Gestern hat er von sich aus, als ich auf der Arbeit war, einen engen Freund um Hilfe gebeten. Der war auch sofort zur Stelle und hat ihm ordentlich die Hölle heiß gemacht. Der Freund hat ihm vor Augen geführt, was er eigentlich hier gerade aufs Spiel setzt und ihm ein Ultimatum von einer Woche gesetzt. Wenn er es bis dahin nicht selbst geschafft hat, holt er ihn ab und liefert ihn in eine Klinik ein. Das hat gewirkt.
Ich stehe jetzt im engen Austausch mit diesem Freund. Und das gibt mir wieder Mut und Kraft. Ich fühle mich nicht mehr alleine und kann wieder nach vorne schauen.
Heute ist es auch tatsächlich ruhig. Mein Partner nimmt die Sache scheinbar ernst. Und auch das Thema kontrolliertes Trinken ist vom Tisch.
Ich bin mir bewusst, dass die Situation trotzdem jederzeit wieder kippen kann. Dann war es das aber für mich. Dann muss er diesen Weg alleine gehen.