Schnuppihase - Möge sich die Erde unter mir auftun

  • Hallo zusammen,

    lange hab ich mit mir überlegt meldest du dich nun an oder nicht.

    Nun habe ich mich getraut, ich bin 56 Jahre alt und Alkoholiker.

    Die Welt um mich herum dreht sich weiter und ich scheine mich selber in meiner Wohnung gefangen zu haben. Bitte seht mir den ein oder anderen Tippfehler nach. Soweit so gut ich weiß nicht genau wo ich Anfangen soll aber ich denke das findet sich irgendwie. Was ich weiß ich möchte nicht mehr trinken nicht morgen, nicht übermorgen. Ich hoffe ich werde den Weg heraus aus der Kriese finden und gestärkt daraus hervorgehen. Ich bin mir sicher das der Kontakt zu anderen Menschen mir sicherlich etwas Erleichterung verschafft.

    Heute hatte ich ein sehr gutes Vorgespräch bei einer Selbsthilfegruppe hier vor Ort was mich nun dazu brachte mich auch hier endlich anzumelden.

    Mein großes Problem ist Bier, es gehört seit langer Zeit zu meinem Leben mal in weniger, mal mehr. Ich will aber nicht mehr trinken vorbei mit dem Kumpel von nebenan.

    Ich hoffe ich finde bei euch offene Ohren und Unterstützung. Ich bin leider eine von denen die bei Ihrem Hausarzt auf etwas taube Ohren gestoßen ist und so Sachen zu hören bekommen hat wie alles eine Frage des willen, ach das sind deine Depressionen. Depressionen habe ich auf jeden Fall so sitze ich Tag ein und Tag aus daheim und versuche irgendwie klar zu kommen. Mein letztes Bier hatte ich Samstagmorgen, ich will einfach nicht mehr trinken.

  • lange hab ich mit mir überlegt meldest du dich nun an oder nicht.

    Und schon bist du in unseren Fängen. ;)

    Herzlich willkommen in unserer Online-SHG für Alkoholiker.

    Ich bin leider eine von denen die bei Ihrem Hausarzt auf etwas taube Ohren gestoßen ist und so Sachen zu hören bekommen hat wie alles eine Frage des willen, ach das sind deine Depressionen. Depressionen habe ich auf jeden Fall so sitze ich Tag ein und Tag aus daheim und versuche irgendwie klar zu kommen.

    Nun ist es nicht ungewöhnlich, dass Depressionen und Alkoholismus zusammen auftreten. Jedoch ist beides eine eigenständige Krankheit, auch wenn sie mal Hand in Hand gehen.

    Wenn du das Gefühl hast, dass dieser Arzt nicht der richtige Ansprechpartner für dich ist, gibt es zum Glück noch andere Möglichkeiten. Der nächste sinnvolle Schritt wäre, mit einem Arzt zu sprechen, der dich dabei unterstützen kann, eine mögliche Entgiftung – also den körperlichen Alkoholentzug – in Ruhe zu betrachten und zu besprechen.

    Eine Grundvoraussetzung für den Austausch hier ist, dass man selbst Alkoholiker ist – das hast du ja bereits deutlich gemacht. Die zweite Voraussetzung ist der Wunsch nach lebenslanger Abstinenz. Gilt dieser Wunsch auch für dich?

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo Hartmut,

    vielen Dank für deine Antwort. Ja ich möchte endlich aufhören mit dem Mist den ich mir selber antue. Ich bin es Leid in Mitleid zu verfallen weil ich wieder zur Flasche gegriffen habe.

    Ich hatte letzte Woche ein Gespräch bei der Sucht und Drogenberatung und heute morgen ein Gespräch mit meinem Hausarzt.

    Ich kenne die Risiken eines Kalten Entzuges zumindest vom Papier her, Mein Hausarzt meinte es sei für mich auf keinen Fall zu spät nun endlich Feierabend mit dem Bier zu machen und da ich im Mai auch 3 Wochen keinen Alkohol zu mir genommen habe, hoffe ich ohne Aufenthalt in einer doch recht weit entfernten Klink zu machen. Ich hatte leider auch schon einmal sehr schlechte Erfahrungen, ich bin mal in der geschlossenen Station zu mir kommen was für mich der größte Schock meine Lebens war.

