Diandra ,
wieso sprichst du hier eigentlich für Funnie? Wenn Sie keine Diskussion mit Neverfree möchte könnte sie es selber äußern. Stattdessen diskutieren die beiden hier doch weiter, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung sein mögen. Das macht eine Diskussion im Übrigen aus: These und Antithese. Oder erwartest Du hier, dass jemand Dir nach deinem Mund labert? Mir ist jetzt schon in einigen Threads aufgefallen, dass Du immer wieder versuchst andere Leute aufzuhetzen.
Vielleicht ist DEINE Diskussionsform hier auch nicht erwünscht!!!!!
Beiträge von Paddy
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Liebe Ette,
was Du da zu anfang schreibst stet hier doch garnicht zur Diskussion.
Klar ist Coabhängigkeit auch in nichtalkoholischen beziehungen präsent. Das hat aber Neverfree garnciht zur Diskussion gestellt. Sonder sie wirft die Frage auf, ob ein Partner eines Alkoholabhängigen zwangsläufig auch Coabhängig wird, sozusagen automatisch.
Es fängt langsam an zu nerven, dass Leute hier nciht richtig lesen und dann anfangen rumzuzicken, besonders in neverfrees Threads fällt es mir auf. und mir scheint es daher, weil sie mehr drauf hat als andere und die sich dann auf den schlips getreten fühlen.
Für mcih ist das auch ne Frage, die ich mal gerne , nämlich auch als Betroffene stllen würde. Dann würde ich es so formulieren. Hat mcih die Sucht meines Mannes eigentlich zu einer Coabhängigen gemacht? Und wennja, dann wie hat sich das eingeschlichen. Was für Verhaltensmuster habensich da breit gemacht. ich finde es ne gute Auseinandersetzung mit sich selbst als Co, sich diese Frage zu stellen. Ebenso, wie ich es zur Diskussion gestellt habe, ob das Fremdgehen auch eine beziehung zum Alkoholkonsum hat, und welche. Das sind doch wichtige Punkte in meiner Beziehung, die ich überdenken muß. Woanders lese ich... er hat es nur getan weil er gesoffen hat...im Grunde liebt er nur mich... ich werde ihm alles verzeihen, wenn er wieder trocken ist.... Ich will jedenfalls nciht so abstumpfen. Ich kann zwar nciht sagen, dass ich jetz wo ich mcih getrennt habe über den Dignen stehe. Für mich fängt die Arbeit jetzt erst an.ich habe mir jetzt erst einmal die Bedingungen geschafft, dass ich überhaupt wieder frei denken kann. Und darin seh eich schon ein bißchen die Frage 1 beantwortet. Die Alkoholsucht als solche bekommt in einr Beziehung , besonders weenn man zusammen lebt, eine so großen Stellenwert. Und das ist doch wohl bei anderen Krankheiten auch so. Stell dir vor, du hast ein Allergiekrankes Kind in der Familie. Automatisch mußt du mehr auf dies und das achten. oder bei einer behinderung mußt du die ganze Wohnung drauf einstellen. Man kann nicht einfach mit einem ALkoholiker zusammen wohne und nciht reagierne oder so reagieren , als ob es das normalste der Welt ist. Man hat Erwartungen in eienr Beziehung, die einmal erfüllt wurden und plötzlich , schleichenderweise, erfüllen sie sich nicht mehr. Nach und nach Unzuverlässigkeit, Auffälligkeiten, Aussetzer, Unpünktlichkeit, Geldsorgen, kein Sex mehr, Fremd gehen, ohne Partner auf Feierlichkeiten, Peinlichkeiten. Die Situationen verlangen von dir, dass du reagierst, auf Fragen antwortest. Darauf ist man erstmal nicht vorbereitet. Man möchte auch ,dass das Familienleben funktioniert. Dann fängt man an, zum Beispiel nach außen hin zu lügen, zu entschuldigen. Zum Beispiel, wenn er nicht hoch kommt und nicht zur Arbeit gehen kann. Du weißt, er wird den Job sonst verlieren und du bist selber finanziell davon betroffen.
So schleicht sich dann das coabhängige Verhalten allmählich ein..bis du dich fragst, was du da eigentlich machst.
Du selber hast ja die Distanz, da ist es was anderes. Die schaffe ich mir jetzt auch. Um genau aus diesem Teufelskreis raus zu kommen. Mein Mann , als ich ihn kennengelernt habe war ein anderer Mensch. Er hat sich zu etwas anderem entwickelt, man kann sagen wir haben uns auseinander gelebt, uns in andere Richtungen entwickelt. Das gilt es erstmal zu sehen und zu akzeptieren. Ich bin zum Beispiel nciht dazu bereit, dass er unser gemeinsames Hab und Gut in Alkohol umsetzt.
ich muß mcih davor schützen. Er will jetzt offensichtlcih als Junggeselle leben und hier und da andere Frauen ****** . Ich kann ihn dabei nicht aufhalten, kann ja nicht mal mit ihm darüber reden.
Wenn ich wüßte warum, ist ihm vielleicht langweilig, braucht er Abwechslung, frischfleisch?, Anerkennung? In einer normalen Partnerschaft wäre das sicher ein Anlass zur Auseinandersetzung. Bei uns ist das Gespräch nicht mehr oder nur noch bedingt möglich gewesen.
Es ging ja so weit, dass er sich teilweise nciht mehr erinnerte, alles abstreitet, dann wieder einiges zugibt und sich entschuldigt, alles auf den Alkohol schiebt..... Ich bin ja keine Psychologin, ich weiß das alles nicht zu deuten und nichts mehr damit anzufangen außer der Tatsache, dass mir ständig weh getan wird. Und das kann ich nicht mehr ertragen. Würde schon gerne wissen, was dahinter steckt. Liegts an mir, am Alkohol? Vieles ist für mich ungeklärt. -
Hi Neverfree,
beim Duchlesen deiner Geschcihte kam mir so der Gedanke, dass er jetz versucht, dir zubeweisen, dass er doch nciht abhängig ist. gerade, weil du ja ne fachfrau bist. So als ob du ihn indirekt unter druck gesetzt hättest, entweder ich oder der Alkohol. Nur das es nciht ausgesprochen wurde. Also indirekt. Ich glaube tief im innern weiß jeder Alkoholiker, dass er abhängig ist. WIll und kann es aber nciht zugeben. Dass du diese konsequente Distanz zu ihm geschaffen hast ist vielleicht gerade seine CHance. So brauchtest du ihm nciht zu sagen, was er ohnehin schon weiß.
