Ich hätte da mal eine Frage, ich hab mal was über die grundbausteine für ein Leben ohne Alkohol gelesen...Ich bin immernoch auf der Such nach dem warum. Ich trinke ja seit über zwei Jahren keinen Alkohol mehr. Habe mein Leben wieder soweit hergestellt wie vor der Zeit als sich der alkohol in mein Leben eingeschlichen hat. Ich war damals drei bis fünf Mal pro Woche beim Sport. Und das seit über 30jahren. Als corona kam, hat sich einiges geändert, Umzug familiäre Situation, Verein hat sich aufgelöst usw. Da hat sich bei mir eine Unzufriedenheit und Langeweile eingestellt. Seit ein paar Monaten gehe ich wieder regelmäßig zum Sport, habe meinen Arbeitgeber gewechselt und so. Also eigentlich alles super. Keine Rückfallgedanken, der alkohol ist mir eigentlich egal geworden. Kann sich eine Unzufriedenheit wirklich so negativ auswirken?
Beiträge von gismo
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Hallo zwieback. Danke für deinen Kommentar. Sehr erstaunlich, die ähnlichkeit. Wenn eine Arbeit Spaß macht, trinkt man weils Spaß macht und dann feiern wenns fertig ist. Man redet sich ein wie viel man doch geschafft hat, aber eigentlich ist das nur ein bruchteil von dem was man sich vorgenommen hat, weil man nach kurzer zeit erstmal ne pause braucht und ein kleines Bierchen...und dann auf morgen verschieben. In den letzten zwei Jahren habe ich doch um ein vielfaches mehr geschafft. Und nebenbei noch dreimal die Woche zum Sport. Ist schon echt erschreckend, wie viel Lebenszeit einem der alkohol nimmt...
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Gelesen habe ich von fehlender Struktur. Ich hatte sehr wohl eine Struktur. Die bestand aus Arbeit, Danach Arbeit. Leider hatte der alkohol dabei auch seinen festen Platz gefunden...
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Oha. Das mit dem feiern war bei mir ähnlich man wird lockerer. Im laufe der Zeit kam bei mir der gesamte Stress und Ärger zusammen. Haus gekauft, Frau war schwanger, Kind auf Baustelle geboren, hab den kompletten Umbau alleine gemacht und nebenbei noch zehn Stunden kappo auf Arbeit. Danach zur Belohnung ein "feierabendbierchen". Dann zwei?dann3? Irgendwann täglich eine Flasche Wodka. Zum runterkommen. Klar...fs weg mit 3,6pro. Das ganze hat bei mir gerade mal vier Jahre gedauert. Ich bin überrascht wie sehr einem der alkohol dabei unterstützt, sich in seine negativen gedanken reinzusteigern, obwohl man glaubt sich Danach besser zu fühlen. Leider ist es am nächsten Tag oft schlechter.
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Hallo danke für das willkommen.
Nein ich suche keine hilfe bei der mpu... Ich dachte an einen Austausch und erfahrungen zum "warum" habe ich angefangen zu trinken. Wie andere es erlebt haben. Ich hatte wohl einen kalten Entzug gemacht. Aber eher unbewusst.
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Hallo ich bin neu hier. Bei mir wurde vor über zwei jahre eine Sucht diagnostiziert. Habe damals fast täglich eine Flasche getrunken. Und ja, ich war und bin alkoholiker. Unter Alkohol gefahren, fs weg. Das hat mir schlagartig die Augen geöffnet, Seitdem (seit über zwei Jahren) trinke keinen Alkohol mehr. Abstinenz Belege sind vorhanden. Mpu negativ mangels selbstreflexion. Wie soll ich damit jetz umgehen. Es ist wie gesagt schon über zwei Jahre her und mir geht es super damit.
Freue mich auf eure Beiträge