wußte auch von mir, sagt auch dass mein Mann nicht treu sein kann und will und hat auch shcon bemerkt, dass er recht viel trinkt.
    Auch das seien Gründe warum sie auch keine Beziehung mit ihm sähe. er sei süß und knuffelig, lieb, aber nicht wirklich ernst zu nhemen als Partner. Sie pickt sicha slo nur die 'spaßige' seite an ihm raus und lebt ihr eigenes Leben. Irgendwie aht es mcih gleich doppelt getroffen.
    Einmal, weil sie natürlich meine Nebenbuhlerin war. Andrerseits, weil sie ganz anders damit umgeht. Und ich fragte mich, ist das so, wenn man nicht co ist? Kann man dann so cool sein? Liebt sie ihn überhaupt?

    Sie selber trinkt auch ab und zu Alkohol ( ist aber keine Alkoholikerin), trinkt auch mit ihm hin und wieder mal . Da kommt jetzt meine erste Frage. ist das überhaupt richtig so? Wenn man weiß oder vermutet, dass jemand ein Alkoholproblem hat, sollte amn dann überhaupt Alkohol im Haus haben. Oder erst dann, wenn derjenige trocken ist oder sein will?

    Warum mich das Ganze überhaupt beschäftigt?
    Wegen meiner Kinder. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich zum Beispiel meinem Mann die Kinder mitgeben kann am Wochenende und er geht mit den Kindern zu ihr .
    Er selber hat keine Wohung, schläft seitdem mal hier und mal da. Bei Bruder, bei kumpels. Er hat sich nicht wirklich eine eigenen Wohnung genommen, sondern eher etwas provisorisches bei seinem Bruder eingerichtet, vermutlich damit er dann da auch offiziell nicht wohnt und keine Miete bezahlen muß. Denn dann hat er ja mehr Geld zum Trinken.

    Auch wenn man sich getrennt hat hört es nie ganz auf sich Gedanken machen zu müssen, wenn man Kinder hat.

    Die ganze Geschichte zeigt mir auf jden Fall, dass mein Mann irgendwie auch noch dazu beziehungunfähig ist und er nur seinen Spaß will.

    Neulich kam er zu mir und beteuerte, dass ich die einzige bin in seinem Leben. Dass er mich liebt und ich fragte ihn, was er denn an mir lieben würde. und er sagte, dass er es toll fände, wie ich seine Kinder erziehe. Dass er es toll fände, was cih alles für ihn getan habe. Er hätte genauso gut sagen können, dass er dieses Co-Verhalten so sehr an mir liebte und dass es ihm jetzt fehlt. (Und dass die andre Frau ihm das nicht bietet, daher nur Spaß und keine Liebe mit ihr).

    Er will sich auch um die Kinder kümmern, so sagt er mir immer. Aber er ist nach wie vor unzuverlässig und ich will mich nicht mehr darüber aufregen. Ich habe hin und her überlegt, was für die Kinder überhaupt besser ist. Ihren Vater garnciht mehr sehen- ich selber würde das für mcih vorziehen, würde am liebsten nichts mehr mit ihm zu tun haben.
    Und nun hat er ja auch keine eigenen Wohung und diese wundersame Affaire?! Er weiß nicht , dass ich von dieser Dame weiß. Aber eien Freundin von mir kennt sie.
    Sie habe selber auch etwas größere Kinder, habe ihr Leben wohl schon soweit im Griff, das ich mit wegen meinen Kindern keine Sorgen machen müßte. Im Gegenteil, vielleicht sei es sogar besser, wenn man Mann nicht allein sei mit den Kindern. Aber meine Überlegung: Ist es schädlcih für meine Kinder, wenn sie sehen was für eigenartige Beziehungen ihr Vater aht, wenn sie womöglich in Zukunft ständig wechselnde Partner sehen?
    Ich kann das Ganze nicht richitg einschätzen. Glaubt ihr, das alles kann einen schlechten Einfluß auf meine Kinder haben? Sitzen sie dann vielleicht sogar mehr mit der Freundin meines Mannes zusammen und gewöhnen sich an eine Person mit der er gar kein echtes Verhältnis aufbaut und sie die Dame schon in ein paar Monaten nicht mehr sehen?
    Wie regelt ihr das alles anch der Trennung ode rmache ich mir mal wieder zu viel Gedanken?

