Beiträge von BessereZeiten

    Hallo releaseme

    jetzt ist ja einige Zeit vergangen und ich wollte mal fragen wie es dir geht? Seid ihr noch bei deinen Eltern oder evtl. schon in eine eigene Wohnung gezogen? Ich hoffe dein Mann lässt dich in ruhe?

    Bei mir hat sich so einiges getan. Meine Tochter und ich leben seit Ende Februar in der neuen Wohnung und ich muss sagen, so gut wie jetzt ging es mir schon lange nicht mehr. Ich fühle mich so unbeschwert und selbstbestimmt - es tut richtig gut. Ich habe meinen noch Ehemann einige Male angetrunken und gemein erlebt und jedes Mal bin ich einfach froh, ihn nicht mehr als Partner an meiner Seite zu wissen. Nie wieder!

    Fühl dich gedrückt und ich hoffe von dir zu hören.

    Liebe Grüsse

    Besserezeiten

    Liebe Releaseme

    Dein Text könnte 1:1 von mir stammen!

    Furchtbar was du schon wieder durchmachen musstest. Ich erkenne meinen Mann in deinem und beim Lesen habe ich grad Gänsehaut bekommen und mir wurde flau im Magen.

    1. Du solltest - wie Elly schon erwähnt hat- in so einer Situation unbedingt dir Polizei rufen. Es geht hier um den Schutz deiner Kinder und deinen. Ich musste dies auch schon 2x machen, wo meiner so ausgetickt ist.

    2. Genau, deine Anwältin sollte all das auch wissen! Sie kann dir nun am Besten helfen.

    Wieso gibst du ihm die Kinder überhaupt? So wie er trinkt und sich verhält, sollte er nicht auf die Kinder aufpassen dürfen - ich hätte als Mama angst, dass was passiert. Und er hat sie schon wieder manipuliert. Das hinterlässt keine guten Spuren bei deinen Kids.

    Ich weiss wie du dich fühlst, mir ging es die letzt Tage auch nicht gut. Meiner hat auch wieder auf mich eingeredet - will auch ständig, dass unsere Tochter bei ihm schläft. Terror und Gespräche - Nonstop! Habe momentan leichte Panikattacken und Sorge, dass es noch schlimmer wird. Dann versuche ich mich wieder zu sammeln und mache Atemübungen.

    Du schaffst das liebe Releaseme! wenn ich das packe, dann du auch! Wir sind beide auf dem richtigen Weg.. unsere Männer beweisen es uns genau durch solche wiederlichen Aktionen.

    Es tut mir sehr leid für dich und die Kinder, sowas sollte keine Familie durchmachen. Du bist eine starke Mama! Lass dir von deinem Mann nicht einreden, dass du alles kaputt gemacht hast. Das hat er alles alleine zu verwantworten. Du bist diejenige, die alles versucht hat, damit ihr eine Familie bleiben könnt.

    Schäm dich bitte nicht, wenn du die Polizei anrufst, sie sind genau für solche fälle da. Es ist egal was die Nachbarn denken.

    Liebe Grüsse, Bessere Zeiten

    Liebe Releaseme

    Du darfst die alte Version deines Manner vermissen, da ist doch nichts falsches dran. Ich denke, du vermisst die Zeit, wo der Alkohol noch nicht der Mittelpunkt eures Lebens war. Setz dich selbst nicht so enorm unter Druck! Lass deinen Gefühlen freien lauf und lass den ganzen Frust mal raus, das gehört zum Prozess einer Trennung dazu. Ich denke du bist so traurig, weil du weisst, dass es kein zurück mehr gibt. Machmal muss man einen Schritt zurück gehen, damit man zwei Schritte nach vorn gehen kann.

    Ablenken, raus gehen und tief durchatmen. Wenn gar nichts hilft, ruf dir die schlechten Ereignisse hervor und nicht die Schönen - unser Kopf spielt uns manchmal Streiche und lässt uns die schlimmen Dinge vergessen.

    Du bist nicht alleine, ich bin ja in der gleichen Situation wie du. Wir schaffen das!

    Fühl dich gedrück, BessereZeiten

    Liebe Releaseme

    Schön von dir zu hören! Danke dir für deine lieben Worte, das gibt mir viel Kraft.

