Beiträge von Linchen

    Ich habe sehr viel Angst das er trocken wird, wird zurück gehen und dann wird er doch wieder Rückfällig. Es gibt ja keine Zeit wo man weiß jetzt hat er es für immer geschafft.
    Die andere Seite ist das er mich sehr leid tut weil er jetzt allein ist und sich natürlich verlassen fühlt.

    Hallo zusammen,

    so ich bin zuhause ausgezogen zu meiner Mutter. Jetzt bettelt mein Mann und weint und fleht und meint er holt sich Hilfe. Ich möchte uns erst eine Chance geben wenn er gesund ist. Ist das falsch? Meine Angst ist zu groß das er es doch nicht durchzieht. Aber es tut mir natürlich auch leid das es ihm jetzt so schlecht geht. Ich weiß grad nicht ob ich richtig handel?
    Lg

    Ich werde auch versuchen wieder mehr zu mir zu finden. Damit ich auch die Kraft habe wenn ich gehe. Werde weiterhin nach Wohnungen schauen.
    Ich muss loslassen lernen. Ich habe jedes Mal ein blödes Bauchgefühl wenn er allein ist oder im Büro sitzt weil ich dann direkt denke er betrinkt sich. Ich hoffe das dieses Gefühl weggeht und es mich nicht mehr interessiert. Als er aus dem Krankenhaus kam, war alles wie früher. Ich habe so sehr gehofft das es wieder so wird wie früher. Ich habe furchtbare Angst vor der Zukunft.

    Liebe Autora, vielen Dank für deine Antwort. Die Caritas habe ich auch schon angeschrieben, allerdings ist da grad Urlaub. Wie konntest du den Alltag meistern? Hast du ihn ignoriert und dein Ding gemacht? Fühle mich grad so als wenn der Boden unter mir zusammenbricht.

    Lg

    Hallo und danke für die Aufnahme.

    Zu mir: Mein Mann trinkt seit 2-3 Jahren regelmäßig und heimlich. Es war soweit das er vor Wochen ins Krankenhaus gekommen ist da sein Körper krampfte und quasi einen Entzug gemacht hat. Es hat zwei Wochen zuhause gedauert bis er wieder mit dem Trinken angefangen hat. Nach viel Tränen und Streit hat er mir heute gesagt er kann nicht aufhören da der Alkohol ihm hilft seinen Kopf ruhig zu bekommen und er sich keine Hilfe holt. Er möchte auch kein Gespräch führen über eine Trennung.
    Soll ich einfach so eine Wohnung suchen? Wir haben ein Haus. Wie es finanziell danach wird kann ich kaum einschätzen. Ich habe auch kein Verständnis für die Trinkerei. Werde wütend und verstehe nicht wie ihm der Alkohol wichtiger sein kann als wir. Von seiner Mutter kommt nicht viel Hilfe. Soll mich nur melden wenn ich was brauche.
    Ich fühle mich so überfordert mit dem Thema. Und weiß nicht was ich tun soll. Ich bin 39 Jahre und das kann doch nicht mein Leben sein.