    Hallo Ayki,
    uch ich wollte nach langer Zeit mal bei Dir reinscheun und sehen, ob und was sich bei Dir getan hat.
    Auch ich bin ja seit mehreren Monaten von meinem Mann getrennt und da hat Dein Beitrag wesentlcih zu beigetragen. Leider hat sich auch bei meinem Mann nicht viel getan, doch bei mir ist ähnlich wie bei Dir Ruhe eingekehrt und der anfängliche Trennungsschmerz hat sich doch bezahlt gemacht.
    Wünsche Dir weiterhin alles Gute.
    Paddy

    Ich finde mit den Illusionen, das hat etwas.
    Ich habe mir meinen Mann auch immer in Gedanken zurechtgebastelt. 50% habe ich geliebt, so wie er war. Die Restliche, alkoholische Hälfte habe ich mir schöngeredet, weggedacht, indem ich alte schöne Erinnerungen hab wach werden lassen und alles einfach damit überdeckt.
    Dies 50/50- Rechnung stimmt wahrscheinlich auch nicht, sondern das Negative hat dann doch überwogen und mich dazu letzlich verholfen auszusteigen.

    Hallo Dorothe,
    ich finde Deinen Beitrag unheimlich interessant. irgendwie hat es bei mir heute 'Klick' gemacht, als ich ihn gelesen habe.
    Immer wenn ich mit meinem Mann zusammen war hatte ich das Gefühl , er ist eine tickende Zeitbombe. Es gab immer Spannungen, wo ich mir nei erkären konnte woher. Für mcih war doch alles in Ordnung- ausser das mit der Trinkerei. Aber für ihn nicht. Ich glaube das kapier ich jetzt erst. Er war immer mäkelig über Dinge, die ich einfach so hinnahm. Jetzt erst verstehe ich, dass er sich selber so wahnsinnig unter Druck gesetzt hat , es ja noch immer tut. Ich habe vieles nie so ernst genommen, da ich in vielen Dingen ganz anderer Meinung bin, vieles für mcih unwichitg war, was ihn wohl sehr bewegt. Erfolg, Geld... Mir war eine schönes liebevolles Familienleben viel wichitger. ihm anscheinend nicht und er setzt sich wohl viel zu hohe Ziele, die er niemals verwirklichen kann. Ich vermute , dass auch seien Seitensprünge mehr der Hilferuf nach 'Anerkennung' waren. Denn nichts hat ihn letztlich wirklich glücklich gemacht. Und selbst meine Drohungen, dass ich ihn verlassen, wenn er nicht aufhört zu trinken hat er nur als weiteren Druck empfunden. Immerhin habe ich für mich jetzt eine Lösung gefunden. ER hingegen hat den Absprung noch immer nicht geschafft. Aber vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, de rhier im Forum mal auf meinen Beitrag stößt zu überdenken, ob diese Dinge auch auf ihn zutreffen.
    Was mich noch interessiert bei Dir, Dorothea, ist, ob Du in Deiner Therapie genau diese Dinge angepackt hast , ob das einen wesentlichen Beitrag zu Deiner Trockenheit geleistet hat.
    Denn leider leist man doch immer wieder , das einige mehrere Versuche starten, mehrere Entzüge hinter sich haben und immer wieder rückfällig werden. Ich vermute, dass da dochhauptsächlich diese psychische Abhängigkeit hinter steckt und man sich auch vielleicht auch hier in diesem Forum ruhig ein wenig intensiver austauschen könnte über diese meine Frage: Was gibt mir der Alkohol eigentlich? Möglicherweise bekommt der eine oder andere dadurch auch ein sog. Aha-Erlebnis, Anregungen bei sich selber mal zu schauen. Und man steht nicht alleine da, wenn man sieht, dass es anderen auch so geht, dass mn garnicht immer so lieb, so perfekt usw. sein muß. Das macht doch Mut, oder?