    Ich habe deinen Faden schon länger verfolgt, habe mich lange nicht getraut hier anzumelden und habe dann still mitgelesen. Ich muss sagen, dass es bei mir sehr lange gedauert hat, bis ich an dem jetzigen Punkt angekommen bin - also mach dir keinen Druck! Ich habe zu oft den Versprechungen meines Mannes geglaubt und Hoffnung geschöpftf, dass er etwas ändert und sich Hilfe holt. Nach einem riesen grossen und ekelhaften Streit im November 25, konnte ich die Reissleine ziehen. Davor sind viele Jahre vergangen wo ich mich nicht trennen konnte und nicht wollte weil ich die Hoffnung nicht aufgab. Dein Faden hat mir auch Mut gemacht, weil ich mich oft in deiner Geschichte wiedergefunden habe! Du bist eine genauso starke Frau und du hast zwei wunderbare Kinder, die stolz sein können, so eine tolle Mutter zu haben, die sich für ihre Kinder einsetzt und sie vor ihrem Vater beschützt!

    Ich denke du bist am selben Punkt angekommen wie ich. Manchmal will mir mein Koft auch weis machen, dass ich einen Fehler mache und das ich verrückt bin so einen steinigen Weg zu gehen. In so Momente rufe ich mir immer die schlimmen Situationen auf und gehe sie Schritt für Schritt durch. Ich fühle dann die unguten Gefühle, die Verzweiflung, welche ich in diesen Momenten hatte. Das erdet mich und ich merke wie ich wieder auf den richtigen Weg komme und ich wieder mein Ziel vor Augen habe.

    Ich möchte mein Leben so leben wie ich es möchte, ohne das mein Mann mir meine Laune durch seine Sauferei kaputt macht. So oft hat er Familienfeiern, Abende mit Freunden usw. kaputt gemacht indem er sich zugesoffen hat und mich beleidigt hat. Ein Leben ohne Alkohol und die ganzen Sorgen und Ängste!

    Kann dir dein Anwalt helfen und deine Fragen beantworten?

    Mir hat mein Anwalt sehr geholfen und seit ich meine Rechte kenne und ich weiss, dass ich gut vertreten werde, bin ich schon sehr viel entspannter und fühle mich sicherer.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut für die nächsten Schritte in dein neues und glückliches Leben mit deinen Kinder. Wenn du gehst, kannst du deinen Kinder ein sicherer alkoholfreier Ort bieten, mit viel Liebe. Du kannst ihnen die Stabilität geben, die sie verdienen. Das ist so wichtig und richtig!

    Fühl dich fest gedrückt, Bessere Zeiten

    Liebe Releaseme, du hast in dieser kurzen Zeit wieder viel erlebt und deine Gefühle und Überforderung den schweren Rucksack zu tragen ist völlig normal. Auch das du traurig bist ist eine normale Reaktion. Du bist schon auf dem richtigen Weg, du kannst stolz auf dich sein!

    Ich kann vieles nachempfinden, mein Mann hat viele von unserem Freundeskreis auf seine Seite gezogen und seine ganze Familie gegen mich aufgehetzt.. er hat wohl viele Lügen erzählt, schlimme Dinge die ich gesagt und getan haben soll usw. Am Anfang hat mich das auch sehr mitgenommen aber dann kam der Punkt, wo ich mir gesagt habe, es ist mein Leben und den anderen kann es so egal sein warum ich mich trenne. Es geht niemanden was an und sollen sie glauben was sie wollen.. irgendwann passiert etwas neues spannendes und dann können sich alle das Maul darüber zerreissen. Es ist dein Leben und du hast ein Recht auf Glück und Zufriedenheit. Lass die Leute reden, zieh dir Scheuklappen auf und fokussiere dich auf deine Kinder und dein Neuanfang.

    Alles Liebe

    Bessere Zeiten

    Liebe Releaseme

    Ich bin gerade in einer ähnlichen Situation wie du. Ich habe auch kontakt mit dem Jugendamt und du musst keine Angst haben, sie helfen sehr. Bei dir sind die Kinder sicher aber sind sie es bei deinem Mann? Die Manipulation, die dein Mann an euren Kinder anwendet ist alles andere als in Ordnung! Es geht hier vor allem um das Wohl deiner Kinder und diese ist nicht gewährleistet. 1. Trinkt er Alkohol und 2. Manipuliert er sie.

    Ich habe mich auch getrennt, vor allem wegen meines Kindes! Und ich kann es kaum erwarten in meine neue Wohnung zu ziehen und meinem Kind einen Safe-Place zu geben - momentan bin ich auch bei meiner Mutter untergekommen.

