Beiträge von hopeless

    Hallo releasme,

    Du hast dich schützend vor dein Kind gestellt und das hast du genau richtig gemacht.

    Einem Kind mit Liebesentzug zu bestrafen ist tiefste Manipulation, nicht nur deinem Kind gegenüber sondern auch Dir. Ich bin mir sicher, dass dein Mann weiß, dass diese Art nicht nur dein Kind verletzt, sondern auch dich. Auf diese Art bestraft er euch gerade beide.

    Gott, wie kommt mir diese Situation bekannt vor. Allerdings tatsächlich eher aus der Ehe mit meinem Narzisstischen Ex.

    Du hast richtig gehandelt und dein Kind geschützt. Respekt.

    Das diese Situation dir zu schaffen macht und du gerade nicht weißt wie du das alles bewältigen und aushalten sollst ist mehr als verständlich.

    Kannst du vielleicht heute zu deinen Eltern, damit du nicht ganz alleine bist?

    Guten Morgen releaseme,

    Es tut mir sehr leid, wie sich das gerade bei Euch weiterentwickelt hat.

    Fühl dich mal gedrückt.

    Obwohl ich die ganze Zeit die Trennung im Kopf abspiele, bin ich jetzt ganz schön am Zittern, wenn ich dran denke, dass wirklich das Ende nicht weit ist. Kennt jemand dieses Gefühl? Da schreit schin fast wieder die Stimme im Kopf "Rückzug"

    Das Gefühl, was du hier beschreibst kenne ich sehr gut.

    Wie oft lag ich im Bett und hab mich gefragt, ob ich übertrieben habe. Es alles nicht so schlimm ist und die Stimme im Kopf immer lauter schrie, Entschuldige dich... bieg das wieder hin...

    Und sehr oft habe ich versucht die Wogen wieder zu glätten.

    Aber die Gereiztheit gegen die Kinder, die ständige Schuldumkehr wurden nicht besser, sondern immer schlimmer.

    Der Traum vom glücklichen, harmonischen zusammen leben und der Wunsch, das alles wieder gut wird, rückten immer mehr in weite Ferne.

    Man kann also nur verlieren und hat eigentlich gar keine Chance zu kämpfen...

    Und genau dieses Gefühl kenne hier viele nur zu gut. Du kämpft, du hoffst...aber du hast keine Chance.

    Die Erkenntnis, das man einen Menschen nicht gesund Lieben kann und auch das Gefühl, das bei dem Partner keine Liebe mehr vorhanden ist - er muss doch sehen, wie sehr die Familie daruntet leidet, warum ist ihm das alles egal- ist unerträglich.

    Diesen Kampf, den Menschen, den man kennen gelernt hat, wieder zurück zu holen kann man tatsächlich nicht gewinnen.

    Ob Alkoholiker ihre Wesensänderung selbst bemerken? Ich weiß es nicht. Eine Frage die ich mir auch oft gestellt habe?

    Ich vermute eher nicht, in seiner Wahrnehmung hat er ja nix falsch gemacht und denkt er wäre im Recht.

    Hallo Morgenrot,

    Ich danke Dir für deine Rückmeldung.

    Bei seiner Familie bin ich mir einfach nicht sicher, ob sie es tatsächlich wissen.

    Ich vermute auch, dass er meinen Sohn als Grund genannt hat. Mein Sohn hatte nach unserem Auszug Geburtstag und sonst hat auch seine Familie immer gratuliert. Nur dieses Jahr kam von keinem aus seiner Familie Glückwünsche für meinen Sohn. Ich war sehr enttäuscht, da ich das nicht erwartet hätte.

    Das ist etwas was mich belastet und ich gerne in seiner Familie richtig stellen würde. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob sie mir wirklich glauben. Eine Familie hält normalerweise immer zusammen und Sie sehen seinen Konsum ja nicht.

    Hallo Sonnenschein,

    Danke für deine Antwort.

    Das ist krass. Die Kundin wird sich eins zu eins das zusammen gereimt haben, da er ja alkoholisiert auf die Arbeit kam.


    Mein Partner funktioniert ja nach außen. Er nimmt alle Termine war, erscheint pünktlich bei der Arbeit und auch sonst ist er nach außen Hilfsbereit und wird gerne um Rat und Tat gefragt.

    Getrunken hat er auf Veranstaltungen zwar auch, aber es hielt sich immer noch so, das er fähig war nach Hause zu kommen. Er hat sich dann erst zu Hause den Rest gegeben. Da hat er dann weiter getrunken.

    Ich kann mir schwer vorstellen, das Aussenstehende merken, das er Alkoholiker ist.