    Ich bin wirklich komplett alleine, ich habe zur Zeit niemanden um mich herum. Ich bin selber daran Schuld zum Teil. Überwindung hat es mich schon gekostet meinem Arzt zusagen das ich wohl ein Problem habe. Ich habe eins das weiß ich. Ich weiß aber auch das mit jemandem zu Reden oftmals viele Dinge aus dem Negativen ins Positive ziehen kann. Da sich zur Zeit leider keiner findet versuche ich meinen Weg bei euch und vor Ort in der Selbsthilfe.

  • Nun gut, du hast dich mit deinem Arzt abgesprochen – und wenn er keinen Grund sieht, einen Entzug zu empfehlen, dann ist das eben so.

    Ein kleiner Tipp noch: Um ganz sicherzugehen, könntest du telefonisch mitteilen, dass du den Alkohol vollständig absetzt, und nachfragen, ob es dabei etwas zu beachten gibt.

    Am Ende geht es ja um dich – wenn du dich mit diesem Schritt sicherer fühlst, ist es genau der richtige Weg. Viele Entzüge werden ambulant durchgeführt, aber auch diese stehen unter medizinischer Beobachtung. Ruf einfach mal an, gib den Zustand an, und gut ist. hast

    Lass uns wissen, was du vorhast und ob die Entgiftung überwacht wird. Dann kannst du dich auch hier austauschen. Bis wir das genau wissen, hier schon mal etwas zum Lesen.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29


    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Moment, wo soll ich anrufen?

    Das ist mir nun leider im verborgenen geblieben.

    Vielen Dank für die Grundlagen die habe ich in den letzten 2 Wochen so oft gelesen. Ich denke ich weiß was auf mich zu kommen kann oder sagen wir mal so ich hoffe es.

    Ich bin auch festen Willens das nun endgültig abzustellen. Weißt du ich rauche seit meiner Jugend eine Sucht reicht mir eigentlich vollkommen. In den letzten 14 Tagen war ich leider nicht vollkommen trocken aber es war auch kein Absturz dabei. Ich trinke eigentlich nicht bis zur vollkommenen Besinnungslosigkeit. Es ist schwierig für mich ich weiß das aber wenn nicht jetzt wann dann? Jeder benötigt ein Ventil und ich benötige auf jeden Fall jemanden zum Reden. Immerhin habe ich mir eingestanden das ich nicht so weiter machen möchte und das ich Alkoholiker bin. lange Zeit habe ich die Menschen nett belächelt und alles von mir weg gesprochen. Aber recht haben sie und ich werde alles tun um nicht mehr den gelüsten nachzugeben.

  • Im Grunde hast du recht.

    Der Rat meines Arztes war allerdings das ich meine Trinkmenge zurück fahren soll. Auf der anderen Seite ist es so das er mir sehr deutlich heute morgen gesagt hat das keiner kommen wird um mir das Bier weg zu nehmen.

    Ich müsse handeln um die Situation in den Griff zu bekommen und das ist genau der Punkt.

    Es ist mir in meiner derzeitigen Lage nicht möglich mir was auszusuchen. Ich bin alleine und möchte gerne mit anderen Teilen wie es mir geht und wie ich mich fühle. Ich haben niemanden an meiner Seite und wenn ich sage niemanden dann meine ich das auch so. Deshalb habe ich als erstes heute Vormittag den Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe hier vor Ort gesucht der nächste mögliche Termin ist für das erste Kennenlernen allerdings erst am 06.08. Lange hin und erfordert verdammt viel Mut.

    Nebenher soll ich einen Neurologen aufsuchen um abzuklären wie es um die Depressionen steht. Auch ein unterfangen was sicherlich nicht einfach werden wird.

    Ich muss aber etwas tun das weiß ich und somit bleibt mir nur der Weg das ich nüchtern bleibe, was ich auch mehr als möchte. Somit wird es schwierig ohne etwas Unterstützung klar zu kommen und die suche ich Hände ringend. Ein riesiges Problem wenn du das verstehen kannst. Was soll ich tun ?????