    Ihr seid getrennt und du musst schauen, dass es eine Regelung gibt, wie und unter welchen bedingungen er die Kinder sehen darf. Dein Anwalt müsste unbedingt Einstweilige Anordnungen für die Trennungszeit herausgeben. Was hat dir denn dein Anwalt geraten? Was sind die nächsten Schritte?

    Die Trennung ist für dich aber vor allem für die Kinder das Beste. Dein Mann wird nicht trocken werden… das hat er dir mehrmals Bewiesen.

    Das schlechte Gewissen überkommt mich auch manchmal aber dann denke ich mir wieso?? Hat mein Mann ein schlechtes Gewissen für all das was er mir angetan hat? Definitiv NEIN!

    Würdest du echt zurück wollen? In das zu Hause wo so vieles passiert ist? Wo du so oft geweint hast? Wo du deine Kinder verteidigen musst vor ihrem Vater? Die Sucht hast du nicht zu verantworten also musst du auch nicht diese Last tragen, das hast du lange genug getan.

    Du bist schon so weit gekommen und es wird noch ein steiniger Weg und es wird nicht einfach werden aber soabld du das alles bewältig hast, wird es dir und den Kindern so viel besser gehen. Deine Kind werden dir früher oder später dafür danken. Ich bin auch am Anfang dieses Weges.. du bist nicht alleine in dieser Situation. Ich habe oft auch angst und kriege Zweifel aber ich zähle mir dann immer die schlimmen Dinge auf, die passiert sind, die Enttäuschungen wenn er wieder seine Versprechen nicht eingehalten hat. Mich wieder versucht hat für dumm zu verkaufen, mich als Psycho hingestellt hat. Mich beleidigt hat.. ich könnte so vieles aufzählen und du sicher auch!

    Es wird besser werden, gib dir Zeit. Lass dich nicht unter Druck setzen! Du bist auf dem richtigen Weg.

    Alles Liebe, Bessere Zeiten

    Liebe Hiiumaa, deine Lebensgeschichte hört sich ja auch an wie in einem Horrorfilm, das tut mir sehr leid für dich. Auch zu lesen, dass dir körperliche Gewalt angetan wurde, erschreckt mich sehr. einfach unfassbar! So etwas hat niemand verdient!

    Ich habe mir die Frage gestellt, wo sehe ich mich in 5 Jahren? Immernoch an der Seite meines alkoholkranken Mannes? Vor allem meine Tochter hat mich dazu bewegt, dass ich mich trennen konnte… möchte ich ihr so ein Leben zumuten? Nein, definitiv nicht!

    Ich selbst hatte eine super Kindheit, meine Eltern haben nie getrunken und wir Kinder standen immer an erster Stelle! Somit war für mich klar, ich muss etwas ändern, denn meine Tochter kann es nicht. Sie kann nicht einfach ihr Köfferchen packen und sagen ich habe keine lust mehr auf das alles..

    hiiumaa ich hoffe ganz fest, dass du dir selbst so wichtig bist zu gehen! Nur wir alleine können etwas ändern, sonst macht es niemand! Dein Partner hat sein Verhalten dirgegenüber nicht langfristig ändern können. Es ist wichtig, dass du für dich selber einstehst - für dein Glück! Wir haben nur dieses eine Leben…

    Hast du Familie und Freunde die für dich da sind? dir helfen können?

    Liebe Grüsse

    Bessere Zeiten

    hiiumaa Die Polizei hat die Lage zum Glück richtig eingeschätzt und ich konnte mit meiner Tochter zusammen die Wohnung verlassen. Ich bin sehr froh, dass mein Vater so schnell reagiert hat. Er hat vor Ort auch gemerkt, wie betrunken er war. Meine Anwältin hat jetzt auch gemerkt, dass schnell gehandelt werden muss und hat ans Gericht eine Eilmeldung gesendet. Ich bin wieder bei meiner Mutter und werde nicht mehr zurück gehen - zum packen meiner Sachen werde ich auch mit der Anwältin schauen, sodass er ab dem Tag nicht in der Wohnung ist.

    Wie ist es bei dir? Bist du von deinem Mann getrennt?

    Panama ja, dass er den Test nicht machen wollte spricht wirklich Bände und ich weiss das er so einiges Verträgt… Bei der Polizei ist dies auch vermerkt, dass er sich geweigert hat und das wird dann vor Gericht sicher auch nicht gut aussehen für ihn.

