Ich war das berühmte Geislein im Uhrschrank.
Der böse Wolf hat mich nicht gefunden.
Aber ich habe alles gesehen.
Ich war das berühmte Geislein im Uhrschrank.
Der böse Wolf hat mich nicht gefunden.
Aber ich habe alles gesehen.
Oh. Entschuldigung. Nein.
Das Buchen ist meinem Autismus geschuldet. Beginnen, hätte es richtig gehießen.
Ich habe schon drei Jahre Traumatherapie. Die war fertig und ich war stabil. Es war alles gut.
Auch die Medikamente haben wir erst reduziert, dann abgesetzt. Und ich war weiterhin stabil.
Ich bin ungefähr ein Jahr lang damit gut gefahren. Dann hat mich einst altes Foto getriggert. Und dann ging es mir ganz furchtbar. Dann habe ich getrunken.
Aus Routine.
Aus Verzweiflung
Aus Hilflosigkeit
Aus purer Angst
Und Panik
Ich habe den Psychiater angerufen und sofort einen Termin bekommen, weil er weiß was ich mit mir rumtragen muss.
Ich muss auch den Kopf wieder frei kriegen.
Damit ich wieder arbeiten kann. Ich habe jetzt seit Wochen nichts kreatives mehr gestalten können, weil die Gedanken so gefesselt sind.
Ich schreibe normalerweise Lyrik, Essays, Gedichte. Ich mache ki generierte Bilder.
Aber momentan gibt mein Kopf nichts her.
Morgen habe ich den Termin bei meinem Psychiater. Ich denke, ich muss eine weitere Traumatherapie buchen. Ich habe fest vor, das hinter mir zu lassen.
Ich brauche wohl auch wieder Medikamente um stabil zu bleiben.
Erinnerungen können eine so zerstörerische Wucht entfalten.
Vielen lieben Dank!
Ich habe mich beworben. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich es richtig gemacht habe, weil nach dem wegschicken öffnete sich die gleiche Seite nochmal.
Ich bin Alkoholikerin. Seit drei Jahren trocken. Ich hatte einen Rückfall. Ich möchte gerne am Austausch teilnehmen . Ich bin Autistin und habe Einschränkungen in der Kommunikation. Ob das hier für mich der richtige Weg ist weiß ich nicht. Aber ich würde es gerne versuchen.
Wie geht das mit der Bewerbung für Freischaltung? Heute ist ja Sonntag.
Für gestern habe ich nicht viel zu berichten. Nach gefühlt einer Millionen Schrauben glühen meine Finger, die trotzdem weiterhin fleißig sind.
Tagsüber tippen, kochen, putzen. Abends häkeln oder stricken. Manchmal nähen.
Dankeschön sollte das werden.
Das freut mich.
Gestern ist mein neuer Couchtisch gekommen . Bzw dessen Bausatz. Ich habe geschraubt bis halb zwölf und dann ins Bett gefallen.
Heute tun mir alle Knochen weh. Aber es geht weiter. Der neue Schreibtisch ist auch da. Bzw sein Bausatz.
Ich freue mich darauf, wenn alles fertig da steht.
Hallo und guten Morgen
Funke
(17.09.2025)
Etwas zündet in mir. Ein Funke – ein Geräusch, ein Blick – und plötzlich ist alles ein Feuer. Mein Kopf rast, Gedanken prasseln wie Funken, Gefühle schlagen wie Flammen gegen die Wände. Ich stehe mittendrin, niemand sieht die Hitze, niemand hört das Brummen, das aus meinem Inneren dröhnt.
Dann der Meltdown. Ich kann nichts halten, nichts ordnen. Mein Gehirn ein Motor, überhitzt, explodierend, meine Sinne wie wild aufgeschreckte Tiere. Ich will klar denken, will atmen, will sein – aber alles zerrinnt zwischen den Fingern. Ich bin leer und gleichzeitig voll, gefangen im Sturm, der nur mir gehört.
Und es geht nicht vorbei. Es brummt, es rauscht, als liefe mein Nervensystem in einem endlosen Kreis, Tage lang. Ich bin erschöpft, gefangen, bis die Hitze langsam nachlässt und nur noch Glut bleibt.