    Das ist eine Frage, die mich nun plötzlich sehr beschäftigt. Ich habe hier schon unzählige Beirtäge gelesen und viele Geschcihten ähneln sich in ihrer Grundsubstanz doch sehr. Viele sehen sich in den Geschcihten anderer wieder, so als ob es ein gewisses 'Alkoholikerprofil' gäbe. Auf der eienn Seite ein wunderbarer, sensibler, einfühlsamer Mensch, um den es sich zu kämpfen lohnt - auf der anderen Seite das Monster. Warum wird genau diese wunderbare einfühlsame Mensch zum Alkoholiker? Hier wende ich mich mal an alle , die die ganze Geschcihte druchgemacht haben. Was gab Euch der Alkohol? Ich selber habe da nur ein paar Ideen.
    Natürlich werden na jeden Menschen bestimmte Erwartungen gestellt, die der Partner versucht zu erfüllen. Zum beispiel muß er so und so funktionieren , um dieser wunderbare Vater, dieser makellose Ehemann zusein. Könnte es sein, dass da zu viel erwartet wurde? Könnte es sein, dass da zu viele Tabus waren? Da habe ich gerade einen bericht hier über Sexualität gelesen. Der Mann tagtäglcih im Internet auf Schmuddelseiten, der Partner ,der fremd geht... Das sind ja auch Dinge die ohen Alkohol passieren. Aber ist heir vielleicht auch der Alkohol Mittel zum Zweck geworden. Hat unsere Gesellschaft oder der betroffenen selber zu enge Moralvorstellungen, Regeln, Gesetze, Erwartungen, die er nur mit dem Alkohol überwinden kann. Da lebt er endlich mal nach Lust, traut sich was er sonst sich nicht traut, sich selber nie erlaubt. Nicht umsonst wird der Alkohol ja als die Partydroge Nr.1 eingesetzt.
    Warum nimmt es bei dem einen Überhand , wo der andere es kontrollieren kann?
    Was hat sich nach der Therapie geändert?
    Wäre es eine Chance, wenn sich die Noch-Alkoholiker mit diesem Thema befassen würden, um auch so aus dem Weg der Abhängigkeit zu kommen(abgesehn davon, dass sicher eine körperliche Entgiftung notwendig ist)
    Würde es den Weg vielleicht erleichtern?

    Auch ich finde Deine Zusammenstellung sehr treffend. Etwas tiefer ausarbeiten könnte man vielleicht noch den PUnkt, dass man sehr lange braucht , um zuzugeben, dass man CO ist und auch erst dann anfangen kann, dass man etwas daran ändert. Da sind auch genau die Parallelen zum Alkoholiker. Auch ich finde die Gedanken übder die Therapieansätze interessant. Sowohl beim CO als auch beim Alkoholiker. Genau das ist es, was mich im Moment so beschäftigt. Was ist es was uns dazu trieb Co zu werden oder Alkoholiker zu werden, mal abgesehen von der körperlcihen Abhängigkeit. Ich werde dazu mal eine eigenen Thread eröffnen.

    Liebes Schäfchen,
    ich wünsche mir, dass es so einfach wäre, Dir einen Rat zu geben. Dann könnte ich nämlich selber auch davon profitieren. Aber ich glaube, das einzige, was Du heir erhalten kannst ist zum Einen Trost. Trost, dass Du nicht alleine bist in dieser Situation. Ich bin in der gleichen Situation gewesen wie Du. Noch dazu habe ich Kinder mit diesem Mann. Ich bin durch die Hölle gegangen, denn es wurde imemr schlimmer. Dieses Doppelleben meines Mannes. Auf der einen Seite der liebevolle Ehemann und Vater. Dann wieder dieser egoistische Singlemann, der sich ncihts vorschreiben läßt usw. Dieser ewige Streit, diese ewigen Diskussionen, Versprechungen aufzuhören, dann wieder das leugnen, dass er ein Problem hat. Heimliches Trinken. Alles, alles was Du hier im Forum über Alkoholiker steht trifft zu. Ich habe ihn in fast jedem beitrag wiedergefunden. Und mich auch. Ich vermute, dass es Dir ähnlich geht. Aber so wie Herzenswärme , 15 Jahre dieses Leben zu führen- dazu bin ich nciht bereit. Ich liebe meinen Mann, aber ich habe mich getrennt. Ich habe es nciht mehr ertragen, habe meinen eigenen persönlichen Tiefpunkt erreicht und ich glaube, dazu hat mir dieses Forum verholfen. Ich habe plötzlich bemerkt, dass dies keine Leben für mich ist, dass mir die Zeit wegläuft, ich mein Leben wegschmeiße, wenn ich mit ihm zusmamen bleibe. EIne gute Freundin aht mir geraten, dass ich es doch mal so sehen sollte. Wenn er mich wirklich liebt wird er eiens Tages zu mir zurück kehren wird er es eines Tages vielelicht schaffen sich gegen den Alkohol zu entscheiden.
    So aber müssen wir unsere Männer mit jemandem teilen- den Alk- und den lieben sie mehr. So muß man es sich wirklcih vorstellen, als habe der Mann sich Hals über Kopf in eine andere verliebt und wir hben gegen diese neue Liebe einfach keine Chance. Sie scheint ihm alles zu geben, was ER braucht. So sieht er es und so fühlt er es- mit seine Augen. Er selber muß dahinter kommen was der Alkohol für eine Heuchlerin ist, wie er ihm das Geld aus der Tasche zieht und ihn ruiniert. Erst dann werden ihm die Augen geöffnet.

