Ich glaube tatsächlich, dass ich mir meine Sucht immer zu wenig eingestanden habe, weil ich ja keine Entzugserscheinungen habe, einfach aufhören kann (eine Zeit lang) etc.
Mittlerweile weiß ich, dass ich süchtig bin.
Das kenne ich nur zu gut. Man hört "Horrorgeschichten" vom körperlichen Entzug, sieht bei sich selbst, das man den eben nicht hat. Man kann auch am "aussetzen"
Und schon hat man sich perfekt selbst belogen und redet sich ein, dass es ja alles nicht so schlimm ist.
Es wirklich zuzugeben, dass man süchtig ist der erst gute Schritt. Erst dadurch habe ich begonnen, dass ich nach Hilfe suche, weil ich wusste, dass ich es alleine nicht da raus schaffe.
Suchtberatung ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung. Auch der Arzt sollte es wissen. Ich habs aus Scham lange vor meiner Hausärztin verschwiegen.