    Das nähere Umfeld merkt vielleicht, das etwas nicht stimmt, aber ob Sie das eigentliche Problem sehen, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

    Gerade seine Familie woht ziemlich verstreut und nicht in der Nähe. Da liegen ein paar Kilometer dazwischen. Da sieht man sich meist nur zu Familienfeiern und da hat er sich immer zusammen gerissen. Da gabs vielleicht mal ein, zwei Bier und das wars. Auch da wurde erst wieder zu Hause getrunken.

    Ich glaube nicht, dass sie auch nur annähernd eine Ahnung haben.

    Ich fühle mich hin und her gerissen. Einerseits denke ich, ich sag die Wahrheit wenn die Frage kommt und andererseit hab ich Angst, sie als Familie selbst in die Co-Abhängigkeit zu ziehen und sie damit zu belasten.

    Guten Morgen,

    Ich bräuchte mal euren Rat.

    Gestern abend hat sich seine Schwester bei mir gemeldet.

    Mir geschrieben, das es ihr leid tut für uns beide und das Sie mich und meine Kinder gemocht hat und sich freuen würde, wenn man sich mal zum quatschen trifft.

    Es hat mich gefreut von ihr zu hören, da ich mich mit ihr immer sehr gut verstanden hatte.

    Nur weiß ich nicht, was ich antworten soll, wenn die Frage nach dem Warum kommen wird.

    Seine Familie weiß ja nichts von seinem Alkoholkonsum. Sie glauben ja das wir uns räumlich getrennt haben, weil das Zusammenleben als Patchworkfamilie nicht mehr gepasst hat.

    Ich weiß nicht ob ich ihr das sagen soll. Sie hat selbst Probleme mit ihrem Papa. Er wird immer mehr zum Pflegefall und ich weiß gerade nicht, ob ich Sie dann noch mit der Sucht ihres Bruders belasten soll.

    Außerdem bin ich mir sicher, das Sie es dann in der Familie erzählen wird und dann wäre mein Partner erst recht sauer auf mich. Was dann wieder an Vorwürfen kommt, kann ich mir schon vorstellen.

    Wie seid ihr damit umgegangen. Hattet ihr die Familie eurer Partner darüber informiert?

    Hallo Haferflocke,

    Schön zu hören, dass du wieder Kraft tanken konntest .

    Es war wirklich nicht einfach und ich hab mich da wirklich zusammen reißen müssen. Wo ich hätte Kisten packen müssen hat mir der Elan gefehlt.

    Erst nach dem Spruch, den er mir an den Kopf geschmissen hat, hab ich innerhalb von 4 Tage alles gepackt und das noch zwischen Schule und Arbeit.

    Das schnelle auspacken war notwendig, da wir unter der Woche umgezogen sind und den nächsten Tag Schule und auch für mich die Arbeit wieder anstand.

    Wir sind jetzt seit ca. 2 Monaten weg. Aber ich habe erst vor kurzem für mich einen Gang runter schalten müssen. Das war alles zu viel auf einmal. Ich wurde ständig krank in dieser Zeit.

    Ab und zu mal eine Auszeit kann da wirklich Wunder bewirken.

    Hallo releaseme,

    Ich habe mir eben nochmal deinen Text durch gelesen.

    Es tut mir leid, dass er so schnell doch wieder zum Alkohol gegriffen hat.

    Die Sucht hat eine echte Supermacht und es ist schwer zu verstehen, warum bei dem einen der Tiefpunkt früher kommt und bei dem anderen nicht. Man denkt sich gerade nach so einer Krankenhaussituation sollte es doch klick machen.

    Die Aussage von deiner Mama kommt mir sehr bekannt vor. Diese Aussage wurde zu mir in ähnlicher Form zu meiner jetzigen Situation auch schon gesagt und ich hab damit echt zu kämpfen, weil es so zutrifft.

    Auch wenn du vorher keinen Vergleich hattest, heisst es nicht das es Dir nicht mehr passieren kann. Zumindest ist es mir so ergangen.

    Ich war vor meinem Partner mit einem Narzissten verheiratet und ich hatte daher den direkten Vergleich.

    Mit meinem Partner hatte ich anfangs eine Beziehung auf Augenhöhe. Wir waren wirklich glücklich.

    Dann kam schleichend der Alkohol und auch schleichend die Wesensänderung bei Ihm. Als die Zuneigung und Aufmerksamkeit von ihm immer weniger wurde und die Schuldzuweisungen immer mehr, war ich wirklich auf Entzug. Ich hatte regelrechte Entzugserscheinungen. Emotional ausgehungert von der narzisstische Beziehung, war mein Partner damals pures Gold dagegen. Trotzdem war ich sehr vorsichtig was die Beziehung anging. Hatte mir Zeit gelassen.

