Beiträge von Tiffy

    Hallo Früchtetee , ich hab gerade alles mal überflogen und auch gedacht , wir sind nicht alleine. Bei uns war vorgestern Osterfeuer und ich dachte erst gar nicht dran hin zu gehen. Trotzdem wurde mir wieder mal bewusst, wie komisch es ist zu Hause zu sitzen und wirklich alle anderen stehen alle dort ums Feuer herum und trinken. Es nervt mich dann doch manchmal. Aber gestern morgen, bin ich froh gewesen das ich Ostern nicht mit einem Kater verbringen muss und ich einfach den Tag genießen kann und auto fahren kann ,essen kann ....an den Abenden bin ich schon wehmütig. Ich setze die Priorität nun anders . Trotzdem beneide ich die Leute, die nur 1 mal im Monat trinken können etwas ,da bin ich ehrlich . Dass mit dem Sauerkraut finde ich süß, ich wusste gar nicht dass es dass ohne Alkohol gibt . Es ist toll dass er dich so unterstützt.

    Ich kann dass nachfühlen . Man sagt ein paar mal nein und dann fragt niemand mehr .... Irgendwie fühlt man sich dann doch etwas einsam aus Prinzip. Ich weiß auch nicht recht was ich so machen soll und die Wochenenden sind schwierig. Gerade hier auf dem Dorf sind demnächst viele feiern .Mein Schwager wird 50 und eine Hochzeit steht an . Soviel wo ich gern bei wäre und teilnehmen möchte , aber ich weiß auch es wird anders und ich fahre hin damit ich nach Haus könnte falls schwierig. Ich werde die Schützenfest usw meiden .Irgendwie fehlt etwas was man so unternimmt wo kein Alkohol fließt. Hier im Ort geht es gar nicht wirklich. Alle anderen gehen was trinken ... eigentlich kann man nur essen gehen oder ins Kino oder Kaffee trinken . Ich muss auch noch suchen weil ich auch nicht jemand bin der einfach allein wo hin fährt und sagt ich guck mir dies oder jenes an .

    Ja war ich ..... Ich habe für mich festgestellt, es ist nicht meins . Ich war wegen Depris in einer SHG um es zu versuchen damals in Form von Therapiebegleiteter Gruppe .... dass war für mich einfach nichts . Wenn ich es nicht probiert hätte ,wüsste ich ja nicht ob es was für mich ist . Es ist schön ,wenn jeder seinen Weg findet und für mich ist die Einteltherapie einfach gerade gut .

    Danke für die Antworten die mir doch sagen es ist der Situation geschuldet und es wird vielleicht besser .

    Ich bin nicht in einer realen SHG .... da ich Schicht arbeite und Kinder habe , schaffe ichs leider nicht . Ich bin auch echt nicht dieser Mensch, der sich in der Runde so wohl fühlt und Ausserdem muss ich mir da von jedem alles anhören, ob ich will und ob es mir gut dabei geht oder nich . Ich lese gerne hier und tausch mich auch gern mit euch aus . Aber an manchen Tagen will ich nicht alles hören . Ich arbeite in einem Beruf wo ich täglich mit kranken und schwer kranken zutun habe und bin nach der Arbeit nicht mehr so Aufnahmefähig . Ich gehe zur Therapie und kann da gut reden , das und das Forum reicht mir . Dazu kommt ,das ich in der realen SHG bei uns wahrscheinlich Menschen treffe mit denen ich arbeite. Ich bin natürlich froh dass ich aufgehört habe , aber ich bin sehr vorsichtig. Ich sehe natürlich positive Veränderungen, aber ich bin immer noch oft enttäuscht dass es soweit kam und vorallem wie schnell es ging . Ich bin allgemein von meiner psyche her ein eher skeptisch und ängstlicher Mensch, evtl. liegt es dran . Wenn ich dass alles einme Kollegen erzählen würde ,würde er es mir nicht glauben dass ich von mir rede . Ich bin froh und hoffe alles kann so bleiben... Ich freue mich wirklich dass es dass Forum gibt und auch dass es Menschen gibt die hier mehr schreiben 🖋 als ich... lg

