Bei meinem Freund war es halt so, dass ich es heruasgefunden habe, dass er fremd geht. ich habe es auch auf den Alkohol geschoben. Die Frau mit der er mich betrogen hat, sagte mir dass es schon seit 1 Jahr so geht. Das hat mic dann doch schockiert. Das war dann wohl nicht nur so ein Ausrutscher, One- Night - stand oder ständige wechselnde beziehungen. Daher frage ich mich- vielelicht hat er doch was anderes gesucht, sich doch richitg verliebt. Und dann auf meinen Druck hin das ganze abgebrochen. Glücklciher sind wir dadruch auch nciht. ich hab sogar manchmal das Gefühl, ich habe ihm ja vielelicht dadurch auch was genommen. Ich will ja auch nciht unter Zwang geliebt werden.
Ich weiß gar nciht mehr wie ich darüber denken soll.
Ist das jetzt ein Liebesbeweis von ihm gewesen, dass er sich von ihr getrennt hat oder weint er ihr sogar still und heimlcih nach? Sie sagte nämlcih, dass er meinte, er sei wegen der Kinde zu mir zurück.
Zuerst habe ich sie gehaßt , aber jetzt denke ich, sie konte es ja nciht wissen, konnte auch nichts dafür.
Zu ihr sei er nicht einmal so Sch***** gewesen wie zu mir. Naja , nach so vielen JAhren ist es eben doch alles anders.
Beiträge von Paddy
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Ich lese diese Problematik in vielen Threads hier im Forum. Auch ich bin davon betroffen. Mich bewegt nun diese Frage und ich würde gerne Eure Meinung und Erfahrung dazu lesen. Hat es wirlich mit dem Alkohol zu tun, dass man von seinem Partner noch dazu betrogen wird. Hat es mit Alkoholsucht zu tun, dass der Partner sich dadurch Bestätigung sucht?
Kann man es auf die Alkoholsucht schieben? Ist es eine Begleiterscheinung? Macht der Alkohol es einfacher? Wirds nachher besser? Ist es nur die Suche nach Sex? Wo bleibt die Liebe zum Partner?
Können Alkoholsüchtige überhaupt ncoh lieben ( abgesehen die Liebe zu ihrem Alkohol)
Wie denkt ihr darüber?
Was habt ihr selber für Erfahrungen hinter euch? -
Das mit dem Betrügen kenne ich leider auch. Ich frage mich ebenso , ob es dazu gehört zum Alkohol oder nicht. wäre vielleicht mal interessant einen eigenen Thread dazu zu eröffnen, da ich das schon heir und da gelesen habe, dass man sagt: Nja, das war im Suff, er hat sich bestätigung gesucht, er wußte nicht was er tat. Ich weiß es selber nicht.
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Hallo Elfe,
ich bin zwar eher die mamy als die Pappy, aber nichts für ungut. ist mir auch schon apssiert.Liebe Ayki,
das mit dem Gewerbe ist schon gut, dass du es geregelt hast. je konkreter desto besser, damit er nciht wieder auf die idee kommt, dass er jetzt über diese schienen den kontakt hält.
Wenn er dann keine möglcihkeit mehr hat dann schneidest du ihm alles ab und er ist auf sich allein gestellt und dann muß er anfangen zu überlegen.
Du kannst aber auch davon ausgehn, dass er heirim forum alles anchliest und dann weiß er genauestens bescheid, da du ja sehr offen schreibst. somit sieht er dann auch wo genau und ob er dich in der hand hat.
Sich vollkommen zu lösen ist ein tortur, die ich auch gerade versuche. aber ich gebe mir die kraft , indem ich mir sage, dass es meinem partner mit dem alkohol genauso geht. Also will ich es auch durchhalten.
ich will ihn 100% ignorieren.
Gestern wars auchhart für mcih. Ich war mit ein paar freunden in eienr disko, den geburtstag meiner freundin feiern. Habe mcih stundenlang gestylt. ich wollte unbedingt ablenkung und mich amüsieren. ich ging also los mit einme super gefühl. Nach einer stunde sagte meine freundin: Guck mal wer da vorne sitzt. natürlich ER. Ich habe ihn total ignoriert. Habe mir gesagt, er sei Luft. Später mußte ich auf toilette und er satnd dort, vor ihm ein Mädchen, dass ihn total anhimmelte. Das versetzte mir schon einen hieb. normalerwiese wäre ich jetzt ausgetickt, hätte ihn fertig gemacht , zur rede gestellt. nein: ich habe mir selbst in den A**** gebissen und zu mir gesagt: Er ist Luft. Und zurück zu meinen freunden.
Das Mädchen ist dann später auch wieder weg, also wäre es doch wieder viel Aufwand um nichts gewesen.
