ErWar die Idee unserer Freunde, die Frau ist total lieb und wollte mir nur irgendwie Hilfe anbieten. Fand ich auch richtig nett. Aber er wollte sich nur in Szene setzten. Ein Psycho. Übergriffig fand ich das. Das war auch echt das letzte Mal. Mit dem hatten wir schon einige solche Szenen wenn auch in anderen Bereichen. Egal, ich ärgere mich dass ich mich überhaupt drauf eingelassen habe. Bin die ganze Zeit zwischen amüsiert verwirrt , eben weil es so creepy war , und richtig böse.
Beiträge von Chb66
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Ner Hallo
Ein neuer Tag. Bin richtig froh alles geschafft.zu haben . Hab meine Steuer Erklärung gemacht für die letzten drei Kahre, das Finanzamt stand mir kräftig auf den Füßen und Viele andere Dinge auch erledigt. Und dann haben Freunde uns angerufen um mit uns zu sprechen. . Und dann finde ich mich in einer Runde mit einem gut befreundeten Pärchen wieder und soll mich vor meiner Frau und den beiden erklären wegen meiner Alkohol Sucht. Wohlgemerkt vor drei Leiten, die alle nicht süchtig sind. Aufgezogen wie eine Gruppenstunde. Der Freund reichte ein Püppchen , bei dem dann jeder reden sollte, der es hat. Und ich sollte anfangen. Hab ihn gefragt ob er noch alle Tassen im Schrank hat . Dann eskalierte alles sehr schnell alle drei erklärten was in mir vorgeht und wie es mir geht , ich bin ruhig geblieben und habe versucht zu erklären, dass keiner von den nicht Alkoholikern mich und meine Gedanken nur im Ansatz erklären kann . Dann fing die Keiferei an. Und ich habe gesagt dass es für mich genug ist, habe mich ins Auto gesetzt und auf meine Frau gewartet. Ich habe gedacht ich bin im falschen Film . Das habe ich nicht gebraucht, schon gar nicht, weil ich wie schon erwähnt psychisch immer noch angeschlagen seit dem Rückfalll bin. Normalerweise hätte ich da einen drauf gegossen, mach ich aber nicht. Stolz die Situation ausgehalten zu haben bin ich.
Lustiger Nebenfakt , das Püppchen, das mein Hobbypsychologenfreund zum Rederecht einsetzen wollte, ist eine Häkelpuppe, die meine Frau für die beiden gemacht hat . Motiv , Bayer vom Oktoberfest mit Bierkrug in der Hand 😂Alles in allem eine skurrile Geschichte.
Auch egal Hauptsache ich bin gut durchgekommen. -
Es ist halt oft so schwer das Gute zu sehen wenn man so drin hängt. Aber Alkohol ist eine absolute Abwärtsspirale aus der ich dann kaum mehr herauskomme. Ich denke andauernd darüber nach, bin stolz darauf nichts zu trinken, aber meine Gedanken drehen sich viel darum . Soll wohl, ist ja noch recht frisch . Wird besser, glaube ich fest dran.
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Absolut mit Respekt. War auch gut so. Bin wieder einen Schritt weiter. Hab auch mit der Gerichtsvollzieherin gesprochen. Auch da habe ich eine Lösung gefunden. Schiebe das schon so lange vor mir her. Fühle mich schon viel besser jetzt. Versuche jetzt einen Schritt nach dem anderen. Es gibt noch viele Baustellen. Will mir auch nicht Zuviel auf einmal aufballern , das geht nicht gut. Für heute reichts. Gehe heute Nachmittag arbeiten, das hilft mir auch.
Das erste Glas bleibt auch heute stehen.Chb
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Guten Morgen, Sitze jetzt bei meiner Ärztin und lasse mich nochmal durchchecken. Mal sehen was sich nach den Tagen verändert hat. Bin einerseits froh hier zu sein, andererseits ist mir ein wenig mulmig zumute. Wenn ich an die Woche denke muss ich mich zusammenreißen. Viele sehr unangenehme Sachen zu erledigen, finanzielle Probleme, die mich drohen zu erdrücken. Alles immer ein Grund alles mit Alkohol wegzuwischen. Aber ich habe mir fest vorgenommen zu reden bevor es zu schlimm wird. Habe gute Gesprächspartner und kann auch hier schreiben. Ich will nicht mehr trinken.
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Hallo zusammen. Wieder zwei Tage geschafft. Ich bin so froh dass ich einige Tage nichts trinken musste. Ich zähle die garnicht so genau. Da gilt für mich die 24 Stunden Regel. Die kenne ich von den AA, meine SHG von früher, mit der ich aber nicht kompatibel war. Ich denke ich finde noch was passendes. Morgen erstmal wieder zum Arzt. Mittwoch dann Suchtberatung. Ich bin guter Dinge.
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Nein. Nachts fühle ich mich völlig allein. Ich liebe aber auch die Nacht. Weil mir da nichts passieren kann . Keiner will was von mir . Keiner steht vor der Tür. Keiner kommt. Das war immer so . Völlig verschroben. Ich habe Angst vor morgen wenn es hell wird. Was passiert dann ? Kaum auszuhalten. Bin aber ohne Alkohol . Und stolz darauf. Ich weiß nicht ob ich es furchtbar finde wach zu liegen, oder ob ich versuche die Stunden zu genießen, in denen mir nichts passieren kann.