Vielleicht schaffst du ihm dadruch den anreiz, dass er es scih selebr beweisen will, ohne unter druck gesetzt zu werden. Dieses unter druck setzen ist ja für viele ein Anlass dann vielleicht doch aufzuhören. Wenn dein Freund sich aber jettz sozusagen diesen druck selbst schafft, um aufzuhören, um dich nciht zu verlieren, wäre das schon eine gute vorraussetzung. Warte doch einfach ab, was passiert. er weiß genau, dir kann man nichts vormachen wie irgendeienr blöden Ehefrau ( wie mir).
Da hast du sicher ein paar gewisse Vorteile.
Bei dir denke ich , ist jetzt einfach Geduld angesagt.
Und sag ihm klar, dass du es gut findest was er macht und dass es dich schon gestört hat mit der alkoholabhängigkeit. Das muß er wissen. unbedingt.
Wünsch dir alle Gute.
Du schaffst das! -
Ich sehe es auch so, dass deien Freundin alkoholabhängig ist. Aber mein Rat an DIch: Paß auf, dass Du es nciht selebr auch wirst. DU schreibst selbst, dass du trinkst um dinge zu verdrängen. vielleicht hat es bei ihr auch so angefangen. Du mußt es für dich nciht zulassen. Auch ich war kurz mal in dieser Situation. Habe mir die Flasche gegriffen, weil mien mann trinkt und ich nciht damit klar kam. Aber nach kurzer Zeit habe ich gemerkt, das bin nciht ICH. Ich will doch nciht den gleichen Mist machen wie er. Es war bei mir wie eine kindische Trotzreaktion. Wenn er trinkt, dann trink ich eben auch. Dann soll ER sehen wie er damit klar kommt. Volkommen dumm. Er ist auch richitg aggressiv davon geworden. Hat dann den Alkohol vor mir versteckt und auch so getan, als wollte ich ihm alles wegtrinken. Als sei es ein Privileg für Ihn, dass nur ER trinken darf.
Er erlaubt es sich sich gehen zu lassen. Ich muß der Gegenpol bleiben. Die, die alles für ihn macht, wo er zurück komemn kann und sich auskotzen kann, die schöne Insel, der Müllabladepaltz. Wenn ich nciht mehr funktioniere, dann bin ich uninteressant für ihn.
Das typische was du schreibst- wenn sie trinkt bist du für sie vergessen. Das sieht sehr nach abhängigkeit aus. jemand der so aus Vergnügen ab und zu trinkt, der vergißt seinen Partner nciht.
Ich habe es ab und zu erlebt, wie mein Partner ist, wenn er sternhagel voll ist und mich nicht einmal wieder erkennt. Ich wünsche Dir nciht, dass Du Dir das jemals antun mußt. Meiner ist dann so widerlcih, dass ich ihn nicht mehr wieder erkenne. -
Hi Funnie, ich mach das auch alles gerade durch.
Auch ich kenne diese Sprüche zur genüge: ich habe euch vermisst... ja klar, mittlerweile ist mir klar, warum. Ich habe immer alles für ihn gemacht. Solange ich nicht genervt habe war ich immer eine bequeme ruhige Insel für ihn. Wo er sich ausruhen, ausschlafen konnte. Ich habe gekocht , seine dreckige Wäsche gewaschen und ihn ja soweit imemr unterstützt. Jetzt frag ich mich. Was hat ER eigentlcih in der Zeit für mich getan, freiwillig? Garnichts ist die Antwort. Okay, wenn ich ihm gesagt habe, mach dies oder das, hat er es irgendwann erledigt. War aber meist unzuverlässig. Und nichts kam aus eigener Initiative von ihm. Er war ja auch dauergestresst. Okay, er ist immer ein liebevolle Vater, auch zu miz zwischendurch. Das sehe ich jetzt aber mehr oder weniger 'taktisch'.
Die wirklcihe Liebe ist das nicht. Ich denke auch, dass die Sucht stärker ist als die Liebe. Sonst hätte er uns nie so verletzen können.
Ich glaube auch, das ist unser Problem. WIr können das nciht verstehen, wir wissen nciht mehr was noch 'echt ' ist. Tun unsere Partner das alels so, weil sie nciht anders können, weil sie Kontrolle über alles verlorenhaben. Oder ist doch ein Funken Wahrheit, wenn sie sagen, dass sie nur noch wegen der Kinder mit uns zusammen sind? Ist die Liebe weg? Ist sie nur verdrängt? Wir machen uns gerne etwas vor, um alles gerade zu biegen, den Schmerz aushalten zu können und schieben selebr alles auf den Alkohol. Um das für mcih zu klären, ahbe ich auch einen Thread über das Thema 'Fremdgehen' eröffnet. Auch ich wollte es einfach wissen- ist es eine Erscheinung des Alkohols, weiß der nasse Alkoholiker eigentlcihin dem moment was er ut. Fühlt er auch so? Viele Fragen. Viele unterschiedliche Antworten. Soll man einen nassen Alkoholiker überhaupt nicht mehr ernst nehmen, in dem was er sagt. Oder sich nur das beste rauspicken? Was ist noch ER selbst, was ist der Alkohol?
Diese Fragen beschäftigen mich und viele von uns. Ich weiß eins, es tut mir nicht gut, deswegen habe ich mcih getrennt. Auch in der Hoffnung, dass er irgendwann wieder zur Besinnung kommt und vielleicht zu uns zurück kehrt. Das setzt natürlcih voraus, dass an allem der Alkohol Schuld war... Aber langsam kommen mir die Zweifel. Ich glaube doch nciht so ganz, dass man das so getrennt sehen kann.