Diese Momente der Beherrschung und Ablenkung sind schlimm, scheine unendlich. Egal. Ich habe ein Ziel, dass ich nicht verlieren will.
Ich bin gekommen, um Spaß mit meinen Freunden zu haben und ich will mir diese gute Laune nicht wegen ihm verderben lasen. dann hätte er wieder gewonnen.
Auch wenn ich zuhause bin versuche ich mich total zu beherrschen.
Es hat sich gefühlsmäßig doch wieder´viel angestaut. ich hätte heulen können und habe gemerkt, dass ich viel schauspielern muß , um mit dem ganzen klar zu kommen. jetzt hätte ich heulen können.Dann denke ich aber an die vielen Nächte, die ich wegen ihm schon verheult habe undncihts ist dabei rausgekommen. Ausser ein verquollenens Gesicht und ein weggeworfenener Tag, weil ich mich am nächsten Tag nicht rausgetraut habe mit meinen dicken Augen. Nein, auch diesen Gefallen will ich ihm nicht mehr tun. Ich schone meine Augen. Ich versuche einen naderen Weg zu finden meine Aggressionen los zu werden. Ich überlege mir, ob ich irgendwas zum Treten oder zerdrücken habe, wobei ich mir nciht weh tue. Habe ich mal irgendwo gelesen. Handtuch oder sowas.
Ich lasse aslo diesmal meine ganze Wut am Kissen aus und fühle mich nachher auch noch dazu fit. Ich nehme mir für morgen vor mir ein ganz grooßes festes Kissen zu nähen, wo ich seinen Namen drauf schreibe. Wo ich ihm symbolisch alles heimzahlen kann, was er mir angetan hat.
Würde am liebsten für alle hier im Forum so ein kissen nähen.
ich weiß nicht, ob Du vielleicht als Anregung was damit anfangen kannst und ob es dir auch ein wenig Trost gibt, dass es nicht nur dir so geht.
Was mit aufgefallen ist, was hier wirklcihhilfreich ist, ist dass amn bei den anderen die ganzen Tricksereien und Ausredereien besser durchschaut als bei sich selber. In der eigenen Situation ist man schon so eingefahren. Trotzdem ommt einem bei den anderen alles so bekannt vor. Ich habe es zum Beispiel gleich durchschaut, wie du schriebst, dass er nen Umzug macht, wo die andere mit dabei ist. Nicht dass du es von jemandem anderen erfährst. Das hat mir gleich nen Hieb versetzt. Er will absichtlich verletzten. In einer Verpackung von Pseudoehrlichkeit. Obwohl ja DU betroffen bist, hat es in mir Wut ausgelöst. Alle heir haben ihn durchschaut, er wollte dir weh tun. Und das ist voll mies, das schaffen sie immer noch, wenn sie sonst auch nichts geregelt kriegen.
Komisch oder?
Ich denke mir manchmal, wenn mein Mann dieses ganze Geld, diese ganze Kreativität seienr Lügereien und Einfallsreichtum für seine Ausreden, die zeit für die Kneipenbesuche in eine selbstständige Tätigkeit umgesetzt hätte, dann wäre er jetzt sicher Milionär. Und wie sieht er stattdessen aus? Faltig und runtergekommen, pleite.
ich wünschte mir, dass nur die Zeit für mich schneller vergehen würde. Ich denke mir ständig Dinge aus, die viel Zeit in Anspruch nehmen, räume auf , tue dies, tue das , nur um meinen Tag auszufüllen und nciht nachzudenken. Ein Urlaub wäre jetzt ideal. Aber wovon.
Ich wünsche mir manchmal dass ich die Zeit zurückstellen könnte und alles mit ihm ungeschehen machen könnte, so dass ich ihn niemals kennengelernt hätte. Oder aber vorwärts in eine Zeit, wo ich nur über ihn lachen könnte und mich frage: Was wolltest du eigentlich mit so einem Kerl? ich will nicht meine Zeit mit Leiden und Depressionen vertun und wegschmeißen. Ich will versuchen was positives kreatives daraus zu ziehen. was tun, was ich sosnt nie getan hätte, mit anderen Leuten dann eben. Das einzige was mir dabei fehlt ist die innere Fröhlichkeit, die Motivation es umzusetzen.
Aber vielleicht kannst Du, Ayki ja auch ein paar Anregungen von meinen Gedanken bekommen. Auch Du hast ja schon so vieles druchgemacht und bist auf dem wege ncicht weiter gekommen.
Ich fand das mit dem Konzert ganz gut, das hat mich auch weider auf was neues gebracht.
Und vor allem: Ich möchte nie mehr in eienr Beziehung so auf meinen Partner fixiert sein, will in Zukunft mein eigenes Umfeld aufbauen, auf meine innere Stimme hören.
