Beiträge von Carrie

    Ja Du hast vollkommen recht. "Versuchen" ist nicht genug. Bzw. sagt überhaupt Nichts aus. Es muss oberste Prio sein, sich von Situationen fern zu halten, in denen Alkohol "zum guten Ton" gehört.

    Aber kann man sich im wahren Leben wirklich komplett davor schützen ? Wird man schon getriggert wenn mann Essen geht, und am Nachbartisch wir Alkohol getrunken ? Schlimm wäre es, wenn Dir jemand einfach ein Bier vor die Nase stellt und auf Dich einredet, doch "einen" mit zu trinken. Weil man sonst ja ne Spaßbremse ist. Solchen Umgang pflege ich nicht. Aber bei solchen Firmenevents kennt man die Personen nur oberflächlich, und weiß nicht, was bei steigender Feierlaune passiert.

    Bei meiner Veranstaltung haben tatsächlich die Hälfte der Teilnehmer keinen Alkohol getrunken, daher war es auch recht gut auszuhalten. Das wäre mir vorher nie aufgefallen. Aber das mag jetzt nur Glück gewesen sein. Beim nächsten Mal könnte es anders laufen.

    Danke für das Feedback. Ich brauche die Denkanstöße. Ich bin mir bewusst, dass es nicht ausreicht, einfach nicht zu trinken. Ich muss man ganzes Lebenskonzept neu überdenken und ändern. Das geht nicht von heute auf morgen. Wichtig ist die Erkenntnis und den Anfang gemacht zu haben. Im Moment kann ich nur Tag für Tag voranschreiten.

    Ich bin gestern von meiner Firmenveranstaltung zurück gekommen.

    Beruflich war diese wichtig für mich, darum habe ich nicht abgesagt. Es war nicht so schlimm, wie erwartet hatte. Ausser mir haben auch viele Andere keinen Alkohol getrunken. Da es sehr anstrengend war, waren die Meisten von uns eh schon früh im Bett. Beim gemeinsamen Essen war es sehr ungewohnt für mich,keinen Wein zum Essen zu bestellen. Im ersten Moment ist mit das sehr schwer gefallen. Aus purer Gewohnheit und Geselligkeit eben.

    Ich werde zukünftig versuchen, solche Veranstaltungen zu meiden. Dazu bin ich einfach noch nicht gefestigt genug. Jedenfalls war es aber wichtig, dass es überhaupt keinen interessiert hat, ob ich trinke oder nicht.

    An alle einen schönen Abend.

    C.

    Ja damit bin ich so ziemlich alleine. Wenn ich wirklich mal weg muss, dann kommt meine Schwester vorbei. Auch mal mit Übernachtung. Aber auch das ist für mich nur Stress. Für mich ist dann auch hier in dem Haus Nichts mehr privat. Das ist schon schwierig wegen der Mutter.

    Aber ist auch unangenehm, wenn Andere (auch wenn es Verwandte sind ) mit Schlüssel jederzeit mein Domizil betreten können. Un jedesmal muss ich mein

    Schlafzimmer zur Verfügung stellen. Und das sollte eigentlich privat sein.

    Ja ich habe ein alkoholfreies Zuhause. Ich lebe zusammen mit meiner Mutter, welche ich pflege.

    Ansonsten gibt es nur noch meine Katze.

    Ich habe mich viele Jahre einfach nicht um mich selber gekümmert. Ich vermute, dass ist mein Hauptproblem.

    Ich bin aufgewachsen in einer Familie, in der die Eltern-Kind Rollen vertauscht waren.

    Nächste Woche muss ich für drei Tage auf eine Firmenveranstaltung mit 2 tägiger Übernachtung und Event, wie man das so kennt. Da wird abends natürlich viel gefeiert. Da hab ich etwas Angst vor.


    VG

    C.

    Hallo Hera,

    derzeit noch nicht so wirklich. Ich bin die letzten Tage sehr unruhig.

    Neben 40 Stunden Job, pflege ich seit Jahren meine Mutter. Ich habe mich damit ein wenig ins soziale "Aus" geschossen.

    Seit drei Monaten ist es so schlimm, dass ich eigentlich fast gar nichts mehr unternehmen kann.

    Ich lenke mich derzeit ab, indem ich alte Sachen aussortiere. Hab mir vorgenommen Tagebuch zu schreiben. MIt positiven und negativen Gefühlen.

    Welche Strategien hast Du ?

    LG

    Carrie

    Hallo Thalia,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Dann mache ich das so.

    Im Moment zähle ih noch jeden Tag, an dem ich abstinent bin. So nach nach Motto, wieder ein Tag geschafft.

    Aber es fällt mir schon sehr schwer. Im Augenblick gleitet mir mein Leben aus den Händen.

    Ich habe Einiges zur Aufarbeitung.

    Carrie

    Guten Abend an Alle,

    würde mich sehr gerne hier austauschen, denn ich bin Alkohol abhängig.

    Wenn ich darüber nachdenke, kann ich es manchmal selber nicht fassen, wie trinkfest ich im Laufe der Zeit geworden bin.

    Zwei Flaschen Wein am Abend schaffe ich. An freien Tagen habe ich auch oft schon vormittags angefangen zu trinken.

    Ich musste in meinem Leben immer viel Verantwortung übernehmen, und tue dies bis heute. Aber mir wächst schon lange Alles über den Kopf.

    Ich habe immer mehr getrunken, um nicht auszuflippen, den Anschein von Kontrolle zu wahren. Aber mittlerweile kontrolliert der Alkohol mich.

    LG

    Carrie