    Er ist kein Narzisst und trotzdem wurde es wieder ähnlich und das durch Alkohol.

    Ich war verzweifelt. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Ich wollte es einfach nicht wahr haben. Ich habe tagelang nur ins Leere gestarrt oder lag heulend im Bett.

    Ich war mit ihm wirklich glücklich. Ich sagte selbst noch zu meiner Mutter "Er ist ein Geschenk". Mir wurde so oft gesagt, da hast du einen tollen und guten Mann an deiner Seite.

    Und ja er war ein wirklich toller Mann. Ich war endlich angekommen. Mein Traum. Nie hätte ich gedacht, das wir uns mal so von einander entfernen.

    Keiner von Freunden und Familie hätte geglaubt, dass es sich so entwickeln würde.

    Mir hat auch ein Buch geholfen das alles nochmal etwas klarer zu sehen und dennoch habe auch ich noch so meine Probleme mit dem wirklichen kompletten los lassen. Auch ich hänge emotional noch sehr drin.

    Aber der Alkohol hat ihn verändert. Er wird nie wieder der Mann werden, der er mal war.

    Er fehlt mir. Das was wir hatten fehlt mir.

    Die Veränderung tut verdammt weh.

    Es ist nicht leicht die Vorstellung und Hoffnung von der glücklichen Beziehung aufzugeben.

    Aber es wird mit Abstand tatsächlich mit der Zeit leichter.

    Es macht mir auch ein Stück weit Angst...will ich das denn wirklich?

    Es wird leichter, zwar ganz langsam, aber es wird...

    Du hast dich bereits weiterentwickelt. Wenn man weiß, was man für sich will und nicht mehr will, ist man schon ein gutes Stück weiter.

    Ich wünsche dir viel Kraft für die weiteren Schritte. Du wirst deinen Weg gehen. Für dich und deine Kinder.

    Hallo Haferflocke,

    ich kann gut nachvollziehen, dass man irgendwann an seine Grenzen kommt. Ich kenne das auch.

    Als wir ausgezogen sind haben meine Kinder auch sehr viel von mir gefordert. Die erste Zeit ging es pausenlos "Mama, Mama, Mama."Ich hatte selbst den Anspruch an mich, meinen Kindern so schnell wie möglich ein neues wohnliches und schönes zu Hause zu bieten und gleichzeitig für meine Kinder da zu sein. Ich wollte Ihnen den Umzug so leicht wie möglich machen. Zwischendrin dann noch arbeiten, Termine wahrnehmen, um Hund kümmern und alles bzg. Neuer Adresse , Ummeldung etc. klären . Es hat alles ganz schön an meinem Kräften gezerrt.

    Ich hatte auch vor dem Umzug wenig Unterstützung und wünschte mir auch da schon ab und zu auch einfach mal Zeit für mich und eine Pause. Einfach Ruhe und keine Verpflichtung oder Verantwortung.

    Aber genau wenn ich so etwas denke, bekomme ich immer ein schlechtes Gewissen.

    Ich würde gerne mal wieder in meinen Sport gehen, aber auch hier, hab ich entweder keine Zeit oder wie aktuell keine Kraft. Ich bin schon wieder gesundheitlich angeschlagen.

    Aber ich vermute auch, dass es an mir selbst und meinen zu hohen Ansprüchen an mich selbst liegt.

    Der Körper sucht sich die Auszeit die er braucht, wenn es zu viel wird und das merke ich gerade wieder.

    Genieße deine Auszeit und vorallem versuche wieder Kraft zu tanken.

    Es ist nicht immer einfach, aber es wird auch wieder weniger stressige Tage geben.

    Du bist nicht allein.

    Hallo releasme,

    Beim lesen deines Textes sind mir einige Gedanken gekommen.

    Ich kann dich sehr gut verstehen, wenn du jetzt wieder Zweifel und auch Angst hast.

    Ich finde dies auch berechtigt.

    An dem Punkt mit dem Alkoholfreien Bier waren wir auch schon.

    Bei meinem Partner war damals auch die kurze Einsicht, das er es übertrieben hatte und ich hatte Hoffnung. 14 Tage hatte er nix getrunken und dann waren wir auf einem Familiengeburtstag und er trank das erste Alkoholfreie Bier.

    Ich hatte kein gutes Gefühl dabei und eine Vorahnung das es nicht lange halten wird bis er wieder zum richtigen Alkohol greift. Auch im Alkoholfreien Bier ist immer noch Restalkohol drin.