Puh, das war jetzt wieder ganz schön viel. -
Liebe Ayki, leider sehe ich das genaus bei Dir wie Pott es schon gechrieben hat. Genauso hört es sich für mich an. Du läßt einfach nicht los, kontrollierst ihn, machst Dir Gedanken. Und er zieht alle Register , um Dir weh zu tun. Mit Erfolg.
Lass die Kinder doch mal außen vor, begreif ihn doch im Moment einfach mal als kranken unzuverlässigen Menschen, auf den Du Dich nicht verlassen kannst. Durch die Kinder habt ihr immer wieder die Konfrontation. Verusch mal eine Lösung für Dich zufinden, dass Du absolut keinen Kontakt mehr mit ihm hast. Überlass ihm mal selber ,w as er jetzt macht. Du machst immer noch Vorschriften, übst Kontrolle aus.
Du signalisierst ihm auch Deine emotionale Abhängigkeit und das macht ihn stark. Kannst Du nicht ienfach ne Freundin Deine Kinder zu ihm bringen lassen , oder mal ne Auszeit?
Andere Kinder gedeihen auch gut ohne Vater, ist ja nicht für immer.
Immer wieder klingt bei Dir für mcih heraus, dass er Dir ja jetzt zeigt, dass er Dich immer noch liebt, um DICH kämpft. Er soll es aber doch FÜR SI tun. Mit dem Risiko, dass DU ihn verlierst, was dann? Du schreibst immer, er hätte sich verändert, dann ist er wieder wie früher, usw.
Du versuchst scheinbar ihn zu verändern, aber das geht nciht. Nur er selbst kann sich verändern- wenn er es WILL. Es ist so offensichtlcih, dass Du einen Mann liebst, den DU früher mal so und so kanntest, wie er aber lange nciht mehr ist. Und Du möchtest alles wieder zurück. Ich glaube das klappt nicht. Wenn er sich verändert, wird er ein anderer sein. Und denk nicht, dass all sein komisches Verhalten nur eine Laune des Alkohols ist. Auch das ist er, ein Teil von ihm, dass durch den Alkohol stärker zum Vorschein tritt. Und mir scheint, dass diese Seite Du einfach nciht wahrhaben willst. DU liebst sozusagen eine Illusion. Damit enttäuscht Du Dich doch immer wieder.
Du schreibst hier sozusagen ein Tagebuch über die Alkoholgeschichte Deines Mann und wie Du dazu stehst. Aber wo ist Deine eigene Geschichte? Wir, die coabhängigen Angehörigen sind doch selber krank. Wir sind ebenfalls abhängig. Wir müssen uns mit uns selbst in erster Linie auseinandersetzen und beschäftigen und uns gegebenenfalls Hilfe suchen. Ich sehe bei Dir da nicht so richtig die Ansätze aktiv damit umzugehen.
Es hört isch eher so an, als ob Du Dich mit einigen Dingen jetzt abfindest, es berührt Dich nciht mehr so sehr, DU versuchst innerlich Abstand zu nehmen. Ist ja auch nicht schlecht. Aber letzlich hört man doch wieder, dass es nicht geklappt hat. Es hat Dich wieder umgeworfen. DU SELBER WIRST IMMER WIEDER RÜCKFÄLLIG. In Deiner eigenen Abhängigkeit.
Zu Deinem Mann. Und derweilen sprichst Du aber immer über ihn, wie ER es nciht schafft usw. Und er ist obendrein noch körperlcih abhängig. Deine eigene Abhängigkeit ist eine seelsische und sieh mal wie schwer DU damit fertig wirst. Versuch doch auch mal 4 Wochen ohne ihn. Und wenn es Dir in den Fingern kribbelt und DU anrufen willst, dann tu es nciht, stell Dir vor in diesem moment gehts ihm auch so und er trinkt wieder. Und guck mal, wie auch Du die gleichen Mechanismen und Vorwände benutzt.Sorry, dass ich Dir jetzt ncihts besseres schreiben kann, aber mir ist das gerade so deutlcih geworden, wie sehr wir Co's selber betroffen sind, was das alles bedeutet und wie es funktioniert. So als hätte ich gerade rst verstanden, was ein 'Coabhängiger' bedeutet.
Und richtig ist es bestimmt auch, einmal die Wahrheit zu sagen, als jemandem Honig um den Mund zu schmieren, oder? Denn das ist ja auch das Geheimrezept, was wir mit unseren Alkoholikern machen sollen, oder?