Auchnachdem was hier die männlichen Teilnehmer schreiben. Das kommt nämlcih auch noch dazu. Wir Frauen sehen die Dinge auch anders und lassen uns von gewissen männern immer wieder einlullen, so wir Aragon schreibt. Ich wünschte mir noch mehr solche Erkenntnisse.
Im Moment merke ich nur eines: Nciht nur er, auch ich gehe so vor die Hunde. Und ich muß jetzt erstmal an mcih denken. Ich habe Kinder, Verantwortung. Der Vater meiner Kinder ist nicht 'zurechnungsfähig'. Ich muß mich kümmern, muß mcih schützen, muß sehn, dass es mir gut geht.
Ich hab ihm das tausend mal erklärt, aber er hat dies nie verstanden.
Ich glaube , du mußt auch um Dich selebr kämpfen. Benutze aber den Alkohol nciht dazu, dass er seine Kinder nciht sehen darf. DU kannst es ja erstmal reduzieren und sie unter Aufsicht zu ihm geben. Am besten , wenn DU selbst nciht dabei bist. Dann wird sich auch zeigen, ob er dich vermisst. Du kannst DIch ihm ganz entziehen. Aber lass ihm ruhig den Kontakt zu den Kindern.
Es scheint mir, als sei dein Mann einer von der stolzen Sorte. So nach dem Motto: Es geht mit jetzt wunderbar ohne euch. Naja dann lass ihn mal. Es wird nciht lange dauern und er wird sein Paradies vermissen.
Bleib stark für dich und deine Kinder.
Alles Gute
Paddy -
Liebe Ayki,
auch ich sehne mich nach diesem neuen leben, dass Du gerade beginnst.
Man hat den Eindruck, dass es bei Dir irgendwie 'Klick' gemacht hat, irgendwas hat dir plötzlcih die Augen geöffnet. Ich wünsche mir, dass ich auch bald soweit bin. Ich weiß, auch Du hast Deine Zeit gebraucht, bist zickzack gelaufen. Das macht mir Mut, dass auch ich meinen Weg weiter gehn muß. Und versuchen muß nicht mehr zurück zu blicken. Statt meine Gedanken immer und immer wieder um diese eine Sache kreisen zu lassen nehem ich mir jezt jeden morgen vor positiv und konstruktiv für mcih zu denken und geradeaus, vorwärts zu denken und zu gehen.
Grenzt schon fast an Selbsthypnose, ist aber irgendwie hilfreich.
Und unsere Männer kommen mir plötzlich so armselig vor. Arme Seelen, ja genau so ist es. Wie haben sie es dennoch geschafft uns immer und immer wieder mit runter zu reißen? Weil wir ihnen unsere ganze Energie geschenkt haben, uns selbst vernachlässigt , beinahe aufgegeben haben. Das darf nciht mehr passieren. ich will auch mein eigenes Leben leben. Leben um glücklcih zu sein. und das war ich einfach lange Zeit nicht mehr. habe immer mein Glück vom Partner 'abhängig' gemacht.
aber langsam, langsam merke auch ich wie eine ganz neue Kraft in mir erwächst. Dieses Gefühl, dass ich platzen muß, dass ich so lange hatte, ist plötzlcih weg. Ich fühle mich so naturverbunden wie noch nie in meinem Leben und fange an gemeinsam mit den Blumen draussen zu spriessen, zu wachsen . Ja genauso fühle ich mich im Moment.
Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft. -
Ihr schreibt hier von Persönlichkeitsveränderung. Das macht mcih sehr nachdenklich. Wie muß man sich das vorstellen? Ist er in dem Moment nciht mehr er selbst? ist die Partnerin dann so weit weg, quasi aufgelöst? Es ist schon apssiert, dass er in meiner Anwesenheit vor meinen Augen geflirtet hat. So als sei er total unbeobachtet , als sei ich garnicht da gewesen. In dem Moment hatte ich auch das Gefühl, dass er ein anderer Mensch ist, ein Fremder. Das verrückte ist, dass an diesem Tag beispielsweise wir überhaupt keinen Streit oder Probleme hatten.
Wir hatten uns gerade noch nett unterhalten. Da wandte er sich von mir ab und flirtete mit einer anderen, als sei ich Luft, als sei 'ER' total geistesabwesend. So ein Verhalten wäre doch selbst bei dem größten Schweinehund im nüchternen Zustand undenkbar. Ja genau, wie 'hypnotisiert' kam er mir in dem Moment vor. Ich beobachtete die ganze Sache, ruhig und gelassen, weil es so unglaublich war. Kennt ihr so einen Zustand auch? -
Hallo Kiki,
es hört sich ja bei Dir an, als ob Du sozusagen andere verletzt hast, weil Du selber mal verletzt wurdest. Also war es Dir in diesem Moment nicht wichtig, hast nur an Dich selber gedacht. Aber hast Du dann nie einen Rückschlage von den andeen erhalten. War dannniemals jemand dabie, der Dich dann auch verletzt hat, sich an Dir gerächt hat?
Haben sie es alle so hingenommen?
Wie sah es denn in Deinem herzen aus? Keine Gefühle? keine Schuldgefühle? keine Liebe?
Hat Dir niemals jemand gesagt , wie Sch**** du warst?
Klar ist das ein Sch***charakter. Da braucht manja wohl nciht drüber diskutieren. Das einzige was bleibt ist mal rauszufinden warum es so gelaufen ist. Was hatte es mit Deiner Jugend zu tun. Hat es damit zu tun, dass zu viel über DIch bestimmt wurde und Du einfach mal Deine freiheit haben wolltest, tun und lassen wolltest ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer? Also vielleicht eine Trotzreaktion auf zu strenge Regeln?
