Beiträge von Andreas_73
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Guten Morgen!
Obwohl es ohne Alkohol gut läuft hatte ich gestern meinen bisher schwierigsten Tag (seit ich keinen Alkohol mehr trinke).
Meinungsverschiedenheit mit Frau + Siedlungsfest in Nachbarschaft (offenes Bier unlimitiert).
Aus Angst & Frust habe ich das Fest gestern gestrichen da mir das Risiko zu groß war meinen Frust mit Alk "runterzuspülen".
(blieb mit Soda zu Hause - fiel mir aber ehrlich gesagt nicht so leicht).Lg und euch allen einen schönen Sonntag,
Andreas -
Kurzes Update
Heute ist mein 20. Tag ohne Alkohol. (zuvor Jahrelang täglich Alkohol).
Ich war das 1. Mal im Leben auf Entzug mit Ärztlicher Unterstützung im Krankenhaus (zuvor nur kalter Entzug).
In 1 Monat starte ich mit Ambulanter Entwöhnungstherapie (ist der 1. mögliche verfügbare Termin).Es geht mir aktuell gut. Mein Blutdruck ist bereits deutlich niedriger.
Die Ärztin meinte, dass ich die (Blutdruck-) Medikamente bei leichtem Sport in 3 Wochen ganz absetzen kann.Gegen den Durst drinke ich sehr viel Soda mit Zitrone & Johannisbeer- (aus eigenem Garten) Saft.
Schlaf ist (im Gegensatz zur Zeit mit Alkohol) sehr gut. Immer 7-8 Stunden.
Im Beruf und Familie passt ebenfalls noch alles (Glücklicherweise rechtzeitig die Reißleine gezogen).
LG und euch allen ein schönes Wochenende,
Andreas -
kein Wunsch nach Bierolyten....freut mich...
Freut mich. Ich lese hier gerne mit und hoffe für dich, dass du weiterhin Trocken bleibst.
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Und wie hast du das für dich interpretiert?
Steht doch alles im Artikel:
"Die Unterstützung des sozialen Umfelds ist ein stabilisierender Faktor für die Abstinenz. Es ist wichtig, sich in einem Umfeld zu bewegen, das den Vorsatz für ein trockenes Leben schätzt. Familien und Kollegen spielen dabei eine große Rolle. ".
Und genau so sehe ich das...
(kein weiteres Statement dazu mehr von mir....) -
Hast du den Artikel "Grundbausteine" bereits gelesen?
Ja. Und auch das Kapitel "Soziales Umfeld, Kollegen und Familie".
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Warum sollte seine Frau gut auf ihn achten?
Und welchen Unterschied würde es machen, wenn noch jemand mitkommt?Da bin ich wieder bei der Eigenverantwortung.
Ich bin hier anderer Meinung.
Gerade am Beginn ist es (zumindest für mich) hilfreich Unterstützung von der Familie
zu erhalten und jedes Risiko zu begrenzen. -
Wir haben zur Vorsicht unseren Urlaub umgeplant und fahren statt in ein Weinanbaugebiet einfach in die Berge zum Wandern. Ich hoffe diese Tage "unbeschadet/trocken" zu verbringen.
Ist es ein reiner Familienurlaub? Wenn sonst niemand mitkommt, und deine Frau gut
auf dich achtet, würde ich es an deiner Stelle riskieren. -
Wenn du dich für ein dauerhaft abstinentes Leben entscheidest und du teil dieser SHG werden möchtest,
dann erfolgt der Schritt der Bewerbung, danach käme dann die Freischaltung für den "offenen Bereich".Ja, das strebe ich an. Ich hoffe, dass ich das ohne Rückfall durchhalte.
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Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken, sonst wäre er kein Alkoholiker.
Danke für die direkte Antwort. Ich werde das berücksichtigen und sicher sehr ernst nehmen.
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Hallo Nayouk,
danke für deine Antwort.
Zu deinen Fragen:
- Ja - leider sehe ich mich als Alkoholiker (ich wollte mir das lange selbst nicht eingestehen)
- Dauerhaft abstinent oder evtl. kontrolliertes Trinken (bin ich noch unsicher ob das funktionieren kann).
- Ja natürlich möchte ich mich mit Gleichgesinnten austauschen.
LG aus Ö,
Andreas -
Hallo,
ich bin 51 J. alt. Die letzten Jahre habe ich leider zu viel getrunken und die Tendenz war steigend.
Letzte Woche war ich das 1. Mal auf Entzug im Krankenhaus (zuvor Eigenentzug zu Hause).
Heute den 10 Tag ohne Alkohol.
Jetzt bin ich am überlegen welches Entwöhnprogramm ich wählen soll (Ambulant-Stationär; Abstinent-kT).
Lg, A