Oder sollen wir jetzt Mitleid/ Mitgefühl/ Verständnis mit allen Coabhängigen zeigen, weil sie ja so ein stressiges Leben führen, weil es ihnen mit ihren Alkis so schlecht geht? Ich meine nein. Ich denke viele von uns haben schon viel zu lange nichts getan und alles über sich ergehen lassen. Wir wissen doch auch tief im innersten dass das falsch ist. Wie kann es sein, dass einige von uns 10 Jahre oder mehr sowas mitmachen? Der Spruch: Es gehören immer zwei dazu ist hier wohl absolut angebracht.
Aber bitte fühl Dich nciht persönlich angegriffen. Ich schreibs ja auch mir selbst
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Hey,
ich glaube Du machst es jetzt richtig. Ich wollte es nicht schreiben, aber jetzt wo Du es auch so gesehen hast: Ich habe auch den Eindruck, dass er im Moment voll unter hormonellem Druck steht und noch dazu Dich damit erpressen will. Das finde ich absolut widerlich, erniedrigend und verletzend. Ach, hättest Du doch noch ein drauf geben können und ihm gesagt, dass bei Dir auch gerade die knackigen und nüchternen Handwerker in der Wohnung sind und Dein Badezimmer reparieren.
Aber das wäre dann ja genauso primitiv wie er es versucht. Und sicher wäre ER dann so verletzt, dass er darin wieder einen Grund zum Saufen sieht. Jaja, wir müssen stark sein, während sich unsere Männer die Birne dicht saufen. Wie war das nochmal mit dem stärkeren Geschlecht????
Ich glaube auch, dass für Dich ein Abstand besser wäre. Aber das hörst Du ausgerechnet von mir, während ich mit meiner eigenen Geschichte kein Stückchen weiter bin.
10 Jahre schreibst Du, trinkt Dein Mann schon? Das ist ja eine erschreckend lange Zeit. Wie hast Du es nur so lange ausgehalten?
Bei meinem Mann ist es dummerweise genau so, dass er immer ein paar andere Idioten findet, die ihn aufnehmen , ihn betüdeln. Dann gibts wieder Streit, dann kommt er zurück oder sucht sich ne andere Tussi.
Bei der nistet er sich dann wieder ein bis die es wohl auch nicht mehr aushält mit ihm. Andere Frauen sind da wohl schlauer. Hm.
Aber das Schlimme ist - er ist nie wirklich aufgeschmissen.
Manchmal würde ich ihm am liebsten den Geldhahn zudrehen. Aber auch sein Geld kriegt er immer wieder zusammen. Wie schaffen es diese abhängigen Menschen nur immer wieder unter den schlimmsten Zuständen doch immer wieder das Geld für den Alkohol aufzutreiben, während sie nicht mehr im Stande sind sich um ihre Familie zu kümmern. Ein absoluter Widerspruch für mich.
Mein Mann ist sogar zur Zeit arbeitslos, Deiner ist ja selbstständig. Noch. -
Wenn ich hier lese, ich habe ein Jahrzehnt gewartet und gehofft macht es mir Angst. Oder auch , dass hier Leute zwanzig Jahre lang getrunken haben. Ich frage mich - wie lebt man während dieser Zeit?
Diese ganze Zeit kann man doch nie mehr nachholen.
Ich bin unheimlich frustriert und ratlos.
Ich habe gerade verstanden, wie machtlos ich bin, wie groß und vereinnehmend diese Sucht sein kann.
Und er steht womöglich noch ziemlich am Anfang.
Seit ich ihm keine Vorwürfe mehr mache und nicht mehr rumzicke läuft es einigermaßen ruhig bei uns ab. Er ist ziemlich zurückgezogen, sitzt meiste Zeit vor dem TV. Abends haut er meistens wieder ab.
OKay, ich versuche jetzt einfach erstmal mich nicht mehr für ihn verantwortlich zu fühlen. Er ist ja eh noch nicht so weit, etwas zu tun. Also veruche ich jetzt, dass ICH etwas für MICH tue. -
Hi Kerstin,
es sit eine schwierige Frage dies zu beantworten. Ich selber bin da nciht das beste Beispie. Denn ich komme aus einer harmonischen Beziehung und habe trotzdem kein Glück mit meinem Partner. Er ist ALkoholiker und hat mich mehrmals schon betrogen. Ich nehme ihn immer wieder zurück, es ist wie ein Ping pong spiel, aber ich habe auch vieles erst jetzt hier durch das Forum kapiert.
Aber den Thread von Teaser lese ich immer wieder auch mit Begeisterung. Auch wenn ich da kiene Betroffene bin finde ich es erstaunlich, was die Leute dazu schreiben, in welche Richtungen man sich als Kinder entwickeln kann. Es betrifft ja letztlich auch sicher meine Kinder und ich mache mir da schon Gedanken drüber.
Ich möchte jedenfalls nciht, dass sie beziehungsunfähig werden.