  • Der Rat meines Arztes war allerdings das ich meine Trinkmenge zurück fahren soll.

    Und das ist genau der entscheidende Unterschied zwischen Absetzen und Ausschleichen, denn das plötzliche Absetzen kann zu unvorhersehbaren Entzugserscheinungen führen. Deshalb ist es wichtig, nochmal Rückfragen zu stellen.

    Was soll ich tun

    Tun muss man tun, das ist mein Spruch.;)

    Ich bin strukturiert vorgegangen: Arzt - Entgiftung - hier Austausch und Handeln, Eigen.Schutzmaßnahmen treffen. Alkoholfreie Umfeld schaffen, zu Hause und auswärts alles entfernen, was mit Alkohol zu tun hat, und "Sauf-Freunde" aussortieren. Orte, Feste und Feiern meiden, wo Alkohol konsumiert wird. Neue Hobbys suchen und die Zeiten neu gestalten, in denen ich früher getrunken habe.

    Hier am Anfang jeden Tag präsent sein, aufschreiben, was bewegt, und vom Schwarm wissen profitieren, das ungemein hilft.

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Ja ich weiß, ich habe das normale Vorgehen schon sehr oft gelesen.

    Ich suche auch keine Gründe weiter zu trinken, denn genau das möchte ich ja nicht mehr. Es hilft mir auch in den unterschiedlichen Foren zu wühlen und zu lesen. Mein Haushalt ist Alkoholfrei, Mineralwasser und Tee parat. Ich habe gelesen man soll Schritt für Schritt gehen lernen und nicht alles mit macht sofort ändern. Ich habe meinen Konsum auf ein Minimum reduziert. Und erst dann beschlossen Nägel mit Köpfen zu machen. Deshalb habe ich mich heute auch hier angemeldet um endlich unter Menschen zu kommen die mir sicherlich vielseitige Tipps geben können. Ich verstehe was du mir sagen möchtest und respektiere deine Ratschläge ich weiß wir sind hier nicht in einer Therapy sondern in einer Selbsthilfe. Es mag sich vielleicht merkwürdig anhören und auch lesen aber ich bin mir durchaus bewusst das ich Momentan nicht so mit Struktur an die Sachlage rangehe aber es gibt einen Anfang für mich und das ist auch gut so. Mir ist bewusst das ich ein Trinker bin und ich will auf keinen Fall so weiter machen. Also muss ich was ändern neue Wege finden.

    Ich weiß das es mich sehr viel Arbeit kosten wird wieder richtig klar zu kommen. Aber wenn nicht jetzt wann dann?

    Das sind im Grunde Gedanken dir mir durch den Kopf gehen und ich ich los werden muss vielen Dank für dein Verständnis

  • Guten morgen zusammen,

    Ein neuer Tag und ich werde heute nicht trinken.

    Ich hoffe ich darf meine Gedanken und auch Gefühle hier überhaupt niederschreiben. Ich bin etwas Ängstlich geworden. Nicht jeder geht den perfekten Weg denke ich.

    Ich weiß das ich den Austausch mit anderen Menschen dringend benötige um in Situationen klar zu kommen. Ich hoffe auf Unterstützung und Hilfe.

  • Hallo und herzlich willkommen auch von mir Schnuppihase

    der Anfang ist schwer und im Kopf hast du den ersten Schritt gemacht. Nie wieder Alkohol.
    Ab jetzt kann es nur besser werden und es wird besser werden, jeden Tag.

    Wie ist denn jetzt dein weiterer Plan?

