Beiträge von Michl

    Wieder ist eine Woche um und der Termin bei meiner Ärztin ist auf Grund von ihr ins Wasser gefallen.

    Die vergangene Woche war Recht schnell um. Viel Arbeit dann noch Gartenarbeit und bei Kollegen helfen. Schlafen geht auch seit einer Woche wieder ohne Medikamente und viel mehr. Früher bin ich nach spätestens 5 bis 6 Stunden wieder wach gewesen, nun schlafe ich über 7 Stunden eher 8 Stunden mit einmal aufwachen durch.

    Ein Mal wurde ich fast zu einem Bier gezwungen. Ich sagte demjenigen zwar dass ich nichts trinke und dann auch noch Autofahren muss... Er stellte mir trotzdem ein offenes Bier her und sagte öfters, "geh, eines nur, mach schon". Ich blieb trotzdem bei meinem Wasser und hatte nichteinmal ein verlangen nach dem Bier. Für solche Zukünftige Ereignisse muss ich mir trotzdem was erarbeiten, denn so leicht wie es mir da ergangen ist, muss es ja nicht immer sein.

    Kommendes Wochenende wird auch noch eine Herausforderung. Zum einem sollte ich auf eine Hochzeit dann hat sich noch ein Verwandter, der auch gerne über den Durst trinkt, mit einer Art Verwandtschaftstreffen angekündigt und ein Club Ausflug, wo auch meist viel zu viel getrunken wird ist auch noch...

    Rennschnecke

    Damals, als ich das 1x versucht habe trocken zu werden, immerhin um die 3 Jahre, wahr für mich auch die Suchtberatun die Nummer 1, zumindest ganz am Anfang. Zeitgleich hatte ich mich damals auch bei einer Online-SHG angemeldet und schnell wurde das zu meinem wichtigsten Baustein für meine Zukunft. Das Forum wurde dann irgendwie umbenannt oder so und ich verlor den Zugriff, ich weiß auch nicht ob es das überhaupt noch gibt.

    #Alex_aufdemweg

    Ich beziehe das auf meinen vorbestimmten Weg, ich glaube daran, dass wenn die Suchtberatung für mich so wichtig wäre, auch jetzt da wäre. Kurz gesagt, glaube ich, dass ich hier, von der Onlinegruppe mehr habe als von der Beratung, wo ich 1x oder alle 2 Wochen ein Gespräch hätte. Und der 16. , wo die Frau von der Beratung wieder da ist, ist eh bald.

    Hir kann ich jederzeit schreiben, lesen und fragen.

    Eine Suchtberatung ist auch Hilfe zur Selbsthilfe.
    Diese Forum ist eine Online-Selbsthilfegruppe.

    Stimme ich voll und ganz zu.

    Hier sitz keiner, der mir ausgetüftelte therapeutische Fragen stellt, da muss ich schon selber aktiv werden.
    Schreiben, was mich beschäftigt, was ich denke, wo ich unsicher bin, was ich tue, was ich vorhabe.
    Dann gibt es Reaktionen, Hilfe zur Selbsthilfe.

    Da weiß ich nun nicht was du damit meinst, schreibe ich zu wenig, frage ich zu wenig, hab ich mich beschwert?

    Für mich passt es ja so und wenn ich gezielt fragen habe, melde ich mich.

    Ansonsten hilft mir sehr gut, einfach hier zu lesen.

    LG Michl

    Hartmut ich wollte ja nicht zur Beratung, dann meinte meine Ärztin eben, dass ich einfach 1x wöchentlich bei ihr vorbeischauen soll. Nach dem 2. Termin bei meiner Ärztin meinte sie, ich soll doch zur Beratung...Das hab ich nun gemacht.

    Habe mich mal heute überwunden bei der Suchtberatung anzurufen, leider ist die gute Dame erst wieder ab 16.09. vom Urlaub zurück und in meiner Region gibt es sonst keine Beratung. Soll wohl so sein...

    Hallo lieber Tag 16

    Bin heute wieder bei meiner Ärztin gewesen, sie meinte gleich, dass die Leberwerte bestens wären, ich wusste gar nicht, dass sie die auswerten lassen hatte, dachte eigentlich dass sie Blut nur wegen dem Cholesterin abgenommen hat. So hab ich es ihr halt mal gesagt.

    Einerseits bin ich natürlich froh über die Werte, andererseits spricht so ein kleines Teufelchen auf der Schulter, ach dann war und ist es ja nicht so schlimm...