    Hallo ihr lieben, hattet ihr auch solange dass Gefühl ihr versprecht euch öfter oder ihr denkt nicht an alles ?Wird das irgendwann wieder normal? Ich frage mich ob bei mir was nich stimmt.... ich fühle mich oft so unkonzentriert.... auch esse ich ziemlich viel gerade und bin manchmal so müde 🙀

    Hallo Fruechtetee , ich habe mein leben auch weitgehend managen können .Kinder hin und her bringen ,Geburtstage, Termine ,Arbeiten...aber meine 🔋 Akkus waren leer . Ich habe mit hin und wieder trotz versucht etwas zu leisten, sonst hätte ich dass Geld wohl in Alkohol umgewandelt und in kippen , da ich automatisch mehr Zigaretten geraucht hab wenn ich trank . Ausserdem habe ich dann viel gegessen ab einem Pegel.... manchmal landete es dann wieder im Klo. Ich kaufe mir hin und wieder lieber etwas gutes Obst, ein paar Blümchen oder geh mit den Kindern was essen ,dass habe ich vernachlässigt. Ich lege mich an freien Tagen hin wenn ich mag und versuche mir etwas Ruhe zu gönnen die mein Körper hin u wieder braucht. Ich gehe nicht ins Dorf und meide die Veranstaltungen gerade. Die Menschen würden mich nicht verstehen und wer mich vermisst kommt her . Trotzdem melde ich mich bei denen wo ich weiß es dreht sich nicht in 1.linie drum sich zu betrinken wenn man sich trifft . Kontakte braucht man, aber die richtigen. Wenn ich im Moment zu veranstaltungen oder Festen ginge ,würde ich wieder ständig konfrontiert damit ,dass es ohne Alkohol vielleicht nicht auszuhalten ist weil der Gedanke Spaß ohne Alkohol immer ein Punkt ist der für mich einer der schwierigen ist . Alkohol war vieles für mich Entspannung, Frei sein von Gedanken , Vergessen, Belohnen . Aber ..... spätestens am nächsten Morgen war immer dieses Bauchkrummeln ,Müdigkeit, Magenschmerz ,Rhytmusstörungen ,Bluthochdruck ,Depri .... Man hat mehr Zeit und die geht langsamer rum ohne Alkohol, aber ich genieße es wenn ich am nächsten morgen fit bin. Meine Familie sich freut wenn ich strahlender aussehen tue und Sorry für den Kilometerlangen Text ....Tipps habe ich noch nicht viele ausser Ruhe ,auf sich hören ,dass tun was gut ist und sich für den Kopf richtig anfühlt. Jeder Tag ohne ist ein guter gewonnener . Meine Therapie hilft mir auch ,indem ich raus lasse was mich belastet das der Druck nicht mehr so stark aufkommt . Es ist wie zu lernen ohne Schwimmflügel zu schwimmen

    und heimlich ab. Aber bald waren zwei Gedanken präsent: ich habe immer am liebsten alleine getrunken und hier in meiner eignen Whg kriegt es keiner mit. Und der zweite Gedanke war ein "koketieren" mit meiner Sucht,die vielleicht ja doch nicht so schlimm ........


    Dass ging mir ganz genauso .... Trennung, Kinder, alleine klar kommen .... Und meine beste Freundin war eine Flasche Prosecco und alleine war ich dann gefühlt nicht mehr .... Zuhause kann man betrunken den Gefühlen freien Lauf lassen dachte ich . Also jeden Tag dass selbe ,warten bis 16 Uhr 🕰 trinken ,heulen Musik hören usw . Ich wollte auch nicht mehr weg mit Menschen. Ich war betrunken und merkte irgendwie nix mehr . Bis zum nächsten Morgen. Ängste ,körperlich total platt ,irgendwie durch den Arbeitsplatz schleichen . Depris wurden schlimmer weil ich psychisch u physisch kaputt ging .Immer ab 16.00 ging es dann los . Die Grenze des ausharren war erschöpft .... Ab da funktionierte ich mit alk uns dachte .... Hey ich schaffe 2 mal soviel.... dass ging nich lange so .Irgendwann! Eines Morgen machte mein Herz nicht mehr dass was es soll .Der Kreislauf war müde und ich brach ins Klo wass ging . Ab da wusste ich ...ich muss raus . Och bin frisch Abstinent und ich wünsche mir so dass ich durchhalte und dass wünsche ich dir auch .

