Natürlich sehe ich mich als Alkoholiker. Wenn ich das nach 2 Therapien nicht einsehen würde, hätte ich keine 2,5 Jahre Abstinenz geschafft. Nach der ersten Therapie dachte ich noch das ein kontrollierter Konsum möglich ist, aber durch eigene Erfahrung und Nachforschungen habe ich festgestellt das nur ein minimaler Prozentsatz von echten Alkoholikern es schafft. Und dies ist schon im Promillebereich und daher nicht realistisch machbar. Und da ich durch den Komsum damals sehr viel verloren habe (Job, Wohnung und Führerschein), ist es nicht meine Absicht Rückfällig zu werden. Aber da es keine Garantie gibt und jederzeit alles passieren kann, plane ich so gut wie möglich vor für den Fall das die Gefahr eines Rückfall besteht.
Beiträge von tobi827
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Die Adaption wird direkt im Anschluss an die entwöhnungstherapie durchgeführt. Diese ist die beste Möglichkeit falls die aktuelle Situation eine weitere Unterbringung notwendig macht. Besonders wenn man in einer anderen Stadt neu anfangen möchte oder gerade ohne Wohnung ist. Die entwöhnung ist ja zum aufrechterhalten der Abstinenz gedacht und der Arbeit an Techniken um diese einzuhalten, die Adaption ist sowas wie eine Wiedereingliederung. Man macht ein oder mehr praktika, sucht eine Wohnung und wenn gewünscht eine anschlusstherapie, SHG oder ambulante Betreuung. Der Vorteil ist das man sich für jede Adaption in Deutschland "bewerben" kann und somit die Möglichkeit hat als neue Person in einem neuen Bundesland anzufangen wo dich niemand kennt und verurteilt.
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Hallo zusammen.
Da Vor-Ort Gruppen für mich nicht funktionieren, probiere ich es hier einfach mal. Ich habe knapp 7 Jahre intensiv getrunken (0,75-1,5 Flaschen Wodka täglich), habe 2 entwöhnungstherapien hinter mir und bin jetzt seit offiziell 2 Jahren 10 Monaten trocken (inoffiziell 2 Jahre 1 Monat, da bin ich aus der Adaption raus). Ich bin gespannt ob das hier was für mich ist, da ich eigentlich nicht der selbsthilfetyp bin.
Schönes Wochenende allen