    Viele Grüsse
    Nayouk

    -------------------------------------------------------
          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Guten morgen Nayouk24,

    Nun es ist natürlich sehr schwierig für mich da ich ja wie bereits erwähnt wirklich vollkommen alleine bin , ich werde hier weiter im Forum lesen und versuchen von Tag zu Tag zu denken. Ablenkung suchen in dem ich mal ordentlich mein Leben aufräume und den Putzlappen wieder finde. Am nächsten Montag gehe ich zum Neurologen um einen Termin zu bekommen ist leider derzeit im Urlaub und erst ab Montag wieder da. Ansonsten habe ich den Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe vor Ort gesucht dort bin ich herzlich aufgenommen worden bei dem erst Gespräch gestern. Ich suche ja auch dringend den Kontakt und Austausch. Ich bin davon überzeugt das viel reden auch Hilft.

    Ich weiß das die Situation nicht die beste ist und ich auf keine Wunder hoffen kann aber ich habe begriffen das ich was tun muss. Allein hier zu sitzen und kein Ziel zu haben ist auch aussichtslos. Mein persönliches Ziel ist es nächste Woche die Gruppe zu besuchen und zu quatschen und zwar nüchtern ohne was getrunken zu haben und das werde ich auch schaffen.

    Ich weiß wir reden hier über eine Sucht. Und je mehr ich lese um so mehr macht es mir klar deutlich das ich alleine im Grunde wenig Chancen habe aber ich weiß auch je mehr man sich damit beschäftigt um so mehr steigt der Wille. Hartmut hat mir gestern ausdrücklich empfohlen nochmals Rücksprache mit meinem Arzt zu halten das werde ich auch tun wenn ich das Gefühl habe das ich nicht weiter komme.

    Ich bin das wichtigste dabei ich muss was ändern in dem Willen bin ich und werde mich schrickt an den Gedanken halten. Ich bin leider nur ein Mensch den irgendwie zu schwach ist oder geworden ist, ich weiß es gerade nicht anders.

    In diesem Sinne möge der Tag ein guter sein

  • das werde ich auch tun wenn ich das Gefühl habe das ich nicht weiter komme.

    Ich glaube es ging darum dass du deinen Arzt auf jeden Fall anrufst und ihm mitteilst, dass du ab jetzt nichts mehr trinkst. Find ich super, aber dein Arzt sollte das unbedingt wissen, damit du nicht alleine (und du sagst ja du bist sehr alleine) in den kalten Entzug läufst. Ein kurzer Anruf- das geht und jetzt ist guter Zeitpunkt dafür! Nur Mut!

  • Nun habe ich mich getraut, ich bin 56 Jahre alt und Alkoholiker.

    Guten Morgen Schnuppi, ich bin 53 Jahre alt und auch Alkoholiker.

    Ich hoffe ich darf meine Gedanken und auch Gefühle hier überhaupt niederschreiben. Ich bin etwas Ängstlich geworden. Nicht jeder geht den perfekten Weg denke ich.

    Ich weiß das ich den Austausch mit anderen Menschen dringend benötige um in Situationen klar zu kommen. Ich hoffe auf Unterstützung und Hilfe.

    Hier bist du jedenfalls nicht alleine und bekommst die nötige Unterstützung garantiert sofern du dich darauf einlässt.

    Ich bin leider nur ein Mensch den irgendwie zu schwach ist oder geworden ist, ich weiß es gerade nicht anders.

    Schwach waren wir alle hier auch einmal also herzlich willkommen.

    Gruß R/no

  • Hallo Schnuppihase,

    einen ganz wichtigen Schritt hast Du ja bereits geschafft: Die Erkenntnis "Ich bin Alkoholiker"......(btw ich habe dazu fast 2 jahre gebraucht und einige Entzüge i d Klinik) und das auch auszusprechen ohne rumzudrucksen.

    und Du hast den Willen was zu tun. Also Du willst. Nur so kann es voran gehen.

    Wenn ich Deine Zeilen so lese fällt mir nur Eines ein: Entzug in in einer Klinik. Nicht unbedingt in einem "normalen Krankenhaus" sondern in einer Klinik, die auf Entzug eingerichtet bzw. spezialisiert ist. Dort hast du Betreuung/Überwachung quasi rund um die Uhr und kannst mit Leuten reden. Ich meine nicht nur das Personal, auch andere Patienten. Wenn so eine Klinik von Dir aus etwas weiter weg ist - egal.......es ist eine ernsthafte Überlegung wert.....Besprich das mit Deinem Arzt.