    Ja dass kann ich . Es ist ganz sicher ,dass ich mir eingestehen kann.... ja ich bin Alkoholkrank ...Es zu akzeptieren fiel mir lange schwer...ich wusste es aber schon lange , ich hab versucht es mir klein zu reden und Vergleiche gemacht .... im Nachhinein mit Menschen wo selber ein Alkoholproblem haben . Meine alte Umgebung. Es gab kein Treffen ohne "Sektchen " verniedlicht wurden dann die Flaschen die auf dem Tisch gestanden haben .... einfach immer gab es etwas zu trinken . Trotzdem gab es den Unterschied, diese Menschen haben ihren Ablauf gepackt, waren aktiv und immer on Tour .Ich saß zuhause 🏡 und redete mir ein ,ich kann doch auch hier trinken, Spaß haben .Schließlich ist es eine Geld frage .Ab da hab ich gemerkt ' es is nich mehr normal ' .Die Einsicht kam und mit ihr die Scham dass ich obwohl ein Elternteil alkoholabhängig war ,selbst da rein geraten oder mehr mich reinmanöverirt habe .Ich weiß dass einige es gemerkt haben ,aber dachten nach meiner Scheidung es wäre der Stress und es würde schon wieder . Wie mein Hausarzt ,dem ich dass auch nochmals sagen werde, dass er darauf mehr eingehen sollte oder an andere Ärzte verweisen soll . Dadurch habe ich mich in die Lage gebracht wo nix mehr ging . Mein Magen konnte nichts aufnehmen, aber der Körper hat verlangt . Dank einer Ärztin diesich auskannte und weil ich ehrlich war habe ich Unterstützung und edit bekommen weil mein Kreislauf durch die Decke gewollt hat . Ich gehe nächste Woche wieder zur Therapie und zur Beratung... ich merke dass ich nervlich innerlich noch echt Probleme habe .

    Dem geht es gut ... Ich habe wesentlich weniger Probleme mit dem Magen und auch keinen Durchfall seit paar Tagen. Der war sehr schlimm am anfang. Ich merke hin und wieder dass mein Kreislauf einfach immermal schwankt und ich schnell überreizt bin . Karneval war schwer für mich und so wird noch vieles kommen. Ich muss mir ausweichmöglichkeiten suchen ,die mich dann ablenken....Andere leute und andere Aktivitäten... dass wird nicht leicht sein .Meine engsten wissen es. Ich möchte es aber nicht jedem auf die Nase 👃 binden . Es ist ganz schön anstrengend, aber ich bin gerade froh ,ihn nicht zu brauchen den ganzen Fusel. Man bemerkt positives, aber auch viele Fallen und wie man auf der Hut sein muss .

    Das Wochenende ist wirklich immer schwer . Ich gehe nirgendwo hin und versuch es mir gemütlich zu machen. Ich esse leider sehr viel gerade und hoffe dass es nicht schlimmer wird . Ich ersetze viel durch Obst, aber gerade könnte ich stetig essen . Habt ihr ein paar Tipps für mich .... trinken tue ich massenhaft Wasser.... Es ist kein durst .

    Und gerade festgestellt wie schwierig es ist , oder wie leicht es einem gemacht wird .

    Valentinstag....ich froh es zur Kasse zu schaffen ohne nachzudenken, wird dort prosecco verteilt..... ich hätte mir nie gedanken gemacht, aber jetzt ..... Es ist wahrlich komisch das jeder davon ausgehen tut , jedem kann man alkohol schenken . Alternatives gibt's doch wohl ....

    Ich habe weil ich nicht mehr konnte einen fremden Arzt kontaktiert ,dieser hat mich untersucht und mir was verordnet um Zu Hause zu entgiften. Ich habe mich jeden Tag in der Praxis gemeldet und besprochen ob die Medikamente reichen und wie es geht . Nun bin ich 1 Woche ohne Alkohol . Es hat nochmal gedauert bis ich den Schritt geschafft habe . Langsam geht es wieder . Ich dachte nicht das es so anstrengend sein würde .

    Ich habe viele Psychiater angerufen und Suchtmediziner, leider nimmt niemand mehr wen auf . Er ist der Meinung ich würde es schon schaffen da es sich um 1 bis 2 Flaschen Sekt oder Wein handelt die Menge zu reduzieren. Zufriedenstellend war es für mich auch nicht