Ausserdem wollte ich auch nochmal sagen, dass man auch nciht unbedingt alles nur auf den Alkohol schieben darf. Es gibt wirklich vile problematische Beziehungen. Ist es hier der Alk , so ist es dort Gewalt oder Machogehabe....
Ich frage mich manchmal , wo denn nur die unproblematischen Männer sind. Oder gehöre ich auch etwa zu denjenigen , die die einfachen, harmoniebdürftigen Männer als langweilig abstempelt? jedenfalls muß ich gestehen, dass auch in meinem weiblichen Freundeskreis so eine Tendenz besteht. Daher ein sehr interessantes Thema ( von Teaser). -
Ich habe jetzt so viele Threads druchgelesen zum Thema Co-Alkoholiker. Immer wieder lese ich: ich will ihm irgendwie helfen aus Liebe....
Und immer wieder wird geraten: Du kannst ihm nicht helfen, Du kannst ihn nur verlassen. Verläßt Du ihn wird er sich irgendwelche anderen Möglichkeiten suchen.
Andere wiederum haben ihren Mann/ Freund nicht verlassen und ihn mit Gesprächen überzeugen können.
Meine Frage ist nun: Wie soll man sich nun überhaupt einem Alkoholiker gegenüber verhalten? Soll man ihn meiden? Soll man garnicht mal sich mit einem abgeben? Einfach links liegen lassen?
Es sind doch auch Menschen, die Liebe, Zuwendung, Zärtlichkeiten brauchen und auch suchen, auch trotz ihrer Erkrankung. Es ist ja nicht so, dass jemand der trinkt jetzt seine Erfüllung im Alkohol gefunden hat. Auch trinkt niemand, um seinen Partner zu verletzen.
Auch haben Alkoholiker eine liebenswerte Seite, sonst würde es nicht so viele Menschen geben, die um sie kämpfen wollen.
Schadet Liebe den Alkoholikern????
Alkoholiker , die Single sind suchen sich auch Beziehungen, Partner merken erst nach Jahren, dass sie es mit Alkoholikern zu tun haben.
Sich nicht einlassen oder einen Alkoholiker verlassen kann doch nicht die einzige Möglichkeit sein. Gibt es nicht auch Umgangsformen, wie man mit dieser Krankheit zurecht kommen kann bis derjenige seinen Tiefpunkt erreicht hat? Ohne sich selbst zu schädigen? Ohne Co-Alkoholiker zu werden?
Ich habe es jetzt begriffen, Alkoholsucht ist eine schwere Krankehit, ich kann nichts für meinen Partner tun, er muß es alleine schaffen. Aber muß ich mich deswegen jetzt trennen? -
Hallo Ayki,
das hört sich ja alles recht übel an, was Du da schreibst. Aber genau so habe ich es befürchtet. Das meinte ich damit, dass ich den Eindruck habe DU kümmerst Dich nicht genug um DICH bei der ganzen Sache. Ich sehe das so genau bei Dir , weil ich eigentlich die gleichen Fehler mache und immer wieder damit auf die Schnauze falle. Dein Mann hatte doch auch angefangen hier im Forum zu schreiben, ne? Wie ist er eigentlcih dazu gekommen? Er hat es überhaupt nicht fortgesetzt und ich hatte den Eindruck, dass er es nicht Ernst meinte, es vielleicht nur getan um Dich zurück zu kriegen. Frage mich, ob er sich hier überhaupt mit irgendwas auseinandergesetzt hat. Ich will Dir nicht weh tun, aber für mich hört es sich sogar so an, als ob Dein Mann Dich indirekt unter Druck setzen will. Wenn Du nicht wieder willst, dann ist da ja noch die andere, Du weißt ja...Als ob er Dich nochmal an die Geschichte erinnern wollte. Ich finde das total abgebrüht. Erinnert mich total an meinen Kerl und mir kommt gleich die Galle hoch vor Wut. Das hört sich nicht an, wie jemand der sich Gedanken gemacht hat, sorry. Und ich finde Du klammerst gedanklich noch immer so sehr an ihm.
Und das merkt er und zieht jetzt alle Register. Kennst Du die Frau mit der er was hatte? Nimm doch mal Kontakt zu ihr auf und mach klar Schiff. Unsere Männer versüßen sich ihr Leben mit Alkohol und anderen Frauen und wir leiden und haben alle Arbeit. ich kann es immer noch nicht glauben, dass es so funktioniert. Bei meinem ist es auch noch so, dass die Frauen ihm quasi hinterher laufen- trotz Alkohol. Sie sehen nur den gutaussehenden charmanten Kerl. Sie sehen nicht hinter die Fassade, und er kann trotz Alkohol immer noch ganz schön rumschleimen. -
Hallo Ayki,
es fällt mir etwas scher auszudrücken, was ich jetzt sagen will, und ich hatte es schonmal versucht, aber ich glaube es sit nciht richtig angekommen.