Mich würde es echt mal interesieren, denn mein Mann geht ja auch ständig fremd und er erzählte mir mal, dass er sehr streng und religiös erzogen wurde. -
Ich könnte mir eher vorstllen, dass eine gewisse Sensibilität, eine Labilität an sich vererbt wird. Aber die Abhängigkeit an sich eher nicht. Man sollte ja eher abgeschreckt sein, wenn man damit aufwächst. Aber diese Labilität eines Menschen führt wohl eher dazu nicht Nein sagen zu können, sich nciht im Griff zu haben , sich nciht kontrollieren zu können. soclh eine Verhalten wird einem vielelciht auch noch dazu anerzogen, von den Eltern abgeguckt usw. Andere werden wiederum gerade stark aus dem Verhalten der Eltern.
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Zum lezten Mal trinken! Kommt mir auch bekannt vor. ich schmunzel mit
Ich würde auch gerne wissen, weche Bücher Du empfiehlst. Kannst Du mir auch ne PN schreiben?
Ich finde Du hat nen gewaltigen Schritt zu Dir selbst gemacht. Habe das Gefühl DU fängst jetzt an zu leben. Das geällt mir. Warst Du doch ncoh vor nicht allzu langer Zeit davon so sehr überzeugt, dass Dein Mann jetzt aufhört und Du so sehr hinter ihm stehst und so weiter.
Eine Freundin sagte mir mal: Manche Männer lieben ihre Frau / Freundin erst wirklcih, wenn SIE aufgehört hat ihn zu lieben, wenn sie damit richitg durch ist und das Thema abgeschlossen ist. irgendwie scheint mir da was wahres dran zu sein. Sie scheinen immer ncoh den letzten Funken Hoffnung zu spürn, scheinen zu meinen, dass sie ein damit noch in der Hand haben. Erst wenn sie merken , dass sie vollkommen verloren sind, dann wachen sie wohl auf. Auch ich arbeite hart an mir. Merke auch wie ich unabhängiger werde von meinen eigenen Gefühlen. ich werde allmählcih wieder Herr über mcih selbst. Fühle sowas wie eine innere Erlösung. Geht es Dir auch so, hast Du auch das Gefühl dass Du Dich aus einer Art inneren Gefangenschaft befreist?
MAch einfach weiter so.
Alles Gute
Paddy -
Hey,
hört sich jetzt vielelicht doof an, aber ehrlcih gesagt- was willst Du mit einem Kind von einem Alkoholiker? Ich habe selber zwei und ich bin auch stolz auf meine Kinder, so ist es nciht. Aber wenn ich ncohmal die Wahl hätte, hätte ich mir einen anderen Vater für sie gewünscht. Auf der einen Seite ist er zwar liebevoll und fürsorglich, ja , wenn er nüchtern ist. Nahcts erleben sie ihn ja nicht. Zum Glück. Und lies mal das Forum über Kinder von Alkoholikern. Wei Panther schon schriebt. Im nassen Zustand denken sie über nichst nach. Wenn Du Kinder willst, dann such Dir einen naderen Mann bevor es zu spät ist und Du es bereust.
Meiner hat sich in lezter Zeit so schlimme Sachen geleistet. Ich bin froh, dass es dieses Forum gibt, sonst würde ich schon durchdrehen. Seitdem ich heir lese bin ich gelassen, brauch keine medikamente. Nur meine Verstand, der mir sagt: Er ist krank- ich brauch es nciht sein. ER ist kaputt- ich brauch es deswegen nicht sein. Ich lass ihn gehen. Ich fühl mcih plötzlcih so stark und überlegen, seh ihn wie einen kleinen knitterigen Wurm vor mir. Dann kommt er wieder an und bettelt um Verzeihung und ich bin stolz , dass ich jetzt sagen kann: verschwinde. Heute hab ich ihm ne sms geschrieben: Es ist schmerzhaft, wie Du mit meinen Gefühlen spielst, aber noch schmerzhafter ist es mit anzusehen wie DU Dich selber zerstörst. Er ist wieder einmal fremd gegangen und kommt dann auch nich ganz dreist zu mir und sagt: Ich habe dich vermisst.
Aber ich bliebe jetzt stark und sage : nein, nicht mehr mit mir. Versuch das doch auchmal. Alle hier schreiben sowas und es ist das einzige was hilft. Guck mal, hier sind viele aus verschiedenen Städten, verschiedenen Alters und verschiedenen Hintergründen. Doch alle machen in etwa die gleiche Erfahrung. Es sit nciht einfach aus Erfahrungen anderer zu lernen, man denkt bei einem selbst kann es auch anders sein. Ist es aber nicht.
Ich habe mich auch lange gesträubt, aber jetzt hat es auch bei mir klick gemacht. Und dafür bin ichja auch hier hergekommen: um mir Rat zu suchen. Warum sollte ich ihn nicht auch annehmen?
Man verliert nciht wirklcih etwas. Man hatte ihnja vorher schon verloren und ergreift jetzt nur die Chance ihn eventuell wieder zurück zu gewinnen- indem man ihn gehn läßt. Komisch nich? -
Ich habe langsam doch das Gefühl, dass Du auf dem richtigen Weg bist.
Halt durch. Laß Dir keine Energie mehr von ihm abziehen. Ich spüre es im Moment so sehr und auch an Deiner Geschichte ganz deutlich, dass es die Härte und die Konsequenz ist, die uns Coabhängigen fehlt. Wir können eins wunderbar : Leiden, Leiden, Leiden. Und alles Schönreden, wenn es dann mit dem Leid doch zu stark wird. Warum schauen wir weg von der Realität? Was ist nur in unseren Köpfen los? Und wenn wir die Realität erkannt haben können wir immer noch nicht die Konsequenzen ziehen? Das klingt so übelst nach Selbstquälerei und Selbstaufgabe? Warum sind wir uns selber nichts wert?
Wir müssen einfach ganz bewußt lernen an uns selber zu denken, egoistischer zu sein. Ich wünsche mir , ich könnte es.