    Keiner hier kann Dir sagen, dass Du Dich trennen sollst. Das mußt Du genauso für Dich entscheiden, wie alle anderen hier und wie Dein Freund, ob er aufhören will zu triken. Da wird Dir auch sicher klar, wie jeder - also auch Dein Freund- für sich entscheiden muß. Er muß zu dem Punkt kommen zu sagen: Ich kann nicht mehr, genauso wie Du.
    Ich selber bin zu dem Punkt gekommen. Es ist mir verdammt schwer gefallen und so ist es bis heute noch. aber ein zurück und das alles nochmal mitzumachen, dazu habe ich keine Kraft mehr. So oder so leide ich. Lange Zeit habeich ein ewiges Hin und her von Trennung und versöhnung hint er mir.
    aber nun leide ich und habe Hoffnung, dass es einfach bald vergeht, dieser Kummer. Aber mit ihm hatte ich keine Hoffnung mehr, habe ich nur noch gesehen, dass es jeden Tag schlimmer wurde und ich mehr und mehr in seinen Bann gezogen wurde. Hatte versucht alle szu ignorieren, dass mir alles gleichgültig ist. Aber das kann nicht finktionieren. Wir haben selbst auseinander gewohnt , so dass ich es nciht mehr jden Tag mtibekommen habe. Aber auch das ging nicht.
    Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ICH MEIN Leben leben muß. Ich kann ihn nicht ändern, ich aknn nur mich ändern. Das allein ist schon so schwer.
    ICh will glücklich sein- und das war ich nciht mehr, habe irgendwie nur noch in einer Fantasiewelt gelebt, dass er wieder so sei oder werden könne wie früher. Das ist Illusion und imemr wieder das böse erwachen. ich wurde sauer auf mcih selbst, dass ich mir imemr wieder Hoffnung macht eund mir was vorgaukelte, als wolle ich einfach die Realität nciht kapieren: Er ist Alkoholiker. Und ICH kann nichts dran ändern. Ich bin weder schuld dran , noch kan ich als seine Frau oder mit meiner Liebe etwas ändern. Das ist so hart. Jemandem , den man liebt zuzusehen, wie er zu Grunde geht. Aber wenn ich ihm weiterhin die Hand reiche, um ihn aus dem schlammassel zu ziehen, weiß ich, er wird mich mit in den Abgrund ziehen.
    Er weiß, dass er zurückkommen kann ohne den Alkohol, er weiß wo ich wohne, er weiß dass ich ihn liebe. Das sollte genügen. Wenn das alles nciht genug ist, dann hat er sich für eine anderen Weg entschieden, den ich nciht mit ihm gehen kann.
    Vielelicht hilft Dir meine Gedanken etwas weiter. Eine Patentlösung gibts leider nciht und keiner kann Dir den schmerz der Trennung nehmen. Du mußt Dich selber retten.
    Wünsche Dir viel Kraft.
    Paddy

    Furchtbar traurig , Deine Geschichte. Bei mir ist es noch nciht lange her, dass ich mich von meinem Mann getrennt habe. Glaube mir, es war nciht einfach und ist es jetzt noch nicht. Und wenn ich diese Geschichte von Dir lese kommen mir selber schon wieder Erinnerungen hoch. Bisher habe ich vieles prima verdrängt. So als ob es für mich nur ein Kurzurlaub anderswo hin ist. Weil ich einfach nicht mehr kann. Auch in der Hoffnung, dass er sich dann ändern würde. Aber nichts tut sich bei ihm. Im Gegenteil. Es wird schlimmer. Die Kinder haben keinen Vater mehr, er kümmert sich um nichts mehr. Aber DU kannst noch was für Dich tun.
    Wie Du beschreibst, bist Du ja selber unheimlich gefährdet rückfällig zu werden. Und ich denke, dass Du jetzt mal an Dich denken solltest. Vielleicht hilft es ja bei Deinem Freund schon, wenn Du ihm sagst, dass Du Dich trennen wirst, wenn er nicht ernsthaft an sich arbeitet und ihm da auch eien Frist setzt. Sag ihm ruhig, dass Du Dich selber in Gefahr siehst uns dass DU es auch nicht nötig hast Dich beschimpfen zu lassen.
    Da er doch finanziell schon ziemlich ruiniert ist und Du auch steht ihr doch beide schon vor dem Abgrund. Wie schaffst Du es jetzt noch überhaupt klar zu kommen? Willst Du jetzt auch noch wegen ihm Schulden machen?
    Wenn Du es noch nicht 100% schaffst, dann versuch mal eine Trennung auf Zeit. Lass ihn einfach mal im Stich, auch wenn DU ihn so sehr liebst. Gerade weil Du ihn liebst. Damit er die Möglcihkeit hat zu fallen und seine Birne so hart aufstößt, dass es ihm weh tut. Noch hälst Du ihn immer noch mit einer Hand fest . Aber Deine Kräfte lassen nach und bevor er Dich mitreißt lass ihn fallen. Das sehe ich als einzige Chance, die ihr beide noch habt. Du solltest Dir auch unbedingt psychotherapeutische Hilfe suchen. Es ist sehr schwierig, wenn man zusammen wohnt. Daher sollte einer von Euch beiden ausziehen. Sag ihm doch Du brauchst Abstand , um mit Dir selber klar zu kommen.