Meine Vermuting ist, daß ihr beide das gleiche Problem habt. Ihr scheint für mich beide voneienander abhängig zu sein.
Für mcih sieht es so aus, als ob Dein Mann alles nur macht für Dich, für die Bequemlichkeit die er mit dir hatte. Und wenn er dann ein paar Wochen nichts mehr getrunken hat und dich wieder rumgekriegt hast, dann fängts wieder von neuem an ( also nur jetzt ne befürchtung von mir).
Und Du läßt nicht richtig los von ihm. Du sagst zwar daß Du Dich getrennt hast, aber Du beobachtest und konrollierst ihn auf Schritt und Tritt. Das meinte ich letztes Mal mit meiner Frage, ob Du auch wirklcih was für Dich machst. Nicht Unternehmungen und Ablenkung, denke ich. Hier habe ich gelesen, dass Co-Abhängigkeit eine eigenständige Krankheit ist, unter der wir ja beide leiden. Wir sid aber beide fixiert auf das Problem unserer Männer. Das haben wir als Krankheit erkannt. Aber Du genauso wie ich müssen an unserer eigenen Krankheit arbeiten. An unserer Abhängigkeit. Und diese Kontrollieren gehört wohl irgendwie dazu.
Ich glaube, daß ihr mal so richtig Abstand zueinander braucht.
Alles Gute
Paddy -
Ach übrigens, habe ich den gleichen Versuch mal gestartet beim Rauchen. Ich wollte auch wenigstens weniger rauchen, weil ich schon längst bemerkt hatte, dass Rauchen nicht gut für mcih war , aber auch dass ich es nicht so einfach ´lassen konnte.
Weniger rauchen hat überhaupt nicht geklappt. Solange Zigaretten da waren mußten sie auch weg.
Dann habe ich beschlossen ganz aufzuhören. Habe mir zunächst bewußt ekelige Zigaretten gekauft. Da ist mir schonmal der Spaß vergangen. Dann hatte ich die tolle Idee mich zudem noch runter zu dosieren und mir leichte Zigaretten gekauft. Das war ne echte Bestrafung , denn da habe ich mir die halbe Lunge aus dem Hals gesogen. Das habe ich nach kurzer Zeit aufgegeben, da ich das Gefühl hatte ich rauche nur den Filter , dann aber doppelt so viel. Das war mir dann zu teuer. Also wieder zu den Ekelzigaretten. Zum Schluß gab es die Krönung, Nikotinkaugummis. Die habe ich immer im Mund behalten und war richtig mit dem widerliche Geschmack konfrontiert. Da soll nochmal jemand sagen, dass Nikotin gut schmeckt. Ich hatte dann natürlich nicht mehr das Bedürfnis zu rauchen und konnte mir auch so meine Rauchgewohnheiten abgewöhnen. Auf diesem Kaugummi habe ich imemr weniger rumgekaut und dann war er irgendwann nach ein paar Tagen überflüssig, bis heute.
Jetzt will ich nicht sagen, dass DU nach Alkoholkaugummis in der Apotheke fragen sollst, sondern ich denke, wie alle es auch schon sagen: Man sollte sich nicht selber belügen. Du schriebst ja selber schon zu Anfang, dass Du 'gefährdet' bist. Sieh es doch als Warnung und riskiere nicht ganz dem Alkohol zu verfallen solange Du selbst dazu noch eine Möglichkeit siehst. -
Du könntest es ja mal so versuchen: Sicher ißt Du auch nicht immer das Gleiche zum Abendessen, nicht wahr? Zum Beispiel mal Reis, mal Nudeln, mal Kartoffeln. Nimm Dir doch einfach mal vor nur zum Reis Alkohol zu trinken, sonst immer Wasser, Apfelschorle etc.
Wenn Du Dich jetz dabei erwischt, dass Du jeden Tag nur noch Reis ißt, dann eröffne einen neuen Thread und suche Dir hier Hilfe, wie Du ganz aufhören kannst. -
Das hört sich wirklich ziemlich heftig an, ich würde mal eine Familienberater aufsuchen oder zum Jugendamt gehen.
Oder eine Drogenberatungsstelle.