Bei Dir spüre ich es plötzlich, dass es so allmählich kommt. Deine Geschcihte läuft bei mir ab, wie ein Film und ich warte drauf, dass Du irgenwann einfach mal so richtig aus dir rauskommst und ihm die Meinung sagst, ihn zusammenfaltest. Und dann soll er mal angewinselt kommen auf allen vieren und Dich um verzeihung bitten. ( Dannhat sich das Thema Hund auch für Dich erledigt). Entschuldige meine emotionalen und phantasievollen Äußerungen. Denk , ich bin gerade etwas durchgeknallt.
Aber diese Typen wissen einfach nicht was sie uns antun, wie sehr sie uns verletzt haben. Aber auch ich spüre, wie ich durch diese Auseinandersetzung im Forum eine innere Stärke gewinne. Ich hätte es selber von mir nicht gedacht, dass ich mich jemals einmal beherrschen kann. Draußen versteht uns keiner, warum auch? Wir machen die voll dummen unnatürlichen Aktionen, weil wir krank sind. Das können wir nur untereinander oder die Therapeuten verstehen.
Mich wundert es eigentlcih nicht, dass Deine Eltern Dich so wenig unterstützen. Denn dieses Coabhängige Verhalten muß ja auch irgendwoher kommen, irgendwas wird schon schief gelaufen sein an Deienr Erziehung, dass Du so geworden bist. mcih würde interessieren, was Du aus Deinen Büchern lernst über Coabhängigkeit. Bringen die Dich auch weiter oder eher hier das Forum? -
Hallo Ayki,
ich stelle bei Dir immer wieder das gleiche fest. Du kontrollierst immer wieder deinen Mann, habe ich den Eindruck. Naja mach ich ja genauso, darum fällts mir bei dir so auf
Ich glaube sich ablenken und es sich wohlergehen lassen ist schon ein riesengroßer Schritt und Du hast ja auch schon ne gewisse Distanz und trennung hinter Dir. Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass e´s ncoh nciht ausreicht, dass Du vielleicht noch mehr brauchst in einer anderen Richtung, wo die eigentlcihe Coabhängigkeit verarbeitet wird und nciht nur verdrängt.
Ich selber bin längst noch nicht soweit. -
Bei meinem Freund ist das Fremdgehen ein großer Bestandteil in seienr Alkoholkarriere und deswegen hatte ich ja bereis unter Sonstiges auch bereits dazu einen neuen Thread eröffnet. Ich will es ja selber wissen, ob es da Zusammenhänge gibt zwischen Alkohol und Untreue. Aber da gibt es wohl unterschiedlcihe AUffassungenund Erfahrungen drüber.Frage mich jetzt sogar, ob es nicht vielleicht eine andere zusätzliche Sucht ist- Sexsucht.
Seitdem ich hier im Forum bin, und mich über alles mögliche informeirt habe versuche ich ständig einen Ansatzpunkt zu finden, um mit meinem Partner in einer nüchternen Minute zu sprechen. Nicht nur über sein Alkoholproblem, sondern auch über diese Fremdgeherei.
Er selber hat schon manches Mal geäußert, dass er es auch so sieht, dass der Alkohol ihm nciht gut tut. Er hat mit mittlerweilen 'gestanden' dass er weiß, dass er aufhören muß. An anderen Tagen sagt er, er fühle sich unter Druck gesetzt. manchmal fühlt er sich schon unter Druck gesetzt, ohne dass ich ihm überhaupt was sage. Dann kommt dieser Druck wohl irgendwie aus ihm selber.Ich muß Euch jetzt mal ein Erlebnis schildern, dass vor einigen Tagen stattgefunden hat, was mich einfach schockiert hat:
Am letzten Wochenende waren wir in einer Disko: Wir haben uns nett unterhalten und ich fragte ihn, ob er mit mir tanzen würde. Er brabbelte so vor ich hin, dass er doch nciht tanzen würde. Dann fing er langsam an hin und her zu tippeln. Er machte mir eigentlich nciht den Eindruck, dass er so betrunkenist, dass er sich nciht mehr unter Kontrolle hat. Aber ähnlcih wie ein Roboter tippelte er zur TAnzfläche, entfernte sich meter um Meter von mir, als sei er von einer Fernbedienung gesteuert.
Schnurstraks auf ein junges Mädchen zu, die da so vor sich hin tanzte.
Er sprach sie an und tanzte mit ihr, betätschelte sie vor meinen Augen als ob ich Luft sei, als ob er selber glaubte, dass er schon mit ihr 'zuhause' sei. Er ging mit ihr an mir vorbei und stgellte sich mit ihr in eine munkelige Ecke. Ich war schockiert. Ich war wie in Luft aufgelöst für ihn. Ich dachte das es doch soetwas nicht gibt. Ich war so schockiert, dass ich nciht reagieren konnte, meine Sachen packte und ging. Beim Herausgehen stand er da mit ihr, unsere Blicke trafen sich so, als ob er ein vollkommen fremder für mcih war.
Am nächsten Tag habe ich mir vorgeneommen: Das wars! Dann kam schon gleich dieser herzschmerz. So ist er doch eigentlich nicht. Ich wollte ein klärendes Gespräch. Er wollte auch mit mir reden, schob das Gespräch aber irgendwie weg, rief mich einfach nciht an.
Ich verabredete mcih dann also sehr spät mit ihm , und sagte ihm, wie schockiert, verletzt, enttäuscht ich bin und wie er sich wohl fühlen würde an meienr Stelle. ich wollte eien Erklärung von ihm. Ich fragte ihn, ob er das Mädchen kennen würde. Er meinte, dass er sie vorher schonmal geshen hatte, aber nicht wirklcih kenne. Er meinte, er erinnere sich nciht mehr an das was er getan hatte. er entschuldigte sich bei mir und machte eine dramatische Szene wie ekelig, wie respektlos, wie abscheulcih er sich doch verhalten habe. Er fragte mcih, ob andere seienr Kumpels ihn auch geshen habe wie er das gemacht hat. Er meinte, dass so etwas nie weider vorkäme. Am nächsten Wochenende waren wir wieder in der Disko. Das Mädchen hatte sich wohl Hoffung bei ihm gemacht und war nun verwirrt, dass 'ich' als seine Freundin da neben ihm stand. Sie konnte die Situation nicht einschätzen, denke ich.