    Eine Frage noch? was machst du beruflich? den ganzen Tag nur rumsitzen ist nicht das Beste.

    Gut finde ich, dass Du Kontakt zu einer SHG gefunden hast. Nutz das aus. Ergeben sich neue Kontakte/Menschen...Ideen usw. Man kann ja auch außerhalb der Gruppenzeiten mal telefonieren und sich austauschen (ich persönlich handhabe das so in unserer Gruppe - vor allem auch mit neuen Mitgliedern)

    Wünsche Dir eine gute Zeit

    gruß vom sinnfinder

  • So Schnuppihase , jetzt hast du einen Geschmack bekommen, wie sich hier im Forum ein Austausch mit anderen Usern entwickeln kann.

    Mir ist noch nicht so ganz klar, ob du noch trinkst? Wann hast du das letzte Mal getrunken, oder kommt der Punkt noch?

    -------------------------------------------------------
          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich habe tatsächlich bereits Samstagmorgen mein letztes Bier getrunken. Feierabend aus Schluss ende!

    Ich will nicht mehr!!

    Und ja ich habe alles verloren inclusive mich. Ich habe derzeit keinen Job mehr bin Krankgeschrieben und natürlich alleine ich habe sie alle vergrault.

    Meine Stimmung ist das ich vollkommen niedergeschlagen bin und derzeit nichts mit mir anfangen kann. Ich weiß im Grunde nicht genau wohin es geht allerdings weiß ich genau das es so nicht weitergehen kann und aus der Situation erbitte ich Hilfe.

    Hilflosigkeit beschreibt genau das was ich im Moment durchmache. Der Hoffnungsschimmer am Horizont ist in erster Linie die Selbsthilfegruppe in der nächsten Woche und dafür werde ich alles tun. Ich will und muss ja reden und wenn es Menschen sind die ich nicht kenne Egal. Früher habe ich gerne gestrickt was ich leider zur Zeit nicht kann weil mich mein Karpartunnelsyndrom davon abhält die linke Hand schläft nahezu immer ein. ich weiß das ich vielleicht besser unter Aufsicht wäre Problem ist ich habe niemanden den ich bitten könnte mich in die Klink zu bringen. Ich bin sicherlich unter tausend nicht alleine mit dem Problem

  • Du bist heute den dritten Tag abstinent und mitten in der körperlichen Entgiftung.
    Das ist maximaler Stress für Körper und Seele.
    Bewegung, viel Wasser trinken, dich ablenken....dir aber auch Ruhe gönnen.
    Gut, dass du immer wieder an deinem Wunsch einer dauerhaften Abstinenz fest hälst.
    Willst du nicht doch nochmal deinen Hausarzt kontaktieren?
    Du kannst sagen, dass es dir schlecht geht und du Hilfe brauchst, weil du es schaffen möchtest. Und du kannst mit ihm auch mögliche weitere Schritte bzgl. einer Therapie, stationär oder ambulant, besprechen.

    -------------------------------------------------------
          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Nun ich habe gestern morgen ja ein Gespräch gesucht und bin irgendwie wieder vor eine Wand gelaufen.

    Ich fragte auch gezielt nach einer Blutuntersuchung oder ähnliches. Im Grunde war die Aussage ich muss einen Weg finden um damit fertig zu werden zusammen mit der Überweisung zum Neurologen bin ich nach Hause. Da ich ja bei der Sucht und Drogenhilfe vor Ort auch schon einiges mit an die Hand bekommen habe, sah ich durchaus einen Weg mich mit der Selbsthilfe in Verbindung zu setzen. Nun muss ich da durch ob ich will oder nicht. Darum habe ich es auch für Nöten erachtet hier anzufangen und zu schreiben. Meine Gedanken meine Sehnsucht um vielleicht jemanden zu finden den es ähnlich geht wie mir. Ich weiß gewisse Dinge brauchen ihre Zeit und ich kann mich nur bei euch bedanken das ihr so freundlich seit und versucht mich aufzubauen und zu helfen.

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!