Wie war das noch mal... ich denke, er macht keine Probleme...
Er hat gerade angerufen - dachte, er wollte mir noch was wegen dem Telefonanschluss sagen, da war noch etwas ungeklärt... Nein, er teilte mir mit, dass er "gerade" die Scheidung eingereicht hätte. OK, soweit so gut. Ich frag mich nur, warum meine Anwältin mir die Information mit auf den Weg gab, dass man das Scheidungsverfahren erst frühestens 8 Monate nach der Trennung in Gang setzen könne...
Deweiteren sagte er mir, dass er alle seine Konten leergeräumt hätte (das hat er definitiv nicht)! Und, dass sein Anwalt einen Brief aufgesetzt hätte, dass ich mich ja nicht an die Trennungsvereinbarung halten würde bzgl. der Buchhaltung (die seit Monaten meine Mutter für ihn macht - und mich somit darin unterstützt, weil ich es zeitlich nicht schaffe und sie es gelernt hat). Alles in Allem ein sehr nettes Telefonat
. Ich bin ganz locker geblieben. Hab ihm völlig ruhig gesagt, dass ich es sehr unfair finde, wie er sich verhält, weil er ganz genau weiß, wie sehr ich und auch meine ganze Familie ihn in den letzten Monaten trotz allem unterstützt hätten - aber wenn er meint, er müsse so reagieren, OK - das wäre seine Entscheidung! Wenn es ihm so besser gehen würde, dann müsste er wohl so zu uns sein.
Dann ging es noch um die Kinder, ob er sie nicht doch so ab und zu jedes WE sehen könnte... Hab ihm gesagt, dass ich die Kinder aus der Situation komplett raushalten möchte, und dass ich es zur Zeit eher angebracht fände, wenn er sie alle 2 Wochen hätte. Weil ich denke, dass er erst einmal sein eigenes Leben in den Griff kriegen sollte. Den Kindern ginge es sehr gut, sie würden nicht unter der Situation leiden, und das sollte auch so bleiben. Er hat geweint am Telefon, und ich habe gesagt, wenn es dir schlecht geht, dann geht es auch den Kindern schlecht. Und er sollte nicht erwarten, dass ihn seine Kinder emotional aus der Misere ziehen - dafür wären sie nicht da! Das würde ihnen nur schaden, und das müsste er schon selbst machen! Punkt. Ich hab ihm auch noch gesagt, dass er mir jetzt bloß nicht noch unterstellen sollte, ich würde ihm seine Kinder wegnehmen. Er hätte jeden Tag bei uns sein können - wenn er sich ordentlich benommen hätte! Sein letzter Satz: OK, dann weiß ich ja jetzt bescheid. Und dann hat er aufgelegt.
Mann oh Meter, das ist jetzt die Reaktion auf seine gekränkte Eitelkeit - ein zweites Mal vor die Türe gesetzt, obwohl er ja sooooo viel unternommen hat (ich frag mich nur was). Muss ich jetzt mit leben und ich muss sagen, komm ich auch besser mit zurecht als ich gedacht hätte. Diese Reaktionen nehme ich nicht mehr persönlich. Bin ja hier im Forum in den letzten Monaten auch ein wenig gereift ![]()