    Liebe Anna,
    ich habe den Eindruck, dass so wie Du es machst schon ganz richtig ist , bis auf den Alkoholkonsum. Dir fehlt es wohl einfach dazu zu stehen, was Du tust. Was Deinen Chef angeht ist mir noch eine andere Idee gekommen. Du schreibst ja nicht, was genau ihr da für Probleme habt, wie sie zustande kommen. Aber möglicherweise könntest Du es lösen, indem Du zwischen ihm und Dir eine Kontaktperson zwischenschaltest. Du könntest Dir jemadnen suchen, der für Dich als Projektmanagerin fungiert und diese Person bei ihm vorstellen. GUt, dann verlierst Du etwas Geld an diese Person, aber sie entlastet Dich ja auch erheblich, Du würdest Deine Aufträge nciht verlieren und hättest Zeit für neue Aufträge usw.
    ( Diese Idee kommt übrigens von meiner Freundin, die ebenfalls freiberuflcihe Grafikerin ist und die ich mal befragt habe, was sie denn tun würde).
    Ein wenig mehr Geld würdest Du ja auch wieder haben, wenn DU es dann geschafft hast aufzuhören zu trinken.

    Worüber noch niemand geschrieben hat ist ja eigentlich Deine Tochter. Denk bitte auch mal an sie, wie schlimm und herabwürdigend es für sie ist eine trinkende Mutter zu haben. Lies auch mal bei Angehörigen von Alkoholikern und Erwachsene Kinder von Alkoholikern durch, was die alles mitgemacht habenund was für einen Knacks die mitgekriegt haben. Dafür bist DU dann verantwortlich. Wenn Du so spirituell bist und Selbsterfahrungsgruppen machst dann wirds Zeit dass Dein Spirit Dich mal in die richitge Richtung lenkt. Gib Dir mal nen Ruck.

    Dein Freund und Du habt sicher unterschiedliche Vorstellungen von beziehung. Das ist ja aber weiterhin nicht schlimm. Lass Dich zu nichts zwingen oder überreden. Wenn Du es so okay findest , dannist es okay. Ihr braucht keinen Wettkampf über eure Erziehungsmethoden zu starten. Lass Dich einfach nciht drauf ein. Sag ihm, dass da jeder seinen eigenen Stil hat und : DAS IST AUCH GUT SO. Jeder Mensch ist anders. Es eght nicht darum, wessen Kind am liebsten ist. Ein Kind sollte auch garnicht daran gemessen werden wie 'lieb' es ist. Eure Kinder ahben auch andere Eigenschaften und sicher jedes Kind seine Talente und Fähigkeiten.
    Aber so will er Dich vielelicht auch haben: brav und hörig??
    Nein. lass Dich nciht darauf ein und stell DICH jettz erstmal an erster Stelle. Dich, dein Kind und Deine Gesundheit. Wenn Du das gelöst hast, dann kannst DU alles andere angehen und das sollte Dein Freund verstehen.
    Vieellciht hilft es Dir Dich auch mal in eine andere Rolle zu versetzten. Stell Dir mal vor, dass Deine Tochter in genau Deienr Situation wäre und von DIR Rat sucht. Was würdest Du Ihr erzählen? Manchmal hilft es , sich derart mal gedanklich auseinanderzusetzen. Vergiß nciht, dass Du Vorbild für sie bist und zwar ganz enorm, da Du ja alleinerziehen bist. Sie sit schon 12- kein kleines Kindchen mehr und jetzt kommt eienr ihrer wichitgsten Lebensabschnitte auf sie zu. Sei für sie da, und zwar mit klarem Kopf, bitte.