    Keine 6 Tage später trank er wieder und zwar um einiges mehr als zuvor. So als wollte er alles nachholen.

    Dein Mann trinkt am Tag insgesamt 5 alkoholfreie Bier. Wenn er den Alkohol nicht mehr brauchen würde könnte er doch auch andere Getränke trinken.

    Auch die Tatsache, dass er Dir Vorwürfe macht, dass ihr nix mehr als Familie zusammen gemacht habt und dir die Schuld gibt lässt mich persönlich aufhorchen.

    Auch eine ähnliche Schuldzuweisung durfte ich mir anhören in dieser Zeit.

    Ich hab den Eindruck, dass dein Partner nicht wirklich bereit ist, sein Verhalten zu reflektieren. Beim lesen hatte ich eher den Eindruck, dass er von dir erwartet, dass bei Dir jetzt wieder Friede Freude, Eierkuchen herschen soll, trotz der vielen Verletzungen und Vertrauensbrüche, aber sein geliebtes Bier(wenn auch aktuell alkoholfrei) lässt er sich nicht nehmen.

    Hallo Ella,

    Danke für deine Buchtip und danke der Nachfrage wie es mir geht. Ich werde das Buch garantiert mal lesen.

    Wie es mir geht ist eine gute Frage.

    Er hat mich gestern tatsächlich das erste Mal angerufen, seit meinem Auszug vor 7 Wochen und das gleich per Videoanruf.

    Was soll ich sagen...er war betrunken und hat stolz erzählt zu welchen Weingütern er mit seinem besten Kumpel gewandert ist. Er hat sogar während des Telefonats noch weiter getrunken.

    Es hat natürlich von seiner Seite wieder Vorwürfe gehagelt und viele Ausreden und natürlich war er das Opfer.

    Einige Worte haben mich sehr getroffen und waren sehr verletzend, aber ich selbst war bei dem Telefonat sehr direkt und auch erschreckend kalt.

    So kenne ich mich selbst nicht.

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass er sich heute noch an alles erinnert, was gesprochen wurde. Dafür war er schon sehr stark betrunken.

    Es tat weh ihn so zu sehen... er sah krank und fertig aus. Er tat mir tatsächlich leid.

    Aber dennoch... es war für mich gut ihn nochmal in diesem Zustand zu sehen, weil es mir wieder vor Augen geführt hat, warum ich gegangen bin.

    Mir ist durch das Telefonat nochmal ein Stück mehr klar geworden, das sich nix ändern wird.

    Ich habe sehr gemischte Gefühle im Moment.

    Mitleid, dass er sich so kaputt macht.

    Wut, dass er es nicht einsieht.

    Trauer und Enttäuschung, da wir diese Woche eigentlich unser 9 Jähriges Jubiläum hätten und der Alkohol über dem ganzen steht.

    Aber... und das überrascht mich ehrlich gesagt selbst ...ich war erleichtert, dass ich nicht vor Ort war. Erleichtert, dass ich nicht neben einer Alkoholfahne schlafen muss. Erleichtert, dass ich nicht Angst haben muss, wieder verschrien zu werden, so dass jeder Nachbar es mitbekommt.

    Ich bin tatsächlich nach dem Telefonat ins Bett mit dem Gedanken an eine weitere, für mich ruhige Nacht.

    Das ich tatsächlich mal so einen Gedanken haben werde, hat mich wirklich überrascht.

    Hallo Sonnenschein,

    Schön, dass du deinen freien Tag so genießen konntest.

    Ich habe früher auch viel genäht. Viel Patchwork. Hatte aber die letzten Jahre keine Zeit dazu. Sollte ich wirklich wieder in Angriff nehmen.

    Das er sich jetzt bei deinen Kindern meldet, wirft bei deinen Kindern und vielleicht bei Dir wieder Gefühle auf, wenn auch andere.

    Ich kann dir nur raten, rede viel mit deinen Kindern über die Gefühle und Empfindungen, die sie dabei haben. Deine Kinder sind bereits größer und vorallem sind auch Sie in der Lage Ihre Grenzen zu setzen. Deine Große hat ja bereits ihre Grenze gesetzt in dem Sie erstmal abgeblockt hat.