Können die Kinder denn nicht woanders in der Familie untergebracht werden? Und wie wollt ihr die Eltern dazu bewegen eine Theapie zu machen? Sehen sie denn selber ein, dass sie abhängig sind? -
Hallo Paddy,
ich verfolge Deine Geschichte jetzt schon seit einiger Zeit, sehe immer wieder Parallelen in dem was passiert zu meiner eigenen Geschichte. Aber was mich wundert und warum ich Dich beneidet habe ,ist dass sich bei Dir das Blatt so plötzlich gewendet hat. Fragte mich dann, warum kann es bei mir nicht auch so sein. Aber plötzlich hatte ich das Gefühl, dass alles so klingt nach dem Motto: Zu schön um wahr zu sein. Und da lese ich auch schon Deinen nächsten beitrag- und das waren auch miene Gedanken. Macht Dein Mann das wirklcih alles für sich oder gaukelt er isch selebr was vor. Aber gleichzeitig hab ich mcih dann gefragt: Machst Du das alles nciht auch in erster Linie mit dem Hintergedanken, dass dadurch Eure Liebe wieder entflammt, denn Du machst ja immer so Bemerkungen zwischendurch. Dabei dachte ich, jetzt hast Du ihm erstmal die Trennung vor die Nase gehalten und es ist nur noch Therapie und sonst garnichts angesagt. Ich will Dich jetzt nicht kritisieren, aber da ich ja selber so ein Schwächling bin und sowas nie geschafft habe mit meinem Mann durchzuziehen, habe ich Deien Stärke immer insgeheim bewundert. Jetzt sieht es aber für mich irgendwie so aus, als ob auch Du wieder 'weich' wirst, Dir eigentlich wieder Hoffnungen machst, weil Du diese Sehnsucht und das Alleinsein nicht aushälst. So wars ja bei mir immer. Und das wurde ja auch hier mit Recht kritisiert.
Ich habe auch nie so richtig verstanden, was es bedeutet Co-Abhängig zu sein. Habe da jetzt auch hier und da Infos gefunden , wo gesagt wird dass es eine eigenständige Krankheit ist.
Vielleicht ist es jetzt komisch, dass diese Frage ausgerechnet von mir an Dich gestellt wird, wo ich es selber doch am nötigsten hätte.
Aber wie gehst Du eigentlich mit Deiner eigenen Co-Abhängigkeit um? Machst Du da was für? Mir sieht es immer so aus, als ob Du alle Deine Gedanken daran setzt, dass Dein Mann seine Therapie fein durchführt und Du ihn dabei Schritt für Schritt 'kontrollierst', was ja dem co-abhängigen Verhalten zugeschrieben wird.
Ist bei Dir das Ziel wirklich, dass Du Dich unabhängig machst und er aufhört zu trinken? Das klingt jetzt komisch und Du wirst jetzt sicher naklar sagen. Aber bei mir ist es schon oft so, dass ich mir wünsche meine Mann hört auf zu trinken, damit wir beide wieder eine glückliche Ehe führen können. Also ich denke dann ja schon einen Schritt weiter.
Und dann lese ich hier auch noch, dass sich Alkoholiker oftmals in eienr Therapie verändern, dass nach einer erfolgreichen Therapie sie sich auch oftmals andere Partner suchen. Ich wiederum schiebe viele unserer Probleme auf den Alkohol und das lese ich auch bei Dir.
Klingt jetzt wirklich alles sehr verwirrend, was ich hier schreibe und ich finde irgendwie nicht die richtigen Worte, zu schreiben, was ich eigentlich ausdrücken will. Ich versuchs mal so:
Was ich aussagen will ist eigentlich, daß ich irgendwie Bedenken habe, ob Du Dir nicht etwas vormachst, also falsche Erwartungen hast, weil Deine Vorstellungen zu weit reichen?
Noch dazu kommt, dass Du ja eigentlich nicht mehr anonym bist und Dein Mann auch hier im Forum ist und alles mitlesen kann. Ich weiß nicht, ob das so gut ist. Mich würde es stören.
Aber trotz allem bewundere ich deine stärke und hoffe dass alles gut wird bei euch. -
Hallo Nadine,
es freut mich für Dich dass Deine Mutter jetzt aufhören will zu trinken.
Bist Du denn die einzige Bezugsperson , die sie jetzt darin unterstützen kann? Es gibt ja vielleicht an Deinem Ort Suchtberatungsstellen, an die Du oder ihr zusammen Euch wenden könnt.Ich wünsche Dir und Deiner Mutter ganz viel Kraft.
Paddy
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Das hast Du wirklich sehr treffend geschrieben. Das kenne auch ich zur Genüge. Leider bin ich selber bei diesen versprechungen nie cool geblieben. Hab die Lügereien nie aushalten können.