    Nun hat die Ärztin mir den "Auftrag bez. nahe gelegt", dass ich mich bei der Suchtberatung mal melden soll. Darüber muss ich mal schlafen und werde es morgen entscheiden.

    PS: ich hab ihr auch vom vergangenen Freitag erzählt, sie meinte nur, dass ich jederzeit bei ihr reinschauen könne, allerdings hat sie nicht gerade oft offen 🤣

    Lieber Tag 16, heute pack ich mal etwas in meinen Notfallkoffer.

    Hallo Rennschnecke,

    mir geht's wieder super, gestern hab ich an einer neuen Schablone für Ton zu arbeiten angefangen. Das hat mich gut abgelenkt.

    Geschlafen hab ich wieder eher schlecht, aber ich hatte auch die Schlaftablette weggelassen.

    Ich arbeite normal weiter, ich liebe meine Arbeit, das sind nur ein paar Kolleginnen die einfach glauben wenn sie laut sind ist es super...

    Nein mein Haushalt ist noch nicht Alk frei. Damals als ich das erste Mal Abstinenz wurde, hatte ich gleich alles entsorgt, ich kann mich noch daran erinnern, wie ich noch nach Wochen, da und dort Alkohol gefunden habe. Nicht weil ich es versteckt hatte, nein weil so kleine Alkohlische Geschenke wie kleine Schnapsflaschen in Folie und und und, in vielen Kästen zu finden waren.

    Und auch nein es gibt noch keine Menschen, denen ich es erzählt habe, außer der Ärztin. Ich weiß, ein kleiner Schritt für euch, für mich aber ein sehr großer.

    Zu gestern zurück, ich kann es nicht ganz genau einschätzen ob es Saufdruck oder sonst nur ein schlechter Tag war. Auf Alk hatte ich keine Lust. Was sicher ist, die schlechte Schlafqualität spielt hier eine GROßE Rolle. Das Wochenende werde ich mal versuchen, zu Mittag oder Nachmittag ein kurzes Powernapping zu machen.

    LG

    Hallo Elly, nein kann sie nicht mehr erreichen, um zu einer Apotheke zu kommen musste ich wieder fahren, alleine das nervt schon... ist ist nicht leicht aber ich hoffe dass es bald vorbei ist. Auf das Wochenende hätte ich mich eigentlich gefreut, wollte einfach mal nur was für mich tun, aber auch das ist gerade irgendwie nicht so meins...

    Heute bin ich kurz vor dem durchdrehen. Innere Unruhe, schlechtes Gefühl, die schlechte Schlafqualität macht sich bemerkbar, ich kann mich auf nichts konzentrieren, Gedanken rasen durch den Kopf, egal was ich anfange es passt nichts.......

    10 Tage ohne Alk, gestern abend hab ich die Tablette, die mir die Ärztin verschrieben hat genommen, sie sagte, dass man von der Abschalten kann und auch besser schlafen könne. Pustekuchen, fast die ganze Nacht wahr ich munter, dementsprechend heute gerädert. Also die letzten Nächte mit einer normalen Schlaftablette wahren besser. Trotzdem werde ich sie bis zum nächsten Termin mal nehmen und dann mit ihr das besprechen. Rückmeldung auf den Termin von gestern, muss ich sagen, dass es wirklich gut getan hat, mit jemanden über meine Alkohosucht zu sprechen. Und nebenbei hab ich auch noch gestern wieder mit Sport angefangen....

    So, bin immer noch grün und heute bei meiner Ärztin gewesen. Sie hat mir gleich mal zwei Medikamente verschrieben, sollen gegen aufkommendes verlangen nach Alkohl helfen. Und ich soll nun 1. die Woch bei ihr vorbeischauen.

    LG

    "Ich bin alkoholsüchtig" beschreibt den Zustand – die Sucht ist da, aber sie definiert nicht, wer ich bin. "Alkoholiker" hingegen legt sowohl die Sucht als auch die Identität fest. Ein kleiner, feiner Unterschied und wichtig für den weiteren Austausch hier.

    Da bin ich anderer Meinung, Alkoholsüchtig ist der Fachliche

    "Ich bin alkoholsüchtig" beschreibt den Zustand – die Sucht ist da, aber sie definiert nicht, wer ich bin. "Alkoholiker" hingegen legt sowohl die Sucht als auch die Identität fest. Ein kleiner, feiner Unterschied und wichtig für den weiteren Austausch hier.

    Ausdruck und Alkoholiker wird meist im Volksmund hergekommen.

    Mir ist es ja egal, wenn es für euch besser klingt, sage ich halt. Ich bin Alkoholiker.