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Wenn es abends wird ist alles sehr schlimm. Alles wird ruhig und ohne Alkohol auszuhalten sehr schwierig. Mir hilft das lesen hier sehr, die Nacht auszuhalten ist nicht einfach. Bin jetzt fast 14 Tage ohne. Kann immer noch nicht schlafen. Wüsste ja genau wie es einfacher wäre. Will es aber nicht . Kann das jemand verstehen ?
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Danke ja. Über meine Vergangenheit zu denken, erdrückt mich sowieso. Aufarbeiten muss ich das aber vielleicht ist es cleverer erstmal mit meiner fragilen Situation im Moment klarzukommen.
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Ein endloses Versteckspiel. Ein endloses Geflecht aus Lügen. Das ist so niederträchtig gewesen für mich. Habe dann natürlich wieder einen Grund gehabt mich weiter zu betäuben. Ich will das einfach nicht mehr . Im Klaren Kopf ist meine Scham jetzt riesengroß. Kaum auszuhalten. Ich muss jetzt richtig aufpassen.
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Weil ich natürlich, immer heimlich getrunken habe. Und es nach kurzer Zeit aufgefallen. Meine Frau droht dann alles den Kindern zu erzählen und vor denen will ich meine Fassade wahren.
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Morgen haben wir dann einiges vor, Nachmittags dann arbeiten . Ohne Struktur bin ich sehr in Gefahr.
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So, hatte gerade mal richtig Suchtdruck. Ich war kurz davor zur Tanke zu fahren. Gruselig. Hab dann geduscht und mir den Hund geschnappt und bin Dunkeln über die Felder. Jetzt ist alles gut wieder. Gott sei Dank . Ich wohne auf dem Land , hier ist weit und breit kein Laden. Für mich heute gut so .
Soweit
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Ich lebe in einem alkoholfreien Zuhause. Meine Frau trinkt gar nichts. Bin krank geschrieben nach einem Herzinfarkt vor 7 Monaten. Ein Ereignis das alles verändert hat. Hatte ich geglaubt. Hat es ja auch, nur dass ich trotzdem nochmal rückfällig geworden bin dann. Bin gesundheitlich angeschlagen.Als ich vor zwei Monaten wieder angefangen hatte etwas zu trinken ging es binnen kürzester Zeit von 0 auf 100.. Und bin nätütlich in kürzester Zeit wieder aufgetickt bei meiner Frau. Ich schäme mich unendlich dafür, bin auf der anderen Seite auch froh darüber, sonst hätte ich wahrscheinlich weiter gemacht, und das wäre schlimm ausgegangen, heißt schlimmer als eh schon. Jetzt ist die erste Woche ohne Alkohol rum, und ich bin froh wieder klar zu sein.
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Danke dafür
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Hallo und guten Tag, also komm gerade von meiner Ärztin . Der körperliche Entzug scheint soweit durch. Es ist jetzt in der Tat Tag 7 ohne Alkohol. Ich fühle mich wesentlich besser. Kann aber kaum schlafen nachts . Aber das kenne ich ja leider schon . Bei der ambulante Suchttherapie ist der Termin nächsten Mittwoch. Ich bin gerade auf der Suche nach einer SHG vor Ort. Ich war vor Jahren bei einer kleinen Gruppe hier vor Ort. Das war leider nichts was mir geholfen hat. Eher im Gegenteil. So, erstmal das jetzt
Gruß
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Danke Nayouk, in der Tat gehe ich morgen zu meiner Ärztin. Ich werde dann sehen wie sie die Lage beurteilt. Ich melde mich dann wieder. Es ist ein gutes Gefühl wieder klarer im Kopf zu werden.
Bis übermorgen. -
Vor sechs Tagen, muss dazu sagen habe allein entgiftet. Leichtsinnig, aber hat geklappt,
Grüße
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Guten Morgen,
Bin fast 60 jetzt und bin seit 30 Jahren Alkoholiker. Bei meinen Eltern zuhause als Ich noch Kind war wurde auch viel zu viel getrunken. Meine Mutter mit den Nachbarn, mein Vater auf der Arbeit. Inclusive Auto fahren dann. Dann kam die Zeit bis 30 und 2 Kinder mit meiner Frsu, da war alles in Ordnung. Und über die Jahre immer wieder Trinkphasen danach. Extrem. Immer Korn oder Wodka. Ich war etliche Male im Krankenhaus. Zwischenzeitlich immer mal wieder Trinkpausen, mal kürzer mal auch ein paar Jahre. Und jetzt vor 2 Monaten der letzte Rückfall. Ich bin es so leid und möchte es jetzt endgültig beenden. Auch diese ewige Lügerei, die versteckerei. Auch wenn die. Meinungen über eine Therapie auseinander gehen. Ich habe einen Termin bei der Suchtberatung und werde mal sehen ob ich eine ambulante Therapie machen kann.
Das war’s fürs erste.Bin froh hier zu sein.