Aber zu Deinem Patentrezept:
Das setzt ja schon voraus, dass der Partner es auch wirklich ernst meint und sich erstmal zum Arzt bewegt. Wenn Du ihn zwingst hat das ja wie man hier liest wohl auch keinen Erfolg. Aber wie bekommt man jemanden dazu einzusehen, dass er Alkoholiker ist? Wie bekommt er diesen sogenannten 'Kick', dass er sein Leben ändern will. Ich zum Beispiel habe meinen Mann vor die Wahl gestellt: ich oder der Alkohol. Er hat immer beteuert, dass er mich liebt. Aber er hat sich nie für einen Entzug entschieden. Ich habe ihn mehrmals rausgeschmissen, er ist gegangen. Nach Tagen , manchmal nach Wochen hat er sich gemeldet, so getan als wenn nichts wäre. Aber oftmals habe ich auch ihm wieder hinterher telefoniert. Immer wieder Versprechungen, dass er sich ändert. Aber nichts ist passiert. Weihnachten war er da, hat sich etwas zusammengerissen, und alles war ein wenig familiär bis er sich abends wieder sternhagelvoll besoffen hat und danach einen Tag 'krank' im Bett lag. Heute konnte er dann wieder losziehen. Echt klasse. -
Hallo ihr Lieben,
es stimmt, ich habe mir das alles viel einfacher vorgestellt. Jetzt bin ich erstmal richtig verwirrt, muß das alles erstmal überdenken, was ihr geschrieben habt. Irgendwie weiß ich im Moment gar nicht was ich eigentlich will und was gut für mich ist.
Auf jeden Fall wünsche ich allen erstmal ein frohes Weihnachstfest. Ich möchte allen danken dafür, dass ihr euch mit meinen Problemen auseinandergesetzt habt, das allein hat mir schon ein wenig geholfen. Ich werde die Zeit erstmal nutzen, um ein bißchen nachzudenken.Paddy
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Ihr habt sicher alle Recht. Ich werde jetzt mal eingehend darüber nachdenken. Ich habe ständig das Gefühl, ich müßte nach Liebesbeweisen suchen, ihn teste usw. So trägt er seit langem unseren Ehering nicht mehr. ich habe ihm gesagt, dass es ihm wohl nichts mehr bedeutet. Und dann fing er wieder an mir zu Liebe ihn zutragen. Nein, nicht mir zu Liebe, sondern weil ich sonst anfange zu nerven, denke ich.
So wie Frozen Tears es schon sagt - ich denke er ist zu feige mir zu sagen was wirklich in ihm vorgeht. Darüber hab ich heute ständig nachgedacht. Ich wünschte mir heute, daß er es mir direkt ins Gesicht sagt. Es würde mir dann wesentlich einfacher fallen, wenn ich mir dessen sicher wäre. Ich habe auch wieder das Gefühl, dass es da eine andere gibt. Meistens wenn ich so ein Gefühl hatte, stimmte es auch.
Wie kann ich ihn denn zumindest dazu bringen, daß er mir sagt, was er wirklich fühlt. Von alleine tut er ja nichts, immer nur wenn ich ihm etwas sage, was mich stört. Ist er bei uns schaut er abends meist nur TV, will seine Ruhe. Sind das alles Anzeichen einer Ehe, die längst kaputt ist?
Vor ein paar Tagen haben wir zusammen neue Möbel gekauft. Dann habe ich für einen kurzen Moment das Gefühl, dass wir wieder eine Familie sind. Aber wenn er dann abends geht.....fang ich wieder an zu heulen.
Es tut mir gut, alles erstmal hier aufzuschreiben. Mir selebr wird dadruch vieles erst bewußt, was ich mir selber alles vormache. Es tut gut hier im Forum zu sein, jemanden zuhaben, der mir wenigstens zuhört. -
Hallo Frozen Tears,
zuerst hab ich mich richtig erscrocken, als ich gelesen habe was Du geschrieben hast. Aber Du hast vollkommen Recht. Es hat mich vielelicht so erschrocken, weil es die Wahrheit ist. So hab ich das selber noch nie gesehn. Aber teilweise ist es so. Ich versuche schon desöfteren Mitleid bei ihm zu erwecken, um ihn dann zu mir zu locken. Ich gebe dann vor, dass ich krank bin oder die Kinder. Denke mir einfach Dinge aus um Aufmerksamkeit zu bekommen. Aber auch mit der Angst, daß er es dann merkt. Allein von meinem ständigen Geheule ist er schon genervt und seine Freunde auch. Ich versuche das nicht mehr zu tun. Aber dann überkommt es mich und ich gehe sogar zu seinen Freunden und erzähle ihnen Geschichten. Und heule. Ich glaube sie hassen mich schon alle richtig und halten mich für durchgedreht.
Sie sagen ihm dann immer, daß er mit mir reden soll. Das tut er dann auch, aber das bringt immer nur was für drei Tage. Dann ist wieder Streit.
Wenn ich nur wüßte ob das alles nur am Alkohol liegt.