    Meine Anwältin hat heute mit seinem Anwalt gesprochen und dieser hat sie gebeten, das Problem Alkohol aus dem Spiel zu lassen ?!?!? Ich dachte ich hör nicht richtig.. dies ist ja der Grund für meine Trennung und das ich mein Kind schützen möchte. Musste mich beherrschen, dass ich nicht laut losgelacht habe, das war so sureal. Auch meinte sein Anwalt, mein Mann hätte erzählt, dass ich getriggert werde durch seinen „normalen“ Konsum, weil ich ein Kontrollfreak bin und Depressionen habe und ihm jetzt einfach das Kind weg nehmen möchte. Das Kind werde ich ihm sicher nicht weg nehmen, wenn es nach mir geht, möchte ich, dass er eine Verbindung zum Kind aufbauen kann. Aber so wie er trinkt und keine Einsicht zeigt, kann ich dies nicht tollerieren. Wenn er nüchtern ist, darf er sie dann gerne sehen und wenn nicht, dass lasse ich das sicher nicht zu.

    Danke für euere Nachrichten.

    Liebe Grüsse

    Bessere Zeiten

    Ich wollte mich kurz melden um meine neue Situation zu schildern. Bei mir ist in den letzten Tagen viel passiert, leider sehr negative.

    Ich kurz vor Weihnachten übergangsmässig zu meiner Schwester und danach zu meiner Mutter gezogen, da es leider zu Hause nicht mehr aushaltbar ist. Mein Mann hat immer wieder im Beisein unserer Tochter auf mich eingeredet, beschimpft und nicht locker gelassen. Habe ihn gebeten mich in Ruhe zu lassen, leider ohne erfolg.

    Gestern musste ich zu Hause einige Unterlagen und Kleider für die Kleine holen und wir sind aufeinander getroffen. Wieder das selbe Spiel. Er hat mir die Kleine aus dem Arm genommen und mich vor die Türe verwiesen. Ich habe ihm gesagt, ich werde nicht ohne unsere Tochter das Haus verlassen. Er hat mich beschimpft und mir den Mittelfinger gezeigt und über meine Familie hergezogen. Ich habe dann weinend meinen Vater angerufen und er ist direkt gekommen. Mein Mann war sehr aufgebracht und hat nach Alkohol gerochen, daraufhin hat mein Vater die Polizei gerufen. Die Polizei wollte einen Alkoholtest bei uns beiden machen, mein Mann hat diesen jedoch verweigert - was mich nicht wundert. Er meinte zu der Polizei, er kennt seine Rechte.

    Mein Mann droht mir ständig, die kleine bei sich zu behalten - obwohl er sie noch keine einzige Nacht betreut hat und dadurch ist sie halt sehr auf mich fixiert. Er hat sich bis jetzt nicht wirklich oft alleine um sie gekümmert, geht lieber alleine raus und raucht seine 2 Packungen Zigaretten und trinkt seinen Alkohol.

    Das Problem, es ist momtentan rechtlich noch nichts geregelt (Anwälte sind eingeschaltet aber zu einer einigung ist es noch nicht gekommen) und somit haben wir das gemeinsame Sorgerecht, da wir ja verheiratet sind.

    Ich bin momentan am Boden zerstört und weiss gar nicht, wo mir der Kopf steht. Fühle mich, als wäre ich in einem Horrorfilm und komme nicht mehr raus.

    Sorry für den langen Text, ich musste einfach meine Lage mitteilen und mal Dampf ablassen.

    Ich habe mir dies auch schon überlegt, meine Mama hat es mir auch schon angeboten. War jetzt über die Feiertage bei meiner Schwester und das hat mir echt gut getan.

    Bis jetzt ist er zum Glück noch nie Handgreiflich geworden aber klar, ich sollte auch nicht warten bis was passiert.

    Muss noch so vieles Packen für den Umzug und ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll, habe tausend Dinge im Kopf die ich noch erledigen muss.

    Dann kommt noch hinzu, dass dr die kleine auch bei sich haben möchte, da habe ich einfach kein gutes Gefühl dabei. Momentan trinkt er ja nicht, sagt er, aber wie sieht es dann im Märzs aus..

    Gestern hat mein mann wieder auf mich eingeredet und gefragt, ob ich mir im klaren bin, was ich hier mache und was die Konsequenzen sind, wenn ich dann im März ausziehen werde. Ich frage mich jedesmal, ob er das Gefühl hat, dass ich keine Entscheidungen treffen kann? Klar kenne ich die Konsequenzen, für mich und mein Kind können sie meiner Meinung nach nur positiv ausfallen.