    Ich sehe es bei meinen Kindern und ihrem narzisstischen Vater. Er hatte auch anfangs kein Interesse gezeigt. Hat mehrere Monate gedauert. Dann war er auf einmal der Freizeitpapa und hat alles mögliche mit den Kindern unternommen und Sie mit Geschenken überhäuft. Irgendwann gingen die Kommentare und Manipulationen los, auch das schlecht reden über mich. Seine neue Frau hat da sogar mitgezogen. Anfangs waren sie noch zu jung um das zu erkennen. Mittlerweile erkennen Sie es eher und scheuen sich auch nicht zu sagen, dass er damit aufhören soll, oder setzten auch mal den Besuch bei ihm aus. Diese Entscheidung treffen Sie selbst, dann ist mir klar, es ist wieder etwas vorgefallen und wir reden gemeinsam viel darüber... über ihre Gefühle und Gedanken und Empfindungen oder Entgäuschungen. Sie suchen dann selbst dieses Gespräch mit mir. Sie wissen wie ihr Vater ist und das er Sie auf seine Art und Weise liebt, weil er anders nicht kann. Aber darüber reden hilft ihnen enorm.


    Ich lese sehr viel von Dir mit. Du hast mir bereits mit deinen Worten geholfen und mir so einige Denkanstöße verpasst. Dafür bin ich Dir sehr dankbar.

    Es ist bewundernswert, was du alles durch gemacht hast, wie du das alles gemeistert hast und wie du weiterhin deinen Weg gehst. Du strahlst mit deinen Worten eine enorme Stärke aus, was anderen Co's echt Mut macht.

    Danke.

    Hallo Ella,

    Vielen Dank für deine Worte. Du hast vermutlich recht, offenbar halte ich tief in mir drin ich immer noch fest.

    Zur Nachricht von ihm: Ich habe Sie gelesen, ja...aber geantwortet habe ich noch nicht.

    Die Frage, wo meine Grenzen sind, ist eine gute Frage.

    Ehrlich gesagt ich weiß es nicht.

    Meine Grenzen und Wünsche sind ja immer weiter in den Hintergrund gerutscht. Ich habe keine Ahnung, was ich wirklich für mich will und vorallem wie ich dahin komme.

    Tief in mir ist eine Sehnsucht nach Familie, Partnerschaft, Nähe und Wertschätzung und das Gefühl geliebt zu werden. All das, was mir so lange verwehrt wurde.

    Bin ich wirklich so bedürftig danach, dass ich mich ständig auf das Hin und Her einlasse? Oder ist es eher die Angst vor Einsamkeit?

    Du hast recht. Die Veränderung liegt bei uns...bei mir selbst. Ich weiß nur gerade nicht wie ich das wirklich richtig anfangen soll und wie ich aus diesem Gefühl wieder raus komme.

    Der Notfallkoffer, war schon mal ein guter Tip. Den werde ich mir verinnerlichen.

    Über weitere Vorschläge aus dem Forum bin ich echt dankbar.

    Auch die Sichtweise von Paul hat mir sehr geholfen, sein handeln und denken besser zu verstehen. Das mal aus anderer Sicht zu lesen war sehr hilfreich.

    Das ist auch so etwas. Das Verstehen wollen. Ihn verstehen zu wollen und auch vorallem mich selbst verstehen zu wollen. Warum ich das mit mir machen lasse.

    Ich lese im Moment sehr viel, gerade um zu verstehen und es lenkt mich auch irgendwie ab. Bin auch hier über Buchtips oder ähnliches (Artikel, Podcast) dankbar.

    Hallo Paul,

    Ich danke Dir sehr für deine Worte. Es ist interessant dies mal von der anderen Seite zu lesen. Ich glaube dieses Puzzleteil hat mir gefehlt und genau die Sichtweise hab ich gebraucht.

    Ich hab mich immer gefragt, warum einem Alkoholiker die Beziehung und Familie so egal sein kann? Ob da überhaupt noch Liebe vorhanden ist? Ob Alkoholiker wirklich lieben können?

    Nein, er hat keine Einsicht die Sucht zu stoppen. Er macht weiter wie bisher. Was ja bedeutet, das auch die Beziehung für ihn voll und ganz, so in Ordnung ist, obwohl es ja keine Beziehung mehr ist.

    Dein Text hat mich wirklich sehr zum nachdenken gebracht und hat mir gerade sehr weitergeholfen.

    Ich danke Dir sehr dafür.

    Hallo EllaDrei,

    deine Worte treffen es mal wieder auf den Punkt.

    Ich hab die Nachricht gelesen. Was soll ich sagen, er hat so getan als wäre nix gewesen.

    Du hast recht, "das Spiel" geht wieder von vorne los. Für ihn scheint es das normalste auf der Welt zu sein. So kommt es mir vor.

    Wieso war ich auch so dumm und bin wieder darauf angesprungen.

    Sonnenschein schrieb mal, je mehr er sich so sch... verhält, desto leichter wird es los zu lassen. Ich glaub sie hat recht.

    Auch wenn es sehr weh tut.