    Wir hier können Dich dabei unterstützen, auch Du bist nicht alleine.

    Liebe Anna,
    Du hast das eigentlich sehr gut formuliert: Wenn 'Frau' nicht mehr schlucken will, das ist ja wirklich doppeldeutig und erklärt in Deinem Falle sehr viel. Ich glaube, dadurch dass Du Dein Problem erkannt hast und auch so treffend benannt hast bist Du schon einen großen schritt weiter.
    Du trägst also diese große Verantwortung für Dich und Deine Tochter. Hast Dich selbständig gemacht. Das sind schon Gründe , dass Du zunächst erstmal sehr stolz auf Dich sein kannst.
    Du schreibst, dass dieser Chef Dein Hauptkunde ist und Du in gewisser Weise erstmal von ihm abhängig bist, richtig?
    Du solltest vielelicht einfach mal beginnen Dich nun nach anderen Auftraggebern umzuschauen. Solange halte ihn Dir noch warm, auch wenns so unerträglcih ist. Aber mit einem neuen Ziel vor Augen kannst Du vielleicht ganz anders damit umgehen. In welcher Branche bist Du denn tätig?
    Vielleicht kannst Du ein wenig Werbung für Dich machen, Anzeigen schalten usw.

    Was Deinen Freund angeht schreibst Du nur dass auch er sehr dominant ist und dass Dich das stört. Vielleicht magst Du auch dazu ein bißchen mehr schreiben. Du brauchst nicht wegen anderer menschen Deine Gesundheit ruinieren. Es gibt immer auch andere Lösungen. und der ALkohol macht Dich nicht stärker. Du verschiebst damit nur Deine Probleme ein wenig, gelöst sind sie dadurch nicht. Das siehst Du ja selber. Ganz im gegenteil verpraßt Du dadruch auch noch unnütz Dein schwer verdientes Geld.

    Du bist sicher eine starke frau, so hört es sich für mcih an. Mag sein, dass Du irgendwo an Deine grenzen gestoßen bist. Aber gib nicht uaf , glaube weiterhin an Dich und sich nach anderen Wegen.
    Wünsch Dir sehr viel stärke und Glück.
    Paddy

    Hi Toitoi,
    ich denke Du machst das schon gut. Lass ihn ziehen und denk dran, dass jeder Tag ein neuer Tag in Deinem neuen gesunden Leben ist. und jeder Tag , den Du Dich noch mit ihm rumplagst ist ein verlorener Tag. auch wenns noch ne weile weh tut eghs auf jeden Fall in die richtige Richtung.
    Ich bin jetzt in einer Phase, wo ich aus dem gröbsten raus bin, trotzdem gehts mir noch immer nciht gut. Aber ich will auf keine Fall zurück in diese Misere und spüre so deutlsich , dass es trotz allem Schmerz aufwärts mit mir geht, das habe ich früher nie so empfunden. Tag für Tag gings mehr Richtung Abgrund.
    Und selbst das Alleinsein , wovor ich mich oft gefürchtet hatte, macht mir garnicht so viel aus. Im Grunde war ich nämlich schon seit langem allein. Doch jetzt fange ich wieder an mich auch für andere Menschen zu öffnen.
    Und das ist eine echte Bereicherung in meinem Leben.