Mein Freund war sehr lieb zu mir an dem Abend, aber sobald das Mädchen da war verhielt er sich reserviert. Wieder wie von einer äußeren Kraft gesteuert. Ich redete mit ihm und er schien vollkomemn abwesend zu sein, starrte nur ncoih vor sich hin. Dann sagte er plötzlcih, dass er noch auf Toiltette wolle und dan gehen wollte. Wir gingen nach draussen und er und seine Freunde organisierten ein Taxi für sich und es schien wohl selbstverständlcih dass dieses Mädchen und iehre Freundin mitfahren sollten. Ich schaute ihn wieder vollkommen schockiert an:
Ich fragt ihn, was das denn jetzt wohl wieder sei. Er sagte, dass alles in ordnung sei. Ich solle mir nicht so viel Gedanken machen. Die mädchen waren verwirrt und wollten gehen. Dann stieg er aus dem Taxi und rannte hinter ihnen her. Holte sie zurück und er und seine Kumpels fuhren davon. Alle waren wohl angetrunken und auch bekifft. Jedem , dem ich in dei Augen schaute hatte nur eine Art gläsernen starren Blick, als ob ich allen frmd sei. Ich kam mir vor wie in eine Science Fiction. Er sagte dann noch, dass er mcih morgen anrufen würde. Redete mit mir, als ob das total normal wäre, dass er und seine Kumpels nun mit diesen Mädchen wegfahren. ich war absolut sprachlos. ich konnte es nciht glauben, was da passeirt war. ich kenne so Geschichten, dass Leute ihren Partner hinter ihrem Rücken betrügen und dann kommts irgendwannmal raus. Aber sowas dreistes? Am nächsten Tag rief er mich nachmittags an, ich ging garnciht ans telefon, ich habe gleich aufgelegt. ich wüßte jetzt ncihts mehr dazu zu sagen und ich kanns noch immer nciht glauben. Ich wills einmfach nur irgendwie versthen, was da abglaufen ist. Das ist für mcih nciht einfach nur Alkohol. Er kam mir vor, wie von Sinnen, bekloppt, als ob er nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Ist das die Mischung aus Alkohol und Marihuana? Hat er sich schon das halbe Gehirn weggesoffen? Hilft da noch reden????Ich dachte kurz, wir hätten ein paar Fortschrite gemacht und er sähe langsam ein, dass er was ändern muß. gerade noch hat er sowas in der Richtung gesagt,dass er Hilfe braucht .
Er selber sagte, dass er sich selber nicht verstehe. -
Wo ich mich sehr stark auch drin wiederfinde ist diese maßlose Energieverschwendung an die Beziehungsproblem, an die immer widerkehrenden Strategien etwas anders machen zu können. Ja , auch mir kommt es vor wie Selbstquälerei. Und wenn ich hier im Co-berich so rumlese finde ich das sehr häufig wieder: 'Eigentlich' ist unser leben schön, der Partner 'lieb', sensibel, ein guter Vater usw. Alles scheint gut zu laufen- nue der Partner trinkt eben und wir sind Co-abhöngig und leiden drunter, verwenden unsere ganze Energie damit, diese Situation oder dieses Leid zu bewältigen anstatt uns selber in unserem Alltag was gutes zu tun. Das kingt schon danach, als würden wir uns nicht selbst lieben,oder achten oder sowas in der Richtung.
Wir müssen lernen wahrzunehmen was uns gut tut, und es dann auch tun. Das habe ich schon oft gedacht. Aber wie? -
Hi Freundin,
es sit wirklcih schwer Dir eine Tipp zu geben ohne seine eigene Efrahrung und Enttäuschung da mit einspielen zu lassen. Ich mit meinem kel würde Dir natürlcih wie viele anderen Coabhängigen sagen, lass die Finger davon soalnge es noch geht. Aber das sollten wir uns erstmal selebr sagen. Genauso gut könntest Du jetz den Spieß umdrehen und sagen: Ihr seid schon 2, 3 7, 10 Jahre mit so einem Kerl zusammen. Warum ahbt ihr es bisher nciht geschafft euch zu trennen? Ja, wir haben alle eins gemeinsam. Wir lieben unsere Partner trotz allem. Und auch Du bist schon 'verbrannt'. Sogar wohl ncoh gnaz frisch verliebt. Da kannman auch nicht einfach sagen: So, jetzt hör mal auf, wenns am schönsten ist. Und jeder weiß, dass die Beziehung am Anfang am schönsten ist. Naja, aber dann schreibst Du ja schon selber, dass es schon jetzt massive Probleme gibt. Vielleicht versuchst Du doch erstmal alles auf einer freundschaftlichen Ebene zu belassen. Einfach keinen Sex, wenn es eh net klappt. Über die Kunst könnt ihr ja allemal Euch austauschen, dafür braucht ihr keine Beziehung. Und wenn ER mehr will, dann lass ihn doch was dafür tun. Sicher hat er schon das Bedürfniss nach mehr, aber er ist wie Du schon schreibst zu müde. Das kenn ich ja auch zur Genüge von meinem eigenen Typ. Dann ist auch nichts mehr zu machen.
jedenfalls, wenn er sich um Dich bemühen muß und Du eine wenig mehr Desinteresse zeigst als du es bisher tust , dann gerät er doch schon ein bißchen in Not, denke ich. Und dann kannst Du ihm Klipp und klar die Pistole an den Kopf setzen. Dann sag ihm einfach, dass Du mit einem trinkenden Mann nur eine freundschaft haben kannst, aber keien Beziehung und Du daher etwas Bastand brauchst. Und er müßte sich entscheiden, ob er einen Entzug macht oder bei euch nichts läuft. Das wäre vielelciht noch die einzige Chance für Euch, die ich hier sehe.