    Ich ärgere mich jedesmal so sehr und gebe ihm immer die selbe Antwort: ja, ich weiss was ich tue und ich möchte nicht mehr mit dir zusammen sein, jetzt nicht und auch in Zukunft nicht.

    Seine Antwort: ich soll nicht so überheblich und arrogant reagieren.

    Ich hoffe dieses gerede hört spätestens dann auf, wenn ich ausgezogen bin…

    wie seid ihr mit solchen Situationen umgegangen? Ich tue mich da recht schwer und werde innerlich wütend, dass er schon wieder mit diesem Thema anfängt.

    Hallo zusammen

    Ich lese hier sicher schon 2 Jahre still mit und traue mich endlich zu schreiben.

    Ich erläutere kurz meine Geschichte. Ich bin mit einem Alkoholiker verheiratet und wir haben eine kleine Tochter. Ich habe lange gebraucht um mir einzugestehen, dass mein Mann ein Alkoholproblem hat - vielleicht auch, weil ich noch keine Person im engeren Familien/Freundeskreis habe, welche ein Alkoholproblem hat und somit die Zeichen nicht kenne, vielleicht auch, weil ich es einfach nicht wahr haben wollte!?

    Wir sind seit 12 Jahren zusammen und 6 davon verheiratet. Er hat schon immer gut und gerne getrunken. Anfang klassisch immer am Wochenende, irgendwann auch ab und an unter der Woche und zu guter letzt täglich ( mit wenigen Tagen dazwischen wo er keinen Alkohol konsumierte). Ich wusste nie genau wie viel er getrunken hat, da er meistens schon angetrunken nach Hause kam. Zu Hause trank er natürlich auch und ich habe die Bierdosen gezählt bis ich nicht mehr konnte, da es natürlich Streit gab, wenn ich ihn darauf ansprach. Lügen über Lügen und laut ihm muss ich mir einen Therapeuten suchen, denn ich habe ja ein Problem mit seinem „normalen“ Alkoholkonsum..

    Ich könnte viele Geschichten erzählen über seine glorreichen Ausreden trinken zu müssen oder das er nur Kopfschmerzen habe und zu wenig Schlaf bekommen hat und es nur so wirke als hätte er Alkohol getrunken… ich bin die gestörte Ehefrau, die alles verdreht und ihn schlecht machen möchte.

    So nun zum eigentlichen Punkt warum ich mich angemeldet habe: Ich habe es geschafft mich zu trennen vor einigen Wochen und bin sehr dankbar über dieses Forum. Ich habe mit der Hilfe dieses Forums und einer Angegörigenhilfe für Sucht diesen Schritt endlich gewagt - dafür möchte ich euch Danken.

    Aktuell wohne ich noch in der gemeinsamen Wohnung, die ihm gehört. Daher kann ich nicht ausziehen - habe aber eine Wohnung und werde dort leider erst im März einziehen können.
    Momentan ist die Situation zu Hause nicht gerade einfach… er möchte mir immer noch weismachen, dass ich alles zerstört habe und er fragt mich täglich, ob ich mir im klaren bin, dass ich die Familie kaputt mache und unsere Tochter nun ein Scheidungskind sein wird. Momentan trinkt er nicht oder nur sehr wenig.. so genau weiss ich es nicht denn er kommt und geht wie er will. Wenn er zu Hause ist, sucht er immer das „Gespräch“. Eigentlich sind es nur Vorwürfe und Beleidigungen gegen mich.

    Was mich total fertig macht, ist, dass er alle unsere Freunde angerufen hat und viele auf seine Seite gezogen hat, ebenso auch seine Familie. Mich schlecht redet und unwahrheiten erzählt, Dinge die ich angeblich gesagt und gemacht haben soll gegen ihn und andere. Das weiss ich, weil eine gute Freundin von uns, mich angerufen hat und mir alles erzählt hat (sie selbst hat ihren Vater jung an den Alkohol verloren und meinte zu mir, dass sie viele Parallelen sieht).

    Ich bin nun so weit gekommen und will auch sicher nicht zurück. Aber das ganze macht mir das Leben zusätzlich schwer und ich muss schon stark genug sein für meine Tochter. Habe das Gefühl, mir fehlt die Luft zum Atmen.

    Wie seid ihr mit all dem umgegangen? Augen zu und durch? Irgendwelche Strategien?

    Würde mich freuen von euren Erfahrungen zu hören.

    Sonnige Grüsse

    BessereZeiten:)