    Schwieriges Thema. Was Du schreibst , Kaltblut, macht für mich schon auch irgendwie Sinn. Und ich hoffe für Dich, dass Du und Deine Partnerin es schaffen werdet.
    Aber gemeinsam denke ich, bringen wir allmählich das Ganze auf einen Punkt. Was mir doch jetzt klarer wurde ist der Zusammenhang zwischen Alkohol, den damit verbundenen Lügerien, Unzuverlässigkeiten, Kommunikationsschwierigkeiten usw, was doch so allmählich die Gefühle schwinden läßt, Zweifel aufkommen läßt, ob sich die Beziehung noch lohnt, überhaupt noch eine lebenswerte Beziehung ist, ob man überhaupt noch 'hoffen' kann auf Veränderung. Das Ungewisse, ob der Partner jemals wieder zu seinem Urzustand zurückkehrt und auch dabei bleibt machen eine Beziehung mit einem nassen Alkoholiker doch sehr schwierig, nahezu unmöglich. irgendwo scheint die Liebe schon zu schlummern, odch wenn sie nicht mehr gelebt wird, wenn tägliche Enttäuschungen das Leben prägen, was ist das dann alles überhaupt wert.
    Die Vorstellung, dass alle gemeinsamen Ziele in einer Beziehung so langsam über Bord geworfen werden, dass gemeinsame Anschaffungen wie z.B. Haus , Wunschprojekte usw. einfach allmählich zu bruch gehen, Schuldenberge entstehen - da fragt man sich schon noch nach dem Sinn dieser Beziehung. Da ist es wohl schon berechtigt nachzufragen, wie so etwas überhaupt entsthen konnte, wenn doch der Partner vorgibt einen zu lieben. Ich glaube jeder Partner eines Alkoholikers stellt sich irgendwie diese Fragen und stellt dann letztenendes die Liebe in Frage.
    An all diesen geschichten wird mir klar, 'wie' gefährlich der Alkohol doch eigentlich ist, wie weitgreifend er in das Leben eines Menschen eingreifen kann, vernichtend sein kann. Während die Liebe menschen zusammen bringt, neue Energien freisetzt und Menschen dazu bringt ihre gemiensamen Pläne durchzusetzen, so ist der Alkohol derart destruktiv und zerstörersich, heuchlerisch, indem er gute Stimmung vortäuscht und nach und nach Leben und Lebensträume und Lebensinhalte zerstört.
    Auf jeden Fall ist er der Feind der Liebe, eine Macht, die unter Umständen größer sein kann. Manchmal kommt es ja doch vor, dass die Liebe dann auch wieder den Alkohol besiegt.
    Somit könnte man es doch so sehen, dass die Sucht und die Liebe in einem nassen Alkoholiker vorhanden sind als sich gegenseitig bekämpfende Kräfte und je nachdem zum Vorschein kommen, wer von beiden gerade stärker durchdringt.

    ich könnte es mir so vorstellen, dass man schon tief im Inneren Liebe empfindet, diese aber irgendwie im Moment des massiven Alkoholkonsums verdrängt wird, betäubt wird und man dann einfach zu einem anderen Menschen wird, der alles um sich herum vergißt und erst wieder im Zustand seiner Ausnüchterin wieder in seine alte Haut zurück kehrt. So scheint es mir jedenfalls immer mit meinem Mann gewesen zu sein. Dass was er im alkoholisierten Zustand gemacht hat, hatte für mcih eigentlcih ncihts mehr mit Liebe zu tun. kein Respekt , keine Achtung mehr. ich wurde beschimpft , betrogen und verletzt. Das hat wohl wneig mit Liebe zu tun,oder? Dennoch, wenn er nüchtern war, war er ein liebevoller Menshc und hat mir imemr gesagt wie sehr er mich liebt. Daher habe ich auch immer gedacht, dass er doch aufhören müßte zu trinken, weil er mich doch liebt und mir sowas nicht antun dürfte. Aber die Sucht ist halt größer als die Liebe, wie hier schon oft geschrieben wurde.
    generell würde ich aber schon sagen, dass der Alkoholiker irgendwie zwei Persönlichkeiten beinhaltet. Eine, die lieben 'kann', die andere die nur den Alkohol liebt. Zusammengezogen zu 'einer' Person resultiert daraus eigentlcih,d ass ein Alkoholiker in nassem Zustand nicht fähig ist zu lieben auf die Art und Weise, wie ein trockener oder normaler Mensch. Ich glaube, das erklärt auch vieles, was hier bisher geschrieben wurde. Die einen schreiben, dass sie nie aufgehört haben zu lieben, andere schreiben, dass sie Partner, Kinder etc. vernachlässigt haben, aber dennoch geliebt. Vielleicht sollte man nicht so sehr die Liebe an sich in den Vordergrund stellen in dieser Fragestellung, sondern eher das was man von einem Partner erwartet, den man liebt und der einem vorgibt zu lieben. Nämlich Vertrauen, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Verantwortung, Füreinander da sein etc. Ich glaube dann wird es verständlicher.
    Das Wort 'Liebe' ist so umstritten und kann so unterschiedlich definiert werden. Eine Mutter liebt ihren Säugling ja auch, kann nichts davon von ihm erwarten. Denn der kann ja nichts (zurück) geben.
    Das ist zwar eine andere Form von Liebe. Hat aber schon mit den Gefühlen von Liebe an sich zu tun.
    Es gibt ja auch Menschen, die meinen, dass es keine Liebe gäbe, sondern alles nur auf Triebe, Sexualität usw zurückzuführen ist.
    Daher ist es schwer dieses Thema zu diskutieren.