Wenn Du übrigens mal hier rumliest dann wirst Du auch sehen, dass die meisten Alkoholiker als liebe sensible menschen beschrieben werden.
Darum kommen wir auch nicht von ihnenn los
Alles Liebe
Paddy -
Es stimmt wohl vieles was Du da sagst Lilly. Ich bin auch imemr hin un hergerissen. Brauche einfach Zeit um mir das alles im Kopf kalr werden zu lassen. Vielleicht erschwert das ganze unsere Situation auch noch so sehr. Weil ich eben nicht so sicher bin, ob das Problem nur der Alkohol ist oder ob da eh vieles schon kaputt ist in unserer Beziehung. ich meine, ein Mann, der seine Frau liebt geht doch eigentlich nciht fremd. Wenn die Beziehung in Ordnung ist. Ich dacht e aber immern,dass wenn er nciht trinkt, dann ist alles in Ordnung. Dann ist er ja auch anders. Und daher uach diese Frage an die Allgemeinheit. Ist plötzlcih, wenn man so alleine in seienr Bar sitzt undbesoffen ist plötzlcih alles weg? Vergißt ein Mann dann, dass er Familie hat? Und die nächste hübsche Frau ist dann einfach dran? Oder ist es so, dass es eh schon in ihm schlummerte, er unzufrieden ist und dann der Alkohol ihn nur noch bestärkt in dem was er tut. Ich fühle mich auch so ungerecht behandelt. Denn ich habe das Gefühl, ich habe ja eigentlich schon viel zu viel für ihn getan. Alles eigentlich. Alle sagen mir, dass ich ihn zu sher liebe. Und dann soll es ihm an Bestätigung und Zuneigung fehlen, dass er sich ne andere sucht? Selbst wen sie sich ein Jahr kennen, dann hat sie doch längst nciht druchgemacht was ich mit ihm durchgemacht habe? Oder glaubt ihr, dass ihr es vielleicht sogar eher gelingen könnte, ihn vom Alk abzubringen? Oder warum sört sie das nicht? Alles so dumme Fragen.
Einmal erinnere ich mich an eine sehr eigenartige Situation.
Ich kam überraschender Weise in die Disko, wo er auch war. Er saß da, ziemlcih betrunken mit starrem Blick nach vorne. Wennman ihn nciht kennt sieht er nciht gerade betrunken aus, eher ruhig, cool und distanziert. Ein Mädhcen ging mehrmals zu ihm , redete mit ihm und schlug merhmals die Arme um ihn herum. Das war für mcih wie ein Stich ins Herz, aber ich tat diesmal ncihts. Ich wollte auch nciht, dass er mcih sehen würde. Und er saß da und hat alles mit sich geschehen lassen. Die Initiative ging nciht von ihm aus. Sie ging immer wieder zu ihm, umarmte ihn und küßte ihn sogar auf den Mund. Ich dachte, wieso läßt er das mit sich machen? Wegen seiner Freunde? Um als toller Kerl da zu stehen?
Zum Angeben? oder hat er sich einfach nur toll umworben gefühlt, für seien Eitelkeit. Jedenfalls ist er vor ihr gegangen. Aber keine Ahnung, ob die vielelicht schonw as zusammen hatten, dass das Mädchen einfach so ankommt. Macht man ja auch nicht einfach so, oder? Normalerweise wäre ich ausgerastet in deiser Situation. ich war aber so geschockt, dass ich ncihts mehr amchen konnte. Ichhabe auch keien Energie mehr gehabt ihn drauf anzusprechen. soweiso hätte ich nur wieder eine seiner Lügereien gehört und das hätte mich noch mehr verletzt. Er, wenn er nüchtern ist, tut dann einfach so, als ob nicht ist. Wie kannman da nur mit umgehen? Ich hatte immer die Hoffnung, dass es aufhört, wenn er wirklcih mal ne Therapie macht. Aber wenn es unabhängig vom Alkohol passiert und unsere Beziehung eh schon kaputt ist, dann lohnt es sich nicht zu kämpfen. Ich arbeite nur noch daran einen klaren Kopf zu bekommen.
Ich verstehe garnichts mehr, nicht einmal mich selber. Aber manchmal erkenne ich mich und meine Probleme in den Berichten anderer wieder und ich erwache ein wenig .
Daher würde es mich sehr freuen und helfen, wenn ihr mir zu diesem Thema schreibt. -
Hi,
wie Du jetzt selber siehst ist das Saufen mit allem drum und dran bei dir zur Gewohnheit geworden. Darn kannst Du eigentlcih am besten sehen, wie DU in Deinem Leben alles andere vernachlässigt hast- ausser den Alkohol.
Stell Dir doch einfach mal irgendetwas anderes vor, was Dir Spaß machen könnte. Es sind ja nun nciht alle Menschen Alkoholiker . Und diese Menschen tuna uch etwas am Wochenende, was ihnen ein erfülltes Lebne gibt.
Sport, Reisen, Kino, spiele, Treffs mit Freunden quatschen, Sauna, Enspannung, Freundin, Kinder, Tanzen, Shoppen.
Zunächst einmal solltest Du vielleicht wieder einen neuen freundeskreis aufbauen mit Leuten, die zu ihrer Lebensgestaltung keinen Alkohol brauchen. Vielleicht kannst DU Vereine besuchen, gucken, wo DU jemandem helfen kannst, der Hilfe braucht.
Freizeitparks besuchen, Kochen und Leute einladen.
Flirten. Spazieren gehen. Ski laufen. Singen.
Es gibt eigentlcih ne Menge Sachen. ich gehe zum Beispiel seit einiger Zeit regelmäßig zum Zugucken in eine Karaokebar. Das macht echt Spaß und so langsam kennt jeder jeden. Ich selber singe net, aber irgendwie ist da immer Stimmung. Mit und ohne Alkohol. Naja, da Du ja ncoh nicht so weit bist, solltest Du es vielelicht vermeiden. Aber Sportveranstaltungen sind doch net übel. Guck doch mal zu bei Fußball, HAndball, Basketball, Tennis, Boxen, Karate.