Ich greife zum Alkohol. Es ist, als ob ich Benzin auf das Feuer schütte, in verzweifelter Hoffnung, den Sturm auszuschalten. Für einen kurzen Moment legt es sich – doch danach lodert alles stärker, das Brummen tiefer, die Erschöpfung dichter.
Es ist keine Schwäche, kein Versagen. Mein Nervensystem reagiert so, wenn es überlastet, getriggert, verletzt wird. Ich kämpfe still in einem Feuer, das nur ich spüre. Es ist es mein verzweifelter Versuch, zu überleben.
Heute war ich einkaufen. Mit Kopfhörer! Und mein Kopf ist ganz okay. Ich gebe mal die Note 3. Das passt so.
Dann habe ich noch einen Termin bei meinem Psychiater gemacht.
Lecker Linsensuppe gekocht,
Und jetzt geht es wieder an die Arbeit. Habe noch einiges zu tippen.
Guten morgen, nach einer endlich wieder besseren Nacht.
Der Kopf wird wieder etwas heller.
Ich las, dass ich in diesem meinen thread schreiben darf. In den anderen nicht.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe.
Aber ich bin sowieso momentan mit mir selbst so beschäftigt, dass ich vermutlich garnicht die Energie für mehr habe.
Ich habe recht gut geschlafen.
Das ist für mich und heute erstmal gut und genug.
Der Entzug vor drei Jahren hat mehrere Wochen gedauert. Der Rückfall jetzt, kostet mich auch wieder viel Kraft.
Aber ich bleibe positiv. Dran.
Danke an alle
Oh, das ist schön, dass hier noch ein Autist hier ist. Danke dir für die Erklärung.
Durch den Rückfall, es war sehr viel Alkohol, hat mein Gehirn erstmal Pause gemacht.
So langsam wird es wieder besser.
Früher bin ich immer direkt in den Shutdown, aber das hat sich in den letzten Jahren verändert. Die Shutdowns sind nur noch selten. Dafür habe ich jetzt meltdowns.
Aber egal, beides ist Mist!
Auf jeden Fall, schön, dass ich damit nicht alleine bin.
Liebe Grüße
Ja. Auf jeden Fall. Die letzten drei Jahre waren gut.
Der Rückfall war ganz und gar nicht gut.
Ich werde künftig besser auf Vorzeichen achten und entsprechend mich zurück ziehen. Ich werde besser auf mich aufpassen.
Ja. Und Dankeschön.
Meltdown ist schwer zu erklären. Nach außen wirkt es wie ein Schreikrampf. Man ist nicht bei sich. Und es lässt sich nicht steuern.
Aber gestern ist auch wirklich alles schief gegangen. Ich bin auch ohne meine Kopfhörer aus dem Haus gegangen. Und der Supermarkt war rappel voll.
Da kam alles zusammen.
Auslöser war ein meltdown. Ich habe ihn leider nicht kommen sehen. Dissotiation. Naja, jedenfalls bin ich los gegangen und habe mir mir eine Flasche cognac gekauft.
Die letzten drei Jahre war ich trocken, aber ich hatte auch keine Probleme mit meltdown. Ich konnte sie immer rechtzeitig bemerken und habe mich dann zurück gezogen. Tür zu. Ruhe. Und dann war alles wieder gut.
Vor der trocken Zeit habe ich täglich getrunken. In erster Linie Bier. Sechs Flaschen waren okay. Es hat mich damals beruhigt und entspannt. Bis ich mir über meine Gesundheit Gedanken gemacht habe.
Nein , Arzt oder Klinik war ich nicht. Ich habe ohne Hilfe aufgehört.
Ich bin 62 Jahre alt und war drei Jahre trocken. Gestern der Rückfall.
Ich bin Autist mit einer PTBS und Alkoholiker.
Aktuell geht es mir nicht gut. Ich ärgere mich, über den Rückfall.
Mehr fällt mir gerade nicht ein. Vielleicht reicht es für den Anfang, ... ?