    Mir geht es ja da genauso wie Dir Ayki, auch ich bin froh dass ich den Absprung geschafft habe und merke obwohl es mir immer wieder mal zwischendruch schlecht geht und ich dazu neige wieder 'rückfällig' zu werden raffe ich mich immer wieder zusammen. Ich habe mir mittlerweile einen Schutzwall aufgebaut, der mich beschützt, denke ich. Auch meine psychischen Grenzen waren längst erreicht und das was dann mit mir passiert war ist dann wohl auch irgendwie ein Schutz für mich selbst um nicht total abzudrehen. Also , ich meine, meinen persönlichen Tiefpunkt habe ich absolut erreicht. Ichhabe sehr mit mir gekämpft und gerungen. ein ewiges innerliches hin und her. Ich wollte doch einfach nur glücklich sein udn meinen alten Mann wieder haben und dann wieder dieses Bild von der Realität. Dieses Bild was ich imemr wieder verdängt habe und versucht habe zu beschönigen. Jetzt ist der Wunsch nach Glück irgendwie stärker geworden. Ich falle nicht wieder rein auf seine schönklingenden umsäuselnden Worte. Plötzlich habe ich auch eines verstanden, was ich mich anfangs immer wieder gefragt habe und in fast allen ersten beiträgen von Hilfesuchenden gefragt wird: Wie kann ich jemanden dazu bringen, dass er aufhört zu trinken..?
    Die Antwort lautet ja immer: Garnicht. Und kaum eine/r will sich damit zufrieden geben. Erst jetzt wo mir selebr bewußt wurde in welcher Suchtsituation ich selber stecke und wie tief ich da schon drin steckte ist es mir klar geworden. ICH bin hier im Forum gelandet , weil ich meinen Tiefpunkt nahezu erreicht hatte. Und es war nur noch ein relativ kurzer (Bewußtseins-)Prozeß, um auch danach zu handeln. Sich trennen , um sich selbst zu retten. Nicht , um den PArtner vom Alkohol abzubringen. Einsehen, dass der Partner ein erwachsener Mensch ist, der über sich selbst bestimmt. So wie man es akzeptieren muß, wenn das eigene Kind erwachsen wird und das Haus verläßt.
    Nun verstehe ich auch wie schwer es ist sich von der Sucht zu lösen. Ich bin diesem Schritt gegangen und mein Partner eben nicht. An mir selber sehe ich nun wie schwer es ist loszulassen von etwas , was man meint zu brauchen.
    Daher überlasse ich es auch IHM, sich dafür zu entscheiden. Denn das, was ich jetzt durchmache kann mir ja auch niemand abnehmen.
    Und Deine Geschichte hat mir sehr die Augen geöffnet und dazu beigetragen, dass ich jetzt da bin, wo ich bin. Mir ist so klar geworden, wie das hier überhaupt funktionieren kann, wie man sich gegenseitig weiterhelfen kann, als ob man gemeinsam an einem großen projekt arbeitet. Es sit schon faszinierend.

    Hallo Ayki,
    mit der Mutter-Kind-Kur ist sicher ne gute Idee. DU solltest Dich aber gut informieren, wo Du da hinkommst. ichhabe es mal gemacht und es war die reisnte Tortur. Allerdings nicht die Kur an sich, sondern die anderen.
    Es war ein derart asoziales Umfeld, dass ich mich total zurückgezogen habe. Auch meinen Kindern hat es nciht gut getan.
    Lass dich am besten mit Eßstörungen oder Hautproblemen an die Nordsee verfrachten.
    Da war ne Freundin von mir, auf Sylt. Das soll super gewesen sein.

    Dass Dein Mann da jetzt mit ner anderen Frau rumturtelt tut sicher immer noch weh, oder? Aber allerdings wäre mir wohler, wenn ich wüßte, er hat da ne Frau, die selbst auch ein Kind hat , als wenn er mit sonst wem zusammen ist. Vielleicht kann die ja zumindest mal ein Auge auf die Kinder werfen und mag sein, dass 'sie' ihm ein bißchen auf die Sprünge hilft.
    Ist doch auf jeden Fall besser als jeden Tag ne andere und zudem vielelicht noch irgendwelche Frauen , die ebenfalls trinken und Drogen nehmen, so wie bei meinem Mann. Ich würde mir wünschen, wenn er wenigstens mal ne Frau kennenlernen würde von der er mal was lernen könnte, vielleicht eine die älte rund reifer ist als er.

    Naja, aber solche Frauen wollen ihn ja garnicht, hihi. Die sind ja auch nicht dumm.