Ich hatte selber mal ne Depriphase, wo ich nichts mehr gemacht hatte. EInfach, weil ich meinte, dass mir ncihts Spaß macht. Aber irgendwas gibt es immer. Man muß sich nur einen Ruck geben und wieder von den Toten auferstehen.
Lebst Du um zu Saufen?
Lebst Du um zuhause zu vergammeln?
Gib Dir mal selber nen Tritt. Surf ein bissl im Internet und guck, ob DU auf was interessantes stößt. -
Hallo Pasqualina,
ich finde es gut dass du hier hergekommen bist und deinen Beitrag geschrieben hast. Du hast ja von Anfang an schon erklärt, dass Du eine Beziehung zu einem Alkoholiker hattest und gemerkt hast, dass du coabhängig bist. Diese Coabhängigkeit wird druch deine anderen beziehungen auch sehr deutlich und ich denke, dass die Coabhängigkeit ja nicht unbedingt nur etwas mit Alkohol zu tun hat. Es gibt hier eine eigene rubrik für Coabhängige. Da kannst Du doch ruhig reinschrieben. Denn das Problem an sich was Du hast ist genaus strukturiert wie das von denjenigen, die gerade in einer partnerschaft leben mit einem ALkoholiker.
Und genau wie es allen empfohlen wird mal die Augen zu öffen, wenn sie mit einem Alkoholsüchtigen zusammen sind und sich zu überlegen , ob es nciht besser ist sich zu trennen gilt für Dich auch.
Wenn Dein Freund irgendwelche Schulden hat , dann werden diese sicher auch irgendwoher kommen. Hat er vielelicht früher mal Alkohol oder Drogen genommen, gespielt?
Das sind schon brechtigte fragen, die Du Dir/ ihm stellen solltest.
Ich würde ihn nicht so schnell heiraten. Verlasse dich erstmal auf deine Intuition, dass da irgendwas nicht stimmt. Wenn es Hinweise gibt dann muß das ja nicht einfach ein Mißtrauen sein.
Ich selber bin auch Coabhängig und ich arbeite sehr an mir im Moment. Ich will lernen zu sehen, was gut für MICH ist. Ich will lernen NEIN zu sagen, wenn mir etwas nciht gut tut. Das sind schon ein paar Schritte, an denen ich arbeiten muß. Und es gibt nich viels mehr.
Ich denke viel drüber nach, was denn eigentlcih Liebe ist. immer wieder lese ich es hier: Aber ich liebe ihn doch so sehr, er sit mein Leben, ohen ihn kann ich nicht...Auch ich höre mich ja so reden. Wenn ichs aber bei anderen lese, dann wird mir bewußt was für ein Unsinn. NAtürlich können wir ohne unsere alkoholkranken Männer. Sehr gut sogar, denn sie meisten lassen ihre partnerinne doch eh alleine. Wir belügen uns also demnach selber. Die Wahrheit ist: Wir wollen es nciht alleine, und wir wollen nciht die Konsequenz ziehen uns zu trennen udn einen anderen PArtner zu suchen. Warum eigentlcih nciht. Wir spüren Unglück, heulen TAg und Nacht . Aber wir schaffen es nciht uns zu trennen. Wenn das nciht Abhängigkeit ist ? Gewohnheit? Worim besteht denn da eigetnlcih ncih die Liebe? Aufopferung? Jemadnen bekehren wollen? -
Ich habe den Eindruck alle reden ein wnig anainader vorbei.
Für mich kommt es bei Nightwish schon so rüber, dass es eben auch seine besondere Stärke und sein kalres nein zum Alkohol ist, dass er in der Lage ist Alkohol in seiner Wohung zu haben.
Ist es nciht so, dass jeder,der selbst nach langen Zeiten von Trockenheit wieder rückfällig wird sehr sehr einfach an Alkohol rankommen kann, wenn er es 'will'. Ich denke es ist noch was anderes, als wenn man plötzlich im restaurant aus versehen eine WSeinsoße ist und dann rückfällig wird. Nightwish beschreibst doch gnaz gut, was bei ihm im 'Kopf' abgeht, wenn er diese Konfrontation mit dem Alkohol aht und vielelicht auch 'braucht'. Er verbindet eben damit die negativen Erfahrungen.
Ich glaube Nightwish, dass er mit dem Thema durch ist, ich kann es ihm voll und ganz abnehmen.
Wenn man sich aber nciht 100% traut, dann sollte man auch keinen Alkohol in der Wohung haben. Diese Entscheidung ist eine persönlcihe Gewissensfrage meine ich. Nightwish betont ja auch, dass es sein individueller Weg ist. Warum kann man das nciht einfach mal so tolerieren, auch wenn es für dir restlichen 99% nicht nachahmenswert ist.
Ob man Alkohol verschenken sollte an andere ist doch auch sehr zu umstreiten. Wenn es als tödliche Droge eingestuft wird sollte man es auchkeinen Leuten geben, die kontrolliert trinken können. Denn wie viele haben denn anfänglich auch von sich gedacht, dass sie kontrolliert trinken können. Das finde ich dann eher gefährlich. Nightwish ist für sich selbst verantworlich und er hat es mit keinem Wort erwähnt ihn anchzuahmen. Also- ich gratuliere ihm für seine Stärke und wünsche ihm alles Gute auf seinem 'individuellen' Weg. Ich höre viel Stolz aus seinem Beitrag und ich finde, er hat es verdient Stolz auf sich zu sein.Ich finds auch gut, dass hier so unterschieliche Meinungen zu lesen sind, die ja auch net falsch sind. Aber was mcih auch echt stört, wenn immer in so einem arroganten Ton von Besserwisserei oder gar Spitzfindigkeiten geschrieben wird. Das wurde ja auch schon öfter hier kritisiert. Kann man das nicht mal lernen abzustellen????
Tolerant gegenüber anderen zu sein scheint wohl noch schwieriger als mit Alkohol umzugehen.
Das muß ich jetzt hier mal loswerden.