Beiträge von Schnuppihase

    Im Grunde hast du recht.

    Der Rat meines Arztes war allerdings das ich meine Trinkmenge zurück fahren soll. Auf der anderen Seite ist es so das er mir sehr deutlich heute morgen gesagt hat das keiner kommen wird um mir das Bier weg zu nehmen.

    Ich müsse handeln um die Situation in den Griff zu bekommen und das ist genau der Punkt.

    Es ist mir in meiner derzeitigen Lage nicht möglich mir was auszusuchen. Ich bin alleine und möchte gerne mit anderen Teilen wie es mir geht und wie ich mich fühle. Ich haben niemanden an meiner Seite und wenn ich sage niemanden dann meine ich das auch so. Deshalb habe ich als erstes heute Vormittag den Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe hier vor Ort gesucht der nächste mögliche Termin ist für das erste Kennenlernen allerdings erst am 06.08. Lange hin und erfordert verdammt viel Mut.

    Nebenher soll ich einen Neurologen aufsuchen um abzuklären wie es um die Depressionen steht. Auch ein unterfangen was sicherlich nicht einfach werden wird.

    Ich muss aber etwas tun das weiß ich und somit bleibt mir nur der Weg das ich nüchtern bleibe, was ich auch mehr als möchte. Somit wird es schwierig ohne etwas Unterstützung klar zu kommen und die suche ich Hände ringend. Ein riesiges Problem wenn du das verstehen kannst. Was soll ich tun ?????

    Moment, wo soll ich anrufen?

    Das ist mir nun leider im verborgenen geblieben.

    Vielen Dank für die Grundlagen die habe ich in den letzten 2 Wochen so oft gelesen. Ich denke ich weiß was auf mich zu kommen kann oder sagen wir mal so ich hoffe es.

    Ich bin auch festen Willens das nun endgültig abzustellen. Weißt du ich rauche seit meiner Jugend eine Sucht reicht mir eigentlich vollkommen. In den letzten 14 Tagen war ich leider nicht vollkommen trocken aber es war auch kein Absturz dabei. Ich trinke eigentlich nicht bis zur vollkommenen Besinnungslosigkeit. Es ist schwierig für mich ich weiß das aber wenn nicht jetzt wann dann? Jeder benötigt ein Ventil und ich benötige auf jeden Fall jemanden zum Reden. Immerhin habe ich mir eingestanden das ich nicht so weiter machen möchte und das ich Alkoholiker bin. lange Zeit habe ich die Menschen nett belächelt und alles von mir weg gesprochen. Aber recht haben sie und ich werde alles tun um nicht mehr den gelüsten nachzugeben.

    Hallo Hartmut,

    vielen Dank für deine Antwort. Ja ich möchte endlich aufhören mit dem Mist den ich mir selber antue. Ich bin es Leid in Mitleid zu verfallen weil ich wieder zur Flasche gegriffen habe.

    Ich hatte letzte Woche ein Gespräch bei der Sucht und Drogenberatung und heute morgen ein Gespräch mit meinem Hausarzt.

    Ich kenne die Risiken eines Kalten Entzuges zumindest vom Papier her, Mein Hausarzt meinte es sei für mich auf keinen Fall zu spät nun endlich Feierabend mit dem Bier zu machen und da ich im Mai auch 3 Wochen keinen Alkohol zu mir genommen habe, hoffe ich ohne Aufenthalt in einer doch recht weit entfernten Klink zu machen. Ich hatte leider auch schon einmal sehr schlechte Erfahrungen, ich bin mal in der geschlossenen Station zu mir kommen was für mich der größte Schock meine Lebens war.

    Ich bin wirklich komplett alleine, ich habe zur Zeit niemanden um mich herum. Ich bin selber daran Schuld zum Teil. Überwindung hat es mich schon gekostet meinem Arzt zusagen das ich wohl ein Problem habe. Ich habe eins das weiß ich. Ich weiß aber auch das mit jemandem zu Reden oftmals viele Dinge aus dem Negativen ins Positive ziehen kann. Da sich zur Zeit leider keiner findet versuche ich meinen Weg bei euch und vor Ort in der Selbsthilfe.

    Hallo zusammen,

    lange hab ich mit mir überlegt meldest du dich nun an oder nicht.

    Nun habe ich mich getraut, ich bin 56 Jahre alt und Alkoholiker.

    Die Welt um mich herum dreht sich weiter und ich scheine mich selber in meiner Wohnung gefangen zu haben. Bitte seht mir den ein oder anderen Tippfehler nach. Soweit so gut ich weiß nicht genau wo ich Anfangen soll aber ich denke das findet sich irgendwie. Was ich weiß ich möchte nicht mehr trinken nicht morgen, nicht übermorgen. Ich hoffe ich werde den Weg heraus aus der Kriese finden und gestärkt daraus hervorgehen. Ich bin mir sicher das der Kontakt zu anderen Menschen mir sicherlich etwas Erleichterung verschafft.

    Heute hatte ich ein sehr gutes Vorgespräch bei einer Selbsthilfegruppe hier vor Ort was mich nun dazu brachte mich auch hier endlich anzumelden.

    Mein großes Problem ist Bier, es gehört seit langer Zeit zu meinem Leben mal in weniger, mal mehr. Ich will aber nicht mehr trinken vorbei mit dem Kumpel von nebenan.

    Ich hoffe ich finde bei euch offene Ohren und Unterstützung. Ich bin leider eine von denen die bei Ihrem Hausarzt auf etwas taube Ohren gestoßen ist und so Sachen zu hören bekommen hat wie alles eine Frage des willen, ach das sind deine Depressionen. Depressionen habe ich auf jeden Fall so sitze ich Tag ein und Tag aus daheim und versuche irgendwie klar zu kommen. Mein letztes Bier hatte ich Samstagmorgen, ich will einfach nicht mehr trinken.